Kundenrezensionen

1
5,0 von 5 Sternen
5 Sterne
1
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Romantische Opernarien
Preis:37,45 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Diese Aufnahmen aus dem Jahre 1956, entstanden unter der klugen Regie des Columbia-Produzenten und Schwarzkopf-Ehemanns Walter Legge, sind unwiederholbare Dokumente in mehrerlei Hinsicht: Zum einen ist die große Sopranistin Elisabeth Schwarzkopf, die Protagonistin des Albums, vor einigen Tagen im gesegneten Alter von 90 Jahren verstorben, zum anderen sind die Aufnahmen von so unverwechselbarer, einmaliger Qualität, daß man weder glauben noch hoffen kann, ähnliches noch einmal geboten bekommen zu können. Die beiden Arien aus Webers Freischütz lassen noch heute Bedauern aufkommen, daß die Künstlerin nie die Gelegenheit zu einer Gesamtaufnahme geboten bekam. Allein die Passage "... welch schöne Nacht" aus "Wie nahte mir der Schlummer" ist ganz unbeschreiblich und fast überirdisch schön. Selbst so große Künstlerinnen wie Gundula Janowitz (bei Carlos Kleiber) oder Elisabeth Grümmer (in der berühmten Keilberth-Aufnahme von 1958) konnten dem nichts Ebenbürtiges an die Seite stellen. Die beiden Elsa-Szenen aus Wagners Lohengrin ("Euch Lüften, die mein Klagen" aus dem 2. Akt mit Christa Ludwig) gehören gleichfalls in die Sonderklasse. Tatjanas Briefszene aus Tschaikowskys Eugen Onegin schließlich sollte noch heute allen Gesangsschülerinnen als Demonstration vorgeführt werden, wie so etwas gesungen werden kann. Allerdings erfordert das auch eine Persönlichkeit vom Format Elisabeth Schwarzkopfs, aber wo sind solche heute zu finden?

Es begleitet das Philharmonia Orchestra London unter verschiedenen Dirigenten, die sich alle der Sängerin klug anzupassen verstehen. Besondere Sorgfalt und Erfahrung lassen Walter Süsskind und Alceo Galliera erkennen.

Der Klang ist frühes Stereo, aber doch gut durchhörbar, d.h. keine Einwände und klare Kaufempfehlung. Schließlich handelt es sich um Schwarzkopf-Dokumente von einzigartigem Wert.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden