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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Oktober 2002
Alter Schwede ! Gleich mit ihrem Debut zeigten Clawfinger der noch jungen Crossoverszene, wie der moderne Skandinavier seine Gitarre tiefer stimmt. " Deaf Dumb Blind " wurde quasi über Nacht so bekannt wie Wasa -Knäckebrot und fegte mit brachialer Urgewalt durch die deutschen CD-Player. So etwas hatte man bisher noch nicht gehört. "Deaf Dumb Blind" wurde innerhalb weniger Wochen zusammen mit dem nicht weniger aberwitzigen Debut von Rage against the machine zum Maßstab aller Dinge.
Die unvergeßlichen Hits " Nigger", " the thruth", " rosegrove", oder " sad to see your sorrow " zeigten die Schweden in Bestform und schon mit ihrem Debut auf dem Höhepunkt ihrer künstlerischen Innovationskraft.
Dieses Album ist ein Meilenstein der Crossoverszene, hat auch heute nichts von seinem Charme eingebüßt und gehört in jede Plattensammlung. Es dürfte kaum jemanden geben der " Nigger " nicht kennt, hatten es die netten Schweden doch tatsächlich geschafft mit diesem harten Stück anno 1993 in die Heavy Rotation so ziemlich aller deutschen Radiostationen zu kommen.
Dieses Album kann man immer und immer wieder hören es nützt sich einfach nicht ab. Jeder Song zündet, jedes Riff ist ein Volltreffer.
Tragisch, dass dieses Album für Clawfinger zum Fluch wurde. An die Qualität ihres Debuts konnten sie nie wieder anschließen, sie verwandelten sich auf den folgenden Alben in schlechte Kopien ihrerselbst und ihr ureigener Sound wurde ihr musikalisches Korsett, aus dem Sie sich bis heute nicht befreien konnten.
5 Sterne für ein absolut überragendes Album
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Im Jahre 1993 trat nach solch puristisch-wilden Crossover-Bands wie Rage Against The Machine oder Dog Eat Dog eine ganz neue Art von Crossover-Act aus Schweden und Norwegen ans Licht der Musikwelt. Sie gab einen Dreck auf Rage Against The Machine's Technikhass (im Booklet von Deaf Dumb Blind heißt es stolz:„This Album is loaded with Samples, Loops and No-Guitar-Amps.") und setzte nicht wie Dog Eat Dog auf massiven Old-School-Rap, sondern auf einen einzelnen prägnanten Rapper namens Zak Tell, sowie einen ultrafetten Bass-Sound made by André Skaug (noch vor KoRn) mit destruktiven Riff-Attacken aus den Saiten von Bård Torstensen und Erlend Ottem, sowie fetten Drums (Morten Skaug) und Samples (Keyboarder Jocke Skog), und damit verdienen Clawfinger in meinen Augen als einzige Band überhaupt den Titel „Rap Metal" oder müssen wenigstens als Vorläufer solcher Bands wie Limp Bizkit oder Linkin Park angesehen werden.
Das hier vorliegende 93er Debutalbum wurde von Jacob Hellner in den Decibel Studios produziert, der sich später auch Rammstein annahm. Ich würde schonmal im Vorraus empfehlen, sich dieses Album als erstes Clawfinger-Werk zuzulegen, denn es ist trotz aller oben benutzter Superlative das „softeste" der Skandinavier. Nicht umsonst war das antirassistische Nigger ein internationaler Hit, wobei Rassismuss immer ein Lieblingsthema der Band bleiben wird. Daneben finden sich doch erstaunlich viele Klassiker unter den 10 Songs, so zum Beispiel das mit Rammstein/ Sehnsucht-Groove ausgestatte Rosegrove, das langsam Fahrt aufnehmende Warfair, die bewegende Selbstmord-Schilderung Catch me, der ironisch gemeinte High-Speed-Titel Wonderful World und natürlich der Wutbatzen The Truth, einer der besten Claw-Songs ever.
Also eine klare Kaufempfehlung für Leute die nichts gegen Rap mit Metal gepaart haben (zum Beispiel Faith No More-Fans) und zuviel vom ewigen New Metal-Selbstmitleid haben und ordentlich auf's Maul geben wollen ;-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. November 1999
Dieses Album ist das Debüt von Clawfinger. Seinerzeit trat es eine Welle los, die heute allerdings weitestgehend wieder abgeebbt ist. Präzise, ohrwurmartige Gitarren, dropped d- gestimmt (siehe Rammstein,Die Krupps...), treffen auf wütende, schimpfende ("Rosegrove") oder klagende ("Sad to see your sorrow") Rap-Vocals. Ein zeitloses Meisterwerk
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Februar 2009
Gutes Debütalbum der Skandinavischen Crossover Band.
laut und heftig, anklagend und politisch.
der Song "Nigger" sorgte für heftige kretik-
obwohl es ein antirassistischer Song ist.
Höhepunkte sind "Truth" , "Warfair" und natürlich "Nigger"
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. März 2005
Merkwürdig das zu dieser Scheibe noch niemand ne Rezi geschrieben hat... Schließlich handelt es sich bei Deaf Dumb Blind um einen Klassiker! Crossover Hymnen wie Nigger (kein rassistischer Song sondern das genaue Gegenteil! Man sollte den Text lesen), The Truth, Rosegrove oder Warfare haben damals so manche Party bei uns in Schwung gebracht. Hinzu kamen die sozialkritischen Texte die man in diesem Genre durchaus noch öfters vorfand. Aber irgendwann begann das langsame sterben des klassischen Crossover-Sounds und der Nu Metal kam an die Oberfläche (und ist Gott sei Dank inzwischen wieder weg). Was sicher auch daran lag dass viele der damaligen Bands mit ihren späteren Alben einfach nicht mehr an ihre alte Klasse anknüpfen konnten und in der Bedeutungslosigkeit versanken. Schade, denn mit Deaf Dumb Blind und Use your brain hatte die Band 2 Killerscheiben auf Lager die jeder Fan klassischen Crossovers kennen sollte!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Dezember 1999
Im Kielwasser der damals gerade zu Weltstars avancierenden Rage against the Machine schienen Bands ähnlicher Coleur damals von den Bäumen zu fallen. Einer der größeren Acts dieser Periode waren Clawfinger, die auf "Deaf, Dumb, Blind" ein recht knalliges Debut vorlegten. Die Gitarrenabmischung auf dieser Platte wurde wegweisend für viele andere Bands - leider haben sich Clawfinger von diesem Erfolg niemals wieder erholt. Schon das zweite Album wirkte ohne Songs wie "Nigger" oder "Catch Me" saft- und kraftlos - seitdem scheinen sie in der Versenkung verschwunden zu sein. Eigentlich schade, denn die Stücke ihres ersten Albums ließen ein großes Potential vermuten, das uns vielleicht noch einige musikalische Leckerbissen hätte bescheren können. Doch wie so viele Bands dieses Genre haben Clawfinger eine Weiterentwicklung versäumt - was bleibt, ist ein äußerst hörenswertes Debutalbum. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. März 2009
damals ein stilprägendes album, aus heutiger sicht wirkt es ein bisschen gar schnell gealtert.

