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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musik vom anderen Stern
Innovativität und Expressivität Bjorks musikalischer Werke rechtfertigen es, nur für sie ein eigenes Genre zu eröffnen. Die geballte Ladung Eigenständigkeit manifestiert sich in allen Elementen der Musik und umfängt den Zuhörer mit ungeahnter Intensität.
Bjork beherrscht wie nur wenige heutige Musiker das subtile Spiel zwischen...
Am 30. Januar 2006 veröffentlicht

versus
3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Loudness war"
Zusammen mit ihrem Album "Post"(welchem ich aus guten Gründen den Vorrang gebe) dürfte "Homogenic" mit zum Besten gehören was Björk bisher hervorgebracht hat.Das Album stellt eine Ode an ihr Land Island dar.Das hat mich zu der Vergabe von 3 Sternen gebracht.Nun zum "Warum nicht 4 oder gar 5 Sterne",ganz einfach ,vor allem die CD Version ,ahnlich auch...
Veröffentlicht am 28. August 2011 von eurospearo


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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musik vom anderen Stern, 30. Januar 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Homogenic (Audio CD)
Innovativität und Expressivität Bjorks musikalischer Werke rechtfertigen es, nur für sie ein eigenes Genre zu eröffnen. Die geballte Ladung Eigenständigkeit manifestiert sich in allen Elementen der Musik und umfängt den Zuhörer mit ungeahnter Intensität.
Bjork beherrscht wie nur wenige heutige Musiker das subtile Spiel zwischen Entspannung und Klimax, vom leisen Flüstern zum gewaltsamen Umschlagen der Stimme - die in vollkomener Natürlichkeit daherkommende, organisch und gleichzeitig artifiziell perfektionistische Performance überzeugt zu jedem Zeitpunkt. Phrasierungen, Wiederholungen, das Spiel mit Atem und Betonung sind derart individuell und gleichzeitig universell, daß man sich - vorausgesetzt, man weiß diese Art der Musik zu verstehen - bald darüber im klaren ist, hier eins der wohl größten musikalischen Talente der heutigen Zeit vor sich zu haben.
Arrangement und Produktion sind über jeden Zweifel erhaben und tragen viel zum überwältigenden Gesamteindruck bei.
Homogenic bildet zusammen mit Vespertine den - bisherigen - Höhepunkt des Schaffens der isländischen Sängerin und verdient uneingeschränkte Empfehlung.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die versteckte Power..., 31. August 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Homogenic (Audio CD)
Die kleine Isländerin überraschte mich erstmals mit "Post", dann legte ich mir das Debut-Album zu und schließlich musste ich auch "Homogenic" haben.
Also man bestaunt ja immer diese einzigartige Stimme, und das ist ja auch definitiv nachvollziehbar, aber was mich an der Musik von Björk mindestens genauso fasziniert sind die Arrangements der Songs. Dieses Album ist nicht nur für Björk-Fans gedacht sondern für Menschen, die sich generell mit elektronischer Musik beschäftigen. Was hier aus den Boxen sprudelt ist der blanke Wahnsinn. Der Opener "Hunter" beispielsweise ist hervorragend geeignet, um die Qualität der Boxen in Bezug auf Bässe auszutesten, denn der Song wird hauptsächlich vom Drumcomputer getragen (auch das dazugehörige Video ist äußerst sehenswert). Doch das heißt nicht, dass die Songs "hart" wirken - im Gegenteil - durch die Streichereinlagen werden die Tracks zu einem harmonischen Ganzen geformt.
Auch wenn die Mehrzahl der Songs eher ruhig ist, so sind sie nicht so spartanisch und zurückhaltend arrangiert wie bspw. "Vespertine". Außerdem hat man das Gefühl, dass sie trotzdem Power versprühen, nur - sagen wir mal - mit angezogener Handbremse (außer natürlich das brachiale "Pluto"). Man sollte dieses Album auch unbedingt von Anfang bis Ende durchhören und sich diese knappe Stunde tragen lassen und spätestens nach dem 2-3 Hördurchgang schlägt das Album voll durch und entfaltet seine ganze Komplexität und Eingängigkeit. Ich höre das Album immer noch sehr gern und man hört auch immer wieder neue Klänge und Sequenzen heraus. Wenn man behaupten würde, dass "Homogenic" erst 2007 veröffentlicht wurde - man könnte es glatt glauben, denn es klingt selbst heute noch wegweisend und innovativ.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Höhepunkt der Björk-Alben, 30. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Homogenic (Audio CD)
Björk hat immer neue experimentelle (Pop)Musik, die sich keinesfalls am Mainstream orientiert, produziert und damit kommerziell Erfolg gehabt. Das Probieren verschiedener und wechselder Stile und Experimente der Alben "Debut" und "Post" wird auf "Homogenic" erstaunlich homogen. Es resultiert eine exzellente Symbiose aus Björk's extravagantem Gesang, elektronischem Rhythmus und Background und natürlichen Streichinstrumenten. Die CD ist durchgehend intensiv und spannungsgeladen beginnend vom etwas düsteren "Hunter" bis hin zum aggressiven "Pluto" und endend mit dem schwebenden, fast psychodelischen "All Is Full Of Love". Dazwischen liegen gesangsintensive und auch ruhige Titel wie "Unravel" und "Joga", das fast poppige "Bachelorette" und von elektronischen Klängen dominierten Stücke wie "5 Years" oder "Alarm Call". Insgesamt ist dieses Album sicher eines der innovativsten Veröffentlichungen der 90iger Jahre. Viele Titel sind auch exzellent in Videoclips umgesetzt worden und damals auch regelmäßig bei Musikssendern wie MTV ausgestrahlt worden. Zum Teil kann man sich diese Stücke auf der offiziellen Björk-Homepage anschauen.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Homogenic - das extrovertierte Album, 18. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Homogenic (Audio CD)
Es ist schwer Homogenic mit einem Wort zu beschreiben, aber extrovertiert trifft es ganz gut. Mal wild, mal ruhig, mal melancholisch und dann doch ganz fröhlich.

