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So Alone
Format: Audio CDÄndern
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TOP 500 REZENSENTam 12. Mai 2011
Mit einem All-Star Aufgebot der Punk und Rock-Szene der 70er nahm Johnny Thunders nach dem Breakup der Dolls und der kurzlebigen und später wieder reaktivierten Heartbreakers, sein erstes - und wohl bestes - Soloalbum auf.

,So Alone' hat den Punk in jedem song, ist aber trotzdem ein Amalgam aus Rock'n'Roll, R&B und Fifties Pop. Schon der instrumentale opener klingt zwar wie Punk, ist aber gleichzeitig ein Stück, das man sich als Titelthema einer 60er Jahre Agentenserie vorstellen kann und zeigt welche Fähigkeiten Thunders als Gitarrist hatte, wenn er konzentriert arbeitete. Problemlos könnte man diese Aufnahme unter einen Tarantino Soundtrack mischen, ohne daß es auffallen würde.

Das nach 50er Jahren riechende ,You Can't Put Your Arms Around A Memory' gilt allgemein als Thunders bester song, und wie er hier mit seiner Drogensucht hadert ist - wenn man seine Geschichte kennt - auch durchaus ergreifend, allerdings leidet dieser recht melodische song einfach unter Thunders kaum vorhandenen, vokalistischen Fähigkeiten.

Freilich gibt's hier auch straighte Punk-Rock Nummern im Stile der Pistols oder der frühen Clash - die Pistols Hommage ,London Boys', ,Leave Me Alone' bspw. oder das als Bonus Tracks der CD hinzugefügte ,Dead Or Alive' und da paßt auch Thunders Stimme gut dazu. Auch bei den doch mehr am GlamRock orientierten Dolls Stücken ,Subway Train' und ,Downtown' geht sich das aus - obwohl die von Johanson gesungenen Dolls-Originale weit brachialer rüberkommen. Fetzig gespielt und fokusierter klingt aber Thunders' Version des Dolls Standard ,Great Big Kiss', das mit dem Saxophon und dem Dialog mit Patti Palladin im Mittelteil fast zum puren 50er Jahre Rock'n'Roll wird, wäre da nicht Thunders Punk Gitarre.

Die Eigenkomposition ,Ask Me No Questions' hätte wirklich großartig werden können, wenn ihm da beim songwriting auf halbem Weg nicht die Luft ausgegangen wäre, aber die besten Momente dieses Albums sind eigentlich die R&B Stücke ,Daddy Rollin' Stone' (mit Unterstützung von Phil Lynott und Steve Marriott) und das eigene ,She's So Untouchable'. Ersteres erinnert an die frühen Who, zweiteres ist eigentlich der zarteste Song des Albums, auf dem Tunders - unterstützt vom Saxophon - seinen besten liebskranken, raunzenden Kater gibt. Die übrigen Gaststars auf dieser Scheibe sind Paul Cook, Steve Jones, Chrissie Hynde und Paul Gray von ,Eddie & The Hot Rods'.

,So Alone' ist kein makelloses Meisterwerk, aber es zeigt einen von seiner Drogensucht gebeutelten Punk der ersten Stunde, der sein musikalisches Spektrum erweitern wollte und das war 1978 beilebe keine Selbstverständlichkeit. Aus musikhistorischer Sicht ein sehr interessantes Album - und einige Stücke machen auch sehr viel Spaß.
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