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am 22. Juni 2000
Diese Einspielung der Nocturnes aus dem Jahr 1978 mit Claudio Arrau (1903-1991) ist, wie Chopins Kompositionen, selbst zum Klassiker geworden, zum Paradigma für alles Nachfolgende. Und es ist hinzuzufügen, dass dieser Maßstab bislang nicht wieder erreicht worden ist. Arrau besaß die Gabe, den Klang des Klaviers gleichmäßig aus Händen, d.h. aus dem Tastenanschlag, wie über das Pedal zu erzeugen. Sein Spiel klingt zuweilen gläsern, zerbrechlich, wie aus anderen Spähren herübertönend, dann aber wieder kraftvoll und diesseitig, ja erdig; eine einzigartige Mischung aus Leidenschaft und kühler Noblesse, wie sie den Nocturnes angemessen ist. Die Tempi sind langsam und nachdenklich, vor allem im Verhältnis zu den Einspielungen von Rubinstein oder Barenboim, doch Arrau weiß im richtigen Moment Akzente zu setzen und die rhythmischen Finessen herauszustellen, wenn auch sein Hauptinteresse der harmonischen Faktur der Werke gilt. Er begeht dabei jedoch nicht den Fehler Magaloffs, der meist ein angeschlagenes Tempo beibehält, somit oft den Bogen überspannend, die scherzosen Wendungen der Nocturnes negierend. Hervorgehoben werden soll das cis-Moll-Notturno op.27 No.1, welches bei Arrau in der Tat "an desperatem Wohlklang alle Tristan-Orgien übertrifft - und zwar in klavieristischer Intimität" (Thomas Mann). Man möchte beim Anhören dieser Einspielungen dem Pianisten vor lauter Bewegung am liebsten zurufen, was Delacroix einst an Chopin schrieb:"... ce moment est capable de me faire devenir fou." Höchstbewertung! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
11 Kommentar|47 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 12. November 2010
Zu Frédéric Chopins bekanntesten und beliebtesten Werken zählen seine 21 Nocturnes. In diesen wundervollen, traumtänzerischen Charakterstücken entwickelt er teils fast halluzinogene Szenerien der Nacht fernab jeglicher Härte und Schwere. In jedem Nocturne erzeugt der polnische Komponist eine andere, unvergleichliche Stimmung, die behände zwischen froh und traurig, beschwingt und schicksalsschwer, oberflächlich und tiefsinnig sowie humorig und zutiefst ernst wechselt.
Virtuose Stücke sind hingegen seine vier Impromptus, deren Konzeption vor allem im zweiten Stück äußerst gewagt und fortschrittlich ist. Auch hier kann aber der Vorwurf bloßen Virtuosentums durch die Ausdruckstiefe und Doppelbödigkeit der Musik entkräftet werden.
Viele Einspielungen dieser Repertoireklassiker gibt es auf dem Markt und darunter auch viele herausragende. Die vorliegende Darbietung durch den chilenischen Meisterpianisten Claudio Arrau indes zählt zu meinen persönlichen Favoriten. Sie stammt aus den Jahren 1978 sowie 1980 und erfreut sich bester Tonqualität.

Arrau nämlich versteht es trefflich, die eben angesprochene Atmosphäre ins Wohnzimmer zu transportieren. Durch seinen zauberhaften Anschlag und seine vollendete Lyrik gelingt ihm ein Meilenstein der Chopin Diskographie. Er spielt stets fühlend und erkundend und erreicht damit ein Maximum an Gefühl und Tiefsinn.
Farbig und perlend nuanciert er seinen Vortrag und setzt fein abgestufte Akzente. Niemals jedoch schwingt er sich über die Partitur, sondern stellt sich stets in ihren Dienst. Technisch brillant meistert er jede Hürde. Trotz seines fortgeschrittenen Alters sind selbst die größten Anforderungen für ihn nicht nur kein Problem, sondern offensichtlich sogar Ansporn, sich selbst zu entfalten, die Kompositionen für sich neu zu erfinden.
Sein Spiel ist auch in den leisen Passagen stets transparent und klar. Durch seine differenzierte Farbgebung und die dezenten Kontraste, die er setzt, gewinnt seine Deutung an innerer Spannung und wird so fesselnd und äußerst zwingend.

Fazit: Auch angesichts solch gewaltiger Einspielungen wie der von Pollini, Barenboim, Pires etc. immer noch die Referenz!
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am 25. April 2002
Chopin's Nocturnes & Impromptus gespielt von Claudio Arrau:das ist eine unübertreffliche
Symbiose aus Musikalität und Virtuosität.Tiefe Verinnerlicherung
der Kompositionen, gepaart mit der Reife eines der größten
Pianisten dieses Jahrhunderts, machen diese CD zu einem Juwel.
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am 28. November 2009
Ich liebe Chopin und besitze von vielen seiner Werke mehrere Interpretationen. Bei den Nocturnes ist Arrau für mich die Referenz, an der ich andere Interpreten messe. Könnte ich nur eine Interpretation behalten, wäre es seine.
0Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Diese Aufnahme ist einfach wunderschön. Man versinkt förmlich zusammen mit Arrau in dieser traumhaften Musik. Das Spiel von Arrau verbindet Ruhe, Ausgeglichenheit, Souveränität und Lebendigkeit. Abgerundet wird die interpretatorische Meisterleistung durch eine wunderbare Aufnahmetechnik. Der Klang ist warm und lyrisch - genausogut wie der einer Schallplatte. Ein schönes Beispiel, dass CDs auch weich und gefühlvoll klingen können.

Hier werden die Nocturnes wirklich zu einer Musik der Nacht : wenn all die Geschäftigkeit und der Wirbel des Tages vergangen ist, und sich die Ruhe und Besinnlichkeit der weichen und warmen Dunkelheit ausbreitet.

Hier erlebt man, dass Musik heilsam wirken kann.
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am 13. September 2013
Da mir die Worte fehlen, um dieses feine Werk in seiner ganz persoenlichen Ausstrahlung, Anmut und Tiefe zu beschreiben, halte ich mich kurz:

Eine OFFENBARUNG, ein Traum fuer die ganz leisen, sanften Sternstunden......
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am 4. Februar 2013
Die Interpretationen der Nocturnes sind unvergleichlich schön. Verglichen mit anderen das einzig Wahre. Nur bei Arrau hat man das romantische Chopin Gefühl.
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