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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckend
Ich bin mit meinen 31 Lenzen nicht unbedingt einer, der sagen kann er wäre mit der Musik von Pink Floyd aufgewachsen. Ich höre Künstler verschiedenster Musikrichtungen, die meiner Meinung nach qualitativ hochwertige Musik machen: von Depeche Mode über Kraftwerk zu Underworld, Björk, Radiohead weiter zu Smashing Pumpkins, Massive Attack, Enrique...
Veröffentlicht am 12. März 2008 von D. Brade

versus
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lyrisch Spitzenklasse - musikalisch Geschmackssache
Ohne Zweifel hat Roger Waters mit "The Wall" eines der ausdrucksstärksten Alben der Musikgeschichte geschaffen. Doch wie es nunmal bei Pink Floyd bzw. deren Fangemeide ist, gibt es diejenigen, die die Texte über alles stellen und diese Platte als absolutes Meisterwerk feiern (eben die Waters-Fans), aber auch diejenigen, für die die Musik, die...
Veröffentlicht am 20. März 2008 von Christian


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckend, 12. März 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Wall (Audio CD)
Ich bin mit meinen 31 Lenzen nicht unbedingt einer, der sagen kann er wäre mit der Musik von Pink Floyd aufgewachsen. Ich höre Künstler verschiedenster Musikrichtungen, die meiner Meinung nach qualitativ hochwertige Musik machen: von Depeche Mode über Kraftwerk zu Underworld, Björk, Radiohead weiter zu Smashing Pumpkins, Massive Attack, Enrique Bunbury und The Doors - um nur ein paar zu nennen. Immer jedoch haben Pink Floyd - und das haben sie mit Yello gemein - bei mir eine ganz besondere Stellung eingenommen!
Diese individuelle Klasse, dieses Gespür für Harmonien und sphärischen, in sich stimmigen Klanglandschaften können mir nur diese zwei besagten Bands geben. Wobei man Pink Floyd sicherlich nicht mit Yello vergleichen kann, aber beide Bands sind völlig losgelöst von irgendwelchen Musikrichtungen eine absolute Ausnahmeerscheinung.
Zugegebenermaßen muss ich gestehen, dass sich dies lange Zeit nur auf "WYWH", "DSOTM", "Animals" und "Division bell" bezog. Mit "The wall" konnte ich lange Zeit nicht viel anfangen. Das Doppelalbum war mir zu unbeständig. Tolle eingängige Songs auf der einen Seite, unnahbare unbequeme Songs auf der Anderen.
Als ich kürzlich die tolle "The wall" - Show von Aussiefloyd live gesehen habe, entdeckte ich die "Wall"-Songs neu. Zu Hause hörte ich dann seit langer Zeit wieder mal das Album an und die Genialität dieses Werkes erschloss sich mir so langsam! Und mittlerweile sehe ich "The wall" als das was es ist: Ein Konzeptalbum von beeindruckender Tragweite hinsichtlich Texte und Arrangements! Und da war sie wieder - die Erkenntnis: So etwas schafft nur Pink Floyd! Und es ist ja nicht umsonst das meistverkaufte Doppelalbum der Welt. Wenn auch verspätet - 5 Sterne.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen nur auf das vinyl bezogen!, 29. Februar 2012
Von 
Stephan Urban "stevo" (wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Wall [Vinyl LP] (Vinyl)
schon das remaster auf 180g vinyl von DSOTM und WYWH hat viel spass gemacht.

nun gibt es auch the wall als wertiges reissue und auch hier bin ich erstaunt, dass doch noch hochwertig gemachte sachen um vernünftiges geld zu haben sind.

über den inhalt muß ich vermutlich nicht viel sagen. ich verfolge PF seit den tagen syd barret's und gebe zu, die nachfolgenden phasen der band gefälliger und trotzdem besser zu finden. die wesentlichen alben der band werden jedenfalls für mich immer zu den wichtigsten vertretern der psychedelischen rockmusik gehören.

