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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was sonst?
Allen jungen und jung gebliebenen, Interessierten an Rockmusik, sei dieses Album ans Herz gelegt. Ein heutiger Live-Gig (selbst der wenigen guten Rockbands) ist showtechnisch von vorne bis hinten durch getime't. So etwas gab es seinerzeit nicht - und damit war ein einziger Fakt ausschlaggebend für den Erfolg: Können! Live, einfach auch mal drauflos zu...
Veröffentlicht am 7. Dezember 2007 von Peter Pan

versus
1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Muss man nicht haben
Dies war eine einstmals großartige Band auf dem Wege des schmerzhaften Verglühens. Unmittelbar nach den hier konservierten Konzerten von 1975 verließ Richie Blackmore sein Mutterschiff, um kurz darauf mit einer neuen Band namens Rainbow zurückzukehren. Deep Purple machten ohne ihn noch ein Jahr weiter, um dann für acht Jahre zu verschwinden. Der...
Veröffentlicht am 30. April 2011 von H. Schwoch


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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was sonst?, 7. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Made in Europe (Audio CD)
Allen jungen und jung gebliebenen, Interessierten an Rockmusik, sei dieses Album ans Herz gelegt. Ein heutiger Live-Gig (selbst der wenigen guten Rockbands) ist showtechnisch von vorne bis hinten durch getime't. So etwas gab es seinerzeit nicht - und damit war ein einziger Fakt ausschlaggebend für den Erfolg: Können! Live, einfach auch mal drauflos zu improvisieren, nach dem Motto, mal-sehn-was-dabei-raus-kommt, ist heute kaum vorstellbar (vielleicht im Jazz). Ebenso der Umstand sich auf der Bühne musikalisch zu bekriegen (Lord vs Blackmore). DP tat selbiges (die Callas übrigens auch ;-) Persönlichkeiten eben, die sich einen Sch... darum geschert haben was andere (selbst das Publikum) denken oder gern hätten. Freiheit durch Leistung. Das gilt auch für und ist Rock! Ehrlich, hart, egoistisch und zügellos. Magelnde Handwerkskunst war damals jedoch nicht kaschierbar, wie bei den meisten heutigen massenpsychologisch und multimedial durchgestylten, visuellen Overkillveranstaltungen, welche nebenher noch einen millionenschweren Werbeapparat benötigen, um 300.000 Menschen vor die Bühne zu bekommen. Purple brauchte nur die Bühne - die Leute (auch 300.000) kamen von allein. Zum Mythos: Die Vernichtung von Instrumenten im Zorn, ging wohl eher selten von statten. Vielmehr war es das spielerische Können und Experimentieren der beiden Stars (Lord/Blackmore) und der Wille sich gegenseitig nieder zu spielen, welcher mitunter die Leistungsgrenzen des Equipments schlicht überforderte. Was heute als Showeffekt künstlich an pyrotechnischem Machwerk auf den Bühnen abgeht, war bei den Jungs schlicht lebensgefährlich echt, weil Jon seine Marshalls um die Ohren flogen oder die Saiten an Ritchies Fender gleich satzweise rissen. Wenn es Rock-Alben gibt, welche noch viele Konservenproduktionen heutiger Bands überleben werden, dann gehört dieses dazu.

Tip: Wem Made in Europe gefällt, gefällt auch Made in Japan.

Ergänzung: Auf beiden Alben sind die jeweiligen Best Titels, also 'Smoke on the Water', wie auch 'Burn', so gut, dass man die Studioversionen gar nicht mehr hören möchte. Bei vielen heutigen Bands ist es eher umgekehrt. Warum wohl?! ;-)
Die Vinylausgaben (nur die Originale, nicht remastert!) klingen noch besser. Vermutlich weil die analoge Reproduktion, die seinerzeit nun mal nicht ganz so ausgefeilte Aufnahmetechnik, klanglich kaschiert, wohingegen eine Digitalisierung jene Mankos verstärkt. Die Vinyls klingen im Hochtonbereich natürlicher, weniger stressig. Auch der Tieftonbereich kommt besser auf Analog. Dies dürfte aber nur die Audiophilen unter uns interessieren. Für den Normalhörer sind die CDs absolut ok.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen um diesen preis kein verhau, aber..., 3. Mai 2009
Von 
Stephan Urban "stevo" (wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Made in Europe (Audio CD)
...vermutlich trotzdem die DP-live-scheibe auf die man am ehesten verzichten kann.

das ist jetzt wahrscheinlich eine völlig subjektive meinung, aber so ein klangbrei muss nun wirklich nicht sein. selbst die als "official bootleg" veröffentlichte und eh schon auch eher komprimierte "live in kopenhagen" (siehe eine rezension vorher) ist dagegen fast ein audiophiles highlight.

