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5.0 von 5 Sternen Völlig untergegangener und unterbewerteter Meilenstein
Kommerziell betrachtet war Alice Cooper bis etwa Mitte der 80er weg vom Fenster. Das wird wohl auch der Grund sein, warum Alben wie "Flush the fashion" keinerlei Beachtung finden und nie erwähnt werden. Sehr schade eigentlich, denn musikalisch bieten sie doch einiges und sind sogar meiner Meinung nach besser als manches, was Alice in den 70ern gemacht hat...
Veröffentlicht am 19. Januar 2003 von Timo Dassinger

versus
3.0 von 5 Sternen Erschreckende Anbiederung an "zeitgemäße" Musik
Alice Cooper - Flush the Fashion (1980)

Ein Jahr zuvor verkündete Alice noch „I hate Disco“ und das Publikum jubelte ihm zu. Nun, dieses 1980 entstandene Werk ist zwar kein Disco, doch regieren hier die schrägen Synthies und künstlichen Drums und man fragt sich, wie oft sich der Herr noch selbst neuerfinden will.

Zugegeben,...
Vor 13 Monaten von Jan Tausendsacher veröffentlicht


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Völlig untergegangener und unterbewerteter Meilenstein, 19. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Flush the Fashion (Audio CD)
Kommerziell betrachtet war Alice Cooper bis etwa Mitte der 80er weg vom Fenster. Das wird wohl auch der Grund sein, warum Alben wie "Flush the fashion" keinerlei Beachtung finden und nie erwähnt werden. Sehr schade eigentlich, denn musikalisch bieten sie doch einiges und sind sogar meiner Meinung nach besser als manches, was Alice in den 70ern gemacht hat (ohne natürlich die unbestreitbare Klasse der meisten Alben abzuwerten). Wer natürlich Alice auf "School's out", "I'm eighteen" oder spätere Hits wie "Poison" und "Feed my Frankenstein" reduziert, der sollte sich schleunigst mal eins dieser Alben anhören, denn gerade "Flush the fashion" enthält mit "Clones" (immerhin noch ein Top 40-Hit), "Talk talk", "Aspirin damage", der Ballade "Pain" und "Nuclear infected" immerhin 5 zeitlos gute Songs. Natürlich fällt auch der Rest nicht wesentlich ab, so dass man das Album guten Gewissens empfehlen kann. Bei dieser Gelegenheit kann man auch mal in die anderen 3 unbekannteren Alben reinhören: "Special forces", "Zipper catches skin" sowie das etwas schwächere "Dada", die auch allesamt ordentliche Songs zu bieten haben.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aaaah!, die Achtziger!, 14. September 2001
Rezension bezieht sich auf: Flush the Fashion (Audio CD)
Diese Scheibe hat mich überrascht. Und seitdem vermag sie mich immer wieder zu fesseln. Als Kind der Achtziger habe ich natürlich Erscheinungen wie Punk und New Wave hautnah mitbekommen. Alice Cooper hätte ich nie als Teil dessen gesehen. Schade um so mehr, als dieses Album der New Wave Bewegung wirklich gut zu Gesicht gestanden hätte. Seine songwriterischen Qualitäten, sein Händchen für Ohrwürmer, seine humorvollen Texte mit dem cooperesken Biss machen FTF zu einem echten Genuß.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auf der Suche nach einem neuen Sound, 18. November 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Flush The Fashion (Audio CD)
Die 70er waren gerade Geschichte und Alice machte sich auf die Reise zu neuen Ufern, auf der Suche nach einem neuen Sound. Um es kurz zu machen, er fand ihn nicht...

Auf dieser Scheibe gibt es einige wirklich gute Songs, nämlich "Talk Talk", "Clones" und "Pain". Textauszug: I'm hidden in the scream when the virgin dies / and i'm the ache in the belly when the baby cries / and i'm the burning sensation when the convict fries / I'M PAIN. Geil!!!

Mit diesen drei Hämmern hat es sich dann aber auch schon. Die anderen Stücke sind zwar allesamt nicht übel, wirken aber irgendwie...hektisch. Ein besseres Wort fällt mir dafür nicht ein. So als hätten Alice und Konsorten einfach nicht die Zeit gehabt, die im Ansatz durchaus guten Ideen richtig auszuarbeiten. Es mag daran liegen, dass der Coop Anfang der 80er aufgrund seiner Alkoholabhängigkeit einfach bereits in einer lebensgefährlichen körperlichen Verfassung war, denn das geschilderte Problem setzte sich auch auf den beiden Nachfolge-Alben "Special Forces" und "Zipper catches skin" fort. Allerdings haute er im Anschluss daran mit "Dada" noch einen absoluten Oberhammer raus, kurz bevor er endgültig zusammenbrach und für 3 Jahre von der Bildfläche verschwand um wieder zu sich selbst zu finden.

