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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Referenzaufnahme
Warum wird Gardiner bloß so oft wegen seiner Tempi kritisiert? Zunächst einmal muss gesagt werden, dass es sich bei Gardiner um jemanden handelt, der mit Leib und Seele Dirigent ist und seit jeher eine besondere Beziehung zu Bach's Musik hat. Wer dem Dirigenten und seinen Ensembles einmal bei der Arbeit zugesehen hat, weiß, wie viele Gedanken er sich um...
Veröffentlicht am 11. September 2007 von Pegasus

versus
21 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Weihnachten im ICE-Tempo
Gottseidank gibt es inzwischen eine DVD-Version- eine spätere Aufnahme, wo Gardiner selbst seine Wahnsinnstempi relativiert. Von einem Solist dieser Aufnahme weiss ich, dass er gesagt haben soll, lass es uns ausprobieren und dann die Aufnahme genommen hat. Weihnachten im Vorbeirauschen. Mit seinem Hochgeschwindigkeitszug zeigt uns Gardiner, was seine Mannschaft "...
Veröffentlicht am 6. Dezember 2006 von Sagittarius


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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Referenzaufnahme, 11. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Weihnachtsoratorium (Audio CD)
Warum wird Gardiner bloß so oft wegen seiner Tempi kritisiert? Zunächst einmal muss gesagt werden, dass es sich bei Gardiner um jemanden handelt, der mit Leib und Seele Dirigent ist und seit jeher eine besondere Beziehung zu Bach's Musik hat. Wer dem Dirigenten und seinen Ensembles einmal bei der Arbeit zugesehen hat, weiß, wie viele Gedanken er sich um die Musik macht, sorgfältig an ein Werk herangeht und versucht, alles aus der Musik herauszuholen. Ihm also Kälte oder sogar Unkenntnis vorzuwerfen, wäre völlig falsch. Gardiner "rast" nicht einfach so durch ein Werk. Wenn er hier und da im Vergleich zu den meisten anderen Interpreten mal ein ziemlich schnelles oder auch sehr langsames Tempo wählt, hat das bei ihm seinen triftigen Grund. Nämlich den, dass das entsprechende Stück ein solches Tempo zulässt oder sogar fordert. Ich stelle immer wieder fest, dass Gardiner's Tempi sowie andere interpretatorische Merkmale wie Artikulation und Dynamik bei jedem Stück ihren Sinn haben, wenn man sich den Text, also die musikalische Aussage, vergegenwärtigt. Bei Gardiner ist immer alles bis ins Detail durchdacht und ganz bewusst ausgeführt. Es begeistert mich jedes Mal, wie unter seiner Leitung alles so ausgewogen und wie aus einem Guss präsentiert wird. Bei keinem anderen ist hinsichtlich des Gesamtkonzepts immer alles so rund, schlüssig und klug durchdacht wie bei Gardiner.

Ich finde, dass Bach's wunderbare Musik heute manchmal immer noch unter der damaligen "Romantisierungs-Welle" zu leiden hat. Das trifft hauptsächlich auf die vier großen Vokal-Werke zu. So auch auf das herrliche Weihnachtsoratorium. Ich möchte nicht abstreiten, dass diese alten Aufnahmen mit einem großen Chor und großem Orchester im Romantik-Gewand auch sehr schöne Momente haben können und in einigen Hörern, die in dieser Zeit gelebt haben, bestimmte Erinnerungen hervorrufen. Somit haben diese Aufnahmen für viele einen eigenen, besonderen Wert. Aber insgesamt hat das von der Interpretation und Aufführung her für mich wenig mit Bach zu tun. Meiner Meinung nach kann Bach's Musik bei diesen damaligen "Über-Interpretationen" nicht ihr ganzes Potenzial entfalten. Die Musik wird auf diese Weise einfach erdrückt von meistens zu langsamen und breiten Tempi, Vibrato im Überfluss und einem überdimensionierten Ensemble, welches keine Leichtigkeit und Durchsichtigkeit zulässt. Man wollte in dieser Zeit Romantik in Bach's Werke legen, wo einfach keine ist. Ich habe mal gehört, dass schriftliche Aufzeichnungen aus Bach's Zeit existieren sollen, aus denen hervorgeht, dass sich die Menschen damals angeblich hin und wieder darüber beklagt haben, dass Bach seine eigenen Werke nach Meinung der Zuhörer zu schnell wiedergegeben haben soll. Bezüglich der Tempi wird Bach's Musik wohl oft falsch eingeschätzt. Das, was manchen Hörern heute als zu schnell erscheinen mag, war für Bach selbst vielleicht ganz normal und er hätte es auch so gemacht. Bei einem Werk wie dem Weihnachtsoratorium gibt es meiner Meinung nach auch gar keinen Grund, auf zügige und lebendige Tempi zu verzichten. Es handelt sich schließlich um ein erfreuliches und heiteres Fest.

Gardiner's Aufnahme des Weihnachtsoratoriums ist angenehm leicht, durchsichtig und mit dem richtigen Gespür für Text und Musik interpretiert. Die Tempi sind überhaupt nicht zu schnell, sondern absolut dieser wunderbaren Musik angemessen. Die Solisten sind allesamt ausgezeichnet. Bei der von einem Rezensenten erwähnten, ebenfalls sehr zu empfehlenden DVD-Ausgabe des Weihnachtsoratoriums, handelt es sich um eine Aufführung, die Gardiner als Auftakt zu seiner Bach-Kantaten-Pilgerreise im Dezember 1999 realisiert hat. Diese "Aufnahme" ist übrigens größtenteils sogar noch etwas schneller als die Studio-Aufnahme. Auch die Tenor-Arie aus der 4. Kantate ("Ich will nur dir zu Ehren leben") und der Eingangs-Chor der 5. Kantate ("Ehre sei dir, Gott, gesungen") sind bei dieser Konzertaufführung genauso schnell wie in der Studio-Aufnahme. Soviel zum Thema, Gardiner hätte später seine angeblich gehetzten Tempi abgelegt.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vollendete Referenz, 18. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Weihnachtsoratorium (Audio CD)
Diese Einspielung, die bereits im Januar 1987 in den berühmten Londoner Abbey Road Studios entstanden ist, darf auch 22 Jahre nach Erscheinen absoluten Referenzstatus beanspuchen. Mehr noch, der Referenzcharakter gilt für nahezu alle relevanten Bewertungskategorien in gleicher Weise, was erstaunlich ist und von ausserordentlicher Qualität zeugt. Im Einzelnen: Gardiners Dirigat ist wie gewohnt anspruchsvoll, im positiven Sinne perfektionistisch, musikhistorisch wohl unterlegt und ästhetisch auf höchstem Niveau. Ich vermag dem Einwand des "ICE" Tempos nicht zuzustimmen. Die Tempi sind sehr gut gewählt und in konsequentem Einklang mit den melodischen und harmonischen Ausdrucksmitteln. Schwungvoll, ja, aber jeinesfalls zu schnell wie etwa bei Jacobs. Gardiners Auffassung dieses Werks ist von Leidenschaft, Esprit, spiritueller Würde und höchstem musikalischem Feingefühl geprägt - für mich vielleicht seine beste Bach Einspielung. Chor und Orchester - Monteverdi Choir und English Baroque Soloists - bilden eine ausgesprochen runde Einheit. Ausdruck, Synkopen, Phrasierung, Dynamik - alles vom Feinsten und wohl proportioniert.
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hochwertige Interpretation des WO, 13. Januar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Weihnachtsoratorium (Audio CD)
Gardiner beweist hier einmal mehr, dass er Fingerspitzengefühl nicht nur für die Musik an sich, sondern auch für ihre Bedeutung besitzt. Diese Interpretation ist nicht nur musikalisch ein Hochgenuss - hervorragende Besetzung an Instrumenten und Gesang -, sondern auch in ihrer theologisch-geistlichen Umsetzung sehr gelungen. Man darf bei Bachs Kantaten nicht vergessen, dass sie für eine kirchliche Hörerschar, die dabei