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Kundenrezensionen

14
4,6 von 5 Sternen
Lifes Rich Pageant - The I.R.S. Years Vintage 1986
Format: Audio CDÄndern
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. August 2004
"Life's rich pageant", das vierte R.E.M.-Studioalbum aus dem Jahre 1986, deutete bereits an, was auf "Document" fortgesetzt und auf "Green" vollendet werden sollte:
Die Abkehr vom puristischen und geheimnisvollen New-Wave-Sound hin zum perfektionierten Folk-Rock.
Die Gitarren werden verzerrter, die Songs eingängiger und vor allem Gesang und Text tendieren in eine deutlich massenkompatiblere Richtung, da Stipe's Stimme sich nicht mehr hinter dem Soundgerüst zu verstecken versucht und lyrics zum Besten gibt, die zumindest teilweise einen ersichtlichen, manchmal sogar politischen Inhalt haben.
Eine gestiegene Professionalität der Musiker ist erkennbar, aber es gelingt ihnen noch nicht, ein Album ohne Füllmaterial hinzulegen.
Die meisten Songs sind jedoch klasse:
Die kraftvollen Rock-Stücke "Begin the begin" und "These days" überzeugen ebenso wie das mit einem Augenzwinkern zu betrachtende Halbinstrumental "Underneath the bunker", das melancholische "The flowers of Guatemala", auf dem Peter Buck erstmals, wenn auch nur kurz, als mitreißender Solo-Gitarrist zu bewundern ist, sowie die Cover-Version einer älteren Rock'n'Roll-Nummer namens "Superman".
Ihre enorm gestiegene Vielseitigkeit demonstriert die Band mit dem etwas düster anmuntenden Folk-Song "Swan swan H".
Für mein Befinden weniger gelungen sind die sehr fetzig gehaltenen "Hyena" und "Just a touch".
Besonders herauszuheben hingegen sind die 3 bekanntesten Album-Tracks: "Fall on me" ist ein wunderschön eingängiger Rock-Song, der mit seinem auf Umweltzerstörung bezogenen Text zum Nachdenken anregt. In eine ähnliche Richtung geht "Cuyahoga", welche den Verlust von Heimat und Identität der amerikanischen Ureinwohner durch die europäischen Siedler thematisiert und musikalisch besonders durch den textlich nur aus dem Titel bestehenden Refrain einen kameradschaftlich wirkenden Hymnencharakter entwickelt.
Das letzte Stück dieses "Trios" ist das ebenfalls sehr leidenschaftlich vorgetragene "I believe", ein Song, auf dem R.E.M. am ehesten noch ihrem früheren New-Wave-Stil Tribut zollen.
Alles in allem war "Life's rich pageant" vielleicht der entscheidende Schritt in Richtung Eroberung eines breit gefächerten Publikums. Es enthält hochwertige und sehr emotionale Rock-Musik einer stilistisch damals schon sehr variablen Band.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Egal was die Leute sagen, ob R.E.M. nun mit dem Wechsel zum Major Label Warner und ihrem Wandel zu einer der größten Rockbands der Welt ab dem 88er Album Green nun musikalisch tatsächlich kommerzieller geworden sind oder nicht - ihr 1986 erschienenes, inzwischen 4tes Album (in 4 Jahren!) Lifes Rich Pageant ist eindeutig ein Schritt in eine eingängigere Richtung (vorallem nach dem zerwürfelten Vorgänger Fables of the Reconstruction). Und auch wenn das Publikum erst bei The One I love, dem Top 20-Hit vom 87er Document aufhorchte - Dieses hier ist vielleicht wirklich ihre verträglichste LP. Aber das macht doch nichts!

