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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zu sehr unterschätzt!
Vielleicht ist man einfach nur an den harten sound der Vorgängeralben gewöhnt (In Rock , Machine Head) aber man sollte sich Stormbringr mal anhören und vor allem genießen! Der Titelsong ist klasse und ist so genial und zeitlos wie z.B. Black Night und auch Smoke On The Water . Bei Love Don't Mean A Thing kommt David Coverdale's Stimmes sehr gut zur...
Veröffentlicht am 17. Dezember 2005 von Jellybelly

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittelmaß
Ich bin riesiger Purple-Fan und das schon seit ca. 33 Jahren. Aber für die "Stormbringer" vom Herbst 1974 konnte ich mich nie richtig erwärmen. David Coverdale (Vocals) und Glenn Hughes (Vocals, Bass) haben offensichtlich die Führung übernommen und zum typischen Purple Sound, der leider auf dieser Platte kaum noch vorhanden ist, geben die beiden jede...
Veröffentlicht am 11. Juli 2010 von Child in time


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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zu sehr unterschätzt!, 17. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Stormbringer (Audio CD)
Vielleicht ist man einfach nur an den harten sound der Vorgängeralben gewöhnt (In Rock , Machine Head) aber man sollte sich Stormbringr mal anhören und vor allem genießen! Der Titelsong ist klasse und ist so genial und zeitlos wie z.B. Black Night und auch Smoke On The Water . Bei Love Don't Mean A Thing kommt David Coverdale's Stimmes sehr gut zur Geltung . Holy Man hat eine sehr schöne Melodie in Kombination mit dieser gandiosen Stimme kommt sie gleich doppelt gut rüber - herrlich! Lied Nummer 5 (Lady Double Dealer) ist wie ich finde der Höhepunkt da es sich mit seiner schnelligkeit von You Can't Do It Right oder den anderen Songs unterscheidet.Highball Shooter enthält einen sehr guten Refrain und ein gutes Orgel-Solo.The Gypsy beschenkt einen noch mit einm absolut schönen gesang bevor man dann mit Soldier of Fortune in das herrliche Finale geschickt wird.
Fazit : Dieses Album gehört wie 'Who Do We Think We Are' ein jahr davor in die Kategorie Unterschätzt . Dennoch auf diesem exzellenten album findet man auch sehr schöne Ohrwürme
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stormbringer - mit wenig Sturm geniale Musik, 21. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Stormbringer (Audio CD)
Das 2. Album von 1974 der sogenannten Mark III Besetzung mit David Coverdale am Mikro und Glenn Hughes am Bass und zweite Stimme - und auch das (vorerst) letzte mit Ritchie Blackmore.
Starke Blues und Souleinflüsse bestimmen das Album, gepaart mit dem Rocksound von Deep Purple. Mit dem Opener „Stormbringer" schuf sich die dritte Formation ein Stück wie Jahre zuvor es Highwaystar war. Das ist Purplesound vom Feinsten. Mit den nächsten drei ließen es die Jungs etwas ruhiger angehen, „Hold On" ist sogar schon als Ballade zu bezeichnen, wunderschön und klasse instrumentiert. „Lady Double Dealer" schließt musikalisch an „Burn" an. „High Ball Shooter" kommt mit jeder Menge Funkeinflüssen. „The Gypsy" ist hervorragend melodisch melancholisch. Zum Abschluss Coverdale's Meisterwerk „Soldier Of Fortune" (Das Ritchie heute noch im Liveprogramm bei ‚Blackmore's Night' im Programm hat!)
Meiner Meinung nach wurde dieses Album musikalisch oft verkannt, es hat zwar wenige Hardrock, dafür 100% Musik!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittelmaß, 11. Juli 2010
Von 
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(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Stormbringer [Ltd.Papersleeve] (Audio CD)
Ich bin riesiger Purple-Fan und das schon seit ca. 33 Jahren. Aber für die "Stormbringer" vom Herbst 1974 konnte ich mich nie richtig erwärmen. David Coverdale (Vocals) und Glenn Hughes (Vocals, Bass) haben offensichtlich die Führung übernommen und zum typischen Purple Sound, der leider auf dieser Platte kaum noch vorhanden ist, geben die beiden jede Menge Blues, Funk und Soul dazu.