auch nicht nur hochgebildet war, geschrieben wurden. Das Weihnachtsfest ist wohl das schönste Fest im ganzen Jahr, zumindest in der Volksfrömmigkeit, weshalb man durchaus mal freudig erregt und mit ein wenig Humor an diese Musik herangehen darf - es ist uns der Messias geboren. So ist diese Interpretation von Bachs Weihnachtsoratorium m.E. wesentlich gelungener als die monumentalen und sehr ernstahften, getragenen früherer Jahre.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Superb !, 22. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Weihnachtsoratorium (Audio CD)
Ein u-tubenlink zum ZDF Adventskonzert 2007 aus der Dresdner Frauenkirche des "Jauchzet Frohlocket" unter Vladimir Jurowski machte meinen alten WO-Aufnahmen ein Ende - ein brilliantes Jauchzen und frohlocken, präzise wirklich jubelnd gesungen und ein einem Siegesjubel entsprechendes Tempo faszinierten mich. Ich habe daraufhin versucht, eine entsprechende Aufnahme zu finden. Was ich fand, war entweder ein majestätisches Schleppen allein des Jauchzens und Frohlockens von über 8 minuten, oder eine wirkliche Schnellzugaufnahme höchster technischer Brillianz in 6:41 oder schneller, die nun wirklich keine Nachdenklichkeit und Freude aufkommen ließ oder gar widerspiegelte. Die 7:41 von Jurowski waren genau die Grenze, einfach richtiger Jubel und mitreißend. Also habe ich über diese Zeit verglichen. Ja es gibt Aufnahmen, aber dann Jaahaauchzäd vrooologed es ohne Jubel im Chor. SChließlich fand ich nach vielem Hören diese Einspielung und dazu noch als MP3 bei Amazon zum Download - und ich bin relativ begeistert. Die technische Präsenz der Aufnahme ist halt aus den digitalen Anfangsjahren, könnte also für den Technikfreak etwas besser sein - aber wer den Jubel, die Freude und die bewegenden Momente ohne SChläfrigkeit, sondern mitreißend gerne mag, sollte sich diese Aufnahme gönnen! Es weihnachtet sehr!!
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewegend und zu Herzen gehend, 6. Dezember 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Weihnachtsoratorium (Audio CD)
Die alten Instrumente klingen schön, die Chöre sind wunderbar deutlich und glasklar, die Solisten von bewegender Intensität. Diese Aufnahme ist eine brilliante Referenz für historische Aufführungspraxis und weihnachtlichen Jubel, der sich durch alle Teile zieht und immer neue Facetten annimmt. Eine bewegende Perlenkette entsteht. Diese überragende Aufnahme stellt eine Gegenkonzeption gegen die dominierende Rilling-Interpretation.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt, 14. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Weihnachtsoratorium (Audio CD)
Etwas verwunderlich die letzten Rezensionen. Einen langsamen, trägen, langweiligen Bach kann man sich jeden Weihnachten in jeder größeren deutschen Stadt live anhören.