auch "the wall" habe ich als meisterwerk empfunden, wenn auch als schwächelndes, das durchgängig nicht mehr so hohes niveau wie die in der ersten zeile genannten alben bietet, will sagen, dass ich hier längen geortet habe und - das war meine bisherige, natürlich rein subjektive ansicht - es der produktion besser getan hätte, die genialen momente auf eine LP zu tun und das andere einfach wegzulassen.

dieses reissue erschüttert diese meinung ein wenig. das remaster und die perfekte pressung lassen räume und hintergrundgeräusche hörbar werden, die ich in dieser plastizität bisher nicht wahrgenommen habe und die das durchhören der beiden platten spannender machen. vor allem die kleinen feinen elektronischen geräusche lösen sich völlig von den lautsprechern und entstehen irgendwo im raum.

das ding ist mir trotzdem immer noch zu länglich, aber irgendwie hab ich es in dieser version wieder zum ersten mal gehört und das sehr genossen.

der pappschuber ist von hoher qualität, die platten - mit dem original-label - kommen in schwerer 180g qualität, sind sauber, perfekt entgratet und das mitteloch ist genau zentriert - leider in letzter zeit keine selbstverständlichkeit, daher erwähnenswert. wie beim original sind auch die textblätter dabei und zusätzlich noch ein poster, das meinem original nicht beilag. der transparente sticker ist im gegensatz zu früher bereits aufgeklebt.

viel vinyl und guter klang für's geld, von solchen reissues könnte es mehr geben!
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meilensteine der Musikgeschichte. Heute: The Wall, 11. August 2002
Rezension bezieht sich auf: The Wall (Audio CD)
Die 1979 erschienene Platte "The Wall" nimmt wohl unstrittig eine ganz besondere Stellung in der Geschichte der Rockmusik ein.
Bereits zehn Jahre zuvor hatten The Who eine vollkommen neue Art der Rockmusikinszenierung entworfen. Mit ihrem Werk "Tommy" war es ihnen gelungen, ein Album auf den Markt zu bringen, dass wie aus einem Stück gegossen war. Es beschäftigte sich vom Anfang bis zum Ende mit EINER Handlung. Die Lieder wurden von einem Konzept zusammengehalten und bildeten gemeinsam EIN Werk. Es war das erste Mal, dass so etwas wie eine Rockoper entstanden war.
Genau dies, nämlich das Erschaffen einer Rockoper, gelang Pink Floyd, beziehungsweise Roger Waters, mit "The Wall" in vollendeter Form. Auch hier wird sich thematisch mit dem Erzählen einer einzigen Geschichte befasst. Musikalisch sieht das Ganze dann so aus, dass ein Stück zumeist nahtlos in das nächste übergeht und nur dort Pausen entstehen, wo sie inhaltlich erforderlich sind - wie in einer richtigen Oper also. Dem Komponisten Roger Waters ist dies auf solch eindrucksvolle Art und Weise gelungen, dass ich persönlich selten Lust habe, mir nur ein spezielles Lied des Albums anzuhören, sondern vielmehr meistens das Bedürfnis verspüre, das komplette Werk zu genießen. Das führt dazu, dass ich "The Wall" nicht sehr oft höre. Wenn ich es aber dann tue, dann ist dies mit einem besonders intensiven Erleben der Musik verbunden, welches sich auch nicht abzunutzen droht.
"The Wall" steht in der Form, in der es entstanden ist, schon relativ einsam auf weiter Flur da. Es gibt nur wenige Alben, die solch eine Wirkung und auch Bedeutung für die Rockmusik haben. Es ist tatsächlich ein waschechter Meilenstein der Musikgeschichte, und jeder halbwegs Interessierte sollte dieses Album besitzen.
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33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt!!, 21. Oktober 2007
Von 
Peter Schulz "Musikliebhaber" (Somewhere in Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Wall (Audio CD)
1979 waren PINK FLOYD schon längst keine homogene Einheit mehr. So zeichnet sich zu einem Grossteil der exzentrische Bassist und Sänger Roger Waters für dieses Überwerk verantwortlich. Einmal mehr hat Herr Waters PINK FLOYD als Plattform seines psychischen Schmerzes genutzt. So werden in diesem Werk gleich mehre Themen verarbeitet. Es geht um einen Rockstar, der sich immer mehr in die Isolation flüchtet und zu den weltlichen Dingen des Lebens mitunter ein äußerst gestörtes Verhältnis hat. Klar, dass auch der frühe Tod von R. Waters Vater verarbeitet wird. Dazu kommt ein eigenartiges Mutter-Sohn-Verhältnis" und natürlich der Streß dem ein Kind schon sehr früh durch staatliche Erziehungsanstalten ausgesetzt ist.