Hier eine kurze Beschreibung der Lieder:

1. Hunter: sehr ruhiger aber doch intensiver Start des Albums. Steigert sich langsam, zum Teil sehr bedrohlich, bis hin zum Klimax. Sehr schön.

2. Jòga: Björk schrieb dieses Lied für ihren besten Freund Jòga. Hört sich an wie Island aussieht. Eins der besten Lieder die je gemacht wurden.

3.Unravel: Sehr ruhig, melancholisch. Hört sich ein bisschen an wie ein Herzschlag in Zeitlupe. Toller text, sehr romantisch aber doch zu speziell um es jemanden zu widmen...

4.Bachelorette ist die Fortsetzung von Isobel (Album Post). Isobel kehrt in die Stadt zurück um Liebe mit Liebe zu konfrontieren (so Björk selber über Bachelorette). Sehr intensiv, wenn man genau hinhört dann stellt man fest das Isobel mit dem Zug fährt...

5. All Neon Like: Graues Lied mit weissen Streifen in dem schwarze Steine fallen -> geil

6. 5 Years: es geht um einen Mann der Bindungsangst hat. Die steine von All Neon Like Fallen immer noch aber jetzt im Wald :P

7. Immature: Ruhiges schönes Stück steht sehr im Kontrast zu den beiden Vorgängern. Eingängige Melodie.

8. Alarm Call: leicht deplaziertes aber äußerst geiles Lied, sehr fröhlich.

9. Pluto: Pluto kann man hassen oder Lieben, es gibt nichts dazwischen, ich liebe es. Es geht um Tod und Wiedergeburt, um sich betrinken, sich vernichten noch mal von vorne anfangen. Ein klassisches ich-renne-durch-die-Wohnung-und-mach-alles-kaputt Lied!

Pluto geht in All is Full of Love rüber was das Krasse gegenteil von Pluto ist, ruhig, gediegen, leicht, was Logisch ist nach Pluto (der Tod) komt All is full of Love (Wiedergeburt, Leben)

Homogenic ist eins der besten wenn nicht DAS beste album Björks.

