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am 18. April 2004
Das 5. R.E.M.-Album "Document" ist zwar noch der frühen Phase beim Indie-Label I.R.S. zuzordnen, in der die Gruppe als Alternativ-Band galt, jedoch enthält es klar hitfähige Kompositionen und ist somit richtungsweisend für den weiteren musikalischen Lebensweg der 4 Musiker aus Athens, Georgia.
Vom Songwriting her gehört es zu den konstantesten Scheiben der mehr als 20-jährigen Bandgeschichte. Es setzt sich kritisch mit Phänomenen aus Amerikas Politik und Gesellschaft auseinander, ohne jedoch meinungsmacherisch, anklagend oder offensichtlich und naiv zu wirken. Trotz dieser Tatsache (eine Aufschlüsselung der jedenfalls für mich nicht leicht zu erkennenen Aussagen einzelner Songs enthält beispielsweise David Buckley's R.E.M.-Biographie) bleibt die Musik im Vordergrund, die von dynamischen Rock-Sounds geprägt ist.
Herausstechende Songs sind die Arbeiterhymne "Finest worksong", das mitreißende "Exhuming McCarthy", das düstere "Oddfellows Local 151" und natürlich die beiden absoluten R.E.M.-Klassiker:
"The one I love", die melodiöse Gitarren-Rock-Nummer schlechthin und die obligatorische Hymne "It's the end of the world as we know it (And I feel fine)", gerne auch aufgrund des Sprechgesanges in den Strophen als der moderne "Subterranean homesick blues" bezeichnet.
Meiner Meinung nach handelt es sich bei "Document" um den Höhepunkt der frühen R.E.M.-Jahre.
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am 17. März 2002
"Document" war das letzte R.E.M.-Album bei dem Independent-Label I.R.S. und ebnete den vier Jungs aus Georgia endgültig den Weg ins große Musikbusiness. Das Album ist ein Spagat zwischen dem Alternative-Sound von "Lifes rich Pageant" und den etwas seichteren Pop-Klängen von "Green". "Document" dokumentiert die gesamte musikalische Bandbreite dieser Band und steht "Automatic for the People" oder "Up" auch heute noch in nichts nach.
"The One I love" war der erste Song, der es in die amerikanischen Top-Ten schaffte und ist auch heute noch ein echter Klassiker. Schon wegen des sarkastischen Textes.
Wer schon einmal auf einem R.E.M.-Konzert war, kann sich bestimmt an den Jubel erinnern, wenn Michael Stipe die ersten Zeilen von "It's the End of the World as we know it" singt. Ein Song, der schon längst Kultstatus hat - nicht nur unter R.E.M.-Fans. Neben diesen etwas bekannteren Songs lohnt sich aber auch der Rest der Platte. "Welcome to the Occupation", "Exhuming McCarthy" und "Oddfellows Local 151" sind weitere Höhepunkte auf dieser CD.
Alles in allem ist "Document" ein äußerst harmonisches und in sich stimmiges Werk. Musikalisch perfekt und unverkennbar R.E.M. Und schon deswegen sehr empfehlenswert.
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am 15. Januar 2000
Auch wenn R.E.M. schon immer politisch waren, dieses Album ist, so finde ich, ihr politischstes. Gleichzeitig unternahmen sie damit jedoch auch einen weiteren musikalischen Schritt in Richtung Pop, was dieses Album zu einem ihrer spannendsten macht. Die Hits dieses Albums ebneten ihnen den Weg in die internationalen Plattenläden, als da wären: "It's the end of the world...", "Finest Worksong", und nicht zuletzt "The one I love", in dem Michael Stipe das erste Mal wortwörtlich über Liebe zu singen scheint, nur ziemlich sarkastisch. Er selbst bezeichnet diesen Songtext als einen der bösartigsten, die er je geschrieben habe. Doch auch die anderen Songs halten sich mit Ironie nicht zurück, wie z.B. das locker-lustige "Exhuming McCarthy" oder das militärisch-unheilvolle "Welcome to the occupation" Soundtechnisch klingt alles wiederum ein bißchen glatter als bei den Alben zuvor, musikalisch erlauben sich die vier Südstaatler aber wieder ein paar schräge Töne mit "Fireplace" und "Oddfellows Local 151", durchaus liebenswürdige, charaktervolle Songs. Ein Album, das man besitzen sollte, wenn man den Abschluß der frühen Phase von R.E.M. kraftvoll abgerundet haben möchte. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 28. September 2012
Bislang zählte "Document" für mich nicht zu den R.E.M.-Highlights in meinem Plattenschrank, aber nach dem Durchhören der Remaster-Box muss ich zugeben, dass ich dem Album bislang Unrecht getan habe, was hauptsächlich am guten remastering liegt, was maßvoll, aber dennoch hörbar vollzogen wurde. Die Songs kommen jetzt prägnanter, präsenter und druckvoller aus den Boxen, ohne dass man das Gefühl hat, der Produzent hätte sich am gängigen Loudness-War beteiligt.
Die beiliegende Bonus-CD mit der Aufnahme eines Konzerts aus Utrecht kann mich auch überzeugen, auch hier ist die Klangqualität erstaunlich gut, die Aufnahme insgesamt sehr stimmungsvoll.
Außerdem gibt es noch 4 Bandfotos und ein Riesenposter, nebst einem informativen Booklet mit gut geschriebenen, gottseidank nicht verquasten Liner Notes.
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am 19. August 2012
Mit der Band werde ich immer Sommer 1991 und die Kindergartenzeit verbinden. Eine wundervolle Zeit, wo auf MTV ständig SHINY HAPPY PEOPLE oder LOSING MY RELIGION liefen.