Das hört sich interessant an und ist auch interessant, musikalisch sicher recht stark, aber nicht Purple. Auf kaum einer anderen Platte sind so wenig gute Gitarrenriffs von Ritchie Blackmore zu hören wie hier. Mit einem Sänger (Rod Evans bzw. Ian Gillan) ist Ritchie immer fertig geworden, aber mit nunmehr zwei, da konnte er sich nicht durchsetzen. Somit war eigentlich klar, dass er das sinkende Schiff Purple bald verlassen würde. Auch von Jon Lord hören wir hier weniger, wo sind seine tollen Orgelsoli? Nur Ian Paice kann wie immer überzeugen. Auf den Mann ist immer Verlass.

Jedoch typisch Purple ist wieder, dass die Live-Aufnahmen der Stormbringer Tour deutlich besser sind als die Studioscheibe. Hört Euch mal die "Made In Europe" oder noch besser die "Mark III: The Final Concerts" an, Purple vom Allerfeinsten!
Coverdale und Hughes sind prima Sänger und Songwriter, das haben sie nachher immer wieder bewiesen. Schon die "Come Taste The Band" ist in meinen Augen wieder besser, wenn auch nicht typisch für Purple.

Zurück zur Stormbringer: Sie ist eine gute Platte, mehr nicht. Tipps: `Stormbringer`, `The gypsy`, `Lady doubler dealer` und `Soldier of fortune`. `High ball shooter` finde ich zudem noch halbwegs gelungen. 3 Sterne für dieses Album, welches auch nicht mehr die hohen Verkaufszahlen von "Burn" erreichte.
ABER: Verzichten möchte ich auf "Stormbringer" natürlich nicht, sie gehört einfach zu der Gruppe.
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3.0 von 5 Sternen Mittelmaß, 19. Februar 2012
Von 
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(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Stormbringer [Vinyl LP] (Vinyl)
Ich bin riesiger Purple-Fan und das schon seit ca. 35 Jahren. Aber für die "Stormbringer" vom Herbst 1974 konnte ich mich nie richtig erwärmen. David Coverdale (Vocals) und Glenn Hughes (Vocals, Bass) haben offensichtlich die Führung übernommen und zum typischen Purple Sound, der leider auf dieser Platte kaum noch vorhanden ist, geben die beiden jede Menge Blues, Funk und Soul dazu.

Das hört sich interessant an und ist auch interessant, musikalisch sicher recht stark, aber nicht Purple. Auf kaum einer anderen Platte sind so wenig gute Gitarrenriffs von Ritchie Blackmore zu hören wie hier. Mit einem Sänger (Rod Evans bzw. Ian Gillan) ist Ritchie immer fertig geworden, aber mit nunmehr zwei, da konnte er sich nicht durchsetzen. Somit war eigentlich klar, dass er das sinkende Schiff Purple bald verlassen würde. Auch von Jon Lord hören wir hier weniger, wo sind seine tollen Orgelsoli? Nur Ian Paice kann wie immer überzeugen. Auf den Mann ist immer Verlass.

Jedoch typisch Purple ist wieder, dass die Live-Aufnahmen der Stormbringer Tour deutlich besser sind als die Studioscheibe. Hört Euch mal die "Made In Europe" oder noch besser die "Mark III: The Final Concerts" an, Purple vom Allerfeinsten!
Coverdale und Hughes sind prima Sänger und Songwriter, das haben sie nachher immer wieder bewiesen. Schon die "Come Taste The Band" ist in meinen Augen wieder besser, wenn auch nicht typisch für Purple.

