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am 27. August 2008
Alfred Walter hat in einer Serie von 6 CDs neben weltberühmten Meisterouvertüren von Franz von Suppé auch längst verschollen Geglaubtes wieder ans Licht gebracht und es sind auch einige echte Glanzstücke darunter. Es sind Titel dabei, von denen hat kaum jemand je gehört. Man darf dabei nicht vergessen, dass Franz von Suppé, bevor er seine erste Operette geschrieben hat, 20 Jahre lang die Musik zu allerlei Possen, Zauber- und Märchenstücken schreiben musste, aus denen aber auch solche Meisterwerke wie "Dichter und Bauer" hervorgegangen sind. Aus dieser Sicht ist die Zusammenstellung der CDs für den Liebhaber Suppé'scher Musik von großem Interesse. Leider sagt der nur in englisch gehaltene Booklet-Text so gut wie nichts aus. Jedoch in Verbindung mit der erst im vergangenen Jahr erschienenen Biographie von Hans-Dieter Roser (Franz von Suppé/Edition Steinbauer) erschließt sich so die eigentümliche Welt des Franz von Suppé, der immer Opern komponieren wollte aber Possen komponierten sollte und aus diesem Zwiespalt heraus schließlich die Wiener Operette schuf.

Nicht ganz verständlich ist, wieso sich auf der CD neben den Ouvertüren auch zwei reine Melodienfolgen befinden, einmal der "Juanita Marsch", im Stile eines Regimentsmarsches wohl eher für die Wiener Tanzsäle gedacht und dann noch ein als Menuett und Tarantella aus "Boccaccio" bezeichnetes Potpourri. Gut gemacht und fast originalgetreu instrumentiert, aber eben kein Original von Suppé.

Die Interpretation der Meisterouvertüren von Suppé durch Alfred Walter erscheint mir, zumal da, wo man Vergleiche ziehen kann, manchmal etwas eigenwillig, vor allem in den Tempi oder der Deutlichkeit von gerade bei Suppé doch mit viel Sorgfalt erarbeiteten Details in der Instrumentation. Dieser mein Eindruck trifft nicht auf alle Titel, aber leider auch und gerade auf das bekannteste Werk, nämlich "Dichter und Bauer" zu. Trotzdem ist diese CD für alle Suppé-Liebhaber empfehlenswert, schon wegen der Bereicherung um bisher nie gehörte Werke.
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am 9. Januar 2015
Die erste CD ist eine Mischung aus Unbekanntem und "Schlagern" (Dichter und Bauer, Banditenstreiche). Auch die unbekannten Stücke sind hörenswert und zeugen von Einfallsreichtum. Spontan denkt man an Offenbach, der auch sein Brot mit eher seichten Stücken verdiente, indem er sie instrumentierte.
Die Wiedergabe ist etwas zwiespältig. Es ist in Ordnung, dass die Stücke extreme Rubati enthalten, wie sie auch in der Tanzmusik, wenn sie nicht getanzt wird, praktiziert wird. Eher störend ist der reduzierte Lautstärkeumfang, der wenig mit Originalklang zu tun hat. Es muss ja nicht wie ein Kurorchester im Freien klingen, aber Rubati ohne Wechsel in der Dynamik sind nun einmal eine halbe Sache. Eine durchaus empfehlenswerte CD.
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