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5.0 von 5 Sternen always cost a pair of hose - spaces pressed together rose
dirty von sonic youth muss man einfach haben. meiner meinung nach mit abstand ihre rundeste und komerziellste platte. aber trotzdem noiserock at its best, hervorragend von butch vig produziert und in szene gesetzt. was für nirvana nevermind war, ist für sonic youth dirty. auf dem album sind fast nur "hits". ein ohrwurn jagt den nächsten. zudem ist die...
Veröffentlicht am 31. Januar 2006 von Tyler Bateman

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Holzhammer
Schnell sollte sich zeigen, dass ein Wildgewächs, wie die New Yorker Alternativerock-Institution auf dem großen Markt nur schwer zu etablieren sein wird. Zu lange waren Sonic Youth in den Achtzigern im Underground, haben sich musikalisch auf ganz natürliche Art und Weise entwickelt und gelernt früh Verantwortung für sich selbst zu...
Vor 6 Monaten von Schillorius veröffentlicht


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen always cost a pair of hose - spaces pressed together rose, 31. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Dirty (Audio CD)
dirty von sonic youth muss man einfach haben. meiner meinung nach mit abstand ihre rundeste und komerziellste platte. aber trotzdem noiserock at its best, hervorragend von butch vig produziert und in szene gesetzt. was für nirvana nevermind war, ist für sonic youth dirty. auf dem album sind fast nur "hits". ein ohrwurn jagt den nächsten. zudem ist die platte, nicht zuletzt durch die zwei genialen stimmen von thurston und kim, sehr abwechslungs und überzeugt somit auf ganzer linie. ich würd mir jedenfalls die platte kaufen, wenn ich sie nicht bereits hätte. sehr zu empfehlen. besser gehts nicht.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar!, 25. Januar 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Dirty (Audio CD)
Ich liebe diese Platte. Und zwar allein schon wegen dem sehnsüchtigen, schmerzhaft schönen "Wishfulfillment", das eine wunderschöne Melodie besitzt, aber-wie übrigens immer bei SY-in keinerlei Weise gewöhnlich klingt. Natürlich gibt es die typischen Noisewälle, doch ist "Dirty" alles in allem relativ leicht zugänglich wie ich finde-vielleicht mit Ausnahme von "Orange...". Dies zeigen ja auch "100%" und "Sugar Kane", die als Singleauskopplungen zu ihren Ehren gekommen sind; das sind Popsongs, natürlich "Pop" nach dem SYschen Verständnis. Klasse finde ich auch "Shoot", ein bedrohlich ruhiger Song, der durch die starke, erotische Stimme von Kim Gordon sehr eindringlich wirkt. All in all finde ich ganz einfach: klasse Album mit sehr unterschiedlichen Songs-also keine Spur von einheitlichem "Noisebrei".
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Institution in Sachen Qualität, 29. April 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Dirty (Deluxe Edition) (Audio CD)
Ich glaube nicht, dass es notwendig ist, die Genialität dieser einzigartigen Band erneut darzulegen. Es scheint mir wie ein Wunder über viele Jahre hindurch, so viel gute Musik zu produzieren zu können, und sich dennoch nicht wie tausend-mal durchgekaut anzuhören.
Entscheidet sich der Konsument für die Dirty-DELUXE-Edition, so wird diesem eine CD geliefert, die man glatt als Höhepunkt der Schaffenskarriere der New-Yorker ansehen könnte (obwohl man das nicht darf, weil durch ein explizites Lieblingsalbum allen anderen Alben weniger Genialität zugesprochen werden würde, und das absolut nicht gerechtfertigt ist).
Das ganz spezielle an 'Sonic Youth': Sie haben mich "Musik hören" gelehrt, durch sie bin ich an "Musikverständnis" näher herangerückt. Höre ich mir beispielsweise alte Platten an, so entdecke ich dank SY jedesmal neue Facetten, die mir zuvor nicht aufgefallen wären.