Zurück zur Stormbringer: Sie ist eine gute Platte, mehr nicht. Tipps: `Stormbringer`, `The gypsy`, `Lady doubler dealer` und `Soldier of fortune`. `High ball shooter` finde ich zudem noch halbwegs gelungen. 3 Sterne für dieses Album, welches auch nicht mehr die hohen Verkaufszahlen von "Burn" erreichte.
ABER: Verzichten möchte ich auf "Stormbringer" natürlich nicht, sie gehört einfach zu der Gruppe.
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3.0 von 5 Sternen Mittelmaß, 12. Juli 2010
Von 
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(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Stormbringer [Re-Issue] (Audio CD)
Ich bin riesiger Purple-Fan und das schon seit ca. 33 Jahren. Aber für die "Stormbringer" vom Herbst 1974 konnte ich mich nie richtig erwärmen. David Coverdale (Vocals) und Glenn Hughes (Vocals, Bass) haben offensichtlich die Führung übernommen und zum typischen Purple Sound, der leider auf dieser Platte kaum noch vorhanden ist, geben die beiden jede Menge Blues, Funk und Soul dazu.

Das hört sich interessant an und ist auch interessant, musikalisch sicher recht stark, aber nicht Purple. Auf kaum einer anderen Platte sind so wenig gute Gitarrenriffs von Ritchie Blackmore zu hören wie hier. Mit einem Sänger (Rod Evans bzw. Ian Gillan) ist Ritchie immer fertig geworden, aber mit nunmehr zwei, da konnte er sich nicht durchsetzen. Somit war eigentlich klar, dass er das sinkende Schiff Purple bald verlassen würde. Auch von Jon Lord hören wir hier weniger, wo sind seine tollen Orgelsoli? Nur Ian Paice kann wie immer überzeugen. Auf den Mann ist immer Verlass.

Jedoch typisch Purple ist wieder, dass die Live-Aufnahmen der Stormbringer Tour deutlich besser sind als die Studioscheibe. Hört Euch mal die "Made In Europe" oder noch besser die "Mark III: The Final Concerts" an, Purple vom Allerfeinsten!
Coverdale und Hughes sind prima Sänger und Songwriter, das haben sie nachher immer wieder bewiesen. Schon die "Come Taste The Band" ist in meinen Augen wieder besser, wenn auch nicht typisch für Purple.

Zurück zur Stormbringer: Sie ist eine gute Platte, mehr nicht. Tipps: `Stormbringer`, `The gypsy`, `Lady doubler dealer` und `Soldier of fortune`. `High ball shooter` finde ich zudem noch halbwegs gelungen. 3 Sterne für dieses Album, welches auch nicht mehr die hohen Verkaufszahlen von "Burn" erreichte.
ABER: Verzichten möchte ich auf "Stormbringer" natürlich nicht, sie gehört einfach zu der Gruppe.
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Oft zu Unrecht unterschätzt..., 9. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Stormbringer (Audio CD)
...Dabei ist "Stormbringer" meiner Meinung nach ein absolut gelungenes Album. Aber das liegt wahrscheinlich daran, dass man eben in erster Linie doch die MkII-Klassiker wie "In Rock" oder "Machine Head" im Kopf hat und da fällt so etwas wie "Stormbringer" schnell mal unter den Tisch. Deep Purple präsentiert sich hier allerdings auch von einer gänzlich anderen Seite - längst nicht mehr so hart wie bei den Vorgängern (trotz des Titels des Albums, der möglicherweise Hard Rock vermuten lässt) und nicht nur bluesig wie bei "Burn", sondern sogar auch richtig funky - ich sage nur "Love don't mean a thing" und "Hold on"...
Richtig geil finde ich aber auch "The Gypsy" und die wunderbare Ballade "Soldier Of Fortune".
Man muss sich vielleicht ein bisschen in die CD reinhören, vor allem, wenn man Deep Purple noch nicht auf diese Art kannte, aber auf jeden Fall ist diese CD trotz seiner lediglich knapp 37 Minuten Dauer eine, die man sich zulegen sollte - ich garantiere euch, ihr werdet sie immer wieder gerne hören wollen.
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4.0 von 5 Sternen Ein Sturmbringer? Eher weniger!, 13. Mai 2010
Von 
H. Schwoch "hschwoch" (Seevetal) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Stormbringer (Audio CD)
Die 70er, das Rockjahrzehnt schlechthin, waren selbst für weltweit erfolgreiche Protagonisten dieses Genres eine harte Zeit. Damals war es nämlich absolut normal und wurde wie selbstverständlich erwartet, dass jedes Jahr eine neue LP aufgenommen wurde. Und zwischendurch absolvierte man quasi pausenlos endlose Tourneen rund um die Welt. Nur absolute Supergruppen wie Pink Floyd, Yes oder Led Zeppelin erlaubten es sich empörender Weise, gelegentlich mal ein Jahr Plattenpause einzulegen, ohne befürchten zu müssen, gleich in Vergessenheit zu geraten. Ja, so war das damals!

