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am 3. Juli 2002
Nein, wahrlich, mir fallen keine besseren Worte ein für dieses Wagner-Dirigat von Pierre Boulez als "frisch". Wohl selten kann man eine so hellwache, sensible, spritzige, wohldurchdachte und -durchhörbare Wagneraufführung hören: Boulez gelang mit dem Vorabend des "Ringes" in der Inszenierung von Chéreau ein schlechterdings optimales Wagner-Dirigat.
Man höre einmal, wie sich das Es-Dur-Vorspiel entwickelt, höre die delikaten Klangmischungen im ersten Bild (etwa beim Aufscheinen des Rheingolds), höre, wie die Burg Walhall zunächst als Traumbild erscheint, um dann Realität zu werden. All das frei von dirigentischen Eigenheiten und Mätzchen, mit leichtem Ton, der diesem Konversationsstück zwischen bissigem Humor und tiefen Ernst besser entspricht als aufgeblasene, scheinbar-weihevolle, bedeutungsschwangere Dirigate. Ein Hoch auf Boulez!
Dabei kann er auch in der Sängerriege auf durchaus solide Solisten setzen, die seinem Konzept weitgehend entsprechen. Herausragend sicher Zednik als Loge - was für eine Studie dieses rätselhaften Halbgottes!
Alles in allem eine Aufnahme, die man wohl haben muss - weil sie mit bestimmten Vorurteilen über Wagners Musik auf sympathische und überzeugende Weise aufräumt (was sicher nicht allen selbsternannten Wagnerianern gefallen mag). Einfach erfrischend frischer Wagner!
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am 21. November 2004
Die Inszenierung ist der Hammer, aber rein musikalisch enttäuscht diese Rheingold-Aufnahme. Boulez dirigiert zwar locker, wunderbar durchsichtig und die Musik klingt an einigen Stellen wirklich "neu", trotzdem kann er die Spannung bis zum Ende nicht ganz halten. Die Sängerbesetzung ist Mittelmaß, Bechts Alberich eine große Enttäuschung, so gelangweilt darf man das "So verfluch ich die Liebe" einfach nicht singen. McIntyre singt solide, aber was ist seine Interpretation gegen Fischer-Dieskaus Unternehmer-Wotan? Auch die Riesen bleiben blass und ohne charakterliche Unterschiede.
Positiv: Hanna Schwarz als Fricka, aber vor allem Heinz Zedniks Loge, selten so agil, hinterhältig und übelegen. Da war nur Gerhard Stolze besser (und das ist reine Geschmackssache!).
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