5 sterne deluxe!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen kein kommerzieller Pop, 3. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Homogenic (Audio CD)
Die Art von Musik, die Björk macht, kann man in keine Kategorie stecken. Wer sich dieses Album anhört, bemerkt schnell, das ist was völlig anderes: Björk hat ihre eigene Musik erschaffen. Ein Filmmusik-Orchester spielt neben einem neo-elektronischen drum'n' bass Mix und in diesem ganzen Kontroversen fügt sich dann noch diese unglaublich Starke, vielleicht schräge, aber dennoch melodische Stimme ein. Ein Album, was man sich immer wieder anhören muß, vor allem wegen "Jóga", "5 Years" und eigentlich wegen allem!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn es ein bestes Björk-Album gibt, dann ist es dieses, 17. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Homogenic (Audio CD)
Zehn Jahre ist es nun schon her, dass die isländische Sangesgöttin Björk ihr Album "Homogenic" veröffentlichte, und damit den Musikmarkt vollkommen revolutionierte. Die Neuartigkeit und musikalische Wucht der Platte lässt sich allein daran erkennen, dass erst heute erste zaghafte Versuche unternommen werden, die einzigartige Mischung von klassischen Streicherinstrumenten und elektronisch erzeugter Bässe und Rythmen nachzuahmen und in der Popmusik zu etablieren.

Homogenic überzeugt dabei in jeder Hinsicht. Die markerschütternde Stimmgewalt der Isländerin Björk harmoniert perfekt mit den beinahe poetisch anmutenden, aussagekräftigen Texten. Viele der Songs dieses Albums, man denke nur an "Bachelorette" oder "Jóga", gelten noch heute als Meilensteine.

Oft hört man über dieses Album, es höre sich an, wie Island aussieht. Zunächst hört sich das nichtssagend an. Doch wenn es eine CD gibt, die dieses Prädikat verdient, dann ist es wohl diese. Die Schroffheit der Beats und Bässe auf der einen Seite, wie beispielsweise auf "Jóga" oder "5 Years", erinnern an Geysire, an einander Stoßende Erdplatten und Vulkanerruptionen.

Schließlich handelt es sich bei diesem Album nicht, wie so oft in der Popmusik, um eine bloße Ansammlung aufgenommener Lieder. So ergibt die Anordnung der einzelnen Tracks eine fast episch anmutende Symphonie. Das pulsierende "Hunter" liefert den Einstieg für das energiegeladene Album, dass sich schließlich auf "Pluto" zu seiner Klimax aufschaukelt, ("Excuse Me/ But I just have to/ Explode/ Explode this body/ Off Me.") um dann in dem ruhigen, atemberaubenden "All is Full of Love" zu münden, das schließlich den Neubeginn nach der Explosion symbolisiert.

Auch hierin lässt sich begründen, warum sich Homogenic so sehr nach Island anhört, wird doch hier die Struktur der altgermanischen Ragnarök-Sage aufgegriffen, überliefert durch den Isländer Snorri Sturluson.

