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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glanzvoller Streifzug durch Elektronik und "Britpop", 3. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Universal (Audio CD)
Nur wenige Weggefährten aus der Synthpop/New Wave-Ära der frühen 80er können auf einen derart vielseitigen Backkatalog zurückblicken wie OMD. Von experimenteller Elektronik über New Romantic bis hin zu leicht zugänglichem und mainstreamigem Synthpop Anfang der 90er hatten OMD quasi alles ausprobiert. Bemerkenswert dabei: Unabhängig von solchen Stilwechseln behalten OMD in allen Phasen ihren unnachahmlichen Stil zwischen Melancholie und Euphorie bei, der sie stets positiv vom Einheitsbrei dieser Ära abgrenzt. 1996 wurde dann dieses überraschend organische Album veröffentlicht. Nach den poppigen Vorgängern Sugar Tax und Liberator legte Andy McCluskey mit Universal ein vielschichtiges Album mit teils autobiographischen Texten vor. Das sphärische Intro zum Titelsong "Universal" erinnert sehr an die Anfänge der Band. Das populäre "Walking on the Milky Way" (Top 20 in UK) stellt hier keineswegs den alleinigen Höhepunkt des Albums dar. Bei "The Moon and the Sun" und "Very Close to Far away" dominieren die Gitarren. Während Ersteres (gemeinsam mit Ex-Kraftwerker Karl Bartos komponiert) mehr an eine rauhe und getragene Rock-Ballade erinnert, weist Letzteres mit seinen klirrenden Gitarren psychedelische Züge auf. In "Black Sea" unternimmt McCluskey eine düstere und bewegende Reise, die nur so in innerer Zerrissenheit schwelgt. Unglaublich erscheint, dass das zwar schlichte aber wunderschön eingängige "Too Late" nicht als Single veröffentlicht wurde. Im krachenden "The Boy from the Chemist..." spielen OMD wieder ihre gewohnten Elektro-Qualitäten aus, dass einem die Synthies nur so um die Ohren fliegen. Dass dessen Refrain etwas an Pulp`s Disco 2000 erinnert, ist hier eher Qualitätsmerkmal denn Makel. Im schrägen "New Head" tobt McCluskey seine experimentellen Ambitionen aus, während das melodische "If You`re Still in Love With Me" durch den Einsatz echter Streicher überzeugt. Einzig der gewöhnungsbedürftige "Gospel of St. Jude" mag sich nicht so recht in den durchweg hohen Standard des Albums einfügen.

Fazit: Alles in Allem stellt Universal wohl das tiefgängigste OMD-Album seit Mitte der 80er dar. Gerade Fans der frühen OMD, die mit Sugar Tax und Liberator evtl. etwas weniger Freude hatten, dürften von dieser Scheibe restlos überzeugt sein.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Last but not least?, 15. Februar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Universal (Audio CD)
Leider das letzte Album des Frontmanns Andrew McCluskey,der sich 1988 von den Mitbegründer Paul Humphreys getrennt hat,der wiederum mit den anderen 2 Mitgliedern Malcolm Holmes und Martin Cooper sich als "Listening Pool" mit dem Album "Still Life" versuchte und einen Achtungserfolg erzielte.(Das Album war jedoch nur in England zu kaufen-mehr Infos können bei mir erfragt werden). Die Single "Milky Way" war der inoffizielle Sommerhit des Jahres 1996.Leider hat es das Management wie in den jahren zuvor nicht verstanden die richtigen Songs zu veröffentlichen. Statt als 2. und 3. Single die Lieder "Too Late" oder "The boy from the Chemist is here to see you" nach zu legen hat man es mit dem Titel "Universal" versucht,das in der Radio Version ohne dem fast 2 Minütigem Intro nur die hälfte Wert ist probiert und promt die Quittung erhalten.was zufolge hatte,das OMD nach 20 Jahren Top Pop das Handtuch geworfen hat und nur noch die 2. Best of als Single Hits veröffentlichte.Fans können jedoch hoffen,das das geplante Album der B-Single Sides noch auf dem markt kommt. Auf dem Album finden sich wieder Hits von A-Z. Black Sea und Victory Walz zum träumen wärend der Rest seinen eigenen Geschmack finden muß.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Authentisches OMD-Album, 16. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Universal (MP3-Download)
Sehr vielseitige Stücke, deren Texte auch die persönliche Entwicklung von Mc Cluskey widerspiegeln. Die Songs reichen von eingängigem Pop (Walking on the Milky Way) über klassische Elektro-Stücke (Universal) bis zu extrem melancholischen Balladen (Black Sea), auch ungewohntere Töne (The Gospel of St Jude) sind dabei. Thema Verlust (u.a. der Jugend) und Abschied zieht sich durch dieses gegenüber den kommerzielleren Vorgängern deutlich ernstere und tiefgründigere Album. Für Fans der frühen OMD-Alben eine echter Genuss.
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Universal
Universal von Orchestral Manoeuvres in the Dark (Audio CD - 1996)
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