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TOP 500 REZENSENTam 12. Januar 2010
Benjamin Britten (1913-1976) war zweifellos der bedeutendste britische Komponist des 20. Jahrhunderts. Seine Vielseitigkeit war außerordentlich: Sowohl symphonische Werke, Kammermusik, Geistliche Musik und Bühnenwerke entstammen seiner Feder.
Doch auch als ausführender Musiker hat sich Britten einen Namen gemacht. So fungierte er als Klavierbegleiter von Peter Pears in den Liederzyklen von Franz Schubert und als Dirigent sowohl eigener Werke als auch anderer Komponisten.
Im Jahr 1968 nahm Britten mit dem renommierten English Chamber Orchestra für DECCA die sechs Brandenburgischen Konzerte von Johann Sebastian Bach auf, die hier als preiswertes 2 CD-Album wieder vorgelegt werden.
Obwohl zu dieser Zeit schon die Ära der Originalklang-Aufnahmen angebrochen war, lässt Britten die Konzerte ungeniert auf modernen Instrumenten spielen. Das tut der Schönheit und Klarheit seiner Interpretation keinen Abbruch. Im Gegenteil: es sind frische, sehr detailverliebte Aufnahmen. Die Tempi fallen nicht aus dem konventionellen Rahmen, doch ist das Temperament des Dirigenten in allen Sätzen deutlich zu spüren. Die langsamen Sätze werden mit großer Intensität ausgeleuchtet, während die Ecksätze lebhaft, fast freudig erregt erklingen. Im inzwischen fast unüberschaubaren Reigen der Brandenburg-Aufnahmen werden Brittens Versionen ihren Wert behalten. Das Orchester spielt mit großer Delikatesse und bringt dem Dirigenten ein Höchstmaß an Engagement entgegen. Im direkten Vergleich würde ich Brittens Auslegungen in der Nähe von Menuhins EMI-Aufnahmen von 1959 ansiedeln, die vielleicht als Vorbild gedient haben. Britten hatte seinerzeit zu diesen Aufnahmen die Bearbeitung eines Orgelsonatensatzes beigesteuert, der von Menuhin als zweiter Satz in das 3. Konzert eingefügt wurde. Eine schöne, wenn auch nicht sehr überzeugende Beigabe.
Zur Abrundung erklingen noch zwei weitere Bach-Konzerte; es handelt sich um Bearbeitungen der Cembalokonzerte BWV 1056 und 1060 für Flöte und Kammerorchester. Hier spielt die Academy of St Martin-in-the-Fields unter der bewährten Leitung von Sir Neville Marriner. Diese Aufnahmen entstanden zwei Jahre später, im Herbst 1970. Es sind interessante, wertvolle Ergänzungen.
Klanglich sind die Aufnahmen erstklassig restauriert worden, so dass selbst Klangfreaks auf ihre Kosten kommen dürften. Das mehrsprachige Textheft bietet aufschlussreiche Informationen.
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