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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Numanity, 16. Mai 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Pleasure Principle (Remastered) (Audio CD)
Es ist schon ein seltsames Gefühl, dieses Album heutzutage aufzulegen. Numan, zum ersten Mal ohne den ohnehin fehleitenden Namen "Tubeway Army", entführt in eine kalte, paranoide Gedankenwelt; elektronisch, geradezu maschinell, aber dank Numans Kompositionen doch voller Leben. "Cars" wurde nicht nur die Nr.1 in GB, sondern bis heute sein Markenzeichen. Derart fröhlich ist hier sonst gar nichts. Aber Songs wie "Metal", "Films", "M.E." und das zärtlich-ängstliche "Complex" ("Don't let them touch me") macht Numan keiner nach.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Pionierwerk der elektronischen Popmusik, 12. Dezember 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gary Numan wurde nicht umsonst gerne als "Grandfather of New Wave" bezeichnet. Mit seinen beiden Alben "Replicas" und "The Pleasure Principle" hat er 1979 zwei Meisterwerke geschaffen, die man getrost als Pionierleistungen der elektronischen Popmusik betrachten darf. Während "Replicas" abgesehen von dem Nummer Eins-Hit "Are 'Friends' Electric?" eher ein im "herkömmlichen" Stil (gleichwohl jedoch meisterhaft gelungenes) produziertes Werk angesehen werden darf, ist "The Pleasure Priciple" ein sehr persönliches Vermächtnis. Gary Numan hat auf diesem Album fast alles selbst gemacht und es ist daher fast ein "One-Man-Album". Alle Stücke sind wie aus einem Guß und mit wenigen Ausnahmen (z.B. das sehr schwache "Complex", was merkwürdigerweise seinerzeit als zweite Single ausgekoppelt wurde) von gleich hoher Qualität. Bereits das instrumentale Intro "Airlane" ist megastark. Kraftvoll, hämmernd, gnadenlos - so muß Elektropop sein. Aber auch die anderen Stücke (allen voran "Films" und "Conversation") sind überdurchschnittlich kraftvoll und gut. Und "Cars" ist natürlich Gary Numan's Beitrag zur "Eternity Hall of Fame" der Musikszene. Seinerzeit als erste Single ausgekoppelt war das Stück ein weltweiter Nummer-Eins-Hit. Numan selbst hat "Cars" ja in der Folge (1987, 1993, 1996) noch dreimal als Single wiederveröffentlicht (und sich jeweils wieder in den Charts platziert) und zur Zeit geistert das
Stück in einer Bearbeitung von Chicane als "Hiding all the Stars" wieder durch die Musikwelt. "The Pleasure Principle" ist Gary Numan's stärkstes Album (und das persönlichste). Schön, daß die vorliegende 30-Jahre-Edition nun remastered und damit in "modernem" Soundgewand vorliegt. Als Bonus sind ja auch einige Single-B-Seiten von damals enthalten, die bislang nicht auf CD erhältlich waren. Leider haben diese B-Seiten-Stücke nicht die Qualität, die Numan's Single-B-Seiten der frühen achtziger Jahre (1982, 1983) hatten (die waren allesamt mindest genauso gut wie die A-Seiten, manchmal sogar besser, z.B. auf "Sister Surprise" von 1983), aber für den Fan und Sammler sind sie eine wertvolle Bereicherung in der CD-Ära.
Bleibt zu hoffen, daß diese Neuveröffentlichung von "The Pleasure Principle" der Musik der "ersten" Numan-Karriere (zur Zeit bewegt er sich ja eher in "Dark-Gothic-Wassern") zu neuen Interessenten verhilft, die dieses nach wie vor zukunftweisende Album zu schätzen wissen.
Hinweis: die zweite CD dieses Doppel-CD-Packs mit den "Promo-Versions" der Tracks hat eher informativen Charakter und ist aus meiner Sicht überflüssig.
Und noch eine Anmerkung: als Vergleich für den weiteren Verlauf der musikalischen Entwicklung von Gary Numan seien die beiden Alben "Berserker" (1984) und "Sacrifice" (1994) empfohlen, die ihrerseits ebenfalls kleine "Meisterwerke" darstellen und beide auch wieder sehr persönlich in ihren Inhalten sind ("Sacrifice" war übrigens das zweite Album, das Gary Numan praktisch im Alleingang produziert hat).
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gitarrenlos und spaß dabei, 3. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: The Pleasure Principle (Remastered) (Audio CD)
Wie konnte ich nur ohne diese CD leben?

