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am 21. März 2009
"We were Punk, before Punk. We were New Wave, before New Wave. We were Metal, before Metal. We were even "M.C." before Hammer."

So Rob Tyner, der Sänger der MC5, 1991 (im Jahr seines Todes) über seine Band.
Und hört man dann die Rede zu Beginn des Auftritts in Detroit's Grande Ballroom von John Sinclair (Manager der MC5), weiß man, jetzt hört mein ein Stück Musikgeschichte!

"Brothers and sisters, I wanna here some revolution out there. Brohers and sisters, the time has come for each and everyone of you to decide whether you are gonna be the problem or whether you are gonna be the solution. [...] It takes five seconds to realize that it is time to move, it's time to get down with it. Are you ready to testify ? I give you a testimonio: The MC5!"

Und schon ertönen die Riffs von "Ramblin' Rose" - ein schneller, stampfender Prä-Punk song. "Kick Out The Jams" entzündet dann erst recht die Revolution. Back in 1969 weigerte sich fast jeder Plattenladen dieses Album ins Programm aufzunehmen, mit der Begründung es sei obszön.
Es folgen weitere Garagen-Rock-Punk Klassiker, bis dann "Motor City Is Burning" den Groove und das gekonnte Improvisationstalent der Band beweist.
"I Want You Right Now" und "Starship" ein Cover von Sun Ra treiben dies dann auf die Spitze.
Ein wahres Meisterwerk, eins der besten Live-Alben überhaupt, einfach seiner Zeit voraus!
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TOP 500 REZENSENTam 18. August 2010
Man kann die 5 aus Detroit durchaus zurecht als Visionäre und (Mit)erfinder des Punk und Wegbereiter des Hardrock bezeichnen, denn ihr vom Garage Rock kommender Sound, war zu der Zeit um einiges härter, als alles was da damals sonst so kreuchte und fleuchte.

Schon ,Ramblin' Rose' ist eine Protopunk Nummer mit seinem harten Riff und den völlig durchgeknallten Falsett Leadvocals, aber spätestens beim Titeltrack wird einem klar dass das absolute Überzeugungstäter waren, die versuchten die Durchschlagskraft die der Rock'n'Roll in den 50er Jahren mal hatte auf ein neues Level zu heben.

Auch ,Come Together' (nicht der Beatles Track) und ,Rama Lama Fa Fa Fa'sind eigentlich Punk Nummern. ,Borderline' ist dann fast schon Metal mit einer psychdelisch angehauchten Gesangsline, bevor Sie sie den Blues in Form eines John Lee Hooker Stücks in Geiselhaft nehmen und zusammen mit dem darauffolgenden ,I Want You Right Now' zeigen Sie dabei gelichzeitig auch schon wie sich der vom Blues kommende Hardrock in den 70er Jahren entwickeln sollte.

Die hatten nichts mit Love, Peace & Flowers am Hut, die wollten etwas anzünden, wie man auch anhand
des abgedrehten ,Starship' am Ende nachprüfen kann, mit dem Sie bewiesen dass Sie neben dem bösen, zornigen Haudrauf Rock auch durchaus an sonischen Experimenten interessiert waren, die in dieser Form erst Sonic Youth in den 80ern wieder aufgriffen.

