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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Als Pop noch Kunst sein durfte...
...und nicht, wie heute in der Regel, nur noch unverhohlen purer, steriler, emotionsloser Kommerz!
Ich bin in den 80ern als Teen durch die Welt geirrt und hatte das große Glück, dass in dieser Phase die Popmusik ganz offensichtlich von überdurchschnittlich begabten Musikern und kreativen Geistern beflügelt wurde. Und dazu gehören an...
Veröffentlicht am 20. August 2002 von Hans-Juergen Philippi

versus
4 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nicht unbedingt großartig
Angesichts von "The Party's Over" fällt meine Bewunderung der Alben von "The Colour Of Spring" bis zu "Loughing Stock" umso größer aus. Denn auf diesem Erstlingswerk von 1982 findet sich exakt die durchschnittliche Pop-Mucke, die damals so allerlei Bands machten. Talk Talk klingen hier unglaublich dürftig, weil keyboardlastig. Und das zweimalige...
Am 3. September 2003 veröffentlicht


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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Als Pop noch Kunst sein durfte..., 20. August 2002
Von 
Hans-Juergen Philippi (Weiterstadt, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Party's Over (Audio CD)
...und nicht, wie heute in der Regel, nur noch unverhohlen purer, steriler, emotionsloser Kommerz!
Ich bin in den 80ern als Teen durch die Welt geirrt und hatte das große Glück, dass in dieser Phase die Popmusik ganz offensichtlich von überdurchschnittlich begabten Musikern und kreativen Geistern beflügelt wurde. Und dazu gehören an vorderster Front Talk Talk.
Ich bin gerade dabei, meine alte Vinyls durch CDs zu ersetzen und komme so in den Genuss, mal wieder dieses Erstlingswerk der Briten in heavy rotation zu hören.
Mann, Leute, ist DAS geil!!! Die Songs sind auch nach fast 20 Jahren so dermaßen intensiv, haben Wut und Liebe, Power und Melodie wie absolut nichts, was heute in den sogenannten "Charts" läuft. Selbst die wenigen Bands, die heutzutage nicht aus der Cloning-Ecke kommen und mehr echte Pop-KULTUR-Authentizität für sich beanspruchen, sind von dieser Klasse weit entfernt.
Die durchweg gelangweilten Kids von heute brauchen die Scheibe nicht zu kaufen, da hier nix wirklich bassed, trip-hopt, groovt, rapt, zappt, deppt oder was auch immer.
Das ist geradliniger Synthipop aus der Aufbruchzeit der Digitalaera, der nicht wirklich zeitlos ist sondern "einfach nur" eben exakt den Zeitgeist von damals in erstklassige Musik gegossen hat - und das betone ich bei solch heraus ragenden 80er-Sachen immer wieder gerne, voller Wehmut und mit Liebe!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Talk-Talk-Party ist mit diesem Debut-Album noch lange nicht vorbei, 7. Mai 2011
Von 
Alexander Hoefer "Animus" (Pähkinäkolo) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Party's Over (Audio CD)
Talk Talk, waren vor allem in meiner Jugend eine meiner absoluten Lieblingsbands. In einer Zeit, in der meine Freunde fast alle süchtig nach der Neuen Deutschen Welle waren, beschäftigte ich mich lieber mit qualitativ Höherwertigem. The Party's Over - war somit der Beginn einer langjährigen musikalischen Sucht für mich, nämlich die Sucht nach dieser sensationellen Stimme von Mark Hollis, kombiniert mit diesen tollen Keyboard- und Rhythmusarrangements, verbunden mit diesen tief spannenden Klangteppichen. Es war ein Sound, der mich lange Zeit nicht mehr losließ, und mich heute immer noch in seinen Bann zieht, wenn ich Lieder wie zum Beispiel - The Party's Over, Hate, Have You Heard The News oder Candy - laut, oder auf meinem MP3-Player anhöre. Das ist Gänsehaut pur.

Neben dieser knisternd spannenden Musik, verstehen es Talk Talk aber auch sozialkritische Texte in ihren Songs zu verarbeiten. So kommt die außergewöhnliche Stimme von Mark Hollis vor allem bei den textlich verbissenen und zerbrechlichen Refrains besonders gut zur Geltung. Talk Talk ist uneingeschränkt zu empfehlender Art-Pop, und ein absolutes Muss für jeden Musikfan der generell höherwertige Popsongs such.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das ist Talk Talk, 5. März 2011
Von 
Ingo Wahlen (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Party's Over (Audio CD)
Wenn wir über Talk Talk sprechen, müssen wir zuerst dieses Album kennen und immer im Blick haben. 9 Songs, 9 Offenbarungen, das beste Talk Talk Album. Zeitlos packend, zeitlos melancholisch, zeitlos tanzbar. Nicht zögern, diese Kulturlücke zu schließen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Angepasst ohne Selbstaufgabe, 21. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: The Party's Over (Audio CD)
Eins vorweg: wer die achtziger nicht mag und froh ist, das Synthiepop fasst ganz aus dem Radio verschwunden ist, sollte garnicht erst in dieses Album reinhören: Es ist absolut dem Zeitgeist entsprechend, ziemlich Synthesizerlastig und (!) tanzbar. Dennoch: dieses Album hat Seele und man spürt, das da nicht "schon wieder eine Karrieregeile-Band" dahintersteht, sondern Leute, die wirklich ihre Wut, Trauer und Melancholie
(naja, bis auf "another word") herauslassen. Schade finde ich,
das "Candy" gegenüber der Demoversion ("A-sides B-sides")spannungslos und etwas zu glatt wirkt. Schön hingegen, das auf Drumcomputer, sequencerbass wie auch Blip-sounds (die zu der Zeit recht "dünn" wirkten,siehe/höre "a broken frame" von Depeche mode) verzichtet wurde und anstattdessen richtige Instrumente verwendet wurden.
Wer Synthie-pop mit Ausdruckskraft und Ecken sucht, ist mit diesem Album bestens bedient!!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Party ist vorbei, 27. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: The Party's Over (Audio CD)
Talk Talks erste Platte ist nicht wie die anderen. Ein teilweise tanzbares Stück Synthiepop. Irgendwo zwischen Visage, Ultravox, Soft Cell und The Cure.