Ebenso selten geschah es allerdings, dass man in einem Kalenderjahr gleich zwei neue Studioalben auf den Markt brachte. Uriah Heep hatten dies 1972 in der kreativsten und produktivsten Phase ihrer Karriere mit den Werken DEMONS & WIZARDS und THE MAGICIAN'S BIRTHDAY getan. Und 1974 taten es ihnen ihre noch erfolgreicheren Konkurrenten Deep Purple überraschenderweise gleich.

Leadsänger David Coverdale und Bassist/Sänger Glenn Hughes hatten die im Sommer 1973 ausgeschiedenen Ian Gillan und Roger Glover relativ nahtlos ersetzt und neue Kräfte bei der damals schon alt gedienten Hardrockband freigesetzt. Das im Februar 1974 erschienene Album BURN war nicht nur ein künstlerischer, sondern auch ein geschäftlicher Erfolg geworden, was durch hohe Chartplatzierungen (Platz 1 in Deutschland, Platz 3 in England, Platz 14 in den USA) eindrucksvoll belegt wurde.

Nur ganze neun Monate später stand dann ohne große Ankündigung und daher ziemlich überraschend bereits die nächste Studio-LP in den Läden: STORMBRINGER. Dieses Timing war wirklich nicht besonders gelungen, aber wahrscheinlich wollte man das Weihnachtsgeschäft noch schnell mitnehmen.

Und wer aufgrund des martialischen Namens eine donnernde Hardrockplatte erwartet hatte, sah sich einigermaßen getäuscht. Neben typischen Purple-Nummern wie dem grandiosen Auftaktsong "Stormbringer", "Lady Double Dealer" und "High Ball Shooter" regierte hier nämlich eine lockere, oftmals geradezu amerikanisch anmutende Atmosphäre, deren Hauptprotagonist in Glenn Hughes auszumachen war, dessen wachsender Einfluss auf den Sound der Band sich in Nummern wie "Love Don't Mean a Thing", "Hold On" und "You Can't Do It Right" manifestierte, die auch von Stevie Wonder hätten eingespielt und eingesungen worden sein können.

Keyboarder Jon Lord schien bei dieser Weiterentwicklung durchaus freudig mitzutun, während Chefdramatiker Ritchie Blackmore das Ganze geradezu hasste. Seine Abneigung gegen Glenn Hughes ging so weit, dass er ihm zum Beispiel vor einem Konzert androhte: 'Wenn du es auch nur einmal wagen solltest, meine Hälfte der Bühne zu betreten, zieh' ich dir meine Gitarre über den Schädel'.

Das Ergebnis dieses bandinternen Prozesses ist längst Geschichte: Blackmore verließ Deep Purple ein paar Monate nach Veröffentlichung von STORMBRINGER, um danach mit seiner neuen Band Rainbow weiterhin klassischen Hardrock zu produzieren, während sich Deep Purple auf ihrem 75er-Album COME TASTE THE BAND noch erheblich weiter in Richtung Funk, Soul und sogar Jazzrock bewegen sollten; wie man weiß, mit kommerziell vernichtendem Ergebnis und der darauf folgenden Auflösung der Band.

Doch zurück zu STORMBRINGER. Die schönsten Songs dieses oftmals zu Unrecht geschmähten Albums wurden trotz aller Konflikte ganz entscheidend von Ritchie Blackmore mitgeprägt: "Holy Man", "The Gypsy" und "Soldier of Fortune" enthielten wunderbare Beiträge des Saitenzauberers. Niemals zuvor hatte er in kurzen, einfach klingenden Soli derart melancholische Töne verbreitet, in denen sich die ganze Trauer über den nahenden Abschied von seiner Band, von seinem Projekt Deep Purple widerspiegelte. Hinhören lohnt sich!