Perfekte Themen um eine der interessantesten Geschichten der Musikwelt zu vertonen. "The Wall" war 1979 und ist bis heute ein FLOYD-untypisches Werk. Mit den Vorgängern hat "The Wall" kaum etwas gemein.
Produktionstechnisch, wie gewohnt auf höchstem Niveau, gibt es alle paar Minuten Effekte, Töne und weiteres Interessantes zu entdecken. Weltbekannt dürfte der sich annähernde Hubschrauber sein.
Musikalisch hat R. Waters (naja, eigentlich PINK FLOYD) dieses Album perfekt inszeniert. Es gibt aus meiner Sicht nicht einen (!!) Ausfall.
Gleich zu Beginn fegt das recht harte In the Flesh" mit Volldampf aus den Boxen. Die dann folgenden Übergänge, zu den mitunter recht kurzen Stücken, sind absolut fließend und logisch. Das bekannteste Stück dieser CD Another Brick in the Wall (Part II)" hat für mich absolut nichts discohaftes. Und ich kann es selbst kaum glauben, dass ich mir den Song noch immer nicht übergehört habe. Musikalisch interessanter sind allerdings Mother", One of my turns", Hey You", Vera" oder der absolute Höhepunkt Comfortably Numb".
The Wall" ist divenhaftig, rockig, kitschig, operettenhaft, musical-like und am Ende einfach nur....................PERFEKT!
Man kann dem Album zu recht einiges vorwerfen. Wer allerdings den Zugang findet, wird diese CD wohl für immer in sein Herz schließen.
Fazit: Außer D. Gilmour leistet keiner der Musiker auf The Wall" Außergewöhnliches. Und doch ist das Album etwas ganz Besonderes. Dieses Album musste es einfach geben. Ein Album aus einem Guß. Selbst das etwas holprig wirkende Ende (4. Seite der Doppel-LP), hätte mit keiner Note anders gespielt werden dürfen.
Noch vor MARILLIONS Script for a Jesters Tear" und DREAM THEATERS Scenes from a Memory" meine ganz eindeutige Nummer 1. Zu diesem Album würde ich niemanden überreden wollen. Wer möchte, der darf und soll!!
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Meilenstein mit kleinem Wehmutstropfen, 4. Februar 2001
Rezension bezieht sich auf: The Wall (Audio CD)
Um die Enttäuschung ob der hier abgedruckten Rezension der Zeitschrift "Audio" etwas abzumildern gleich vorneweg: Die hier angebotenen Remaster-Version ist NICHT die MFSL (Mobile Fidelity Sound Lab) Version und daher auch klanglich (wie Audio bemerkte) nur "zweitklassig". Enttäuschung Nummer 2: Jetzt die MFSL-Version zu suchen macht wenig Sinn, ausser man ist bereit rund 400,- DM für eine Doppel-CD zu blechen (ist ein Sammlerstück, da MFSL Ende '99 leider seine Pforten geschlossen hat).