Homogenic ist ein Stück Musikgeschichte und trotz seiner Vielschichtigkeit noch immer ein eingängiges Popalbum. Wenn es eine CD gibt, die einen sechsten Stern verdient, dann ist es wohl diese.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Björk auf ihrem Höhepunkt!, 25. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Homogenic (Audio CD)
Wenn ich mich für ein Album von Björk entscheiden müsste, ich würde Homogenic wählen. Beinahe jedes Stück auf dieser CD hat seinen eigenen, persönlichen Reiz. Bei ihren Alben Debut und Vespertine vermisst man doch manchmal die Abwechslung, die uns Björk hier (oder auch auf Post) bietet. Zu Beginn geht es mit Hunter ein wenig düster und ruhig los, wobei es ihr gelingt, eine wundervolle Mischung aus Streichern und elektronischen Effekten zu schaffen. Die Textzeile "I'm going hunting/I'm the hunter" ist - so einfach und doch genial - eine der berühmtesten Zeilen der isländischen Ausnahmekünstlerin. Doch es bleibt nicht dabei: Im zweiten Lied, "Jóga", steigert sich der Gesang und die Einsatz der kraftvollen Streicher zu einer der schönsten Melodien, die es von Björk überhaupt gibt. Das Musikvideo hierzu zeigt computergenerierte Landschaften von Island, auf die auch im Liedtext verwiesen wird. Ich möchte jetzt nicht auf jedes Lied dieser CD eingehen, obwohl jedes eigentlich einer genaueren Betrachtung bedarf, aber eins ist unbedingt noch zu nennen, da es sich wirklich von diesem meist ruhigen Album und auch von der riesigen Masse an Liedern der letzten Jahre abhebt: "Pluto"! Obwohl ich überhaupt nicht auf Techno stehe, ist dies das wohl genialste Kunstwerk auf Homogenic. Ich habe nopch nie in meinem Leben einen Popsong erlebt, der so wütend, so abgehackt und mit so vielen Halbtonschritten präsentiert wurde. Allerdings muss man sagen, dass sich hier die Geister scheiden werden. Viele werden es mögen, viele jedoch werden sich nie in diesem "hässlichen Dschungel" an Geräuschen zurechtfinden. Björks Stimme klingt besonders im zweiten Teil des Liedes so schrecklich, da sie sich unter anderem bei der Aufnahme extra viel zu nah vor das Mikrofon stellte und einfach nur noch reinschrie, mehrere Male, fast eine Minute lang - und wer so etwas einmal selber zuhause bei einem Aufnahmegerät probiert hat, weiss wovon ich spreche. Der Text des Liedes besteht nur aus wenigen Worten, die aber so eindringlich und klar sind, dass dies bereits reicht, um die Situation zu beschreiben. Alleine die ersten Worte sagen alles: "Excuse me/But I just have to/explode". Dieses Lied ist bei vielen umstritten - wie einst Strawinskys "Frühlingsopfer" von 1913. (Tipp: Wer also auf Pluto steht sollte dieses klassische Werk auch einmal versuchen.)
Abschließend kann man also zusammenfassen: Homogenic ist ein Muss für alle, die auf ein Musikerlebnis der ungewöhnlichen (manchmal schockierenden) Art stehen. Für Einsteiger könnte das Album allerdings ein schwer verdauliches Stück Musikkunst werden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniale Mischung, 25. Oktober 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Homogenic (Audio CD)
I'm goin' hunting, I'm a hunter. Madame Gudminsdottir hat mich gejagt und gefangen. Wieder mal. Sie schafft es immer wieder. Dieses Album schlägt bis auf "Pluto" (ein wunderbar aggressiver Song) mehr die melancholischen Töne an, wobei vor allem die Streicherkompositionen hervorzuheben sind. Die geniale Mischung aus natürlichen Tönen und elektronischen Beats (v.a. bei "Hunter") macht die Exklusivität dieses Albums aus. Ich hab mich in die Scheibe verliebt und nahm sie einen geschlagenen Monat nicht mehr aus dem CD-Player. Ich denke, dass es den meisten, die sich "Homogenic" zulegen, ebenso gehen wird. Also: Pflichtkauf.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Best Björk ever !, 14. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Homogenic (Audio CD)
Für mich ist dieses Album das Beste was Björk bisher gemacht hat. Homogenic enthält sowohl melodische Ohrwürmer, die einen sofort nicht mehr loslassen, als auch etwas schwerer zugängliche Stücke. Eben eine gute Mischung aus dem was ich an Björk so liebe, nicht so eintönig glatt wie Vespertine oder zu experimental wie Volta.

1. Hunter - Der Beat geht sofort ins Ohr, Björks Stimme etwas zurückgenommen eher ruhig. Der Song baut nach und nach eine gute Spannung auf. Klasse-Kombination.

2. Joga - Der Song in den ich mich sofort verliebt habe, wunderschöne Melodie, Björks Stimme in Höchstform, klasse Streichermusik als Untermalung dazu ein nicht zu aufdringlicher Beat, da passt alles zusammen.

3. Unravel - Zwischendurch ein ruhiger Song, der Beat schwebt fast träge unter Björks Stimme. Musste ich erst öfters hören, aber dann fand ich den Song richtig gut.

4. Bachelorette - Tolle Spannung von Anfang an, in den Zwischenpassagen dann etwas ruhiger und zurückgenommen um dannach wieder voll aufzudrehen. Auch eine gute Mischung aus Streicher- und Popklängen, dazu eine gute Melodie und eine leicht verträumt wirkende Björk.

5. All neon like - Geht ganz ruhig los, aber dann hämmert der Beat los und zieht sich monoton bis zum Ende des Stücks. Trotzdem wirkt der Song eher ruhig. Schön.

6. 5 Years - Schöner Popsong, auch so macht Björk Spaß. Der Beat ist außergewöhnlich und gönnt uns zwischendurch immer mal wieder eine Atempause, dann hört man nur Björks Stimme mit leichter musikalischer Untermalung.

7. Immature - Ruhiger Song, fast ein wenig unscheinbar. Nochmal gut zum Ausruhen vor den nächsten beiden Songs.

8. Alarm Call - Fängt auch eher ruhig an, steigert sich dann aber stark und der Beat legt richtig los. Würde ich als typische, schöne Björk-Nummer bezeichnen (falls es das gibt).