Neben den Stooges die vielleicht wichtigste Band der späten 60er Jahre für die Entwicklung der härteren Stile der nächsten Jahrzehnte. Und fast 42 Jahre nach ihrem Erscheinen schafft es diese Live Platte immer noch einem die Birne wegzublasen - herrlich, und nach wie vor ganz wichtig!
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am 30. Oktober 2003
Dieses im Jahre 1969 entstandene Live-Album ist mehr als nur ein Zeitdokument der Flower-Power Bewegung, die in den späten Sechzigern, nicht nur in den USA, bereits ziemlich am Boden lag. MC5 standen für mehr als modische Love and Peace Phrasen, war ihre Intention doch wesentlich politisch agressiver als die vergleichbarer Bands jener Epoche. Mit Blumen im Haar und fröhlich nach San Francisco Fahren hatten die Jungs um Wayne Kramer und Fred 'Sonic' Smith weniger zu tun, eher mit den boshaften Nachbarn The Stooges mit denen sie auch regelmässig im Tandem auftraten. Musikalisch spielte die Band aus Motorcity dreckigen, harten Garagen-Rock; immer gerade aus, stets laut und schräg und von daher sicher einer der wichtigsten Einflüsse der 10 Jahre später einsetzenden Punk-Bewegung. Dieses Live-Album ist grandios und auch heute, nach über 30 Jahren klingt der Sound der MC5 überraschend frisch und zeitlos, von gelegentlichen, psychedelischen Spielereien abgesehen. Wer wissen will, wie das alles angefangen hat mit dem Punk und der Garage sollte sich diese CD einfach mal anhören, alle Regler nach oben aufreissen und dann "Kick out the jams" oder "Motorcity is burning" anspielen. Unverzichtbar wichtig und auch heute noch richtungsweisend!
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am 27. April 2013
Das Debüt von MC5 erschien erstmals im Februar 1969 und wurde eingespielt von Rob Tyner (vocals), Fred Smith (guitar), Michael Davis (bass), Dennis Thompson (drums) und Wayne Kramer (guitar). Die Band wurde 1964 in Detroit gegründet und der Name bedeutet frei übersetzt und wenig spektakulär nichts weiteres als *die Fünfe aus der Motoren-Stadt*.

Der Titel des Debüt-Album *Kick Out The Jams* ist dagegen schon etwas spektakulärer, zumindest wenn man das Wort *Jams* nicht der ersten Intuition folgend mit Marmelade gleichsetzt. *Weg mit allen Hemmungen* war das Motto der Band und die Musik war entsprechend brachial. Sie spielten harten, derben, auf dem Blues basierenden Rock, der wenig Raum für feinsinnige Facetten ließen, sondern sofort zum Punkt kam. Dadurch wird eine starke, spannende Intensivität aufgebaut, die sich komplett von der Verspieltheit des Psychedelic oder des Art-Rocks unterschied.

Das Album komplett live aufzunehmen und zu präsentieren waren nur ein weiteres kleines Bindeglied, das zur späteren Legendbildung von MC5 beitragen sollte. Und es war sowas wie die logische Konsequenz, denn welches Tonstudio hätte damals die Songs in dieser Form aufnehmen können. Diese Spannung in den Songs hätte man zwar zweifelsfrei erreichen können, aber die Brachialität, die Roheit und die Aussagekraft wäre vermutlich komplett auf der Strecke geblieben.

Meiner Meinung nach liegt mit *Kick Out The Jams* ein Klassiker vor, den man problemlos mehreren Genres zuordnen kann. Es besteht kein Zweifel daran das der Hardrock entscheidend damit beeinflusst wurde und die späteren Punk-Bands sich gerne des Detroit-Sounds bedienten und sich von MC5 oder den Stooges inspirieren ließen. Anspieltipps braucht es hier definitiv nicht.

FAZIT: zurücklehnen, aufdrehen, geniessen...
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TOP 500 REZENSENTam 12. Dezember 2012
Trotz, oder besser wegen des dreckigen Sounds und des geradzu gewalttätigen Spiels der Band, zählt ,Kick Out The Jams` wohl zu den wichtigsten Rock-LPs der Musikgeschichte.

,Ramblin` Rose` liefert schon die Steilvorlage für den Punk der mittleren 70er Jahre; im Grunde ist das nur ein hochgepitchter und extrem laut und schmutzig gespielter Rock'n'Roll, aber selbst Little Richard's ,Lucille` oder Jerry Lee's ,Great Balls Of Fire` wirken gegen diesen Song verhalten. Hier wird die Bestie Rock'n'Roll losgelassen durch eine fiebrige, triebgesteuerte Performance die damals wohl alles bis dahin dagewesene in den Schatten stellte.

Klar auch warum die MC5 ihr Debut live einspielten - nur so konnte man den Plattenkäufern beweisen, dass man noch eine Spur kompromissloser agierte als die Stooges. Und trotzdem schimmert bei all dem vordergründigen Krach auch immer wieder Künstlerisches durch - psychedelische Melodiesprengsel, Taktwechsel und sogar ungewöhnliche Songstrukturen wie Sie Sie im sehr sehr großartigen ,Starship` aus einem Sun Ra Gedicht herausschälen.
Und wenn Sie den Blues ,Motor City Is Burning` spielen, dann wird nicht lamentiert, sondern jeder Ton rotzig hinausgespuckt.

