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am 8. März 2005
Das dritte und selbst produzierte America-Album "Hat Trick" hatte sich bei weitem nicht mehr so gut verkauft wie seine Vorgänger, und daher war es Zeit für eine Veränderung. Diese kam nun mit dem 1974er Album "Holiday" in Form des bekannten Produzenten George Martin, der die Musik der drei Jungs wieder hitparadentauglich machen sollte.
Man kann ihm ohne Einschränkungen zugestehen, dass er dieses Ziel erreicht hat. "Holiday" wurde wieder ein Top-Seller, nicht zuletzt wegen der beiden US-Top 5 Hits "Tin Man" und "Lonely People". Nur auf diesem Album gibt es übrigens zu "Tin Man" das wunderschöne instrumentale Vorspiel "Miniature", das das Stück erst komplett macht. Wenn auch der Rest des Albums dieses sehr hohe Niveau nicht ganz halten kann, enthält "Holiday" doch noch etliche andere Spitzenstücke, wie z.B. "Old Man Took". Ruhig, melodiös und merklich glatter poliert als die Vorgänger-Alben mag "Holiday" den einen oder anderen America-Fan der ersten Stunde zwar etwas enttäuscht haben - dafür hat diese Scheibe aber sicher auch viele neue Fans gewonnen.
Eine Kaufempfehlung hat die Platte wegen ihrer vielen schönen Stücke auf jeden Fall verdient.
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am 10. Dezember 2013
America – Holiday (1974)

Mit George Martin im Gepäck hoffte das verschnulzte Poprock-Trio auf Chart-Erfolge. Diese bekamen die Mannen Dewey, Gerry und Dan auch, aber wie sieht es mit den inneren Werten aus?

Das Intro Miniature gibt die Richtung der Produktion vor: zarte Harfenglänge, dazu sanfte Streicher und eine liebliche Oboenstimme. Ja, ist das nicht herallerliebst? Die perfekte Cool-Down-Musik mit sehr viel Flair, könnte man als Fan der glatt gebügelten America-Melodien meinen, oder sich als Liebhaber der minimalistischen Folkmusik spontan ins Schalloch der, etwas weniger eingesetzten, Akustik-Gitarren erbrechen.

So gleich folgt Tin Man als erste Single und Nr. 1- Hit. Die üblichen America-Zutaten sind vertreten. Hier hört man nichts neues und ich persönlich finde die Lalala-Harmonien ziemlich abgetroschen, jedoch ist das Lied musikalisch sehr ausgefeilt. Another Try swingt sogar sanft und vermag eine nette Abwechslung zu bieten. Auch Glad to see you ist ein wunderschönes Kleinod. Die Texte sind romantisch, ebenso wie die Melodien. Arrangiert, komponiert und produziert mit orchestraler Unterstützung findet man technisch wirklich keine Minuspunkte.

Lonely People ist ein sanftes, ruhiges Lied, okay, die Beschreibung mag angesichts des gesamten Album eher schwammig sein. Aber im Ernst, das Lied würde mit seiner lieblichen Melodie und smartem Text herausstechen, wäre nicht das Gesamtwerk ähnlich rund gelutscht.

Nach Lonely People kann das zweite Drittel des Albums von Mad Dog bis You gar nicht mehr begeistern. Man hat sich bereits überhört an dem überproduzierten Beruhigungsgeschunkel und sehnt sich sehr nach Abwechslung. Hier wurde die folkige Montonie des Vorgängeralbums gegen absolut belanglosen Klavierpop getauscht. Na tolle Wurst.

Für die Zuhörer, die sich noch wach halten konnten, dürfte Old Man Took im zweiten Teil zumindest einige Abwechslung (nach America-Maßstäben) bieten. Ausgefeilte Melodie und Textverteilung sind wirklich wunderbar komponiert, auch ist es zumindest in den Melodielinien des Orchesters pompöser inszeniert. Auch What does it matter? ist nicht schlecht, begeistert zwar nicht, aber angesichts des swingenden Rhythmus macht man sogar die Augen wieder auf und freut sich auf weitere Überraschungen, die überraschender Weise im Closer auftritt.

Denn In the Country rockt, dank gesteppter E-Gitarre, coolen, und nicht ganz so glatt gebügelten Harmonie-Gesängen, die Hütte. Das Klavier ist wirklich sehr groovy und die Mundharmonika-Elemente versöhnen alte Folk-Veteranen. Ansonsten stehen die Rhythm and Blues-Anleihen dem America-Team nicht mal schlecht. Absolut wiederholungsbedürftig! Und dann bitte etwas ruppiger produziert. Die Clerasil-Produktion steht dem Closer nämlich ganz und gar nicht.

Fazit: Das vierte America vermag vor allen Dingen eines: Nicht aufzufallen. Hübsche Melodien kommen Schlag auf Schlag, einzig an der Begeisterungsfähigkeit hapert es gewaltig. Das Album ist wirklich schön, aber vermehrt eben nur schön und gut. So ist dieses Album das bis jetzt belangloseste America-Album, worüber auch die ein oder andere wunderschöne Melodie nicht hinwegtrösten kann.

Wertung: ***
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am 7. August 2003
"Holiday" ist mit knappen Abstand das beste America-Album - kurz vor "Hearts" und "Homecoming". Beatles-Produzent George Martin hat den manchmal nervigen Folkstyle der Jungs ein wenig geschliffen und eine Platte voller melancholischer Hits abgemischt. Besonders der Sound von Balladen wie "Another Try" und "Baby its up to you" erinnern denn auch ein wenig an die Liverpooler. Trotzdem bietet dieses Album aus dem Jahr 1994 America pur: gitarrengestützte, manchmal fast schon zu harmonische 3-Minutensongs für entspannte Autofahrten. Beste Songs? Neben "Another Try" sicher der Welthit "Tin Man" und "What does it matter". Eine großartige Platte!!!
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