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Kundenrezensionen

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am 15. April 2012
Bei vielen Einspielungen kann besonders die nationale Identität zwischen "Komponist" und "Interpret" hervorragende Resultate hervorbringen. Gute Beispiele für "beglückte" Komponist-Interpret-Paare finden wir z.B. bei Tschaikowski/Mravinsky, Bartók/Kocsis oder Ives/Bernstein.
So verhält es sich hier auch mit dieser CD. Rafael Kubelik erweist sich als zuverlässiger Vertreter der Musik seines Landsmannes Antonin Dvorak. Darüber hinaus leistet das BR-Orchester einen hervorragenden Beitrag. Bei bestem Klang (Deutsche Grammophon) zeigt sich hier alles lebendig, sehr gut phrasiert, durchsichtig und mitreißend. Eine Referenzeinspielung. Das Klangdokument mit dem Dirigenten George Szell aus dem ungarischen "Nachbarsland" mit denselben Werken ist beinahe ebenso überzeugend; diese CD (sony) stünde für mich an 2. Stelle.
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am 28. November 2011
Kubelik spielt mit den Bayern die Slawischen Tänze von Dvorák nach meiner Meinung nur etwas nuancierter und liegt damit nur knapp vor der ebenso hervorragenden Aufnahme des Tschechischen Philharmonischen Orchesters unter der Leitung von Vaclav Neumann, erschienen bei TELDEC, preiswert übernommen von apex hier Slawische Tänze Op.46 & 72. Es mag sein, daß Neumann etwas heißsporniger als Kubelik ist, aber vielleicht nur ganz wenig. Denn beide sind gebürtige Tschechen und wissen die Musik ihres Landes exzellent anzuleiten und umzusetzen. Die Aufnahme mit Neumann ist tontechnisch etwas moderner bzw. besser als die hier rezensierte Aufzeichnung mit Kubelik aus dem Jahr 1975. Hinsichtlich dieser Aufnahme von Kubelik aus der Originals-Serie sei zu deren tontechnischen Ehrenrettung aber noch erwähnt, daß das "Original-Image Bit-Processing" eben doch etwas bringt, etwa 20 bis 25 % besseren und volleren Klang als ohne diese Modernisierung hier Slawische Tänze. Doch auch schon ohne jene Modernisierung klingt sie wirklich gut, jedenfalls deutlich voller, als die DECCA-Legends-Aufnahme der Wiener Philharmoniker unter Kubelik aus dem Jahr 1955 in Mono hier Slawische Tänze Op.46+72, die eher nur Freunde historischer Aufnahmen interessieren wird.

Neumann leitete das Tschechische Philharmonische Orchester nach seinem Weggang vom Gewandhausorchester Leipzig, an dessen Stelle Kurt Masur nachrückte. Vaclav Neumann ist auch ein Mann mit Haltung. Er war vor Kurt Masur Gewandhauskapellmeister in Leipzig und verließ die damalige DDR aufgrund der DDR-Soldaten in der damaligen CSSR 1968 ('Prager Frühling"). Das Gewandhausorchester hatte das Nachsehen und in Leipzig ist diese verständliche Haltung Vaclav Neumanns unverändert hoch angesehen. Solche Humanisten mag man sowieso.

