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am 8. Juli 2008
Bei dem sonst so schön anzuhörenden Spiel und Gesang, bereitete mir vor allem die Rolle des Orfeo Probleme.Obwohl ich dem Sänger sein technisches Können nicht abstreiten möchte, war ich regelrecht geschockt als ich das "Rosa del ciel" zum erstem Mal unter der Leitung von Gardiner hörte! Für meinen Geschmack rast er durch das Rezitativ, dadurch bleibt weniger Zeit emotional zu differenzieren. Im Gegensatz dazu schleicht er fast durch das "Vi ricorda, o boschi ombrosi", dass doch vom Text her voll freudiger Erregung fast platzt! Fast wärend des gesamten Spiels des Orfeo versinkt die Musik in zähflüssiger Süße. Lobenswerter ist sein Gesang im dritten Akt: das "Possente spirto" ist perfekt ausgeziert. Mir scheint, grade die traurigen Szenen gelingen Gardiner besser. Erst nach mehrmaligen Hören konnte ich mich mit der Aufnahme anfreunden. Anscheinend hielt sich Herr Gardiner mehr an den Rat Apollons am Ende der Favola mehr Mäßigung zu üben, was mir auch legitim erscheint. Die anderen Sänger und Sängerinnen finde ich besser besetzt bzw. dirigiert. Ansonsten eine wertvolle Aufnahme, zu empfehlen, wer eher zu weniger kontrastierten Gefühlsaudruck in der Musik neigt.
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am 16. Juli 2011
Die Aufnahme ist von 1987, aber gar nicht veraltet.

Zu Monteverdi hatte Gardiner einen besonderen Bezug.Nicht umsonst heisst sein Chor, einer der seit Jahrzehnten weltbesten, monteverdi-choir.

Schon in den frühen Siebzigern machte er eine Aufnahme der Marienvesper, die von manchen gelobt wurde; jedenfalls ist seine Marienvesper aus dem Markus-Dom (Sehen!),1992, eine der besten, die je erschienen.

Seit 1987 sind noch viele Aufnahme erschienen, teilweise ausgezeichnete,ob nun von Jacobs, Haim,. Savall, Garrido oder wem auch immer dirigiert.

Kann Gardiner da mit dieser älteren Produktion bestehen ?

Die Antwort ist ja. Um mit dem Chor anzufangen. Der Monteverdi choir bewältigt seine Partie fabelhaft,gehörte schon damals zu den besten der Welt.Das hat sich in Jahrzehnten nicht geändert.Über die lange Dauer von mindestens vier Jahrzehnten ein absolutes Spitzenensemble.

Die Solisten von Gardiner sind durch die Bank gut. Nicht immer Spezialisten alter Musik von Otter oder Tomlinson, aber für die Partie durchaus anhörbar. Tomlinsons Stimme vielleicht schon ein wenig zu stark, aber immerhin hat er die Tiefe. Rolfe-Johnson als Orfeo ist besser als mancher andere (zB markiger als Bostridge bei Haim).Die tiefe Emotion des Orfeo verkörpert er sehr gut.

Mit den english baroque soloists steht Gardiner eine ausgezeichnetes Orchester zur Verfügung. Sein Tempi sind immer straff, vielleicht könnte sie manchesmal ein wenig mehr geschmeidig,tänzerisch sein.

Aber dennoch: die Aufnahme gehört nach wie in die Spitzengruppe.
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am 28. November 2005
Gardiner ist als Anhänger des schönen Klanges sozusagen der Karajan unter den Alte-Musik-Spezialisten. Auch sein "Orfeo" profitiert fast immer von dieser Einstellung - man schwelgt förmlich in der Schönheit und Perfektion dieser Musik. Seine Besetzung ist ein Who is Who alten und neuen Kunstgesangs - allein Caronte und Plutone sind mit zwei Wotanen besetzt (Tomlinson und White), alle singen wunderbar - nur: etwa in Nigel Rodgers Aufnahme ist noch mehr dramatische Wahrhaftigkeit, mehr Mut zur Reduktion zu spüren.
Auch ist die technische Realisierung sehr in Richtung Weichzeichner gearbeitet, was die Tendenz zum Üppigen, Süffigen noch unterstützt. Geschmackssache - trotzdem eine wunderbare Aufnahme !
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am 22. Februar 2002
Eine äusserst gelungene Aufnahme die durch ihre Liebe zum Detail auf sich aufmerksam macht. Der behutsame Umgang mit diesem sehr frühen Opernwerk ließ diese Aufnahme schnell zu einer Referenz werden. Für Freunde der Barockmusik ist dieses Werk Pflicht. Die virtuose Verflechtung von Gesang. Musik und Handlung beeindruckt und läßt sich am ehesten mit den dramturgischen "Schwergewichten" M. und J. Passion von Bach vergleichen. Wenn natürlich hier die Leichtigkeit und "süffigkeit" des Stoffs und der Interpretion diesens eine andere Ebene der Empfindung anschlägt. Dazu trägt die Harmonie zwischen Orchester und Sängern auf dieser Aufnahme entscheident bei.
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