Nichtsdestotrotz ist die Doppel-CD "The Wall" nur zu empfehlen!!! Ein Klassiker schlechthin, klanglich noch immer beeindruckend und musiklisch auf jeden Fall dem Weichspüler-Rock und Pop heutiger Tage klar vorzuziehen ! Tip : Songtexte lesen....einfach nur Psycho! (auch wenn z.B. bei "Mother" der abgedruckte Text sich nicht allzu genau an das gesungene hält und gar eine ganze Strophe ausläßt)
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30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbeschreiblich... aber ich versuch's trotzdem, 8. November 2002
Rezension bezieht sich auf: The Wall (Audio CD)
Ein Album, von dem man sagt es sei eines der besten seiner Schublade muss zuerst einmal die Eigenschaft aufweisen kein schlechtes Lied zu enthalten. Da wären zum Beispiel U2 "Achtung, Baby!", Jewel "Pieces of you" oder Travis "The man who". "The Wall" aber hat sehr viel mehr zu bieten. Es ist mal sanft wie Mozart ("Another brick in the wall Part 1"), mal brachial wie van Beethoven ("The happiest days of our lives"), es gibt auch hin und wieder die gewohnten Gesprächsfetzen, die hier zeigen warum die Hauptfigur langsam total abgeschottet verrückt wird. Damit wären wir beim Inhalt: ein junger Mann, "Pink", Musiker, baut die Mauern um sich herum immer mehr auf. Es gibt wunderschöne Texte, die mal poetisch, mal kraftvoll daherkommen. Man sollte sich wirklich die Mühe machen und versuchen sich alles zu übersetzen.
Ich habe mit diesem Album mein Dasein als Pink Floyd-Fan begonnen und nachdem ich die anderen Werke vor 1985 (da ging Roger Waters) und teilweise die Biographie von Waters kannte, verstand ich das Album komplett. Der Inhalt ist halb autobiographisch (auch Waters Vater starb im zweiten Weltkrieg in der Marine) und halb erfunden.
Gleich zu Anfang merkt man, daß es kein harmonisches, entspannendes Pink Floyd Album ist. „In the Flesh?" läßt gleich einmal zeigen, daß dies ein hartes, verstörtes und persönliches Album ist. Bei „One of my turns" möchte ich immer meine Anlage auf Maximum drehen. „Is there anybody out there?" bietet eine Gitarre die klingt, als sei sie vor ein paar hundert Jahren aufgenommen. „Comfortably numb" ist einfach unbeschreiblich. „The trial" schließlich ist dann der letzte große Knall, bei der Pink vor Gericht steht und seine Mutter, sein alter Lehrer und der Richter sich zu Wort melden. Wenn sein gesamtes Umfeld „tear down the wall" ruft, möchte man am liebsten mitgröhlen" Beim Schluß „Outside the wall" hört man einen simplen Kinderchor, ein Akkordeon und man möchte sich noch einmal den ganzen Streß anhören, den es dann wieder zu verarbeiten gilt.
„The wall" ist ein so komplexes Konzeptalbum, daß es zwei Cds bzum Bannen benötigte (was sonst höchstens Best of Alben haben) und auch als Film rauskam. Der Film ist ohne Kenntnis und Verständnis des Albums völlig uninteressant, aber wenn man die hat, will man unbedingt sehen wie es optisch umgesetzt wurde, sehr gut nämlich. Die Liveauftritte davon (unbedingt das Livealbum von '80/'81 holen) waren ein atemberaubendes Spektakel und wurden leider nie komplett auf Film gebannt (soweit ich weiß). Es würde mich nicht wunder, wenn es auch als Theaterstück veröffentlicht würde, es ist inhaltlich und musikalisch dazu bestens geeignet; und um so mehr man sich diesem Werk zuwendet, umso mehr überlegt man sich, wie hoch denn eigentlich die eigenen Mauern der Persönlichkeit sind.
Und jetzt endlich mein Fazit: Nach diesem Album muß das Wort „Meisterwerk" neu definiert werden.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Rausch für Augen und Ohren (Hinweis auf DVD), 6. Juni 2003
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Wall (Audio CD)
Falls Sie einen DVD-Player besitzen, überlegen Sie sich bitte, die DVD-Version zu kaufen.
Die optische Umsetzung von "The Wall" ist schlichtweg atemberaubend (mit Bob Geldof als Hauptdarsteller). Berührend schlichte Bilder wechseln mit visuellen Orgien - ein ständiger Wechsel von Realfilm mit Bildmalereien, bei denen es einem kalt über den Rücken läuft. Wenn man "The Wall" GESEHEN hat, kommt einem die Musik alleine wie eine Symphoniewiedergabe vor, bei der das halbe Orchester fehlt.