Eine Band wie ein Berg - wer Sonic Youth verschmäht, der muss ein Green-Day-Fan sein.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Betörend schöner Lärm, 8. Juli 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Dirty (Audio CD)
Noch eine Schippe härter als "Goo", ohne dass Substanz verloren geht. SY "dekonstruieren" wieder munter drauflos, aber es entstehen Songs von klirrender Kälte und zugleich (s.o.) betörender Schönheit (On The Strip / Sugar Kane / Orange Rolls.../ Chapel Hill). Wer diese Platte nicht kennt, hat etwas verpasst.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Holzhammer, 22. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Dirty (Audio CD)
Schnell sollte sich zeigen, dass ein Wildgewächs, wie die New Yorker Alternativerock-Institution auf dem großen Markt nur schwer zu etablieren sein wird. Zu lange waren Sonic Youth in den Achtzigern im Underground, haben sich musikalisch auf ganz natürliche Art und Weise entwickelt und gelernt früh Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Vielleicht waren Thursten Moore, Kim Gorden, Lee Ranaldo und Steve Shelley aber auch einfach schon selbst ein wenig zu alt, um sich für ein kleines bisschen mehr Aufmerksamkeit und Erfolg verbiegen zu lassen. Das damalige Underground-Prestige-Objebt Sonic Youth sollte für ihre neue Label-Heimat Geffen (bei denen auf Thursten Moore`s Anraten auch Nirvana unterschrieben) schnell zum Problemkind werden. Das jugendliche, alternative Rock-Publikum in den frühen 90ern stand zwar auf Indierock, aber er musste nicht nur rebellisch und laut sein, sondern auch Wut und Verzweiflung aus allen Poren sprießen lassen. Sonic Youth konnten diesen Anforderungen nur bedingt gerecht werden. Entweder waren die Leute von ihnen überfordert oder sie konnten erst gar nichts mit ihrer Musik anfangen. „Dirty“ sollte der zweite Anlauf nach dem nur semi-kommerziell erfolgreichen „Goo“ sein. Interessant ist, dass die Band für dieses Album mit dem gleichen Mann zusammen gearbeitet haben, der auch für den Feinschliff von Nirvana`s „Nevermind“ verantwortlich war: Butch Vig. „Dreckig“ umschreibt den Sound von „Dirty“ vielleicht nicht am besten, aber er deutet zumindest schon gut den Kurs an, den die Band mit diesem Album anpeilen wollte. Nämlich eine klare Abkehr von der Eingängigkeit seines Vorgängers. Deswegen ist „Dirty“ keine wirkliche Weiterentwicklung, sondern eher die Wieder-Nüchtern-Werdung nach dem Quasi-Annäherungsversuch an den Hype. Die chaotischen Noiserock-Feedbacks schlagen in „100 %“, „Wish Fulfillment“ und „Youth Against Fascism“ wieder deutlich höhere Wellen, der Bass pumpt so lebendig wie eh und je und Kim Gorden quengelt, faucht und zischt in „Swimsuit Issue“ und „Drunken Butterfly“ wie eine wilde Streunerkatze. „Dirty“ klingt oft nach Holzhammer und wie das Wieder-Los-Werden-Wollen schlechter und lästiger Angewohnheiten. Nur kommt der Band leider das melodische Feingefühl manchmal abhanden, weswegen sich das Album in seinen schwächsten Momenten als etwas affektiert und einfältig erweist. In der Rückschau sicherlich einer spannendsten Momente des Alternativerocks in der frühen 90ern. Wer aber ein komplettes Sonic Youth-Album möchte, der hört lieber „Goo“ oder die Alben, die dieses erst möglich gemacht haben.