Mitte der 80er war die US-Indiewelt noch in Ordnung: R.E.M. waren eine der gefragtesten Bands des Landes, lieferten ihrem mittelgroßen Indielabel IRS Records jedes Jahr ein kostengünstiges, begeisterndes Album, kehrten ihm aber trotz etlichen Major-Angeboten und stetig wachsender Fanbase auch mit ihrem vierten Album nicht den Rücken. Ganz ohne Veränderungen ging das Ganze natürlich trotzdem nicht vor sich. Aus Michael Stipes gemurmelten, so gut wie unverständlichen Texten am Anfang der Karriere, war längst ein, gelinde gesagt, emotional gefärbter und einfach nur mitreissender Gesang gewurden. Der modrige Südstaatencharme der Instrumentierung war insgesamt einem breitformatigeren Sound gewichen...ja, Lifes Rich Pageant ist vielleicht das erste Album, dass sowohl dem genialen Gitarrenspiel von Peter Buck produktionstechnik die gebührende Ehre erweist, als auch die Geheimwaffe der Band besonders zum Vorschein bringt - backing vocals by Mike Mills.

Auch wenn das düstere Cover, welches die unglaublichen Augenbrauen von Drummer Bill Berry mit einer Horde Büffel zusammenschneidet, eine eher introvertierte Platte verspricht, precht Begin the Begin schon mit einer angemessenen Kraft nach vorne. So genau konnte ich die R.E.M.-Magie ja noch nie beschreiben. Und tatsächlich sind es immer recht einfache Elemente aus denen sich die Songs zusammensetzen - doch egal was einen nun so sehr daran fesselt, dieser Song hat alles davon! Mit These Days (übrigens Bill Berrys Lieblingstrack der IRS Years) geht es dann auch sehr rockistisch weiter, wobei die Band eine dermaßen riesige Dynamik entwickelt, klingt als würden sie schon 20 Jahre zusammenspielen und sich blind die Bälle zuwirft. Irgendwie erinnert der Track mit seinen ständigen Breaks und verschiedenen Gesangstempi an einen Besuch in einer Hüpfburg. Anschließend wird das ganze dann etwas ausgebremst. Sehr melodiös und sogar ein bischen politisch (aber nicht U2-politisch!) dreht sich Fall on Me (besonders schön hier: Mike Mills Gesangsbridge) um sauren Regen, während Cuyahoga offiziell die Verschmutzung des gleichnamigen Flusses thematisiert (für mich war der Song allerdings irgendwie eher ein Statement gegen die Vertreibung/Ermordung der Amerikanischen Ureinwohner..hm naja!). Hyena reisst mit seinem Ein-Wort-Refrain dann nochmal absolut die Wurst vom Teller und zeigt vorallem wie wichtig Bill Berrys Drumming für den Gesamtsound ist (man höre sich unter diesem Eindruck nochmal These Days an). Wieviel Strangeness REM immer noch besaßen beweisen Underneath the Bunker, Just a Touch und das absolut unfassbar komische, hornbrillige Superman-Cover (LEAD-vocals by Mike Mills!) am Ende der Platte. Ob diese Songs nun bewusst schräge Einsprengsel sind um einem eine absolut perfekte Pop-Platte zu "vermiesen", oder ob sie einfach nicht anders konnten sei mal dahingestellt. Für den Einen Skip-Tracks, für den Anderen liebgewonnene, nerdige Zwischenschübe. Etwas kauzig auch das Honkey!-Banjo am Anfang vom absolut brillianten I Believe und die perlende Gitarre auf The Flowers of Guatemala. What if we give it away fällt vielleicht als einziger Track trotz toller Bassline und irgendwie faszinierendem Refrain etwas ab (aber nur vielleicht!) - ein bischen unmotiviert tönen R.E.M. hier - ein krasser Gegensatz zum Rest der Platte. Wäre noch Swan Swan H, der akustische, etwas gruselige Fast-Alleingang von Stipe der hier zwar nicht zur Höchstform aufläuft, dafür aber einen Text im Gepäck hat, der mehr als nur bizarr ist ("Hey captain, don't you want to buy, some bone chains and toothpicks?"). Was bleibt also noch zu sagen? Sicher gibt es ausgereiftere Alben der Band, den Charme von Lifes Rich Pageant macht es aber einfach aus, absolute Pop-Meisterwerke neben betrunkenen Quatsch zu stellen und einem Songs wie Superman als Hits (und Single!!) zu verkaufen. Bei mir hat es jedenfalls funktioniert! Absoluter Klassiker und eine der allerbesten LPs der 80er!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Juli 2007
