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Kundenrezensionen

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am 9. März 2003
Die 3. Sinfonie (1976, 53 Min.) des Polen Henryk Górecki (geb. 1933) wird im Untertitel als Sinfonie der Trauerlieder bezeichnet. Die langsam fliessende Sinfonie wird getragen von wunderschönen Streicherklängen und der betörenden Stimme von Dawn Upshaw. Der 1. Satz beginnt ganz leise und die tiefen Bässe werden zusehends durch andere Streicher ergänzt. Die Lautstärke steigt himmelsleitermässig an. Mit dem Einsatz des Gesangs entwickelt sich der Satz zum Höhepunkt um 16:26, um dann wieder langsam abzubauen und in der Stille zu versinken. Der 2. und 3. Satz fliessen relativ statisch und langsam dahin. Besonders bewegend im 2. Satz ist der Text eines Gebets, das eine polnische Gefangene an die Wand ihrer Gestapo-Zelle geschrieben hat. Die Sinfonie beschreibt einen retrospektiven Zustand voll von unendlichem Leid und Schmerz. Die Trauer überlässt der Hoffnung auf eine bessere Zeit keinen Raum. Die tragische Stimmung ist vergleichbar mit "Das Totenfeld" aus Sergei Prokofievs "Alexander Newski". Persönlich kann ich die 3. Sinfonie nur hören, wenn ich mich gut fühle, ansonsten schlägt mir diese unendliche Traurigkeit auf die Stimmung und ich werde depressiv.
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am 5. Oktober 2001
Diese CD ist meine größte Entdeckung der letzten zwei Jahre gewesen, eine anhaltende Bereicherung, die sich in einer Trunkenheit der Seele äußert, eine nachgerade kosmische Geborgenheit, die sich einstellt, wannimmer ich diese CD höre. Immer wieder suche ich seither Musik, die Dawn Upshaw singt, aber alles, was mit ihr aufgenommen wurde, ist schrecklich banal. Nirgendwo kann sie ihre stimmliche und menschliche Größe so einbringen wie in Goreckis großartigster Symphonie Nummer Drei (symphony of rorrowful songs Opus 36/1976). Schade, daß man man anspruchsvollste Tiefgang-Werke nicht mit Upshaw besetzt, sondern man ihr immer nur das leichte Lied offeriert. Es ist DIE Stimme meiner Wahl.
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am 5. Mai 2009
Nachdem ich mehrere Interpretationen dieses außergewöhnlichen Werkes gehört habe, ist diese aus dem Jahre 1992 für mich die beste: Das London Sinfonietta hat unter der Leitung des Amerikaners David Zinman zusammen mit der Sopranistin Dawn Upshaw diesem Werk genau die Seele eingehaucht, die es braucht, um restlos zu überzeugen. Melancholisch, düster und unbeschreiblich schön !
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am 27. Juli 2000
Es gibt sie noch, die absoluten Meisterwerke im Bereich klassischer Musik des 20. Jahrhunderts ! Die 3. Symphonie von Henryk Gorecki ist meiner Meinung nach das herausragendste Beispiel - ein Werk, das jeden Musikliebhaber einfach ansprechen, ihn zutiefst berühren muß ! Diese nahezu 60 Minuten langsamer, getragener, klangvoll-wehmütiger, im wonnigen Wohllaut schwelgender Musik strahlen eine Ruhe, Wärme und ganz besonders Hoffnung aus, deren Wirkung auch nach x-maligem Anhören nicht nachläßt. Dabei ist es wesentlich mehr als pure Meditationsmusik - es ist in Noten verpacktes Licht, tönende Liebe zum Leben und auch klingender Glaube ! In keinem Moment habe ich den Kauf bereut, diese Symphonie hat mein Leben absolut bereichert und ist mit Geld kaum aufzuwiegen ! Ein absolutes Muß für alle Musikfans jeglicher Stilrichtung !
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am 7. Juli 2002
Diese Aufnahme ist ein Wunder, von einer Schönheit und Erhabenheit, die die Kunst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert kaum je sonst erreicht hat. Dawn Upshaw ist DIE Stimme für Goreckis Werk. Und die Sinfonie 3 ist von einer tiefen Kraft und Intensität, die man nur bei den allergrößten Kunstlern finden kann - Bach, Hemingway, Picasso; das ist der einzige Maßstab mit dem sich dieses Meisterwerk messen lässt.
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am 7. September 2003
..wenn das Leben mal wieder traurig oder fröhlich ist, wird man diese Musik brauchen.
Ich kann nicht aufhören sie in mein Ohr zu lassen und empfehle sie wärmstens weiter.
Ein Genuss, egal, ob man weinen oder lächeln mag.
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am 12. November 2015
Es war ein Sonntagabend im Jahre 1992, ich hab durch die Kanäle gezappt und blieb bei ARTE hängen.... wo gerade der Erste Satz dieser Einspielung als Konzertmitschnitt begann... an Weiterzappen war nicht mehr zu denken, die Musik ist ein Traum, die Stimme von Dawn Upshaw in dieser Intensität höchst ergreifend. Ich hab seitdem immer mal wieder andere Einspielungen angehört, kehre aber immer wieder zu dieser "meiner" Referenzaufnahme zurück. Absolute Kaufempfehlung!
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am 7. September 2003
..wenn das Leben mal wieder traurig oder fröhlich ist, wird man diese Musik brauchen.
Ich kann nicht aufhören sie in mein Ohr zu lassen und empfehle sie wärmstens weiter.
Ein Genuss, egal, ob man weinen oder lächeln mag.
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am 28. Februar 2008
Ich kann meinem Vorredner Jörn Friedrich nur recht geben. Ungeschlagen ist definitiv die Philips Aufnahme. Ich kenne diverse Interpretationen dieser Symphonie, die für mich die schönste klassische Musik ist, die je komponiert wurde. Textlich geht es um die melancholisch, innige Liebe zu seinem Vaterland Polen mit der gleichzeitigem Widmung an seine Frau. So intensiv, dass ich schon erlebt habe, dass eine Freundin beim ersten hören vor Ergriffenheit in (Glücks-)tränen ausbrach. In dieser Interpretation will diese Intensivität aber irgendwie nicht richtig entstehen. Als Preistipp wäre sicherlich auch noch die ebenfalls hier erhältliche Royal Philharmonic Orchestra London Aufnahme für gerade mal 6,99€ zu empfehlen. Sie ist sehr nah an der Philips Aufnahme.
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