Was "Flush The Fashion" jedenfalls auf der Habenseite verbuchen kann, ist Eigenständigkeit. Ich habe bislang noch von keinem anderen Musiker Vergleichbares gehört. Trotzdem ist dieses Album nur für Fans geeignet, Einsteiger sollten sich lieber bei den Longplayern ab 1986 oder vor 1978 bedienen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alice Cooper im New Wave und Punk - Gewand, 24. Februar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Flush the Fashion (Audio CD)
Alice Cooper ist nicht nur einer der unterbewertetsten Muiker der gesamten Musikgeschiche, sondern stets war er auch sehr vielseitig. Leider setzen die meisten Leute ihn immer nur mit Songs wie "Poison" oder "School's Out" gleich, dabei hat er in den Achtzigern eher Musik in der "New Wave" und "Punk" - Scjiene gemacht. "Flush The Fashion" kombiniert den typischen Alice Cooper - seventies Rock auf einer zugegebenermaßen kurzen Spielzeit von nur knapp 28 Minuten mit Einflüssen von Bands wie den "Sex Pistols" oder auch "New Order". Strange Keyboard - Harmonien paaren sich mit harten Gitarrenklängen. Ein Album, welches so gar nicht der Alice Cooper ist, den alle erwarten. Das macht "Flush The Fashion" nur noch interessanter! Allen wagemutigen Fans sei dieser Ausflug empfohlen. Trotz der kurzen Spielzeit sind alle Songs (bis auf "Leather Boots") absolut erstklassig und die Texte beweisen wieder einmal, welch hübsch schwarzen Humor Alice Cooper in seiner kommerziell erfolglosesten und musikalisch interessantesten Phase an den Tag legte. Außerdem: Wer Alice Cooper mal in Seidenblouson und Kurzhaarfrisur erleben will, kommt allein wegen den Photos im Booklet nicht an dieser CD vorbei... gez.: "The Diomaniac"
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut aber leider unterbewertet, 28. Januar 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Flush the Fashion (Audio CD)
"Alice Cooper '80" ist dick auf der Hülle zu lesen, damit jeder weiss, dass 'From The Inside', Cooper's Vorgängeralbum nach seiner Entziehungskur, keineswegs eine Eintagsfliege war. Und tatsächlich: Alice anno 1980 sieht zwar keineswegs gesund aus, klingt aber durchaus kräftig. Queen-Produzent Roy Thomas Baker leitete die Aufnahmen, Ex-Dead End Kids Gitarrist Davey Johnstone zupft und hat mit Keyborder Fred Mandel und Alice himself die meisten Songs geschrieben, alles griffige und relativ kurze Nummern. Inhaltlich dreht sich die Sache oft um die Welt, in der wir leben: (We're All) Clones, Nuclear Infected, Model Citizen oder Aspirin Damage. Und der Text zu 'Headlines' ist ein lesenswerter Beitrag zum Thema Sucht nach Publicity! Musikalisch rockt es mittel bis hart, dabei knochentrocken und gelegentlich mit Elektro-Tricks verfeinert. Keine supertolle, doch eine gut brauchbare CD. So kann man Alice Cooper auch noch in vielen Jahren vertragen.
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4.0 von 5 Sternen Was ist daran auszusetzen?, 17. November 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Flush the Fashion (Audio CD)
FLUSH THE FASHION, das erste Album des "neuen" Alice Cooper ist recht gelungen. Allerdings kommt sie in keinen Bereichen an den Hammer-Vorgänger FROM THE INSIDE heran.
Es wird immer behauptet, daß Mr. Cooper hier nicht mehr rockt. Klar, die Gitarren wüten etwas leiser im Hintergrund und es wird verstärkt mit dem Keyboard gearbeitet, aber es gibt keinen Song ohne Gitarren!
Qualitativ können die Songs natürlich nicht mit seinem 70er Output mithalten, stellenweise kommt es mir so vor, daß er Probleme hat, die Lyriks mit der Musik in Einklang zu bringen. Auch selten ist die Anzahl an nicht selbst geschriebenen Material. Drei Songs stammen nicht aus der Feder des Meisters.
Anspieltips: TALK TALK, CLONES, PAIN & GRIM FACTS.
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5.0 von 5 Sternen Super Musik, 16. Oktober 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Flush the Fashion (Audio CD)
Alice kann alles machen und es wird immer auf eine andere Art gut. Hier gibt es Punk-Wave Musik und es haut mal wieder voll rein. Songtipps: Clones, Pain und Headlines. Supercoole 80er Musik!