LRP bleibt für mich die beste REM-Scheibe aller Zeiten. Ich kam seinerzeit über "Green" auf REM, habe mich dann "zurückgearbeitet" zu den älteren Alben wie LRP bis schließlich "Out of Time" herauskam und nix mehr so war wie zuvor. Bis heute kann ich nicht nachvollziehen, dass ausgerechnet "Losing my Religion" der Song sein sollte, der REM groß rausbringen würde (selbst auf Out of Time gab es viele bessere Songs), denn auf LRP sind zahlreiche bessere Songs wie "Fall on me", "Cuyahoga", "These Days", "I Believe" enthalten. Da sieht man einmal mehr, was ein Label-Wechsel so alles bewirken kann. Nur mit "Automatic for the people" und "New Adventures in Hifi" konnten REM einigermaßen an die Qualität von LRP anknüpfen. Dazu beigetragen hat sicherlich auch die erdige Produktion von Don Gehman, der seinerzeit auch die Alben eines John Mellencamp produziert hat (die Aufnahmen zu LRP fanden dennwohl auch nicht zufällig in JMs Studio in Indiana statt).
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Februar 2004
Mit dem vierten Album ihrer Karriere lieferten R.E.M. eine grundsolide, an einigen Stellen sogar hervorragende CD ab, die nicht nur in die Plattensammlungen der R.E.M.-Fans gehört.
"Life's Rich Pageant" ist wohl das bis dato lautestes Album der Band und zeigt erstmal die rebellische Seite der Band. Kein Wunder, so war doch das kürzlich erschienene "Bad Day" ehemals für "LRP" geschrieben, erschien der Band jedoch kurz vor der Veröffentlichung zu kritisch und wurde noch kurzfristig von der CD verbannt.
Dennoch machte nicht erst dieses Album R.E.M. zu einer der politisch aktivsten Bands und Kritiker-Lieblinge der 80er Jahre. Dies schlägt sich natürlich auch in den Songs wider: Der krachende Opener "Begin The Begin" öffnet die Tür zu einigen weiteren genialen Liedern wie dem Umweltschützersong mit einprägsamer Melodie "Cuyahoga" oder "What If We Give It Away". In diesem Song kommt Michael Stipes warme Stimme besonders gut zur Geltung.
Doch leider kann LRP keinen herausragenden Song wie "Losing My Religion" oder "Everybody Hurts" vorweisen. Aber im Großen und Ganzen ist LRP ein sehr gutes Gesamtkunstwerk und es macht riesigen Spaß den rauschenden Gitarren Peter Bucks', wirbelnden Drums Bill Berrys, melodiösen Gitarrenklängen Mike Mills' und den großartigen Texten und Sängerqualitäten Michael Stipes zuzuhören.
Deshalb ist dieses Album im Prinzip uneingeschränkt empfehlenswert und darf in keiner Plattensammlung der 80er Jahre fehlen. Deshalb gebe ich noch die 5 Punkte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Die chronologische Wiederveröffentlichungsreihe von R.E.M. geht weiter. Mittlerweile sind wir im Jahr 1986 und bei Lifes rich pageant, dem vierten Album des Quartetts aus Athens, angekommen. Wie bereits der Vorgänger Fables of the reconstruction erscheint auch dieses Kleinod als Doppel-CD in einer stabilen Kartonverpackung mit ein paar Postkarten, Booklet und einem Poster. Das macht schon etwas her. Das sollte aber nicht vom musikalischen Inhalt ablenken. Denn der ist wirklich gut.