Noch weitere Gründe sprechen für die DVD :
Sie enthält Musikteile, die auf dem CD-Soundtrack nicht enthalten sind. Auch dürfte die Musik neu überarbeitet sein - die Arrangements klingen noch eindrucksvoller. Schlussendlich klingt "The Wall" in Dolby-Surround einfach fantastisch.
Wer "The Wall" hört UND sieht, wird sich der Faszination dieses Meisterwerkes nicht entziehen können.
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pink Floyd - The Wall, 23. Juli 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Wall (Audio CD)
Roger Waters' zwei-CD-ige Selbstdarstellung ist eine Mischung aus Anti-Kriegs-Kampagne, Aufarbeitung der Psychosen Waters' und sonstigem lustigen Krams. Es dreht sich um die fiktive Person "Pink" (nein, nicht die Pseudo-Rock-Schlampe mit den Haaren), der im Laufe seines Lebens immer mehr in seine eigene, imaginäre Welt abdriftet. Stein für Stein baut er sich seine Mauer (The Wall eben) auf, hinter der er sich vor äußeren Einflüssen schützt und immer mehr emotional und auch sonst auf jede nur erdenkliche Weise abstumpft. Und eben diese "Steine in der Mauer" (das Lied Another Brick in the Wall wird wohl jeder kennen) werden in den Liedern beschrieben: der Tod seines Vaters im 2. Weltkrieg, die übertriebene Fürsorge seiner Mutter, die Schule mit den sadistischen Lehrern ("We don't need no education..."); kurz: was wir halt alle so aus unserem eigenen Alltag kennen, hehe. So spitzt sich das Ganze bis zum Finale zu, der Gerichtsverhandlung, in der Pink verurteilt wird, die Mauer niederzureissen und sich dem realen Leben zu stellen.
Musikalsich einzuordnen weiß ich das Ganze nicht, weil ich nicht viel Ahnung von dem ganzen Schubladenkram habe, aber ich behaupte mal dreisterweise, The Wall wäre zu großen Teilen psychedelischer Rock (falls es so etwas gibt).
The Wall konnte mich sowohl in musikalischer als auch in "konzeptioneller" und textlicher Hinsicht vollkommen überzeugen. Nicht zuletzt, weil ich mich auch in vielerlei Hinsicht mit Protagonist Pink und seinem Verhalten identifizieren kann. Dies wird wohl vielen anderen auch so ergehen, die dieses Album hören; und sei es nur, dass man sich in dem gefeierten, per Machtmißbrauch zum Diktator avancierenden Musikstar sieht. In diesem Sinne: Hört mehr The Wall (und nehmt meinen etwas albernen Schreibstil nicht allzu ernst)!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen monumental, 18. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: The Wall (Audio CD)
'The Wall' ist ein absolutes rundes Album, welches sowohl in seinen depressiv-düsteren, als auch in seinen rockigeren Momenten voll und ganz überzeugen kann. Ein echter Klassiker, der keine einzige Sekunde zu lang geraten ist. Allerdings brauchte ich bei diesem Album mehrere Durchläufe, um mich voll und ganz davon zu überzeugen.
