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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "MESSLATTE DES HARDROCK"
1970 veröffentlichte Deep Purple einen Klassiker des Hardrock und machten sich mit "Black night" und "Child in time" unsterblich. "Speedking" und "Bloodsucker" sind Nackenbrecher, die nur nach vorne gehen und abrocken, in dieser Härte ohne Beispiel. Eine Scheibe ohne jeden Schwachpunkt mit einem Traumsound von einem anderen Stern, den mann zuvor noch nie...
Veröffentlicht am 27. Mai 2011 von Christian Hadek

versus
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Vollständigkeit halber
Natürlich eine der ganz großen Rockgruppen, da muss man nicht drüber debattieren. Aber ich muss zugeben, dass mir Deep Purple nie so ganz total gut gefallen haben, dazu ist mir ihre Musik ein kleines bisschen zu perfekt, beinahe etwas steril. Trotzdem konnte ich nicht umhin, mir das Album zu kaufen. Der Vollständigkeit halber eben. Zweimal...
Vor 17 Monaten von Niels Philippsen veröffentlicht


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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "MESSLATTE DES HARDROCK", 27. Mai 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: In Rock (25th Anniversary Edition) (Audio CD)
1970 veröffentlichte Deep Purple einen Klassiker des Hardrock und machten sich mit "Black night" und "Child in time" unsterblich. "Speedking" und "Bloodsucker" sind Nackenbrecher, die nur nach vorne gehen und abrocken, in dieser Härte ohne Beispiel. Eine Scheibe ohne jeden Schwachpunkt mit einem Traumsound von einem anderen Stern, den mann zuvor noch nie hörte. Die Formation Gillan/Blackmore/Lord/Glover/Paice war an Kreativität und Spielfreude nicht zu toppen und schuf ihr erstes Meisterwerk. Damit gelang ihnen der endgültige Durchbruch in Europa, wo das Album in Deutschland auf Platz 1 der Album-Charts ging.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Album des Hard Rock, 6. September 2012
Rezension bezieht sich auf: In Rock (25th Anniversary Edition) (Audio CD)
Deep Purple In Rock kam 1970 auf den Markt und wurde zu dem für mich besten Album von Deep Purple. Die Band hatte schon zuvor mit "Hush" einen großen Hit gehabt und war schon etwas bekannt. Mit diesem Album brachte die Band die erste wirkliche Hard Rockscheibe heraus, denn die Gruppe war deutlich extremer als andere Rock-Bands in dieser Zeit und dieses Album sollte in die Geschichte eingehen.

Waren auf den Vorherigen Album noch Rod Evans am Mikrophon und Nick Simper am Bass, so werden sie hier von Ian Gillan (Gesang) und Roger Glover (Bass) abgeelöst. Ian Gillan singt wie sonst niemand in der Zeit. Der Mann kann schreien und auch sonst alles mit seiner Stimme machen. Ian Paice ist weiterhin am Schlagzeug, Jon Lord an der Orgel und Ritchie Blackmore natürlich an der Gitarre. Die drei machen ihre Sache natürlich hervorragend, aber das machen sie schließlich immer.

"Speed King" hat wohl das genialste Intro der Musikgeschichte. Erst quitscht Ritchie Blackmore auf seiner Gitarre herum und dann kommt Jon Lords Orgel. Nach mehr als 1 1/2 Mituten setzt dann der Gesang ein und das Lied entwickelt sich zu einem tollen Rocksong mit klasse Solo. "Bloodsucker" hat ein schönes Riff, Ian Gillan singt gut. Ein interesantes Lied, das allerdings nicht ganz die Klasse des Vorgängers hat. "Child In Time" ist der beste Song den man sich nur vorstellen kann. Das Lied beginnt ganz leise mit Jon Lords Orgel und zurückhaltendem Schlagzeug. Dann kommt Ian Gillans Gesang und später fängt er erst leise, dann immmer lauter zu schreien an. Nun kommt Ritchies' göttliches Solo und der Song wird noch einmal ruhig. Das alles wiederholt sich und dann gibt es einen phantastischen Schluss. "Flight Of The Rat" ist ein gelungener Rocker mit viel Schlagzeug am Ende und einfach guten Musikern. ""Into The Fire" ist relativ kurz, hat aber eine schöne Melodie und ein eingängiges Riff. Klasse! Mit "Living Wreck" bietet die Band ein eher düsteres Lied, das mit Schlagzeug beginnt und mir gut gefällt. "Hard Lovin' Man" bildet den Abschluss der Original-LP und ist ein super Lied. Das Solo ist toll und auch die Melodie geht ins Ohr. Auf dieser Jubiläumsausgabe befindet sich auch die Single "Black Night, die infach nur weltklasse ist. Sonst braucht man dazu nichts sagen. Einfach hören. "Cry Free" ist ebenfalls entalten. Die Melodie ist schön und etwas traurig. Zudem ist das unveröffentlichte Instrumental "Jam Stew" auf der CD.