Das werden Sie sich fragen wenn sie sich erst mal mit diesem wunderbaren Werk angefreundet haben. Hear me now, believe me later. Diese CD ist Medizin für Menschen mit extremen Gefühlschwankungen und einer Neigung zu grüblerischer Herumsitzerei. Wie oft haben mir "Metal", "Films" oder "M.E." einen ordentlichen Arschtritt verpasst wenn ich mich im Selbstmitleid gesuhlt habe? Sehr oft! Seien auch Sie bitte lieb zu sich und besogren sich dieses Meisterwerk, Sie werden es nicht bereuen. Sollte es eigentlich auf Krankenschein geben...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das (Synthesizer-)Lustprinzip [Pleasure Principle Remastered], 7. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Pleasure Principle (Remastered) (Audio CD)
The Pleasure Principle war Gary Numans erstes Soloalbum und auch zugleich mit sein erfolgreichstes (Nr. 1 in den Charts, sowohl das Album als auch die dazugehörige Single "Cars").

Dies ist für mich ein Beispiel von technoider, kühler Perfektion: ein sauberer satter Sound, fast überwiegend sehr gute Songs (bis auf wenige Ausnahmen wie dieses eher mittelmäßige "Complex"), tolle Rhythmen und Bassläufe, eingängige Melodien und allgemein ein gutes Zusammenspiel der Musiker und Instrumente - obwohl veröffentlicht unter dem Namen 'Gary Numan', ist das beleibe kein reines Soloalbum, sondern haben mindestens noch drei andere Musiker daran mitgewirkt, was nicht zu unterschätzen ist (z.B. sein Freund Paul Gardiner am Bass).
Trotzdem hat natürlich Gary Numan mit seinen vielfältigen Keyboard-Passagen sowie seiner 'electronic percussion' den Löwenanteil am Sound (er ersetzte hier übrigens, fast einzigartig für Gary Numan, das eigene Gitarrenspiel durch weitere Synthesizer-Spuren, v.a. vom Polymoog).

Schon der Opener "Airlane" kommt ganz flott daher und setzt den Ton für den Rest des Albums (u.a. mit seinen sirenenartigen Synthesizer-Läufen).
"Metal" zeigt, dass Gary Numan durchaus seine Lektion von Kraftwerk gelernt hat (er ist allerdings nie so einseitig aufs Funktionale orientiert wie Kraftwerk).
Das Album enthält natürlich auch die Hitsingle "Cars" - selber kann nicht sehen, was an dem Song so toll sein soll; sicher, er ist flott und eingängig, aber beleibe nicht das Beste, was diese Scheibe zu bieten hat.
Der erste wirkliche Höhepunkt ist für mich das dramatische "Films" - kräftige flotte Bass-Schläge, ein üppiges Maß an Synthesizer-Einsätzen (u.a. der sirenenhafte Leadsynth) und Gary Numans neurotisch-distanziert wirkender Gesang.
"M.E." ist etwas schwächer, auch nicht schlecht (enthält ausgedehnte Synthesizer-Instrumentalpassagen im Mittelteil und am Ende).
"Tracks" ist sehr kurz, aber dennoch wirkungsvoll (eingängig und knackig).
Der nächste Höhepunkt ist für mich das langatmige "Conversation": zwar sehr lang, aber trotzdem genial, mit zwei recht unterschiedlichen Passagen und einem satten Einsatz von unterschiedlichen Spielarten von Synthesizern (auf dem Minimoog und Polymoog); am Ende ein dramatischer Abschluss mit Synthesizern und Streichern im Einklang (darunter Violine von Billy Currie).
"Cars" ist natürlich schwungvoll und sehr eingängig; klar dass es ein immenser Erfolg werden musste... Gefällt mir selber auch ganz gut, finde ich aber eben nicht das Beste, was das Album zu bieten hat.
"Engineers" gibt einen sehr mechanisch-kalten Abschluss und präsentiert das Thema Maschinenherrschaft auf einer neuen Ebene (so weit haben sich nicht einmal Kraftwerk gewagt); kommt eben sehr zackig, kalt und aggressiv daher, fast militant.