Nach einer kaum warnehmbaren Melodie beginnt 'In The Flesh?' rockig mit Gitarrenriffs und polternden Drums(eine gute Leistung von Nick Mason). Mit 'The Thin Ice' folgt ein ruhiges Piano-Stückchen, in dem sich Gilmour und Waters am Gesang abwechseln. Am Ende ist ein Gitarrensolo zu hören. Es folgt 'Another Brick In The Wall Part I', eine düstre Nummer, mit blubberndem Bass und 'klirrenden' Gitarren. Am Ende sind ebenfalls etwas düster klingende Moogs zu hören. 'The Happiest Days Of Our Lives' beginnt mit Hubschrauer-Geräuschen und einem Bass-Lauf(Warum macht der Waters sowas nicht öfter). Danach stellt sich ein schleppender Bass-Groove ein. Es folgen polternde Drums und textloser Gesang, um schließlich in dem bekannten 'Antoher Brick In The Wall Part II' zu münden. Ich glaube, dieser Song ist mit seinem einzigartigen Gitarrensolo derart bekannt, dass ich ihn wohl nicht mehr beschreiben muss. Danach folgt mit 'Mother' eine fast sechs Minuten lange Akkustikgitarren-Nummer. An diesem Song gefällt mir besonders die sparsam eingesetzte Orgel. Ein E-Gitarrensolo ist ebenfalls zu hören. Damit Endet die 1. Seite der ursprünglichen LP-Ausgabe Mit 'Goodbye Blue sky' folgt ein leicht düsteres Stückchen. Es beginnt mit einer Kinderstimme. Wiederum mit einer (diesmal tollen) Akkustikgitarre und leicht bedrohlich anklingendem Gesang von David Gilmour. Das folgende 'Empty Spaces' ist auch sehr düster gehalten. Dafür sorgt vor Allem das maschinenhafte stampfen, die bedrohliche E-Gitarre und Waters düstere Stimme. Danach wirds mit dem vom Gilmour gesungenen 'Young Lust' wieder rockiger. Das Stück hat ein tolles Gitarrensolo und einen guten Refrain zu bieten. Am Ende ist ein Telefongespräch zu hören, ehe wir uns in 'Out Of My Turns befinden'. Das Stück beginnt düster mit Moogs und leisem Gesang von Roger Waters, um in einem lauteren, rockigeren Teil überzugehen. 'Don't Leave Me Now' ist ebenfalls sehr düster gehalten. Dafür sorgen die Soundeffekte und eine Orgel. Das Stück endet schließlich mit einem mitreißendem Gitarrensolo. Es folgt das kurze 'Another Brick In The Wall Part III' Die erste CD bzw. die 2. Seite der ursprünglichen LP-Ausgabe endet mit dem ebenfalls kurzen, und sehr leisem Stück 'Goodbye Cruel World'.
CD 2 beginnt mit 'Hey You', einem der stärksten Stücke der Platte. Los gehts mit einem sich wiederholendem Akkustikgitarren-Motiv. Der Bass gesellt sich dazu. Der Gesang ist bei diesem Stück Dialog-artig aufgebaut. David Gilmour wechselt sich mit zwei verschiedenen Waters-Stimmen ab. Gilmour setzt mit ruhigem und bedrohlichem Gesang ein. Danach gesellen sich das Schlagzeug und sparsam eingesetzte, bedrohlich wirkende Moogs. Es folgt ein E-Gitarren-Motiv, worüber eine andere wunderbar mitreißend E-Gitarre soliert. Danach setzt Waters mit etwas beschwingterem Gesang ein. Es folgen summende Moogs und ein Bass, ehe Waters mit depressiver Stimme einsetzt. Mit 'Is There Anybody Out There?' folgt ein ebenfalls sehr starkes Stück, wohl das düsterste auf der gesamten Platte. Waters singt ein bedrohliches 'Is There Anybody Out There?', welches sich dadurch in seiner Intensivität steigert, dass im Hintergrund andere Stimmen dazutreten. Diese singen zum schluss ein sich steigerndes 'Aaaahh'. Dazu gesellen sich düstere Soundeffekte, ehe ein sehr intimes Akkustik-Gitarrensolo folgt, welches eine tolle Atmosphäre aufbaut. Außerdem ist zum Schluss eine Violine im Hintergrund zu hören. Tolle Nummer! Danach folgt mit 'Nobody Home' ein Piano-Stückchen, in dem Waters seine auf diesem Album sehr opernhafte Stimme zum Besten gibt. Das Stück wird von einem Orchester unterstützt. 'Vera' ist mit Akkustikgitarre intrumentiert und wird wiederum vom Orchester begleitet. 