Bei der Musik der Slawischen Tänze hatte ich über Jahre keine eindeutige Begeisterung. Das lag am ersten Klangeindruck eines Blasorchesters. Hört man aber einmal viel genauer hin (zum Beispiel bei den op. 46-Tänzen Nr. 4 (Tempo di minuetto), Nr. 5 (Allegro vivace) und Nr. 6 (Allegretto scherzando)), dann fällt einem der unglaubliche kompositorische Reichtum auf. Tolle Takt- und Rhythmenwechsel - es ist eine wunderbar verzaubende Musik. Und das besonders, wenn sie wie hier so liebevoll, kunstfertig, ja, fast träumerisch gespielt wird. Das ermöglicht Entdeckungen. Die Slawischen Tänze wurden von Dvorak eigentlich nur für Klavier (vierhändig) komponiert. Erst später folgte die Orchesterbearbeitung. Daher sei der Vollständigkeit halber an dieser Stelle die CD mit Tal & Groethuysen hier Slawische Tänze erwähnt, die die Klavierfassung gut zu Gehör bringt. Allerdings gefällt mir die Aufnahme mit Toperczer & Lapsansky wegen des "Mehr" an Individualität und Ausdruck besser (ASIN: B0000579RX bzw. B004RCMGYU bzw. B000001XP7 bzw. B000025S5A) Slavonic Dances for 4 Hand Pno (UK Import) bzw. Dvorák: Slavonic Dances Op.46 & Op.72 bzw. Slavonic Dances: For Piano Four Hands . In die Einspielung von Toperczer & Lapsansky können Sie unter der mp3-Download-ASIN: B003K510LU hineinhören Dvo?ák: Slavonic Dances Op.46 & Op.72 . Sie ist nach meiner Meinung auch besser als die von Katia & Marielle Labèque (ASIN: B00000E490 bzw. CD 2 von ASIN: B00008CLIF) Klavier-Duette . Eine andere hervorragende Einspielung der Slawischen Tänze in Klavierfassung gibt es vom Klavierduo Steven & Stijn Kolacny auf der Einzel-CD "Slaw.Tänze f.Klavier zu 4 Händen Nr.1-16" für rund 20 Euro bei jpc, die an das Klavierspiel von Peter Toperczer & Marian Lapsansky heranreicht. Sie sollte jedoch nicht mit der preislich völlig überrissenen Doppel-CD eines Amazon-Marketplace-Anbieters hier verwechselt werden, welche zusätzlich Dvoráks "Legenden" und "Aus Böhmens Hain und Flur" enthält (ASIN: B000EMT15Y "DVORÁK: From the Bohemian Forest Legends - Slovonic Dances - Kolacny - 2CD (US Import)" ).

Eine sehr gute Aufnahme liegt nach dem Remastering auch durch das Cleveland Orchester unter der Leitung von George Szell vor (ASIN: B004NSHB6Q Dvorak: Slawische Tänze op.46 & 72 ).
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am 25. September 2015
Slawische Tänze / Rafael Kubelik / Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

In Anlehnung an Brahms‘ populäre „Ungarische Tänze“ machte sich Dvorak in den Jahren 1878 (op. 46) bzw. 1886 (op. 72) seinerseits an die Komposition seiner „Slawischen Tänze“ und erzielte mit ihnen einen vergleichbaren Erfolg wie sein deutsches Vorbild. Die beiden ursprünglich für Klavier komponierten, erst später orchestrierten Reihen der Tänze umfassen solche lebhafteren wie auch lyrischeren Typs, stellenweise schwerblütigen Charakters, und gehören neben der neunten Sinfonie („Aus der Neuen Welt“) und der Oper „Rusalka“ zu Dvoraks populärsten Werken.

Aufgrund seiner böhmischen Herkunft war Rafael Kubelik (1914-96) mit dem slawischen Idiom Dvoraks bestens vertraut und vermochte dessen rhythmische, melodische und harmonische Charakteristik lebendig zu Gehör zu bringen. Der Klang des Orchesters präsentiert sich im besten Sinne romantisch: sinnlich, klangschön und nicht überladen.

Die vorliegende, digital überarbeitete Einspielung stammt aus den Jahren 1973/74 und ist aufnahmetechnisch relativ gut, wenn auch nicht optimal.

Insgesamt ein kurzweiliges und abwechslungsreiches Hörerlebnis.
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am 8. Dezember 2001
Zugegeben: die Interpretationen von Kubelik sind bei Dvorak eine Bank, so auch hier. Nur wenige werden dem typisch Dvorakschem Idiom von kantabler Feurigkeit so gerecht. Beeinträchtigt wird die Einspielung aber durch den zweidimensionalen und ab forte gequetschten und aggressiven Klang. Außerdem sind die Slaw. Tänze sicher nicht alle derart einzigartig, daß man unbedingt eine Kompletteinspielung benötigt.
Tip: Die gleiche Aufnahme nur der Tänze 1-6 bzw. 8 gibt es auf Super-Budget-Labels der DGG deutlich günstiger und mit interessanten Kopplungen wie Auszügen aus Smetanas Mein Vaterland oder v.a. Dvorak's Reißern Scherzo capriccioso und Karneval-Ouvertüre.
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am 16. Dezember 2013
bin mit dem Produkt zufrieden . . . . . . . . . . . . . . l
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am 20. November 2012
Download und Musik sind sehr gut. Import nach I-Tunes hat auch funktioniert. So ist das Kaufen von Musik schön. Kann das nur empfehlen.
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