In Rock ist für mich mit Rising von Rainbow, die beste Platte harter Musik. Es ist klar, dass ich fünf Sterne gebe. Ich kann die Platte allen empfehlen, die gerne härtere Musik hören.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Man muss kein Fan sein...., 14. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: In Rock (25th Anniversary Edition) (Audio CD)
... um "Deep Purple in Rock" mindestens die Auszeichnung "Gut" zu geben. Denn "In Rock" setzt auch heute noch Maßstäbe: Innovatives Songmaterial, ungeschliffen und kompromisslos in der Ausführung, dazu Musiker wie Richtie Blackmore, Ian Gillan oder Jon Lord, aber auch Ian Paice und Roger Glover, die mit ihrem virtuosen Können und ihrer Persönlichkeit dieser Musik einen einzigartigen Stempel aufdrücken. Man merkt es der Band an, dass Aufbruchsstimmung herrscht und das geben sie 1970 mit diesem musikalischen Meilenstein weiter. Es gibt wenig Vergleichbares, was sich mit dieser Scheibe messen könnte. Wenn ich mir diese CD anhöre, dann habe ich nicht das Gefühl, irgendeine Oldie-Scheibe zu hören. Das Gefühl beschleicht mich aber bei vielen anderen Veröffentlichungen aus dieser Zeit! Das Einzige,was mir nicht gefällt, ist das Bonusmaterial für die 25-Jahr-Edition(Ich bezeichne es mal als "Geplapper und Rumgeduddel" im Studio). Das würde man wirklich nicht vermissen! Alles in allem: Fünf Sterne, da keine acht Sterne vorhanden sind!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Urgestein des Hardrock in guter Qualität, 9. Juli 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: In Rock (25th Anniversary Edition) (Audio CD)
Dieses Album durfte ich während meiner Kindheit gezwungener Maßen rauf und runter hören,
da mein Bruder ein großer Deep Purple Fan war.
So geprägt war klar, daß ich mir früher oder später auch die ein oder andere Scheibe auf CD
zulegen würde. Deep Purple in Rock war die erste.

Das 1970 erschienene Album war ihr viertes Studioalbum und barchte ihnen den Durchbruch in Europa.
Hier findet man alles, was Deep Purple später ausmachte.
Die typischen Gitarrenriffs von Ritchie Blackmore, den extatischen Gesang von Ian Gillan
und natürlich die "Duelle" zwischen Blackmores Gitarre und Lords Orgel.
In jeder Hinsicht ein wegweisendes Album.

Die Aufnahmen liegen in guter Qualität vor und es gibt keine groben technischen Produktionsfehler.
Die anlässlich des 25 jährigen Jubiläums dieser Scheibe hinzugefügten Bonus Tracks hätte man sich allerdings
sparen können oder zumindest als separate zweite CD hinzufügen können. Diverse "Studio Chats" und
Remixe sind nicht gerade das was ich von Deep Purble hören möchte.