'Bring The Boys Back Home' beginnt mit einem Marschrythmus. Es entwickelt sich ein echtes Opern-Stück, welches mir trotz meiner Abneigung gegenüber Opern sehr gut gefällt. Insgesammt muss man sagen, dass die zweite CD sehr opernhaft aufgebaut ist. Zum Schluss des Stückes ist wieder ein 'Is there Anybody Out There?' zu hören. Danach folgt ein ganz großer Klassiker der Band. Beim wiederum vom Orchester unterstützem, sechs einhalb Minuten langem 'Comfortably Numb' wechseln sich Waters und Gilmour an den Lead Vocals ab. In der Mitte Ist ein Gitarrensolo zu hören, ehe sich Waters und Gilmour wieder am Gesang abwechseln. Zum Schluss gibts ein ganz großes Gitarrensolo zu hören, welches ohne Übertreibung als eines der besten Soli der Rockgeschichte bezeichnet werden kann. An dieser Stelle möchte ich besonders die Live-Version vom 'Pulse'-Album empfehlen, die ein noch längeres Solo enthält. Die 4.Seite der ursprünglichen LP-Ausgabe beginnt mit dem kurzen, wiederum opernhaften 'The Show Must Go On'(Jetzt bitte nicht an Queen denken!). Danach folgt 'In The Flesh'(wohlgemerkt diesmal ohne Fragezeichen!). Unterscheidet sich vor allem durch ein längeres Intro von dem Eröffnungsstück. Danach folgt mit 'Run Like Hell' eine etwas flottere Nummer mit tollen Gitarren-Effekten zu Beginn und einem allgemein tollen Gitarren-Sound. Das Stück hat außerdem ein sehr gelungenes Moog-Solo(Herr Wright, warum machen sie sowas nicht öfter?) zu bieten. An dieser Stelle möchte ich aber ebenfalls die 'Pulse'-Version dieses Stückes empfehlen, welche ein längeres Intro und ein schöneres Moog-Solo zu bieten hat. Bei 'Waiting For the Worms' ist zu Anfang eine deutsche Stimme zu hören(Es handelt sich meines Wissen um Waters), die ein 'Eins, Zwei, Drei, Vier' erklingen lässt. Das Stück ist wiederum relativ opernartig und hat schönen, mehrstimmigen Gesang zu bieten. Das Stück endet mit sich wiederholenden Protest-artigen Aufschreien. Ehe wir uns im sehr kurzen 'Stop' befinden, welches mit Piano instrumentiert ist. Danach folgt mit dem durchaus bekannten 'The Trial' das opernhafteste Stück der Platte. Es beginnt mit Schritten und einem Marschrhythmus. Waters klingt hier wirklich wie ein Opernsänger. Es ist zudem auf gelungene Art und Weise eingesetzter Kindergesang zu hören. Ein tolles Stück, hauptsächlich mit Orchester instrumentiert. Nach den demonstrativen 'Tear Down The Wall'-Gesängen hört man schließlich die Mauer einstürzen. In 'Outside The Wall' ist wieder die leise (diesmal von Kindergesang unterstützte) Anfangsmelodie zu hören, die darauf hindeutet, dass der ganze Horror wieder von vorne losgeht. Am Ende hört man kurz eine Stimme, wobei ich einfach nicht verstehe, was sie sagt. Vielleicht kann mir da ja jemand auf die Sprüngre helfen?
Ein Klassiker, der in jede Rock-Sammlung gehört.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein Meisterwerk, nichts desto trotz herrvoragend, 27. Februar 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Wall (Audio CD)
Nein ein hyperperfektes Meisterwerk war The Wall" damals nicht und ist es heute auch noch nicht. Es gibt deutlich besseres von Pink Floyd, aber richtig gut ist das Album dennoch.
Wie bei jedem Konzeptalbum, benötigt man zum Verständnis des Albums auch Kenntnisse über den Hintergrund vor welchem es entwickelt wurde. Dass dieser Hintergrund die Jugend von Mr. Waters war dürfte hinlänglich bekannt sein.
Diese Art der persönlichen Lebensbewältigung macht The Wall selbstverständlich zu einem sehr individuellen und sehr subjektiven Album. Ob eine solche Subjektivität eines einzelnen Bandmitgliedes für die Gruppe an sich positiv ist, muss sich von Fall zu Fall entscheiden; bei Pink Floyd hat sie offensichtlich zum teilweisen Zerbrechen der Band und zum Austragen diverser Konflikte geführt.
The Wall ist ein wichtiges Album, aber es kommt nicht an die Qualität der Vorgänger heran. 4 Punkte sind aber dennoch verdient.
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The Wall
The Wall von Pink Floyd (Audio CD - 1994)
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