noch dazu ist sie zu kurz, blackmore irrt nur demotivert herum und wenn die pressluftversion von "burn" und ein akzeptables "stormbringer" nicht wären, würde ich dem album keine zwei sterne geben, die zusatzsterne gehen rein auf das konto dieser beiden nummern (und DP weniger als fünf zu geben fällt mir eh schwer genug)...

offen gesagt ist man hier mit der doppelCD "MKIII the final concerts" besser bedient - der sound ist besser, blackmore ist weniger indisponiert und man bekommt die volle ladung inclusive "gipsy", "smoke on the water", "space truckin" ect... (thanks for that cit!)
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen MK III zum Abschluß ist Höchstform, 15. November 2006
Von 
Child in time - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Made in Europe (Audio CD)
"Made in Europe" ist Anfang 1975 auf der Stormbringer-Tour aufgenommen, erschien aber erst nach dem endgültigen Splitt in `76.

Die "Stormbringer" gefällt mir persönlich nicht so gut. Diesen negativen Eindruck macht die Gruppe mit dieser Liveaufnahme mehr als wett.

Deep Purple MK III in absoluter Höchstform! `Burn` ist sogar besser als die Studiofassung. Das gleiche gilt für `Stormbringer`. Aber die Meisterwerke sind `Mistreaded` und `You fool no one`. Besonders bei `You fool no one` zeigt sich Ritchie in einer blendenden Spiellaune. Besser geht es nicht. Das Gleiche gilt für das Intro des Songs für Jon Lord. Zudem harmonieren die Herren Hughes und Coverdale stimmlich perfekt miteinander.

Die Gruppe beweist wieder einmal, dass sie Live noch besser ist.

"Made in Europe" ist fast so gut wie "Made in Japan", daher 5 Sterne für das Meisterwerk.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen burn baby burn....., 6. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Made in Europe (Audio CD)
so da haben wir sie nun, die vielfach wegen des sounds so runtergemachte "made in europa",aufgenommen 1975 im pariser olympiastadion.

ich kann hier nur eines vorwegnehmen: der sound ist wahrlich keine größe, da ich aber kein audiophiler nerd bin stört mich das keineswegs. die wütende energie dieser aufnahme kann man in jeder note, in jedem coverdale schrei spüren und erleben...

das erschienene remaster von 2007 ist keineswegs besser, ja sogar weniger rund und spassig....
also eindeutig zur cd von 1990 greifen, man bekommt hier ein sehr interessantes live-konzert der mk3 zu hören.....

so was kann ich zur besetzung sagen?? die mk3 ist wohl bei vielen purple fans nicht unbedingt das "liebkind", für mich ist das verständlich, ich fühle und höre das ebenso, ein gillan ist mir am a.. lieber als ein coverdale im gesicht....

zur leistung von coverdale kann man hier eigentlich nur "standing ovations" sagen, grade auf "burn" erzeugt er elektrizität vom feinsten, wut, aggressivität und ausdauer. das erwarte ich mir von einem sänger....
john lord ist ohnehin eine größe an der hammond, wird diesem ruf hier durch gekonnt kräftiges solieren und untermalen gerecht.

hughes hab ich nie sonderlich gemocht, aber er liefert eine sehr solide leistung am bass ab...

jetzt zu blackmore: ich denke das seine leistung hier von den vorangehenden rezensenten total falsch interpretiert wurde. er ist und war immer ein gitarrist zwischen licht und schatten. ein perfektionist der seine live-solis keinesfalls im konzert erfunden oder improvisiert hat, sondern diese penibel und stundenlang zuvor einstudiert hat.
zumeist war er von seiner eigenen leistung danach wenig angetan.

bei diesen mitschnitten liefert er eben ein licht und schatten konzert ab, sein spiel zu "burn" oder zu "stormbringer" ist atemberaubend.
er möchte sich hier eindeutig in den vordergrund drängen (was in der damaligen bandsituation wohl so wahr- machtkampf uns so...)

das gelingt ihm wahrlich in zb "lady double dealer" nicht besonders, wer hier aber einen neben sich stehenden, teils verwirrten blackmore zu hören glaubte hat wohl die falsche scheibe gehört, sorry......

zu den wichtigen nummern:

"burn"- ein live vorschlaghammer. wütend, aggrerssiv, völlig entfesselt.... blackmore und coverdale sind hier großartig....
wenn dann die worte "rock n roll" ins mikro gehaucht werden bricht die welt auseinander....

"you fool no one" also ehrlich: es war damals einfach mode die nummern in epische längen auszudehnen... sicherlich spricht es für eine band, über 16 minuten lang nicht den faden zu verlieren...... die solis sind wirklich nicht von schlechten eltern, vor allem lord kann hier punkten. keinesfalls ist das peinlich oder kindisch lieber "guitar".....