Auf Lifes rich pageant liefen R.E.M. erstmals richtig zu Höchstform auf und zeigten sich euphorischer, als auf dem etwas düsteren Vorgänger. Einige Songs sind sogar richtige Rocker. Bei „Begin the begin“ und „These days“ gibt man ziemlich Gas - lebhafte Gitarren und eine treibende Rhythmusgruppe inklusive. Schlagzeuger Bill Berry zeigt sich hier immer wieder als zwar etwas unauffälliger, aber dafür umso mitreißenderer Taktgeber. Auch Sänger Michael Stipe (damals noch mit Haaren) gibt einen Vorgeschmack zu welcher Klasse er sich in den folgenden Jahren noch entwickeln sollte. Aber das wichtigste sind neben der Performance immer noch die Songs. Diese sind auch hier wieder gewohnt geradlinig und ohne große Schnörkel, überzeugen aber (fast) durchgehend. Mit „Fall on me“ und „Cuyahoga“ hat man mindestens zwei Lieder auf Lager, welche sich später in die Klassikerriege einreihen sollten. Besonders letzteres ist mit seiner süßen Melancholie ein wahrer Melodienregen, der Gänsehaut erzeugt. Selbiges tut auch die fast gruselig anmutende Folkrock-Nummer „Swan swan H“, deren musikalischer Widerpart wohl das grandios treibende „I believe“ ist.

Mit Lifes rich pageant machte die Metamorphose vom New Wave-artigen Sound der Anfangstage zu den Alternative-Chartstürmern einen großen Sprung nach vorne. Und das obwohl man noch nicht auf Ecken und Kanten verzichtete. Trotzdem wurde das Album eher noch ein Achtungserfolg und der Durchbruch erfolgte erst ein Jahr später mit Document und den beiden Hits „The one I love“ und „It's the end of the world as we know it (and I feel fine)“. Darum kann man diesen schönen Rundling gut und gerne als Ende der Underground-Phase erachten.

Zum Weiterhören liegt noch eine 55-mintige Bonus-CD mit 19 Songdemos bei. Überwiegend hört man hier frühe Versionen der Albumstücke, welche teilweise instrumental sind. Die Lieder standen damals im Großen schon und nur wenige klingen hier anders als später (u.a. „Cuyhoga“ etwas flotter und „Swan swan H“ noch nicht so düster). Das ist allemal interessant, wenn auch nur für Hardcorefans essentiell. Auf der anderen Seite zeigen diese Aufnahmen, dass die Band mit John Mellencamp-Produzent Don Gehman noch einiges aus den Songs herausgeholte. Neben ein paar weiteren Songskizzen findet man auch eine Version des tollen „Bad day“ (später auf „Best of 1988 - 2003“ zu finden) und eine neue Einspielung des ganz alten „All the right friends“. Die Klangqualität ist durchgehend gut und rundet so diesen wertvollen Re-Release fein ab. Wer die frühen R.E.M. auf einem kleinen Höhepunkt erleben möchte, sollte hier dringend zugreifen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
LIFES RICH PAGEANT (frei übersetzt: Das reichhaltige Schauspiel des Lebens) war im Vergleich zum verdrucksten Vorgängeralbum FABLES OF THE RECONSTRUCTION ein gewaltiger Schritt nach vorn für die vier Jungs aus Athens. Bessere Songs, klarerer Sound, stärkeres Selbstbewusstsein.

Richtige Klassenummern sind "Begin The Begin", "I Believe", das ebenso kurze wie witzige "Underneath the Bunker", "Cuyahoga", "Fall On Me" (einer der größten R.E.M.-Songs überhaupt) sowie "Swan Swan H".

Eine gehörige Überraschung bietet die üppige Bonustrack-Abteilung. Neben einem Cover von Aerosmiths "Toys In The Attic" gibt es hier nämlich eine hübsche Version von "All I Have To Do Is Dream", einem Klassiker der Everly Brothers von 1958.