Die abschließende, von ihm und Coverdale geschriebene Ballade "Soldier of Fortune" ist einer jener Klassiker, die man immer wieder seufzend vor Wonne aus den Boxen perlen hört, ohne jemals genug davon zu bekommen.

Ich mag dieses Album. Ich mag es sogar sehr, denn es ist abwechslungsreich, kreativ und von wahrer Könnerschaft aller daran Beteiligten geprägt. STORMBRINGER hat den Test der Zeit meiner Meinung nach besser bestanden als zum Beispiel DEEP PURPLE IN ROCK und ist eine zeitlose Produktion im besten Sinne des Wortes. Aber wie erwähnt: Ein 'Sturmbringer' im Sinne eines durchgehend fetzenden Hardrockalbums ist es nicht!
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5.0 von 5 Sternen Deep Purple groovt ganz stark, 17. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Stormbringer (Audio CD)
Wir hören die zweite Scheibe in der sogenannten Mark III Besetzung von Deep Purple. Hier tritt ganz deutlich der stärkere Einfluss der Herren David Coverdale und Glenn Hughes zum Vorschein. Die Stücke sind viel weicher, harmonischer und die Gitarre ist nicht mehr so stark im Vordergrund. Im Einzelnen verhält sich das so:

'Stormbringer' ist klassisches Deep Purple Hardrock-Material. Musik vom Meister Blackmore, Text von David Coverdale - der Einstieg in die Platte ist normal für Purple in dieser Phase - allgemein gesprochen einfach super. 10 von 10 Punkten.

'Love don't mean a thing': jetzt wird's schon anders, weicher, bluesig, funky. Ganz neue Töne von DP - aber nicht schlecht. Glenn Hughes mit seiner markanten Kopfstimme beteiligt sich am Gesang, was der Klangnote ihren speziellen Stempel aufdrückt. 8 von 10 Punkten.

'Holy man', komplett ohne den Schwarzmagier geschrieben, ist viel keyboardlastiger im Ganzen, aber mit schönem Gitarrensolo. Eine schöne, ruhige Soul / Bluesrock-Nr. 8 von 10.

'Hold on' beginnt auch wieder sehr funky ohne Gitarrenriffs, beschränkt auf Keyboardbegleitung, markanten Bass und Schlagzeug. Man denkt der Meister sei schon abgewählt, aber dann kommt das Solo, für mich ein Highlight von DP, v. a. kommt die Gitarre noch stärker zur Geltung, da sie sonst im Lied so gut wie nicht vorkommt. 10 von 10.

'Lady double dealer', geschrieben von Blackmore/Coverdale, ist wieder DP-Mucke im Stile des Vorgängeralbums 'Burn', gitarrenlastig, schnell - Ritchie Blackmore eben. Im Refrain merkt man allerdings wieder mit Hughes-Beteiligung die neue Richtung. Unter dem Strich eine gute R'n'R Nr.. 9 von 10.

'You can't do it right' ist auch eher 'groovy', keine harten Riffs mit schönem Refrain und schönem Keyboardsolo. 8 von 10 Punkten.

'Highball shooter', auch leicht angefunkt, von allen geschrieben, hat einen super rockigen Refrain und einen schönen Riff als Hauptmotiv. Beim Keyboardsolo gibt Jon Lord alles und rockt das Stück in bester DP-Manier. Kein Solo von Ritchie - der Anfang vom Ende bahnt sich an. Trotzdem 9 von 10 Punkten.

'The gypsy' ist eine wunderschöne Rockballade im klassischen DP-Stil. Ritchie hat die Zügel mit dem Hauptmotiv in der Hand - alles gut. 10 von 10.

'Soldier of Fortune' ist auch eine Ballade und einer der Höhepunkte dieses Albums. Eigentlich recht einfach, aber perfekt für David Coverdale, der die Nr. einfach super singt. 10 von 10 Punkten.