Das einsame "The Party's Over" strahlt hell wie ein Leuchtturm in stürmischer Nacht. "Today" und "Have You Heard the News" sind gleichfalls liebenswert. Es ist jedoch charakteristisch, dass ausgerechnet die ausgekoppelten Singles "Talk Talk", "Another Word" und ganz besonders "Mirror Man" nur durchschnittlich sind. Es war eben der Beginn der Radioformatierung in Europa.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Doch, einfach überragend !!!, 22. August 2002
Rezension bezieht sich auf: The Party's Over (Audio CD)
Als glühender Bewunderer dieser Band bin erst vor wenigen Jahren zu diese Album gekommen, ganz einfach deshalb, weil ich dachte, daß es viel zu poppig sein würde. Poppig ist es, keine Frage. Aber trotzdem ist es ganz großartig. Auch hier kann man erahnen, welchen Weg diese Band einschlagen würde (oder soll ich sagen, "Mark Hollis einschlagen würde ?". Jedenfalls ist spätestens "Have You heard the News" eindeutig richtungsweisend. Natürlich ist dieses Album überaus keyboardlastig - so war es eben in den 80ern - trotzdem kann man es nicht mit dem damligen Pop in einen Topf werfen oder etwa vergleichen. Talk Talk ist einzigartig und wird es immer bleiben. Sie haben sich einfach weiterentwickelt und der Zeit angepasst.
Jedenfalls jetzt, wo ich dieses Album mit der Distanz der 90er oder 00er betrachte, erscheint mir dieses Album als Meilenstein. Auch keine Frage, damals hätte ich diesem Album wohl nur 3-4 sterne gegeben.
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5.0 von 5 Sternen Musik für Anspruchsvolle, 19. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Party's Over (Audio CD)
Talk Talk -
eine Perle der Musikgeschichte. Ungewöhnliche, starke Klänge,
phantastische Kompositionen, berauschend und mitreißend.
Aktuell, auch wenn es - leider - Vergangenheit ist.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Party ist (noch nicht) vorbei, 18. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: The Party's Over (Audio CD)
THE PARTY'S OVER passte total in das Jahr 1982 und war ein gutes Debütalbum, das zwei Jahre später von dem in Deutschland überaus erfolgreichen, musikalisch und soundtechnisch bereits wesentlich differenzierteren IT'S MY LIFE getoppt werden sollte.

Immer, immer, immer werde ich den epischen, dramatischen Titelsong "The Party's Over" lieben. Wie oft hat er mich zu Tränen gerührt und gleichzeitig getröstet, wenn ich mich wieder einmal einsam und unverstanden fühlte. Spätestens, wenn Mark Hollis mit seiner wunderbar traurigen Stimme 'Take this punishment away Lord, name the crime I'm guilty of' flehte, dann war es mit meiner Fassung vorbei.

Und selbst heute, fast dreißig Jahre später und um viele Lebenserfahrungen reicher, kommen jene Emotionen automatisch wieder hoch, wenn ich dieses Stück höre. Ein bombastischer Geniestreich über innere Unsicherheit und Zweifel an den eigenen Gefühlen und denen des angeblich so vertrauten Mitmenschen.

Einige Jahre später 'entwickelten' sich Talk Talk zu einer endlich von der Kritik gefeierten und dabei immer längere und immer langweiligere Stücke schreibenden Band für Literaturstudentenbuden und Designerlofts. Doch ihre ersten beiden Alben (sowie ein, zwei Songs der dritten Platte THE COLOUR OF SPRING) strahlen bis heute in den allerfrischesten 80er-Jahre-Popfarben.
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4 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nicht unbedingt großartig, 3. September 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Party's Over (Audio CD)
Angesichts von "The Party's Over" fällt meine Bewunderung der Alben von "The Colour Of Spring" bis zu "Loughing Stock" umso größer aus. Denn auf diesem Erstlingswerk von 1982 findet sich exakt die durchschnittliche Pop-Mucke, die damals so allerlei Bands machten. Talk Talk klingen hier unglaublich dürftig, weil keyboardlastig. Und das zweimalige Verwenden der gleichen Melodie-Idee in leicht modifizierter Form bei zwei aufeinander folgenden Songs "Have You Heard The News" und "Mirror Man" ist eigentlich unverschämt. Vielleicht lag es daran, dass der heimliche Talk-Talk-Musiker, Produzent Tim Friese-Greene noch nichts damit zu tun hatte? Jedenfalls: die Entwicklung dieser damals noch belanglosen Synthiepop-Gruppe zur späteren Avantgarde ist angesichts dieses recht dürftigen Erstlingswerkes umso umwerfender.
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