Wenn man die Harmony-Vocals von Michael Stipe und Mike Mills in vielen R.E.M.-Songs jedoch einmal genau unter die Lupe nimmt, findet sich durchaus eine leichte Affinität zu denen der unsterblichen Everlys. Insofern ist die Überraschung dann doch gar nicht so riesengroß.
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am 13. Januar 2013
Über die Musik von R.E.M. muss man keine Worte verlieren. Das eigentliche Album ist toll. Die Demos sind teils etwas skuril, aber das sind halt auch Demoversionen. Insgesamt musikalisch ein Muss für jeden R.E.M.-Fan.
Die Box hingegen ist überflüssig. Schlecht zu öffnen und zu schließen. Die Reihenfolge der Titel auf der Box stimmt übrigens nicht mit Reihenfolge auf der CD überein. Das ist Absicht. So war es bei der Originalpressung der LP 1985 auch. Hier haben sich R.E.M. einen Gag erlaubt.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. März 2002
R.E.M. sind nicht nur "Losing my Religion". Schon wesentlich früher haben die Jungs aus Athens (Georgia) bewiesen, dass sie phantastische Musik machen können. "Life's rich pageant" ist das beste R.E.M.-Album der 80er. Hier klingen R.E.M. noch richtig rotzig und aufmüpfig. Die Texte sind tiefsinnig wie man es von R.E.M. gewohnt ist. "Life's rich pageant" ist ein Album mit Ecken und Kanten und genau deswegen so genial. Auch weil es nicht unbedingt auf kommerziellen Erfolg getrimmt ist. Und genau macht den Reiz dieses frühen Meisterwerks aus. R.E.M.-Fans sollten diese Platte auf keinen Fall versäumen. Wer nur R.E.M. nur wegen "Losing my Religion" kennt, wird mit dem Album wenig anfangen können.
Anspieltipp: "These Days" - R.E.M. in Höchstform!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. November 2005
Mit hämmerndem Gitarrenlärm beginnt der Anfang der vierten R.E.M.-LP.Und doch ist Lifes rich pagement eine absoulute Neuerung:
Noch nie zuvor war ein R.E.M.-Album so vielseitig.
Das ebenfalls rockig klingende "These days" wiegt den Hörer jedoch in die trügerische Sicherheit,eine Richtung gefunden zu haben.
Dann kommen die Beiden echtesten meisterwerke,die wohl jeder mag:"Fall on me" und "Coyahoga",die für den echten Rocker jedoch ein Schlag ins kalte Wasser sind.
Die recht folkigen Stücke "Hyena" und "Underneath the Bunker" versacken leicht,bis "The flowers of Guatemala" mit seinem ersten refrain die ruhige Stimmung perfektioniert.Es ist wohl der beste Song des Ablums.
Dicht gefolgt von den weiteren Krachern "I belive" und "What if we give it away?" wirkt der Übergang zum rockenden "Just a touch" jedoch recht holperig.
Mit starker Gitarreneinwirkung lassen "Swan Swan H" und "Superman" die Platte ausklingen.
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am 10. Juni 2013
Auf "Lifes Rich Pageant" (1986) geht es weniger geheimnisvoll und neblig zu wie etwa auf "Murmur" und "Fables of the Reconstruction". Die Songs wirken kompakter und die Lyrics realer. Insgesamt ist das Album ein Übergangswerk zwischen den ganz frühen Aufnahmen und den R.E.M.-Sound der späteren 80er Jahre wie "Document" oder "Green".
Vor allem mit "Fall on me", "Cuyahoga", "I believe" und "What if we give it away?" haben R.E.M. Songs von zeitloser Qualität geschrieben, die auch heute noch modern klingen. Sehr gut auch das fetzige "These Days" und "Hyena". Das Album ist eine runde Sache, es gibt keinen Durchhänger. Empfehlenswert.

Ich möchte an dieser Stelle noch ein paar Worte über die R.E.M.-Aufnahmen der 80er Jahre verlieren. Alle Aufnahmen, von "Murmur" bis "Green" haben ihren Reiz - und jede CD klingt anders. Mir persönlich gefallen "Reckoning", "Lifes rich Pageant" und "Green" etwas besser als die anderen. Aber das ist einfach Geschmackssache. Also deshalb 4 Sterne für die R.E.M.-Alber der 80er.
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