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3.0 von 5 Sternen Holzhammer, 29. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Dirty [Delux Edition] [Ltd.ed] (Audio CD)
Schnell sollte sich zeigen, dass ein Wildgewächs, wie die New Yorker Alternativerock-Institution auf dem großen Markt nur schwer zu etablieren sein wird. Zu lange waren Sonic Youth in den Achtzigern im Underground, haben sich musikalisch auf ganz natürliche Art und Weise entwickelt und gelernt früh Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Vielleicht waren Thursten Moore, Kim Gorden, Lee Ranaldo und Steve Shelley aber auch einfach schon selbst ein wenig zu alt, um sich für ein kleines bisschen mehr Aufmerksamkeit und Erfolg verbiegen zu lassen. Das damalige Underground-Prestige-Objebt Sonic Youth sollte für ihre neue Label-Heimat Geffen (bei denen auf Thursten Moore`s Anraten auch Nirvana unterschrieben) schnell zum Problemkind werden. Das jugendliche, alternative Rock-Publikum in den frühen 90ern stand zwar auf Indierock, aber er musste nicht nur rebellisch und laut sein, sondern auch Wut und Verzweiflung aus allen Poren sprießen lassen. Sonic Youth konnten diesen Anforderungen nur bedingt gerecht werden. Entweder waren die Leute von ihnen überfordert oder sie konnten erst gar nichts mit ihrer Musik anfangen. „Dirty“ sollte der zweite Anlauf nach dem nur semi-kommerziell erfolgreichen „Goo“ sein. Interessant ist, dass die Band für dieses Album mit dem gleichen Mann zusammen gearbeitet haben, der auch für den Feinschliff von Nirvana`s „Nevermind“ verantwortlich war: Butch Vig. „Dreckig“ umschreibt den Sound von „Dirty“ vielleicht nicht am besten, aber er deutet zumindest schon gut den Kurs an, den die Band mit diesem Album anpeilen wollte. Nämlich eine klare Abkehr von der Eingängigkeit seines Vorgängers. Deswegen ist „Dirty“ keine wirkliche Weiterentwicklung, sondern eher die Wieder-Nüchtern-Werdung nach dem Quasi-Annäherungsversuch an den Hype. Die chaotischen Noiserock-Feedbacks schlagen in „100 %“, „Wish Fulfillment“ und „Youth Against Fascism“ wieder deutlich höhere Wellen, der Bass pumpt so lebendig wie eh und je und Kim Gorden quengelt, faucht und zischt in „Swimsuit Issue“ und „Drunken Butterfly“ wie eine wilde Streunerkatze. „Dirty“ klingt oft nach Holzhammer und wie das Wieder-Los-Werden-Wollen schlechter und lästiger Angewohnheiten. Nur kommt der Band leider das melodische Feingefühl manchmal abhanden, weswegen sich das Album in seinen schwächsten Momenten als etwas affektiert und einfältig erweist. In der Rückschau sicherlich einer spannendsten Momente des Alternativerocks in der frühen 90ern. Wer aber ein komplettes Sonic Youth-Album möchte, der hört lieber „Goo“ oder die Alben, die dieses erst möglich gemacht haben.
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3.0 von 5 Sternen Holzhammer, 29. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Dirty +1 [Ltd.Re-Issue] (Audio CD)
Schnell sollte sich zeigen, dass ein Wildgewächs, wie die New Yorker Alternativerock-Institution auf dem großen Markt nur schwer zu etablieren sein wird. Zu lange waren Sonic Youth in den Achtzigern im Underground, haben sich musikalisch auf ganz natürliche Art und Weise entwickelt und gelernt früh Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Vielleicht waren Thursten Moore, Kim Gorden, Lee Ranaldo und Steve Shelley aber auch einfach schon selbst ein wenig zu alt, um sich für ein kleines bisschen mehr Aufmerksamkeit und Erfolg verbiegen zu lassen. Das damalige Underground-Prestige-Objebt Sonic Youth sollte für ihre neue Label-Heimat Geffen (bei denen auf Thursten Moore`s Anraten auch Nirvana unterschrieben) schnell zum Problemkind werden. Das jugendliche, alternative Rock-Publikum in den frühen 90ern stand zwar auf Indierock, aber er musste nicht nur rebellisch und laut sein, sondern auch Wut und Verzweiflung aus allen Poren sprießen lassen. Sonic Youth konnten diesen Anforderungen nur bedingt gerecht werden. Entweder waren die Leute von ihnen überfordert oder sie konnten erst gar nichts mit ihrer Musik anfangen. „Dirty“ sollte der zweite Anlauf nach dem nur semi-kommerziell erfolgreichen „Goo“ sein. Interessant ist, dass die Band für dieses Album mit dem gleichen Mann zusammen gearbeitet haben, der auch für den Feinschliff von Nirvana`s „Nevermind“ verantwortlich war: Butch Vig. „Dreckig“ umschreibt den Sound von „Dirty“ vielleicht nicht am besten, aber er deutet zumindest schon gut den Kurs an, den die Band mit diesem Album anpeilen wollte. Nämlich eine klare Abkehr von der Eingängigkeit seines Vorgängers. Deswegen ist „Dirty“ keine wirkliche Weiterentwicklung, sondern eher die Wieder-Nüchtern-Werdung nach dem Quasi-Annäherungsversuch an den Hype. Die chaotischen Noiserock-Feedbacks schlagen in „100 %“, „Wish Fulfillment“ und „Youth Against Fascism“ wieder deutlich höhere Wellen, der Bass pumpt so lebendig wie eh und je und Kim Gorden quengelt, faucht und zischt in „Swimsuit Issue“ und „Drunken Butterfly“ wie eine wilde Streunerkatze. „Dirty“ klingt oft nach Holzhammer und wie das Wieder-Los-Werden-Wollen schlechter und lästiger Angewohnheiten. Nur kommt der Band leider das melodische Feingefühl manchmal abhanden, weswegen sich das Album in seinen schwächsten Momenten als etwas affektiert und einfältig erweist. In der Rückschau sicherlich einer spannendsten Momente des Alternativerocks in der frühen 90ern. Wer aber ein komplettes Sonic Youth-Album möchte, der hört lieber „Goo“ oder die Alben, die dieses erst möglich gemacht haben.