Diese Platte ist mehr als nur ein Stück Musikgeschichte, Sie ist die Essenz der Rockmusik. Die jetzt wieder aufgelegte Vinyl Ausgabe macht auch eindeutig mehr Spass, als die bisher erhältliche CD Version, die wegen ihres dünnen Sounds einfach das feeling, dass bei diesem Konzert geherrscht haben muss nicht annähernd wiedergeben konnte. Das kann man jetzt durch den viel voluminöseren (aber gottseidank immer noch extrem dreckigen) Sound viel besser nachempfinden. Für jeden Rockliebhaber eine Pflichtplatte.
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am 6. Juli 2006
(1969) Während die Beatles und ihr Stones - Gefolge brav und einträchtig "All You Need Is Love" oder "Hey Jude" über Satellit trällerten, erfanden fünf Boys aus Amerika's größter Autostadt, eben mal den Heavy Metal und den Punkrock gleichzeitig. Okay, auf Seiten des Metals gab es vieleicht noch andere Anwärter auf diesen Titel. Led Zeppelin, Deep Purple oder Black Sabbath in Europa.
Blue Cheer in California oder das Dampframmentrio Grand Funk Railroad...vieleicht. Die Musik dieser Bands war dann aber doch noch zu sehr im Bluesrock verankert. Mit der Energie und Ekstase der
MC 5 konnten sie damals nicht mithalten.
Amerika und die halbe westliche Welt schmückte sich noch mit Blumen und Hippiekultur, schwenkte Räucherkerzen und Peace-Symbole, als man in Detroit schon die Zeichen der Zeit erkannte. Der Vietnamkrieg tobte und strafte Love & Peace Lügen und ließ die amerikanische Jugend erzittern.
Doch Die zitterten nicht nur aus Angst vor der drohenden Einberufung, sondern auch vor Wut. Sie kochten!
Mit dieser Wut im Bauch knallten MC 5 und Manager (Spiritual Director) John Sinclair ihre erste Scheibe raus. Ein Livealbum!

