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am 16. Oktober 2011
...für eine Erfindung der heutigen Zeit hält, der möge sich mal beispielsweise bei den Bay City Rollers umhören. Es wird ein weiter Rückblick in die 70er Jahre werden... zu den heißgeliebtesten Bands gehörten damals die Bay City Rollers, gewaltige Konkurrenz um die (auch hier) zumeist weiblichen Fans machte ihnen Smokie. Im Gegensatz zu den heutigen gecasteten Boygroups handelte es sich damals noch um "echte" Musiker, die ihre Instrumente selbst spielten, die heutigen Lichtgewitter und das Herumgehüpfe waren noch unbekannt.
Musikalisch vergebe ich drei Sterne, manches ist doch musikalisch recht einfach gestrickt und schielt vielleicht ein wenig zu sehr auf Phil Spector und andere Studio-Größen der Zeit. Aber es ist durchaus Gute-Laune-Musik, ich würde als Anspieltip hierfür z. B. Saturday night oder Keep on dancing nennen. Mit "Give a little love" werden die Balladenfreunde bedient, in der zweiten Hälfte der CD wirft der aufkommende Disco-Sound durchaus schon seine langen Schatten voraus, zu hören beispielsweise in "It's a game". Der Megamix ist nett, aber letztlich überflüssig, außer für Fans. Da hätte man lieber noch "Yesterday's hero" dazupacken sollen... trotzdem gibt's den vierten Stern für den netten Nostalgie-Trip.
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Klasse Titel haben die Rollers in ihrer Karriere aufgenommen - und das ist genau der Sampler, der für wenig Geld die besten Stücke bietet.
Wirkt heute zwar etwas anheimelnd, aber trotzdem handelt es sich auch hier um Klassiker, die teilweise richtig zeitlos sind.
Für Liebhaber der damaligen Zeit ein Muss !
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am 1. Februar 2011
Den Teenie-Hysterien und reihenweise Ohnmachtsanfälle auslösenden Bands der Popmusikgeschichte, ob nun Boygroups genannt oder auch nicht, wurde oftmals musikalisches Unvermögen, wenn nicht gar produzentenferngesteuerter Dilettantismus vorgeworfen. Dass aber in den Zeiten, als eben noch nicht verschiedene, auf die jeweilige weibliche Zielgruppe gecastete Typen singend und tanzend auf der Bühne standen, im Regelfall ihre eigenen Songs schreibende und Instrumente spielende echte Musiker zu Werke gingen, wird in der Rückschau gerne vergessen. Die schottischen Bay City Rollers um Les McKeown, Eric Faulkner und die Longmuir-Brüder, deren Songs meine Kinderzeit begleiteten, gehören zu jener erfolgreichen Mischung aus eingängigen Softrock-Songs und den mit dem kommerziellen Erfolg einhergehenden Begleiterscheinungen wie umkippender Mädchen und Fanrivalitäten mit den Anhängern der Konkurrenzkapelle The Sweet.

Diese "Greatest Hits"-Kopplung enthält auf einer mit einer Lauflänge von 75 Minuten rappelvollen CD nahezu alle Hits der Rollers, abgesehen vom zum Jahreswechsel 1976/77 immerhin auf Platz 13 der deutschen Charts gelangten "Yesterday's Hero". Bei den Nummern aus der zweiten Hälfte des Jahrzehnts macht sich hörbar der aufkommende Einfluss der Disco-Welle bemerkbar, während bei den frühen Songs noch eher etwas ruppig-verspielt mit Elementen des Glam Rocks zugelangt wird. Nicht alle Songs wurden von den Bandmitgliedern geschrieben, so finden sich auf diesem Repertoire-Querschnitt beispielsweise die Bowie-Nummer "Rebel, Rebel" oder Stücke aus der Feder Jeff Barrys, Phil Coulters oder Bob Crewes.

Allerdings können nicht alle Tracks überzeugen. "Once Upon A Star" driftet trotz leichter Beatles-Anleihen zu stark ins Schlagerhafte ab, bei anderen, wie z.B. "The Way I Feel Tonight" wird die Kitschgenze deutlich überschritten. Am stärksten waren die Rollers immer dann, wenn einfach geradeaus gespielt würde, ob nun bei "Shang-A-Lang", "It's A Game", "Bye Bye Baby" oder "Rock N' Roll Love Letter"

Der abschließende Megamix mag für Sammler interessant sein, unbedingt nötig war er in diesem 23 Tracks umfassenden Kompendium keineswegs.
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. April 2012
Die Bay City Rollers (oder unter Fans kurz BCR) aus Edinburgh waren fast zu Tode gehetzte Marionetten in der Hand eines gerissenen, beinharten Managers. Sie trugen lächerliche Outfits mit Schottenmustern. Sie tranken angeblich nur Milch und Brause. Sie hatten angeblich nie Sex. Sie waren sehr mäßige Musiker. Sie machten unglaublich dünnblütige und dürftige Popmusik. Und sie waren etwa drei Jahre lang die Helden von Millionen von Kindern und Teenagermädchen rund um die Welt, vor allem in England, USA und Japan, aber auch hier in Deutschland.

Doch trotz ihres riesigen Erfolges in den mittleren siebziger Jahren verschwanden sie schon kurz darauf in einem tiefen schwarzen Erinnerungsloch der Musikgeschichte. Fast so als hätte es sie nie gegeben; während damalige Konkurrenten um BRAVO- und POP/ROCKY-Titelstories wie ABBA, Smokie oder Sweet, deren Songs heute immer noch ständig im Radio gespielt werden, sich längst ihren verdienten Platz im Pantheon des Pop gesichert haben.

Vor einiger Zeit habe ich die Autobiographien des bekanntesten BCR-Leadsängers Les McKeown (vollkommen humorfrei) und des früheren fanatischen Rollers-Fans Caroline Sullivan (sehr humorvoll) gelesen. Beide Bücher seien jedem ans Herz gelegt, der mehr über das seltsame Phänomen der 'Rollers-Mania' erfahren möchte.

In einem ihrer Hits (nicht auf dieser CD enthalten) sangen sie 'I don't wanna be a yesterday's hero'. Als hättens sie ihr kommendes Schicksal erahnt.

PS: "Bye Bye Baby" ist wirklich ein netter kleiner Ohrwurm.
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am 18. Juli 2003
Damals in den 70ern, als ich noch ein Teenie war, gab es zwei Bands, die die Bravo-Leserschaft polarisierten: The Sweet und The Bay City Rollers. Die Rollers fand ich damals blöd. Da ich die Hits aus der Zeit heute wieder entdecke und dabei so viel vergessenes, wunderbares höre, muss ich sagen: eigentlich waren sie beide nicht so doll. Immerhin haben die Sweet unter ihren Hits drei wirklich zeitlose Nummern gehabt: Wig Wam Bam, Ballroom Blitz und Love Is Like Oxygen. Der Rest ist heutzutage nur noch retro (auch wenn Hell Raiser immer noch Spaß macht). Aber die Rollers... Give A Little Love geht auch heute noch als wirklich schöner Schmuse-Song durch und kann somit den Status der Zeitlosigkeit beanspruchen. Sonst bleiben eigentlich nur Bye Bye Baby und Yesterday's Hero (fehlt auf diesem Sampler), die es heute zwar nicht mehr bringen würden, aber die ich gern mal wieder gehört habe. Je ein Stern für die zwei auf der CD vorhandenen dieser drei Songs. Mehr ist leider nicht mehr drin für die Schottenmuster Rollers.
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