Mit dem Album OUT OF TIME hatten sie in Deutschland ihren Durchbruch. Davor kannte sie kein Mensch. Ausser vielleicht ein paar Hipster-Rolling Stone Redakteure.

Mit diesem Album wurden sie jedoch 1987 in den USA zu einer erfolgreichen Alternative Rock Band. Damals war der Begriff kaum einem bekannt. Die Leute, die die Zeit aktiv erlebt haben, sprechen immer von New Wave und Synthpop

Doch dieses Album ist ganz anders. Seiner Zeit weit voraus. Es klingt so zeitlos gut und nicht antiquiert wie andere Alben von 1987

Dieses Album ist aber auch ganz anders als ihre vorherigen, wie einst ein US Redakteur schrieb, wurde der Sound dank des Produzenten Scott Litt deutlich muskulöser und rockiger.

Es sind diesmal auch echte Kracher dabei und ihr erster US Top 10 Hit The one i love

Thematisch schon sehr politisch, intellektuell und wegweisend für die Ära.

Highlights sind

THE ONE I LOVE
....END OF THE WORLD.....And it feels....
FINEST WORKSONG
WELCOME TO THE OCCUPATION

jeder Song ist ein Kracher und wenn man sich das Album zwei Mal anhört, dann bleibt alles doch hängen.
Das Album fängt sehr stark an. Jedoch sind ein oder zwei kleine minmalst-Ausrutscher dabei. Gegen Ende wird es noch mal spannend. Der Abschluss des Albums ist ein richtiger Kracher

Seltsamerweise ist das einer der besten Alben aller Zeiten und das sehen auch viele renommierte Kritiker so, dennoch kennen hierzulande viele den Song .....End of the world and it feels fine... missbraucht für diverse Werbefilmchen und Fernsehshows
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am 15. Januar 2000
Document ist das erste R.E.M.-Album, das mich wirklich überzeugt hat. Sicher, auch vorher gab es hin und wieder mal ein gutes Lied, aber insgesamt scheinen mir Stipe und Co. erst hier wirklich zu ihrem Stil gefunden zu haben. Neben den bekannten Ohrwürmern wie "Finest Worksong" und "It's the end of the world as we know it (and I feel fine)", die jeder aus Best Of's, Live-Ausschnitten, dem Radio oder sonstwoher kennt, bietet das Album aber auch viele originelle Stücke, die nicht unbeachtet bleiben sollten. Besonders gut gefallen hat mir "Fireplace" oder auch "King of Birds"; gewöhnungsbedürftig aber richtig gut. Auch ein Song wie "Welcome to the occuption" würde jedes Live-Konzert von R.E.M. deutlich aufwerten. Aber das ist ein anderes Thema... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 28. Mai 2000
"Document" bedeutete für R.E.M. in den USA endlich den Durchbruch. Im Grunde kommt er mindestens ein Album zu spät, da Lifes Rich Pergeant Ein Album war, das so schnell nicht zu toppen war. "Document" bietet Vielleicht etwas mehr für die Masse der Fans, da es erstmals zwei wirklich Große Hits enthält. "The One I Love" ist wohl der bekannteste R.E.M.-Song der 80er, der wahre R.E.M.-Kultsong ist freilich "It's The End Of The World...", der für mich sogar "Losing My Religion" in den Schatten stellt. Auch die restlichen Nummern sind nicht ohne, "Strange" bietet z.B. ein Rock'n'Roll feeling à la Aerosmith. Auch textlich trifft das Album den Nerv der Zeit, denn R.E.M. können, auch wenn sie es selbst nicht wahrhaben wollen, hervorragende politische Texte schreiben. Weitere Höhepunkte sind für mich #2, #3 und #8. Letzteres erhöht die R.E.M.-Vielfalt durch ein Saxophon-Solo, wie es die Kenner der späteren Alben so nicht vermuten. Alles in allem steht das Album zwar etwas hinter "Lifes Rich Pageant", hat aber dennoch 5 Sterne verdient.
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am 12. Juni 2012
Entgegen der gängigen Meinung und ihres erheblichen kommerziellen Erfolgs der dann 2 Alben später mit 'losing my religion' and 'shiny happy people' einzog, ist 'Document' für mich der Höhepunkt des großen Triptychons mit den beiden Vorgängeralben 'Fables of Reconstructions' und 'Life's Rich Pageant'.