Das mehrseitige Booklet mit dem mittlerweile legendären Coverbild der "Purple Interpretation" von Mount Rushmore
bietet neben diversen Bildern der fünf Purples noch viele Informationen zum Album
und Deep Purple selbst.
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28 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was kann man zu dieser Platte noch sagen?, 31. Juli 2006
Von 
Child in time - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: In Rock (25th Anniversary Edition) (Audio CD)
Deep Purple In Rock gehört zu den besten Hard Rock-Scheiben aller Zeiten. Ich denke mal, das wird keiner bestreiten. Ausserdem ist diese Platte die erfolgreichste Platte harter Musik in Deutschland überhaupt! Sie war 1970/71 1 Jahr lang in den Charts und somit erfolgreicher als alle anderen Rock bzw. Metal-Scheiben aller Zeiten. Nur James Last (kein Witz) und ganz wenige waren erfolgreicher. Was aber den besonderen Reiz dieser Platte ausmacht ist, sie hat die Musikwelt verändert! Sicher gab es vorher bereits die erste Black Sabbath, die ersten beiden Led Zeppelin, aber die ...in Rock war deutlich extremer. Bis dahin hatte noch keiner seine Gitarre so gequält wie Ritchie, keiner seine Orgel wie Jon und keiner so gesungen (Sirenenalarmstimme) wie Ian Gillan. Einzelne songs will ich gar nicht herausheben, da jeder song allererste Sahne ist, auch die unbekannteren. `Child in time` und `Speed king` kennt eh` jeder über 30. Ausserdem ist hier auf der 25-jährigen Jubi-CD auch der Riesenhit `Black night` enthalten, der auf der Orginal-LP fehlte.

Deep Purple in Rock in Stein gemeisselt. D e r Klassiker des Hard Rock!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Meilenstein mit guten Bonustracks - aber klanglich nur mittelmäßig!, 17. April 2010
Von 
Sjard Seliger (Neumünster, Schleswig-Holstein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: In Rock (25th Anniversary Edition) (Audio CD)
Um es gleich vorweg zu nehmen: Über die Songs der Platte und deren Einfluss und Status in der musikgeschichte brauche ich glaube ich nichts mehr sagen. Diese sind schlichtweg grandios.
Ebenfalls ist die "25 Anniversary Edition" ist exzellent gemacht. Neben dem komplett remastereten Album gibt es viele unveröffentlichte Bonustracks, Studio-Improvisationen (gekennzeichnet als "Studio-Chats") und ein 24-seitiges Booklet mit Text zum Album und vielen Fotos.
Bei den Bonustracks sind vor allem die Versionen von "Speed King" und "Black Night" hervorzuheben. Ersteres ist in der normalen 1970er Studioversion vorhanden, dann noch in einer ruhigeren, aber nicht minder rockenden "Piano-Version" mit mehr Klavier, und zuletzt im Remix von Roger Glover, welche m.E. die beste Fasung ist, da sie, laut Glover, "das verkörpert und so klingt, wie sie damals hätte klingen sollen". Recht hat er. "Black Night" hat in der originalen Single Version schon immer an der miesen Soundqualität gelitten. Durch das Remastering und das Remixing von Roger Glover gibt es diesen eigentlich superben Song jetzt in ungeschnittener Fassung mit deutlich besserem Klang. Jetzt kann man ihn endlich genießen und voll aufdrehen!
Zur Klangqualität:
Wie bereits erwähnt hat das gesamte Album ein großes Problem. Es ist maßlos übersteuert! Besonders beim Intro vom originalen "Speed King" hört man das Clipping deutlich heraus. Selbst das Remastering konnte das nicht mehr ausbessern, denn "die Regler und Anzeigen waren bei den Aufnahmen fast permanent auf Rot" (Glover im Booklet). Glücklicherweise geht das Clipping in der generellen Lautsärke und Dynamik des Album unter und es stört nicht allzu schlimm. Für Leute mit guten Ohren aber ist es schon etwas nervig.
Insgesamt also ein Meilenstein mit sehr guten Bonustracks und schöner Aufmachung, aber in mittelmäßiger Soundquali. Da empfehle ich lieber "Machine Head", welches wirklich rundum perfekt ist!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch 37 jahre Später immer noch Klasse!, 10. Januar 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: In Rock (25th Anniversary Edition) (Audio CD)
Deep Purple's "In Rock" wie sie genannt wird die in der berühmten MK II Besetzung aufgenommen wurde und von den Fans als die meist geliebte Besetzung gilt.In Rock, "war" das erste Studio-Album der Gruppe in dieser oben genannten Mark II"-Besetzung, bestand die Band aus Ritchie Blackmore an der E-Gitarre, Jon Lord an der Hammond-Orgel, Ian Gillan als Sänger, Roger Glover am Bass und Ian Paice als Schlagzeuger.

Das Album muss als Wendepunkt in der Geschichte der Band angesehen werden, heute gilt es als Klassiker der Rock-Geschichte. Die ersten drei Deep Purple-Alben waren noch deutlich stärker Pop-orientiert, enthielten oft Coverversionen und wurden von Orchestern unterstützt.

