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Kundenrezensionen

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am 14. April 2006
Gardiner gelingt eine Aufnahme, die weniger bedächtig als andere daherkommt und damit den vielfältigen Gefühlen, die im Werk vorkommen (Trauer/ Melancholie/ Trotz/ Erhabenheit) gerecht wird. Die Tempi sind insgesamt ausgewogen, der Klang ist transparent. Die dramatischen Höhepunkte (2. und 6. Satz) gelingen gut, wenngleich der letztere ein wenig mehr Spannung vertragen hätte (am Ende zieht er sich etwas zu sehr hin). Auch die Sängerinnen und Sänger machen ihre Arbeit hervorragend, auch wenn die Aussprache hier und da etwas deutlicher sein könnte. Die Solisten können ebenso überzeugen, wenn auch Charlotte Margiano für meinen Geschmack mit etwas zu viel Vibrato singt (dies ist meine persönliche Meinung; auch sie singt aber mit viel Gefühl).
Trotz aller Einschränkungen: Diese Aufnahme ist ausgewogen, mitreißend und offenbart die klangliche Vielfalt des Werkes. Ob es nun Aufnahmen gibt, die der Absicht des Komponisten noch näher kommen, wage ich nicht zu beurteilen; mich hat diese Einspielung jedenfalls überzeugt.
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am 5. Oktober 2004
Man kann zwar nur zustimmen, dass diese Aufnahme einzigartig sowohl in ihrer agogisch-dynamischen Anlage als auch in der Umsetzung durch die Musiker ist, dennoch kann sich selbst Gardiner nicht vor der dem Problem retten, das Brahmsscher Musik eigen ist: Wenn sie ZU langsam gespielt wird, wird sie schnell zähflüssig und verliert ihre Wirkung: Das passiert im 6. Satz an der berühmten "Denn es wird die Posaune schallen"-Stelle. Das einzige Mal, wo Gardiner ein zu langsames Tempo wählt, ist ausgerechnet hier. Die Wirkung verpufft geradezu, woran auch die grandiosen Hörner mit ihren Sforzati nichts ändern können. Auch ist die gesamte Aufnahme durch die Technik eigenartig zurückgenommen, weshalb man ziemlich aufdrehen muss, um sich ganz einfangen lassen zu können...
Das alles jedoch ändert nichts daran, dass es eine der besten Aufnahmen von Brahms' Meisterwerk ist!
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am 3. Dezember 2002
Nachdem ich selbst vor einiger Zeit an einer Aufführung des Brahms-Requiems mitwirken durfte, kann ich nun wirklich behaupten, dass die vorliegende Aufnahme einzigartig ist! Die Stimmung, die Brahms durch die Auswahl seiner Texte und die Umsetzung in der Musik erzeugt, wurde von Gardener wunderbar erfasst und interpretiert und der Monteverdi-Chor setzt diese Interpretationen in einer Intensität um, dass einem schwindelig wird. Meine persönliche Empfehlung: unbedingt auf voller Lautstärke hören und sich von den wahnsinnigen Klangwelten einfangen lassen!
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am 18. Dezember 2009
Für mich eine der besten Aufnahmen meiner Musiksammlung. Chor und Orchester sind spiel- und klangtechnisch absolut über jeden Zweifel erhaben und setzen die Interpretation vollkommen homogen um, als spiele der Dirigent auf einem Instrument.

Vor allem die unglaubliche dynamische und metrische Beweglichkeit von Chor und Orchester, die auf absolut hundertprozentigem Können basieren, faszinieren mich. Ich habe selten so mühelose Wechsel von pianissimo zu forte und wieder zurück gehört, und das verleiht der Aufnahme einen unvergleichlichen panoramischen, aber auch dramatischen Charakter, dramatisch im Sinne, dass der Fluss der Musik einen richtigen Zug aufbaut, man muss gleichsam wissen, wie es weitergeht.

Das gelingt auch deswegen so hervorragend, weil die Aufnahmequalität brillant ist: ein absolut transparenter und weiter, eben panoramischer Klang, jedes Instrument ist zu jeder Zeit, auch im druckvollsten fortissimo, klar zu hören, die Höhen klar und transparent, dazu Bässe, die teils beinahe schon bedrohlich voluminös, aber nie aufdringlich sind - zuweilen wie ein tiefes, fernes Grollen, und dazu eine perfekte Abstimmung zwischen Chor und Orchester bzw. Solisten und Orchester in jeder dynamischen Situation.

Mir ist mit dieser Interpretation zum ersten Mal die harmonische Komplexität dieser Komposition in ihrer Bedeutung für den Fluss, für das Drama des Stückes klar geworden. Und bei jedem Hören entdecke ich neue Details.

Einziger sehr kleiner Wermutstropfen für einen Muttersprachler: Infitivauslaut -en wird gelegentlich, wie so oft bei Anglophonen, wie -an ausgesprochen (mit Freudan, dass ein Ende mit mir haban muss und mein Leban ein Ziel hat...).

Insgesamt bin ich beim Hören oft an Mozarts Spruch erinnert: Man kennt nicht, dass es schwer ist.
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am 13. Oktober 2004
Ich möchte den bisher hier geäußerten Meinungen widersprechen. Mein Eindruck von dieser Einspielung ist bei weitem nicht so positiv, es gibt bessere Aufnahmen (je nach Geschmack die von Herbert Kegel oder die von Philippe Herreweghe). Die in dieser Aufnahme von Gardiner vorgenommene möglichst detailgetreue Rekonstruktion der historischen Aufführungspraxis führt eben NICHT unbedingt immer zu einem herausragenden Ergebnis. Viele Passagen kommen mir sehr technisch gespielt vor, exakt sicherlich, aber nicht mit soviel Schmelz und Klang, wie es sich nach meinem Geschmack gut anhören würde. Sicherlich ist das Geschmackssache, aber andere Aufnahmen muß man nicht laut aufdrehen, damit sie gut klingen. Interessant ist diese Aufnahme vielleicht für Hörer, die das Werk gut kennen und neue Einblicke erwarten, eine "Mustereinspielung" (wie etwa Gardiners Messiah) ist sie meiner Ansicht nach nicht.
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am 18. Januar 2002
Große Kunst von großen Künstlern.
Wer ein Freund von romatischer klassischer Musik ist, für den ist diese Aufnahme ein muß. Gefühlvoller Ausdruck, mitreißende Passagen meisterlich vorgetragen läßt die Welt vergessen und erlaubt ein eintauchen die eine schwer mit Worten zu beschreibende Gefühlswelt. Sogar beim mehrmaligen hören entdeckt man immer wieder neuartige Spielereien in der Musik
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am 18. Februar 2005
Der nicht so positiven Meinung zu diesem Werk kann ich mich nur anschließen. Die Aufnahme von Herreweghe ist um Klassen besser da sie zu einem tatsächlichen Klangerlebnis führt. Wer einen wirklich guten Eindruck von Brahms bekommen möchte sollte diese Aufnahme wirklich bevorzugen.
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