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3.0 von 5 Sternen Holzhammer, 29. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Dirty (Audio CD)
Schnell sollte sich zeigen, dass ein Wildgewächs, wie die New Yorker Alternativerock-Institution auf dem großen Markt nur schwer zu etablieren sein wird. Zu lange waren Sonic Youth in den Achtzigern im Underground, haben sich musikalisch auf ganz natürliche Art und Weise entwickelt und gelernt früh Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Vielleicht waren Thursten Moore, Kim Gorden, Lee Ranaldo und Steve Shelley aber auch einfach schon selbst ein wenig zu alt, um sich für ein kleines bisschen mehr Aufmerksamkeit und Erfolg verbiegen zu lassen. Das damalige Underground-Prestige-Objebt Sonic Youth sollte für ihre neue Label-Heimat Geffen (bei denen auf Thursten Moore`s Anraten auch Nirvana unterschrieben) schnell zum Problemkind werden. Das jugendliche, alternative Rock-Publikum in den frühen 90ern stand zwar auf Indierock, aber er musste nicht nur rebellisch und laut sein, sondern auch Wut und Verzweiflung aus allen Poren sprießen lassen. Sonic Youth konnten diesen Anforderungen nur bedingt gerecht werden. Entweder waren die Leute von ihnen überfordert oder sie konnten erst gar nichts mit ihrer Musik anfangen. „Dirty“ sollte der zweite Anlauf nach dem nur semi-kommerziell erfolgreichen „Goo“ sein. Interessant ist, dass die Band für dieses Album mit dem gleichen Mann zusammen gearbeitet haben, der auch für den Feinschliff von Nirvana`s „Nevermind“ verantwortlich war: Butch Vig. „Dreckig“ umschreibt den Sound von „Dirty“ vielleicht nicht am besten, aber er deutet zumindest schon gut den Kurs an, den die Band mit diesem Album anpeilen wollte. Nämlich eine klare Abkehr von der Eingängigkeit seines Vorgängers. Deswegen ist „Dirty“ keine wirkliche Weiterentwicklung, sondern eher die Wieder-Nüchtern-Werdung nach dem Quasi-Annäherungsversuch an den Hype. Die chaotischen Noiserock-Feedbacks schlagen in „100 %“, „Wish Fulfillment“ und „Youth Against Fascism“ wieder deutlich höhere Wellen, der Bass pumpt so lebendig wie eh und je und Kim Gorden quengelt, faucht und zischt in „Swimsuit Issue“ und „Drunken Butterfly“ wie eine wilde Streunerkatze. „Dirty“ klingt oft nach Holzhammer und wie das Wieder-Los-Werden-Wollen schlechter und lästiger Angewohnheiten. Nur kommt der Band leider das melodische Feingefühl manchmal abhanden, weswegen sich das Album in seinen schwächsten Momenten als etwas affektiert und einfältig erweist. In der Rückschau sicherlich einer spannendsten Momente des Alternativerocks in der frühen 90ern. Wer aber ein komplettes Sonic Youth-Album möchte, der hört lieber „Goo“ oder die Alben, die dieses erst möglich gemacht haben.
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Rezension bezieht sich auf: Dirty (Deluxe Edition) (Audio CD)
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3.0 von 5 Sternen Holzhammer, 23. Januar 2014
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Dirty von Sonic Youth (Audio CD - 1992)
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