...langsam wird das schon vor der Show tobende Publikum eingeblendet. Der ganze Saal ein einziges Stampfen und Klatschen. Die Band kommt auf die Bühne und es folgt diese aufpeitschende Ansage:
...KICK OUT THE JAMS, MOTHERF.U.C.KERS!!!
BROTHERS AND SISTERS...THE MC 5!!!
Die ersten Akkorde gehen fast im Lärm, der jetzt im 'Grande Ballroom' losbricht unter.
MC 5 sind Helden! Nein mehr, sie sind Götter!
Wie ein gefallener Engel stürzt sich Leadsänger Rob Tyner in die ersten Zeilen der ersten Nummer. "Ramblin' Rose" ist eine reine Krawallbearbeitung eines Wilkin/Burch Country Klassikers. Was die Band daraus macht, geht auf keine Kuhhaut und unzählige Sänger haben später diesen Falcettgesang zum Stilmittel erhoben. Später...ja, aber hier ist es nur ein Joke! Die Band kommt nun, unter tosendem Applaus, zum Ende des Stücks.Kroang!
Es folgt wieder eine von diesen aggressiven Ansagen und dann hämmern sie das Riff von "Kick Out The Jams" in die verschwitzten Reihen. Dem bis heute von unzähligen Bands gecoverten Titelstücks, dieses akustischen Molotov-Cocktails. Die Gitarren schrauben sich in schwindelnde Höhen. Synchrone Sololines von den Gitarristen Wayne Kramer und Fred'Sonic'Smith und man hat die beiden förmlich vor Augen. Wie sie Jeder am Bühnenrand in Pose gehen. Breitbeinig, den Oberkörper weit nach Hinten geworfen und ihre Gitarren hoch über dem Kopf haltend, lassen sie Sprengsätze und Splitterbomben explodieren.
Die Band läßt jetzt nicht locker, geht nahtlos über in den nächsten Track.
"Come Together" hält weiter diese unglaubliche Energie...atemlos...rasend!
Der Kampf geht weiter! "Rocket Reducer No.62 (Rama Lama Fa Fa Fa )" hauen sie uns jetzt um die Ohren. Wieder steigen die Gitarren auf die Barikaden. Im feindlichen Sperrfeuer trotzen sie dem Untergang. Die Musik faucht jetzt wie ein tödlich verletztes Tier. Ein Schlagzeugwirbel, ein letzter Akkord, dann stirbt die erste Seite dieses Hardrock-Monsters.
Metallisch knurren die Gitarren bei "Borderline", dem Opener der zweiten Seite und Rob Tyner's Stimme klingt wie eine aufheulende Sirene vor dem Luftangriff. Unheimlich! Schön!
"Motor City Is Burning" - Ein Blues. Tyner wird jetzt noch direkter und er peitscht das Publikum an, spricht von Aufruhr! Das ist Rebellion! Nein, daß ist purer Klassenkampf. Die Jungs auf der Bühne wissen ganz genau; vor den Toren des Ballroom warten die Cops mit ihren Schlagstöcken und dem Tränengas und gerade deshalb bringen sie diesen Song so beseelt rüber.
Bei "I Want You Right Now" schleudern sie uns eines der primitivsten aber auch hypnotischsten Riffs in die Gehörgänge. Die Gitarren zeigen einmal mehr, das sie zur damaligen Weltspitze gehören! Aber der Sänger schießt hier den größten Vogel ab. Die Band bringt den Song jetzt fast ganz runter, es wird fast ruhig auf der Bühne. Nur die Stimmen sind noch zu vernehmen...I want you right now...oh...oh...yeah...Sie flüstern es... fast zärtlich...die Instrumente scheinen fast zu verstummen...aber diese Stimmen (Erinnert mich an dieser Stelle an Coopers "Black JuJu" aber das kommt erst Jahre später) Die Stimmen gehen in ein Stöhnen über. Ekstatische Schreie machen deutlich, was MC 5 dort auf der Bühne 'machen'! Das IST purer S.e.x!!! (Die Bullen vor dem Saal mußten geglaubt haben, daß sie es jetzt auf der Bühne miteinander treiben)
Das IST Rock'n Roll!
Zum Abschluß gibt es noch Sun Ra's "Starship", in einer Bearbeitung von MC 5. Mit seinen acht Minuten der längste Titel auf dieser Scheibe. Eine Freerock, Cosmic-Jazz, Metal-Orgie. Auch hier fallen mir wieder Parallelen zu Cooper ein (Lay Down And Die, Goodbye).
Die Jungs kommen runter von ihren Straßenkampfbarikaden, besteigen das Sternenschiff und nehmen uns mit auf die Reise. Eine Reise in andere Galaxien, in ein anderes Bewußtsein.
Kosmisches Bewußtsein!
Nicht mehr von dieser Welt...
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am 13. Februar 2016
ich habe diese lp gekauft sobald sie in deutschland erhältlich war.es war ein gigantisches erlebnis. deep purple gab es da noch lange nicht,beatles waren
bloss eine schnulzentruppe,die stones waren mit jumping jack flash disco-metal,black sabbath eher schlapp als hart.es wurde soviel müll geschrieben bzgl. dieser platte.-reszensent red tag zbsp.heute noch.kick out the james war die allererste,superharte platte.absolut präzises zusammenspiel,unglaubliche energie.
messerscharfes gitarrenduell in motorcity is burning&politisch bis zum geht nicht mehr,für das verlogene amerika seinerzeit.
fazit:ein jahrhundert album,nix für sesselfurzer,discohopser&heile welt klugscheisser.
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am 9. April 2014
1969 habe ich die Vinyl LP erworben.Damals war ich fast überfordertKein Wunder ,der Nachhall säuselnder Hippy Sounds im Ohr.Heutzutage ,alle Stile der Rockmusik abgegrast hört sich das schon anders an.Waren die schon "tough"Wer die Wurzeln von Punk,New Wave und Psychedelic gerne hört und entdecken will findet hier ein ECHTES KULTTEIL.ebe 26
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am 15. März 2013
... von MC5. Steht ja auch in der Artikelbeschreibung. Also brauch hier keiner Heino oder die Beachboys erwarten. Zur Not einfach mal die Hörproben anstarten. Da wird das noch mal deutlich.
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am 25. November 2013
Abgesehen von den technischen Möglichkeiten in jener Zeit spielte diese Band beinhart gut. Ihre Ideen sind hörenswert, voll Power, einfach gut.
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