9. Pluto - Dieser Song fegt durch wie ein Tornado. Ziemlich laut und hämmernder Beat, Björks Stimme bis zur Ohnmacht schreiend. Viele stören sich gerade an diesem Song, den kann man auch nur lieben oder hassen. Ich finde ihn super.

10. All is full of love - Der Titel sagt schon Alles. Ein wunderschöner langsamer Lovesong. In dieser Original-Albumversion auf das Wesentliche reduziert. Leiser Hintergrundsound dazu Björks einzigartige Stimme. Tipp: mit Kopfhörer anhören, der Wechsel von Björks Stimme von Rechts nach Links und umgedreht ist einfach der Hammer. Spitzenklasse.

Im Grunde haben alle Alben von Björk 5 Sterne verdient, für Homogenic müsste die Skala mindestens bis 10 erweitert werden. Bleibt abzuwarten, ob Björk in der Zukunft dieses Niveau je wieder erreicht. Das ist übrigens meine Sichtweise, hört Euch das Album einfach an und macht Euch ein eigenes Bild davon.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bravouröse Gratwanderung, 19. Oktober 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Homogenic (Audio CD)
"Homogenic" ist Björk Guðmundsdóttirs drittes Studioalbum und meiner bescheidenen Meinung nach bis heute ihr Bestes.

Mit Mark Bell (LFO) als Produzenten und Mitwirkendem und dem Icelandic String Octet schafft die kleine Isländerin ein stimmiges, eingängiges Album, ohne anzubiedern oder auf Experimente zu verzichten.
Es soll ihr persönlichstes Album sein. In einem Jahr, in dem ihr ein Briefbombenattentat zu schaffen machte und eine zudringliche Journalistin einige Schläge von Björk kassierte, kreiert diese ein Meisterwerk.

Es beginnt großartig. Der Opener "Hunter" vereint bereits alles, was "Homogenic" ausmacht: synthetische Beats, Streicherarrangements und expressive Vocals, die authentischer nicht klingen können.
Mit "Joga" folgt die Vertonung isländischer Landschaften, die im dazugehörigen Clip von Michel Gondry visualisiert wurden. Harmonie und Schönheit, unterbrochen von einem packenden Noisebreak.
"Unravel" ist vielleicht eines der berührendsten Liebeslieder, die je geschrieben wurden. Björks zweistimmiger Gesang und die Fusion von synthetischen Strukturen mit organischen klingt überragend.
Auch "Bachelorette" ist Björk pur. Fast schon bombastisch schneidet sich dieser Song in die Gehörgänge.
Mit "All Neon Like" wird die erste Hälfte des Albums abgeschlossen. Seltsam klingende Beats und ein ebenso eigenartiger Text über... Ich weiß es nicht. Dennoch stimmig und läutet somit den etwas fordernden Teil der Platte ein.

"5 Years" ist vielleicht der schrägste Titel auf "Homogenic" und führt trockene abgehackte Beats mit Streichern und Akkordeon zusammen. Björks Emotionen besorgen den Rest.
Das fragile und naive "Immature" beruhigt etwas, wohingegen mit "Alarm Call" der tanzbarste Part in Anlehnung an die Vorgänger ausgepackt wird.
Den Schluß bilden das harte und aggressive mit stampfendem Rhythmus vorgetragene "Pluto", in dem sich Björk auch mal ihre ganze angestaute Wut von der Seele schreien darf und der ruhige, fast schon sphärische Gegenpol "All Is Full Of love", der im übrigen herrvoragend von Chris Cunningham als Video in Szene gesetzt wurde. Die Albumversion unterscheidet sich in soweit vom Clip, daß hier keine Beats das Stück untermalen.

Was den genauen Reiz von "Homogenic" ausmacht, lässt sich schwer beschreiben. Allein die Tracklist spricht für sich und das Album im Gesamten, die gelungene Kreation zwischen Björks eigenwilligem Verständnis von Musik und Mut zu dissonanten und fordernden Songstrukturen, ohne dabei überladen zu sein oder gekünstelt experimentell wirken zu wollen, macht dieses zu einem meiner Lieblinge.
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Homogenic
Homogenic von Björk (Audio CD - 1997)
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