Auf Deep Purple in Rock war jedoch von alldem nichts mehr zu hören. Stattdessen sind Speed King oder Flight of the Rat reinrassige" Hard Rock-Songs und charakteristisch für den neuen Stil der Band. Child In Time ist einer der berühmtesten Titel von Deep Purple. Nach einer langen, sehr ruhigen Einleitung folgt eine dynamische Steigerung bis zu einem virtuosen Solo des Gitarristen. Zum Abschluß wiederholt sich die ruhige Anfangssequenz. Das Stück ist berühmt für die sehr hohen Töne, die Ian Gillan an mehreren Stellen trifft.

Das Cover zeigt die Gesichter der Mitglieder der Band, an Stelle der US-amerikanischen Präsidenten in den Fels von Mount Rushmore gehauen. Dabei spielt der Titel des Albums sowohl auf diese Felsskulpturen als auch auf den o.g. Stilwechsel an.

Aber nun mal zu der Platte selber die mit dem mehr als genialen Opener "Speed King" anfängt und gleich richtig losfetzt mit diesem treibenden riff und dem göttlichen mittelteil wo Jon Lord mit seiner Orgel ein super solo hinlegt.Ähnlich verhält es sich da mit "Bloodsucker" das wieder durch ein schönes wie treibendes riff getragen wird und durch den manchmal sehr hohen gesang Gillian's geprägt wird aber auch die soli's sind nicht zu verachten."Child in time" das längste stück der ganzen Platte und auch das erst sehr sehr ruhig beginnt aber sich dann stätig steigert und gegen mitte einem Soli Gewitter von Blackmore zu einem wahren genuss wird."Flight on the rat" ist eins dieser stücke das richtig abrockt und durch das treibende Schlagzeug und die Genialen Gitarren Läufe zu einem wahren Rhytmus Monster wird."Into the fire" das etwas heavier daher kommt und im Refrain sehr schleppend zugange geht und im Refrain wieder sehr schön fahrt aufnimmt und dann ein schönes ende bekommt."Living Wreck" das durch dieses verrückte hammond Orgel solo oder wie man es auch immer nennen möchte ganz zu anfang das man fast mit einem Effekt den heute viele DJ's hervorzaubern geprägt aber hier macht sich schnell klar das Gillian hier eine hervorragende gesangsleistung an den tag legt der macht den song richtig gut aber auch das Riff von Blackmore ist wie immer klasse."Hard Lovin' Man" ist ein uptempo song in dem Gillian sich wieder die kehle rausschreit und in höhen singt von denen viele sänger träumen und diesem völlig verrückten hammond orgel sounds im Chorus bzw das solo von Jon Lord das ebenfalls extrem klasse gemacht ist.