"stormbringer" diese nummer ist ohnehin eine meiner purple favorites. das wird hier zu einer drückenden, erschlagenden, riffenden übernummer.
das ist blackmore wie ich ihn gerne habe..... diese schweren, tiefen riffs haben etwas für sich, sind sein markenzeichnen gewesen...

ein manko ist wohl die tatsache das nur 5 nummern enthalten sind, klar sind diese teilweise lange ausgedehnt, aber das machts nicht wirklich wieder gut.
hier wäre "mehr ist mehr" treffend gewesen.

Fazit: klasse sache, ich finde dieses album nicht entbehrlich, im gegenteil: muss man haben.... sehen wir als fans mal über die zwar etwas schwache, aber nicht grottige soundqualität hinweg...... bei mir hat die scheibe erst beim viertenoder fünften mal hören gezogen, aber dann sowas von....
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Live-Ereignis, aber zu kurz..., 7. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Made in Europe (Audio CD)
*Made In Europe* erschien erstmals 1976 und war so etwas wie das Vermächtnis von Deep Purple. Richtie Blackmore war 1975 ausgestiegen und hatte zunächst mit Ronnie James Dio die Band *Ritchie Blackmores Rainbow* gegründet, bevor beide die Band *Rainbow* aus der Taufe hoben. Deep Purple selbst hatte mit Blackmores Nachfolger Tommy Bolin das eher unrühmliches Studiowerk *Come And Taste The Band* veröffentlicht und sich schließlich aufgelöst.

*Made In Europe* wurde allerdings noch in der sogenannten Mark-III-Besetzung eingespielt, also mit David Coverdale, Glenn Hughes, Jon Lord, Ian Paice und Ritchie Blackmore. Abgedeckt werden nur die beiden erstklassigen Scheiben *Burn* und *Stormbringer*. Die Klassiker der Ian-Gillan-Ära werden dabei völlig außer acht gelassen.
So mutete es etwas merwürdig an das Songs von Range *Smoke On The Water*, *Child In Time* oder *Higway Star* komplett fehlen.

Dafür gibts allerdings einen oberamtlich guten Sound und fünf hammerharte Songs, die ebenfalls nicht von der Hand zu weisen sind. *Burn* und *Lady Double Dealer* knallen ohne Ende, bei *You Fool No One* geht man musikalisch an die oberste Grenze und *Stormbringer*, sowie *Mistreated* haben mehr Feeling als es jemals eine Studio-Scheibe hätte konservieren können. Nach 45 min. ist allerdings Schluß und hinterläßt einen unbefriedigten Fan. Warum wurde keine Doppel-LP veröffentlicht? Eine Frage, die sich förmlich immer aufdrängt.

Im Vergleich zu *Made In Japan* ist die Scheibe wohl immer etwas stiefmütterlich behandelt worden (auch von mir), aber da Deep Purple die Songs der Coverdale/Hughes-Ära heutzutage nicht mehr spielen ist es zwischendurch immer wieder abwechslungsreich, wenn man sie zumindest teilweise aus der Live-Konserve geniessen kann.

FAZIT: einfach zur kurz, eine Doppel-LP hätte mehr Sinn gemacht...
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Meilenstein des Hardrock, 10. August 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Made in Europe (Audio CD)
Jeder, der der Mark-II-Besetzung von Deep Purple nachtrauert, sollte sich diese CD zum Trost anhören. Bester Hardrock im Spannungsfeld zwischen dem exentrischen Ritchie Blackmore einerseites und den Klassiker am Keyboard, Mr. John Lord. Dazwischen der oberbegabte Sänger David Coverdale, und am Bass Glenn Hughes, der einen völlig neuen Drive im Bereich Bass einbringt, und last but not least: Ian Paice an den Drums. Ich spiele selbst Schlagzeug, und Ian Paice ist ein absoluter Könner. Was ihm an Power gegenüber einem Cozy Powell fehlt, hat er doppelt und dreifach an Speed bei gleichzeitig höchster Präzision in seinem Spiel, einfach genial. Deep Purple bleiben auch mit dieser Scheibe Giganten des Hardrock, handwerklich perfekt, kraftvoll und immer für Überraschungen gut. Keine andere Band schafft es, klassiche Elemente und Hardrock derart überzeugend umzusetzen. Long live Rock 'n Roll !
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen zeitdokument, 18. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Made in Europe (Audio CD)
meiner ansicht nach eine sehr starke liveplatte, angetrieben von spielfreude und unüberhörbarer aggressivität einer schon im zerfall begriffenen gruppe.