Zudem gehört diese Scheibe mit Talking Heads 'Remain in Light' und Talk Talks 'Spirit of Eden' für mich persönlich zu den drei wichtigsten Alben der achtziger Jahre. Ich hatte das Privileg, REM in dieser Phase zweimal live erleben zu dürfen. Das Konzert in der Offenbacher Stadthalle gehörte zu den besten Gigs meines Lebens. Ich habe vor Glück geweint als Michael Stipe als Zugabe 'Dark Globe' von Syd Barrett aCapella zum Besten gegeben hat. Ich entsinne Unzählige Momente im Auto mit aufgedrehtem Cassettenrecorder (ja das waren noch Zeiten) und jugendlichem Sturm und Drang...it's the end of the world as wie know it... Fire on the hemisphere... Odd Fellows local 151 behind the firehouse... Gänsehaut und der vage Sinn, das das Leben für mich dann doch irgendwie was zu bieten haben könnte, wenn ich nur zu mir selber stehe.

In einer Zeit von unsäglichem Synthipop und geometrisch türkisfarbenen Dreiecken auf Knall gelbem Untergrund waren REM die Rettung und schlichtweg die beste Band Amerikas, der Soundtrack für rechtschaffene Rebellion welche durch das Zentrum in die Weite des Möglichen explodierte.

Obwohl die Band sich immer irgendwie treu geblieben ist habe ich dann bei 'Automatic for the People' das Interesse verloren. Hier wird im Gegensatz noch amtlich gerockt und der Idealismus des indiespirits verbindet sich mit der weite des amerikanischen Westens und des Kryptizismus der Lyriks zu einem powervollen Statement über die transzendente Macht von Rockmusik.
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TOP 500 REZENSENTam 27. Januar 2011
Die Qualität ihres Outputs seit ihrem Debut Album ,Murmur' ist - vorsichtig formuliert - ,durchwachsen', aber R.E.M. waren für den kommerziellen Durchbruch von College-, Indie-, Jangle-, Alternative- (oder wie immer man diese Musik nun auch kategorisieren will) Pop/Rock wohl die wahrscheinlich wichtigste Band.
Kompositorisch hatten Sie ihre stärksten Jahre wohl zwischen 1987 und 1992, beginnend mit diesem Album hier.

Die Produktion von ,Document' ist bereits sehr professionell, sehr ,mainstreamig', wenn man so will, aber dennoch mußte die eingeschworene Fangemeinde nicht auf anspruchsvolle Texte verzichten, nur wurden die halt nun massenkompatibler aufbereitet.

Der Garage-Sound ist hier schon fast vollständig verschwunden und einem poppigen, an die Hits der 60er Jahre orientierten Sound gewichen, der aber sowohl für die 80er Jahre modernisiert wurde, als auch heute noch durchaus zeitlos klingt. Gerade was den sound angeht führen Sie hier fast das weiter was Tom Petty mit seinen frühen Alben begann.

Das Ganze kommt auch sehr druckvoll und kämpferisch rüber. Depro-Balladen und die Traurigkeit zelebrierende Lieder findet man hier keine. Die Güte der Kompositionen und der Verzicht auf eine allzu pathosgeladene Präsentation von Stipe, machen ,Document' zu einem ihrer besten, wenn nicht gar DEM besten Album.

Mit ,Automatic For The People' schafften Sie noch einmal eine Platte die fast durchgängig gute songs enthielt, da aber frelich schon zum Preis einer sich noch weiter dem breiten Publikum anbietenden Produktion.

Man will ja die Hoffnung nicht aufgeben, daß Sie so ein Album noch einmal zusammenbringen, jedoch ist wohl die Aussicht darauf, aufgrund ihrer Studio-Platten seit - spätestens - ,Up' nicht allzu groß. Aber wer weiß - vielleicht raffen Sie sich ja doch noch zu einem großen Spätwerk auf...
3535 Kommentare1 von 2 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. September 2015
..REM hier schon klingen, ein paar Songs sind jetzt schon der absolute Kracher! Super Balladen und tontechnisch vom allerfeinsten!! bin echt begeistert, absoluter Kauftipp!!
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