Die remasterte Version von The Pleasure Principle kann mit einigen interessanten Bonus-Tracks aufwarten; zum einen drei Demo-Tracks/Instrumentale, zum anderen vier Live-Tracks.
Von den Instrumentalen überzeugen mich besonders "Oceans" (sehr getragen, minimalistisch und vergleichsweise gefühlvoll), sowie das kurze, aber sehr bedrohlich-düstere "Asylum" (wirkt fast wie aus einem alten Horrorfilm).
Von den Live-Tracks find ich "Me, I Disconnect From You" und "Bombers" ganz nett (letzteres unterscheidet sich stark von der originalen Single-Version von "Bombers", was damals noch reiner Punk-Rock war); vor allem aber gefällt mir seine Live-Coverversion von "On Broadway", was Gary Numan von einer recht menschlichen und verspielten, fast lustigen Seite zeigt und zum Ende hin ein dramatisches Synthesizer-Solo von Billy Currie präsentiert (Billy Currie hat Gary Numan eine gewisse Zeit live und im Studio unterstützt, nachdem sich Ultravox in ihrer Originalformation mit John Foxx vorläufig aufgelöst hatten; diese Originalbesetzung von Ultravox mit John Foxx war im Übrigen ein starker Einfluss auf die frühe Phase von Gary Numans Schaffen).

Alles in allem ist dieses Frühwerk (Pleasure Principle) von Gary Numan gleichzeitig schon eins seiner besten; eben ein sattes, ausgewogenes Synthesizer-Spiel (wie auch der anderen Instrumente, z.B. der Bass von Paul Gardiner), fast durchgängig gute Songs, eingängige Melodien und Gary Numans unnachahmlicher, mechanischer Gesang (kalt-nasaliert). Das Album (Pleasure Principle) zeigt eben für mich ein Beispiel von kühler Perfektion (das einzige nicht perfekte daran ist vielleicht das sehr maschinenbetonte, unmenschliche in der Musik und den Texten; aber manchmal bin ich in entsprechender Stimmung, wo genau das mir einfach am besten gefällt).
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alien Nation, 18. April 2011
Rezension bezieht sich auf: The Pleasure Principle (Remastered) (Audio CD)
Nachdem Gary Numan zusammen mit seiner Tubeway Army und dem großartigen Album Replicas den internationalen Durchbruch schaffte, entschloss sich Gary Numan vortan unter seinem Künstlernamen zu publizieren. Damit ist The Pleasure Principle sozusagen sein erstes Soloalbum.

Es war dieses Album das seinen Namen zum Synonym für Synthesizer-Musik machte. Nach der Veröffentlichung von The Pleasure Principle 1979 war die Szene von unzähligen Epigonen bevölkert, die aber nie an ihr großes Vorbild heranreichten. Zwar war auch Numan von den elektronischen Soundexperimenten Brian Enos und Kraftwerks beeinflusst, doch wusste er wie kein Zweiter das unterkühlte Image, das mit dieser Musik einherging, vollends auszuschöpfen und auch visuell gekonnt in Szene zu setzen. Nicht umsonst wurde ja Gary Numan auch für seine aufwändigen Lichtshows berühmt, die seine Konzerte zu einem unvergesslichen Erlebnis machten.