clawfinger machten damals dort weiter, wo faith no more aufhörten: ebenso fett wie steril klingende gitarrenriffs (ohne amps direkt ins pult gespielt), die sich so anhören, als würden gitarristen versuchen, so zu klingen wie scratches eines djs, dazu gebellte raps und im refrain dann großes kino.

die angeblichen parallelen mit ratm kann ich nicht hören. ratm klingen total anders, vor allem die gitarre, aber auch die raps und die grooves sind völlig anders.

dieses debüt hat eine packende energie, der man sich kaum entziehen kann. aber aus heutiger sicht wirkt es ein wenig bemüht, die raps von zak tell haben etwas aufgesetzes, manieriertes. und bands wie korn haben das konzept wesentlich interessanter weiterentwickelt. ein bissl klingt das so, wie sich schweden amerikanische böse-buben-musik vorstellen.

dennoch: eine ganz wichtige wegmarkierung in der entwicklung des rock.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Januar 2000
Das 1993 veröffentlichte Erstlingswerk "Deaf dumb blind" der schwedisch-norwegischen Crossover-Band Clawfinger sorgte europaweit für Aufsehen. Die Band um Rapper Zak Tell verstand es, Rapmusik mit fetten Gitarrenriffs und coolen Samples zu verquicken -eine Mischung, die zu dieser Zeit recht neu war und nach der wohl halb Europa schon gedürstet hatte. Jedenfalls rannten Clawfinger mit ihrem Rohling offene Türen ein: Stücke wie das groovende "The truth" wurden in allen härteren Zappelschuppen gespielt. Clawfinger schreiben intelligente, sozialkritische und politische Texte, die von Zak Tell alle sehr gut vorgerappt werden. Doch eben diese Texte verhinderten einen (möglichen) Durchbruch in Amerika: Das anti-rassistsche "Nigger" (ein Höhepunkt der Platte) wurde dort genau falsch aufgefasst und damit hatten Clawfinger kaum noch eine Chance. Doch hier in Europa schlug das Teil jedoch wie gesagt wie eine Bombe ein, was allerdings nicht darüber hinwegtäuschen kann, daß die Songs zwar alle wirklich gut, aber auch alle recht ähnlich sind -ein Problem, das Clawfinger auch heutzutage noch nicht richtig in den Griff bekommen haben. Dennoch sollte diese CD in keinem gutsortierten Regal fehlen, da es so etwas wie der Grundstein für die Mixtur aus Hip Hop und Metal ist. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 3. Januar 2000
Clawfinger brachten 1993 einen richtigen Kracher auf dem Markt, mämlich ihr Debutalbum mit dem Titel "Deaf Dumb Blind". Anfang der 90 er war Crossover die neue abgefahrene Musikrichtung. Viele Bands sind auf dieser Erfolgswelle geschwommen, wie auch Clawfinger. Das erfolgreicher Crossover auch aus Schweden kommt beweißt diese Band.Der Song Nigger das sich eiggentlich ziemlich provokativ anhört, bezieht sich auf die Rassendiskriminierung in die schwedic he Gesselschaft. Weitere Höhepunkte sind auch Hits wie Warfair oder The Truth. Für ein Debutalbum ist es wirklich nicht schlecht, jedoch merkt man das die Band musikalisch stark eingeschränkt spielt. Einige Songs hören sich unter anderem auch ähnlich an. Füpr das erste Album war es ein riesen Erfolg und prägte auch die europäische Crossoverszene. Leider ist die Band jetzt in Vergessenheit geraten (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 4. April 2000
Diese CD habe ich mir gleichzeitig mit der Rage against the Machine CD Bombtrack gekauft. Ich fand sie toll. Rage war auch nicht schlecht. Aber der Umstand, daß Sample- und Sequencingsound mit Hardecore gemischt, so ultramodern sei, hat mich dabei nicht beeinflußt. RESPEKT aber für die Ideen, die Clawfinger abgesehen von ihren technischen Rafinessen in ihrem Album hatten.
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