Fazit:So geht das meiner meinung nach beste DP Album zuende das durchgehend auf einem derart hohen Niveau ist das man schon fast erschreckt ist aber zudem zeitpunkt waren sie nunmal in Bestform und vorallendingen waren sie in der besten besetzung allerzeiten was einfach so im hardrock bereich nie wieder geschehen sollte.Also wer auf perfekten und genialen hardrock mit völlig verrückten Orgel Solos und Gitarrensolos sowie einem der besten Drummer der welt zuhören möchte hierzugreifen!ICH KANN NUR SAGEN KAUFEN!
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eins der größten Alben aller Zeiten!, 21. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: In Rock (25th Anniversary Edition) (Audio CD)
Wow, 1970 war es noch zwölf Jahre bis zu meiner Geburt hin, aber ich kann mir vorstellen, dass es einige Aufregung um Deep Purples viertes Studioalbum gab, besonders nachdem die ersten drei noch sehr melodisch und klassisch angehaucht waren und dann ja sogar noch das Konzert von Jon Lord für Band und Orchester herauskam.
Und die gleiche Band (wenn auch mit Wechseln im Line-up) brachte nun plötzlich ein Album heraus, das so hart und Riff-orientiert war wie nichts zuvor. Ich habe gelesen, dass einige Zeitungen damals auch meinten, dass "In Rock" vielleicht doch eine Spur ZU hart wäre. Die hatten ja keine Ahnung, was noch alles folgen sollte...
Wie auch sei, Deep Purple "schocken" die Ohren des Zuhörers gleich am Anfang des Albums, indem sie bei "Speed King" erstmal ihre Instrumente richtig krachen lassen. Wer allerdings dachte, dass danach vielleicht langsam Ruhe einkehrt: Weit gefehlt, "Bloodsucker" beinhaltet ein Riff, das einfach nur geil ist und seinesgleichen sucht.
Der Hammer des Albums ist und bleibt aber "Child In Time" mit Ian Gillans unmöglichen Schreien und Ritchie Blackmores wahnwitzigem, endlosen Gitarrensolo. Als ich diesen Song (und vor allem das Gitarrensolo) zum ersten Mal gehört habe, war ich einfach nur sprachlos - was für ein Track!
Und auch bei Klasse-Nummern wie "Into The Fire", "Living Wreck", "Flight Of The Rat" oder vor allem dem famosen "Hard Lovin' Man" bleiben Deep Purple konstant hart - Balladen? Fehlanzeige!
"In Rock" ist zwar nicht gerade das melodischste Album von Deep Purple, aber es ist in jedem Fall ein Meilenstein in der Rockgeschichte und war unheimlich wichtig für die Weiterentwicklung dieser Musikrichtung und sicherlich auch nicht ganz unwichtig für die Entwicklung des Heavy Metal, der später aufkam. Und für die Band leitete dieses Album eine grandiose Erfolgsstory ein, mit "In Rock" erlangten Deep Purple Weltruhm.
Viel mehr Worte braucht man eigentlich nicht zu verlieren, da die Meisten die Scheibe sowieso kennen. Nur noch ein Satz zu Jon Lords Orgel: Ich glaube, dass auch später eine Orgel nie so geil in diesem harten Kontext geklungen hat wie die von Lord - trotz der Härte mit dominanten, bratenden Gitarren hat sie ihre tragende Rolle in der Band nicht verloren und ist weiterhin eine der Hauptursachen für den einzigartigen Sound von Deep Purple.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitloser Klassiker, 24. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: In Rock (25th Anniversary Edition) (Audio CD)
"In Rock", das fünfte Album Deep Purples, stellt wahrscheinlich das beste Album der britischen Band dar und klingt selbst weit über 40 Jahre nach seiner Veröffentlichung noch absolut frisch und zeitlos.

Ritchie Blackmore und Jon Lord gehen herrlich aus sich raus, liefern sich packende, atemberaubende Duelle und virtuose Sololäufe en masse, derweil Ian Paice und Roger Glover einen perfekt harmonierenden Rhythmusteppich ausrollen, der den ausnahmslos grandiosen Kompositionen noch zusätzliche Würze gibt - bei dem tollen, oft jazzigen Schlagzeugspiel kann wohl kaum jemand still sitzen bleiben. Ian Gillan war auf "In Rock" wohl in der Form seines Lebens, sowohl in gesanglicher (das unkopierbare Falsetto im neoklassischen "Child In Time"!) als auch in textlicher ("Living Wreck", eine nette Grußkarte an Groupies) Hinsicht.

Macht im Ganzen ein Album, das in keiner Sammlung von Fans anspruchsvoller Rockmusik fehlen darf!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine der besten Remasterings, die ich besitze, 6. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das amerikanische Label Audio fidelity remastert von den originalen Bändern unter Erhaltung der originalen Dynamik. Das kann man heutzutage gar nicht genug loben, da die meisten remasterten CDs eine erhebliche Kompression erleiden, nur damit sie lauter klingen. Dabei geht leider ein erheblicher Teil dessen verloren, was gute Musik ausmacht.

Diese Gold CD dagegen klingt sagenhaft gut. Ich habe Child in Time mit der Aufnahme aus Made in Japan verglichen. Der Unterschied könnte größer nicht sein: die Gold CD bringt einen kristallklaren Klang, Räumlichkeit und Detailauflösung, die ich bei einer Neuabmischung so noch nicht gehört habe.

Das muß zweifellos bezahlt werden. Diese CD ist wirklich teuer! Aber wer ein Fan ist, bekommt nicht nur eine super edel aussehende Scheibe (richtiges Gold!), auch der Klang ist absolut einzigartig.
Meiner Ansicht eine Kaufempfehlung. Ein Punkt Abzug wegen des wirklich hohen Preises. Der Klang verdient 10 Punkte.
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