ACHTUNG ACHTUNG!! : Die 2008 veröffentlichte CD von Rhino Encore wurde nur in den USA veröffentlicht, da die Produktion des Albums schon lange eingestellt wurde. Nun denkt man es wäre eine Remaster-CD aber das stimmt nicht!! Die CD wurde einfach wiederveröffentlicht ohne irgendwelche Erweiterungen! Für den Preis von über 20Euro lohnt sich diese Version überhaupt nicht. Lieber die Warner Version holen!
In Russland wurde 2008 eine Gold-Disc herausgebracht. Die CD hatte ein transparentes Tray.
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3.0 von 5 Sternen Erschreckende Anbiederung an "zeitgemäße" Musik, 10. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Flush the Fashion (Audio CD)
Alice Cooper - Flush the Fashion (1980)

Ein Jahr zuvor verkündete Alice noch „I hate Disco“ und das Publikum jubelte ihm zu. Nun, dieses 1980 entstandene Werk ist zwar kein Disco, doch regieren hier die schrägen Synthies und künstlichen Drums und man fragt sich, wie oft sich der Herr noch selbst neuerfinden will.

Zugegeben, auch die letzten Alben waren von musikalischen Wandlungen und Experimenten geprägt. Aber auf diesem Album tauscht man einfach jegliche frech-rockige Riffs gegen Synthie-Melodien. Diesen Schock müssen Alice-Fans erstmal verkraften. Die Produktion ist kraftlos, aber immerhin exakt und passt zur New-Wave-inspirierten Musik ebenso wie Alice auch seine raue, krächzige Stimme verloren hat und „ nun im typischen New-Wave-Stil „singt“ (mehr Sprech-Gesang) oder auch schon mal ordentlich die Töne trifft. (wobei letzteres mir deutlich mehr als erstes zusagt).

Wenigstens kommt die Gitarrenproduktion noch durch und ist deutlich wahrnehmbar. Jedoch kommt eben Davey Johnstones Talent nicht zur Geltung. Bewies er auf der vorherigen Live-Tour noch, dass er Meister aller Riffs und Soli ist, beschränkt er sich hier größtenteils auf, immerhin knarzige, Powerchords wie in Nuclear infected. Das was man am ehesten noch als gelunges Riff bezeichnen könnte, kommt in Grim Facts zum Einsatz, jedoch mangelt es hier an der sonstiger kompositorischer Güte. Die ist nämlich wenig begeisternd.

Textlich gesehen hat Alice nichts verlernt. Wäre das Album als Gedichtband erschienen, es gäbe fünf Sterne. Hier kommen gewohnt ironisch, lustige und böse Geschichten wie in Dance yourself to Death zum Einsatz. Das macht sehr viel Spaß. Und in Model Citizen geht es metaphorisch um seine ständigen Neuerfindungen und das ist sogar recht passabel musikalisch umgesetzt, gäbe es eine bessere, und weniger wavige Produktion. Leider kommt auch der typische Horror nicht mehr richtig gut durch.

Kommen wir nun zu den kompositorisch etwas mehr herausragenden Stücken am Anfang. Der Opener Talk Talk zum Beispiel, im negativen Sinne. Es ist ein grausam ver-new-wavtes Cover und trifft den rock-erwartetenden Alice-Fan gleich zu Beginn in die Magengrube. Doch bei aller Kritik am Sound, den nächsten beiden Songs muss man großartige musikalische Einfälle zu Gute halten. Clones (We're all) beweist, dass Alice mit guten Songs sogar im neuen musikalischen Gebiet überzeugen kann. Der Refrain ist durchaus zum Mitsingen.

Pain ist dann der beruhigte Song, der dank einfühlsamer Klavierbegleitung, toller Strophenmelodie und grandiosem Text sich gut in den neuen Sound einfinden lässt. Alice Cooper kann hier durchaus mit Powerpop überzeugen. Das Lied ist wirklich gut gelungen und ich bin zumindest froh, dass endlich mal die Kitschballaden a la You and me weggelassen wurden. Ginge das Album so weiter, wäre an sich alles in Ordnung. Weiterentwicklung in höchsten Ehren und so.

Geht's aber nicht. Leather Boots steht für alles hektisch Komische, was mir am New Wave nicht gefällt und lässt mich erschaudern. Der Rest des Albums ist ebenfalls nur noch so la la und entlockt nur noch ein seltenes Gähnen. Vielleicht singen ja einige Hörer schlafwandlerisch beim guten Refrain von Aspirin Damage noch mit.

Fazit: Stilbruch und Schocktherapie für Alice-Fans. Doch trotzdem sind einige musikalisch gute Ansätze enthalten, derer gibt es jedoch viel zu wenig um auf Dauer zu überzeugen. Wer jedoch vorrangig an den Cooperschen Texten interessiert ist, der bekommt eine volle Empfehlung.

Wertung: ***
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Flush the Fashion
Flush the Fashion von Alice Cooper (Audio CD - 1990)
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