Ritchie Blackmore war auf diesem Album schon auf dem Rückzug, was der Platte aber eine ganz spezielle Note verleiht. Sie ist abwechslungsreich, lange nicht so hart wie seine Vorgänger, aber von den Kompositonen bestimmt nicht schlechter. Ich kann der CD getrost 5 von 5 Punkten vergeben.
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4.0 von 5 Sternen Stormbringer - Sturm im Wasserglas, 21. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Stormbringer (Audio CD)
Nach "Burn" hatte man eigentlich damit rechnen dürfen, dass es fetzig weiter geht. Leider erweist sich "Stormbringer" nur als Sturm im Wasserglas. Die Tendenz weg vom gewohnten Deep-Purple-Sound ist auf diesem Album deutlich spürbar. Leider klingen einige Stücke ziemlich langweilig, so dass man fast davon ausgehen muss, die 5 Musiker hätten keine Lust mehr gehabt.
Dennoch finde ich, dass es sich lohnt, dieses Album zu kaufen. Lady Double Dealer ist z. B. ein ziemlich rasantes Lied (à la Whitesnake), das recht gut gelungen ist. "Soldier Of Fortune" eine sehr melodische und unter die Haut gehende Ballade. Und "Holy Man" mit Glenn Hughes als Solo-Sänger eine positive Überraschung. Leider (meines Erachtens) der einzige Lichtblick von Glenn Hughes.
Insgesamt wären drei Sterne zu wenig, daher von mir 4!
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Musikalische evolution innerhalb Deep Purple MK III ab 1974, 4. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Stormbringer (Audio CD)
1. Stormbringer = der starke Hardrock Songtitel mit der Vokalharmonie von Coverdale & Hughes. der Gitarrenriff von Blackmore ist hier sehr stark und dynamisch.
2. Love don't mean a thing = ein langsamer Blues Funkyrock (leadvocal von David Coverdale) zeigt dem Publikum den Abstand und die Veränderung dass er anders als der Hardrockschreier Ian Gillan singt.
3. Holy Man = eine langsame Rockballade (gesungen von Glenn Hughes) zeigt die musikalische Evolution innerhalb der Band ab 1974, dass der neue Bassist die Fähigkeit beim Gesang im Vergleich zu seinem Vorgänger Roger Glover besitzt und die Band auch anders als ein normaller Hardrock spielen kann.
4. Hold On = diese Nummer ist absolut anders. Das Stück erklingt total nach Soulrock. Hier gab Deep Purple MK III Besetzung auch eine neue musikalische Überraschung, dass Deep Purple auch neben der Hardrockrichtung musikalisch eine abwechslungsreiche Gruppe sein werden können.
5. Lady Double Dealer = ein absolutes Hardrock-Stück und ein typischer Deep Purples Hardrock-Stil. Die Band geht in ihre originale Soundwürzel zurück. Der Gesang von David Coverdale ist echt hart und rauh, er gab den starken Beweis, dass er auch neben Ian Gillan laut schreien kann.
6. You can't do it right = so ähnliche Stilrichtung wie das Stück Hold On, wo die Band die musikalische Elemente von Soulrock und Funkyrock den originalen Hardrock-Sound zu dämpfen versuchte.
7. High Ball Shooter = ein guter Rock N Roll Song, die Band versuchte musikalisch den harten hardrock Rhythmus mit dem typischen Rock N Roll Swing-Rhythmus zu balancieren.
8. The Gypsy = eine Moderato-Beat Rockballade, deren Lyrik auch sehr melancholisch ist. diese Rockballade versucht eine neue musikalische Dimension der Gruppe, dass Hardrock-Sound mit der inspirierten Ballade integriert werden kann.
9. Soldier Of Fortune = eine melancholische Liebesballade von David Coverdale und Ricthie Blackmore. Die Band gab noch den starken Beweis, dass die Musiker nun anders sein können als die eintönige powerchord-Hardrockrichtung.
Fazit: Das war meine musikalische Analyse & das Thema meiner Magisterarbeit im Fachbereich Musikwissenschaft. Über diese musikalische Entwicklung, in der Deep Purple MK III Besetzung von allen möglichen Musikrichtungen gelungen ist.
Die Band gab auch dem Publikum damals den Beweis, dass die Musiker ihre abwechslungsreiche Talente entwickeln konnten.
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Stormbringer
Stormbringer von Deep Purple (Audio CD - 1989)
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