die hochtempo-version von "burn", getragen von kraftvoller wut, ist die definitive. auch die anderen songs kommen zu ihrem recht, "stormbringer" wird rehabilitiert und zum hardrocker umerzogen (ich liebe diesen song, egal in welchem gewand - ich finde ihn ungschaut stärker als alles auf "in rock", mit ausnahme von "child in time"). "mistreated" ist ganz großes theater, soll sein. "you fool no one" wird durch orgel-,schlagzeug- und gitarrensoli auf jenseits der 16 minuten geschoben. aus heutiger sicht wirkt das irgendwie unsinnig, wie lebenszeitverbrennung, damals war das aber so - insofern ist dieser song ein zeitdokument einer ära, als die qualität eines livesongs auch in dessen länge gemessen wurde. allerdings orte ich hier ein fehlen der allerletzten konsequenz: mit etwas gutem willen und einem bass-solo wären sich auch die 20 minuten ausgegangen.

was mir den genuss dieses album ein wenig trübt: wie auch bei anderen mitschnitten von mk III zu bemerken, mischen sich die stimmen von david coverdale und glenn hughes live nicht so gut wie im studio, vieles wirkt dadurch sehr grell und eckig. und, auch das kennt man von anderen mitschnitten: ritchie blackmore klingt hier gleichzeitig über- und untermotiviert. in seinen soli überschreitet er mehrmals die grenze zwischen genialität und peinlichkeit, und zwar von beiden seiten. manches klingt ungeheuer aggressiv und inspiriert, anderes einfach unpackbar schlampig. in seinem langen solo in "you fool no one" pendelt er ständig zwischen starken momenten und echt sinnloser, technisch minderwertiger dudelei.

fazit: ein wirklich interessantes live-dokument, das aber an "made in japan" weder sound- noch spieltechnisch eranreicht.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Macht mich immer wieder an!, 3. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Made in Europe (Audio CD)
Vom ersten Ton an - volles Rohr. "Burn" in einer genialen Fassung bis hin zum absoluten Höhepunkt "You fool no one" - Ritchie Blackmore zeigt hier, wo bei MK III der Hammer hängt. Das Ding ist so gewaltig, dass der Maßstab für seinen Nachfolger Tommy Bolin bei Weitem nicht zu erreichen war. Der gute Mann hat leider schon bei "Burn" völlig versagt! Dies ist sehr deutlich bei den letzten Aufnahmen dieser Band (MK IV) in Japan 1976 zu hören.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anspruchsvoller Live-Mitschnitt, 9. Oktober 2001
Rezension bezieht sich auf: Made in Europe (Audio CD)
"Made in Europe" ist sicherlich ein Klassiker unter den Live-Scheiben geworden. Bei der Zusammenstellung der mitgeschnittenen Songs hat man eine hervorragende Auswahl getroffen, auch wenn man sich hier und da noch zusätzliche Titel der Mark III-Besetzung wünscht (wie z.B. "Might just take your life"). Zur damaligen Zeit schien sich Mr. Blackmore geistig allerdings mehr auf sein Folgeprojekt RAINBOW konzentriert zu haben. Anders kann ich mir sein grauenvolles Gitarrensolo bei "You fool no one" nicht erklären. Hier sollte man auf den neueren Mitschnitt "MK 3-The Final Concerts" zurückgreifen, bei dem Blackmore aber auch hier teilweise erschreckend schlecht spielt (-> Intro zu "Mistreated"). Wie dem auch sei, "Made in Europe" ein Live-Dokument erster Klasse.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Starke Songs - mäßig umgesetzt, 11. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Made in Europe (Audio CD)
Nachdem die Auflösung von Deep Purple 1976 bekannt war, wollte man offensichtlich noch rasch abkassieren und schmiss eine aus mehreren Konzerten zusammengewürfelte, nicht mehr ganz taufrische Live Aufnahme aus der Mark III Besetzung auf dem Markt.

Als die Aufnahmen entstanden war David Coverdale noch nicht in Topform, die Aufnahmequalität ist durchwachsen. Das funktionierte schon bei älteren Live Mitschnitten deutlich besser.
Mit 45 Minuten Spielzeit und gerade einmal 7 Songs kann man zudem kaum von einem repräsentativen Querschnitt aus der Zeit nach Ian Gillan reden.

Fazit: "Made in Europe" ist eigentlich nur für Fans. Wer sich die deutlich besseren Alben mit David Coverdale "MK3-The final concert" und "Live at the Long Beach" (in der MK IV Besetzung von 1976!) besorgt, tut sich den größeren Gefallen und wird das Aha-Erlebnis von Made in Japan wiederholen können. "Made in Europe" jedenfalls löste dieses Erlebnis bei mir nicht aus.

Für mich 4 Sterne. Weil eben die Songs an sich stark sind, unabhängig davon, dass sie später noch besser in Szene gesetzt wurden.
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Made in Europe
Made in Europe von Deep Purple (Audio CD - 1990)
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