Das ganze Album ist von einer unterkühlten, düsteren Stimmung durchzogen, des Weiteren besitzt dieses Album zweifellos einen gewissen Science Fiction-Charakter, beim Hören fühlt man sich in eine kalte, von (Mensch-)Maschinen dominierten Welt versetzt, in der sich der Mensch von seiner Umgebung zusehens entfremdet. Auch Gary Numans sonore Stimme trägt viel zu dieser befremdlichen Atmosphäre bei.

Neben instrumentalen Stücken wie das geniale "Airline", das sich im Übrigen hervorragend als Begleitmusik für eine bevorstehende Ufo-Invasion eignet, bietet The Pleasure Principle für normale Ohren doch recht befremdliche Songs, die vor allem durch den Moog-Synthesizer einen bedrohlichen Unterton bekommen. Alle Songs sind recht homogen und scheinen stilistisch einen roten Faden zu verfolgen. Zu den Highlights gehören das wirklich metallische Metal", in dem Numan in die Rolle eines Androiden schlüpft und sich danach sehnt, ein Mensch zu sein; auch die beiden sehr düsteren Tracks Films" und M.E." wissen zu gefallen, atmosphärisch sehr dicht scheinen diese beiden Lieder von der Ankunft eines drohenden Unheils zu künden. Der Song Tracks" reißt mit seinen treibenden Drums sofort mit - die perfekte Symbiose aus Rock und Elektro. Bei Complex" handelt es sich um eine der ersten Electro-Balladen in der Musikgeschichte, die durch ihre melancholische Grundstimmung nachdenklich stimmt. Natürlich ist hier auch der wohl bekannteste Gary Numan Song überhaupt, "Cars", zu finden, der damals zu Recht einschlug wie eine Bombe.

Die besprochene Version des Albums ist übrigens um einige B-Seiten und Live-Tracks ergänzt, die den positiven Gesamteindruck noch untermauern.

Das großartige Cover ist dem gleichnamigen Gemälde des Malers René Magritte nachempfunden.

The Pleasure Principle ist in meinen Augen etwas ganz besonderes, vor allem dieser unterkühlte Sound ist einfach einmalig und heute wohl gar nicht mehr reproduzierbar.

Für mich der New Wave-Klassiker schlechthin.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kühler New Wave in toller Edition, 20. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Pleasure Principle (Remastered) (Audio CD)
Man reibt sich fast die Augen, wenn man sieht, dass dieses Album schon mehr als 30 Jahre alt ist. Wer auf Yazoo, Visage und ähnliche Synthiepopper steht, wird mit diesem Album nicht unbedingt seine Freude haben. Der herausragende Song ist selbstredend "Cars" und steht ganz weit über allen anderen Stücken des Albums. Sehr eingehender Synthesizer Groove, der einfach ansteckend ist.
Die restlichen Songs sind alle irgendwie in einem ähnlichen, leicht versetzten Muster analog zu "Cars" entstanden. Allerdings nicht so melodiös, sondern eher etwas dunkel und kalt.
Für Chronisten gibt es auf der 2. CD viele Demoversionen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach genial !, 11. Februar 2010
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Rezension bezieht sich auf: The Pleasure Principle (Remastered) (Audio CD)
The Pleasure Principle ist meiner Meinung nach das beste Album des Meisters Numan. Ich fühl mich von der Musik irgendwie verstanden und inspiriert super synthie sound einfach spitze. Wer sich auch nur ansatzweise für Instrumentalmusik oder Synthpop interessiert kommt an diesem Album nicht vorbei ganz klar 5 Sterne Anspieltipps : Metal, Films, Cars, Asylum
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meine absolute Lieblingsscheibe!!!, 5. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: The Pleasure Principle (Remastered) (Audio CD)
Für mich persönlich die beste Musik der Welt.
Es gibt keine vergleichbare Scheibe!
Wunderschön!
Kopfhörer nicht vergessen!
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