Hier werden unter optimalen Bedingungen (Abbey Road Studios) technische Höchstleistungen vollbracht, ohne, dass das ganze kalt und herzlos wird. Die Klangqualität ist exzellent, eine der technisch besten Aufnahmen, die ich auf meine B&W-Boxen je losgelassen habe.

Natürlich kann man sich darüber streiten, ob man Kantaten 1-3 unbedingt auf eine CD bekommen muss. Aber zum Thema langsam und träge, siehe oben....

Das einzige Stück, was nach meinem Empfinden etwas zu flott geraten ist, ist "Herrscher des Himmels..." (Nr. 24, Eröffnungs- und Schlusschor 3. Kantate). Hier verwischen tatsächlich die Läufe selbst im Monteverdi-Choir. Alle anderen Stellen sind perfekt, das hier kritisierte Ehre sei dir Gott aus der fünften Kantate ist sogar das mit Abstand beste, was ich je gehört habe. Eine wunderbare Leichtigkeit, Freude und Transparenz. Die wunderbare Direktheit und Leichtigkeit der Originalinstrumente lassen mich schon bei dem Gedanken an die zähen, schwammigen Interpretationen mit spätromantischen Orchestern erschaudern.

Wer besinnliche Weihnachten will, möge Stille Nacht hören. Allen anderen kann man nur zurufen, mit dieser Aufnahme ins "Jauchzet, frohlocket" einzustimmen!
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22 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Seit Jahren erhebender Begleiter in der Weihnachtszeit..., 4. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Weihnachtsoratorium (Audio CD)
Vor vielen Jahren zufällig im Radio aufgenommen, machte ich mich damals auf die Suche und war von anderen Interpretationen enttäuscht. Sie kommen mir auch heute noch schwerfällig und glanzlos vor.
Diese Interpretation des Weihnachtsoratoriums ist die flüssigste und frohlockendste, die ich kenne. Gardiner dirigiert mit Kraft und Empathie, der Chor ist eine Himmelsgewalt. Nie habe ich Trompeten so beseelt und leichtfüßig und jauchzend erlebt.
Seit Jahren begleitet mich nun das Weihnachtsoratorium in dieser Version zur Weihnachtszeit. Sogar mein Sohn (inzwischen 14 und steht auf Hip Hop) und einer seiner Freunde, der am 1.Advent bei ihm war, sind begeistert.
"Fallt mit Danken, fallt mit Loben, vor des Höchsten Gnadenthron" ...dass es dieses wunderbare Weihnachtsoratorium gibt !
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15 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leichtigkeit und Eleganz, 18. Dezember 2001
Rezension bezieht sich auf: Weihnachtsoratorium (Audio CD)
Wie keinem anderen Interpreten der Alte-Musik-Szene gelingt es John Eliot Gardiner, das Weihnachtsoratorium transparent und luftig-locker und gleichzeitig doch mit festlicher Eleganz zu präsentieren. Die Besetzung des brillianten Monteverdi Choirs ist meiner Meinung nach dem Stück eher angemessen als ein rein solistisch besetzter Chor oder ein Monumental-Ensemble à la Karl Richter. Die Solisten sind hervorragend, insbesondere die Evangelisten-Interpretation von Anthony Rolfe-Johnson, mit der sich nur Werner Güra in der Jacobs-Einspielung messen kann. Chor und Orchester überzeugen durch Virtuosität, Transparenz und klangliche Tiefe (Musterbeispiel: Eingangschor von Kantate Nr. 5). Insgesamt also eine absolute Kaufempfehlung!
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10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach eine perfekte Interpretation, 2. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Weihnachtsoratorium (Audio CD)
Ich habe schon so viele Interpretationen des Weihnachtsoratoriums gesehen und gehört, aber diese hier ist mit abstand die Beste.
Der Grund dafür ist ganz einfach: Gardiner dirigiert mit so viel leichtigkeit und Schwung das es einen richtig mitreißt. Dabei bewahrt er das ganze Werk über den Ausdruck und zwar den vollen Ausdruck dieses Oratoriums.
Für mich sind die Tempi und der Groove (Betonungen, Phrasierung) das wichtigste an einer Bach-Interpretation, einerseits da man durch sie den Charakter und Ausdruck eines Werkes total verändern kann und andererseits weil ich schon so viele langsame Aufnahmen wie z.B. Martin Flämings gehört habe und diese nicht dem barocken Zeitgeist entsprechen. Außerdem sind langsame Bachinterpretationen schon längst nicht mehr aktuell(=nach dem neuesten Stand der Bachforschung und der barocken Aufführungspraxis).
Daher ist diese Aufnahme perfekt. Vor allem für die, die Bachs Musik und nicht die Musik des jeweiligen Dirigenten hören wollen.
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21 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Weihnachten im ICE-Tempo, 6. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Weihnachtsoratorium (Audio CD)
Gottseidank gibt es inzwischen eine DVD-Version- eine spätere Aufnahme, wo Gardiner selbst seine Wahnsinnstempi relativiert. Von einem Solist dieser Aufnahme weiss ich, dass er gesagt haben soll, lass es uns ausprobieren und dann die Aufnahme genommen hat. Weihnachten im Vorbeirauschen. Mit seinem Hochgeschwindigkeitszug zeigt uns Gardiner, was seine Mannschaft " drauf" hat. Ehre sei Dir Gott gesungen ? Im Vorbeifliegen ! Perücken der Tradition lüften- immer. Aber der Musik die Besinnlichkeit austreiben- niemals.

Sein Chor ist hervorragend, seine Solisten gut anhörbar ( obwohl es stärkere Konkurrenz gibt), aber er mit seinem Geschwindkeitsrausch, der mit der h-moll Messe 1985 einsetzte ( bei früheren Interpretationen Bach'scher Musik hatte Gardiner das nicht)lässt Weihe nicht aufkommen.

Hochleistungs-Oratorium könnte man es nennen, mit Ruhe,Innigkeit hat dies nichts zu tun.Weihnachten auf der Überholspur ? Nein,danke.
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Weihnachtsoratorium
Weihnachtsoratorium von Johnson (Audio CD - 1987)
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