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am 22. Oktober 2004
ich, selbst musiker, habe 2004, immer auf der suche nach drummern (cobham, lenny white, etc), zum ersten mal bruford gehört. gott sei dank! ein völlig neuer (musikalischer) horizont hat sich eröffnet.
nach yes, king crismon und geneses wagt sich ausnahmeschlagzeuger bill bruford an ein solo album, mit jeff berlin (bass), dave stewart (key), alan holdsworth (guitars), im gepäck (incl. erotischen vocals von jeannette peacock bei einigen nummern). "feels good to me" - 1977/78.
der sound des albums ist: bruford. der mann hat einen schlagzeug sound, den 1977 keiner hatte, und wie er seine rhythmen gnadenlos reinpeitscht, einmal straight, einmal im zick-zack kurs, aber immer mit äusserster prezision und dem tüpfelchen am "i", das ihn eben zu einem ausnahmedrummer macht.
wir beginnen mit, "beelzebub": hektik und chaos wechseln sich mit sphärischen phasen mit holdsworths solos ab. dazu hektische xylophon-melodien, die noch öfter auf dem album kommen. einer der besten bruford songs überhaupt. "back to the beginning" wird mit sprechgesangvocals zu einer tollen progressive rock nummer, aber auf sehr hohem niveau. "seems like a lifetime" part1 mit vocals, hier funktionieren die vocals wirklich gut, langsame nummer, part2 dafür rockigges instrumental, spitze! "sample and hold", herrliche unisono, reihen sich aneinander, xylophon, bass, gitarre, schlagzeug, wie aus einem guss wird abgefahren. "feels good to me" ohrwurmrefrain, etwas spacig angehaucht die nummer, sicher der kommerziellste song des albums, aber gut! "other end of august" wunder bare ballade wo die vocals am besten funktionieren, mit flügelhornsolo, schöne nummer. "if you cant stand the heat" als ob man noch nicht überzeugt wäre, dass hier geniale musiker am werk sind, wird einem dies hier nochmals klar und deutlich! DAS nenne ich einen bassisten, wieder mit xylophon. diese nummer ist nichts für schwache nerven, free fusion, genial, genial, genial. "springtime in siberia" wieder eine langsame nummer, mit flügelhornklängen. "adio a la pasada" die letzte nummer schickt nochmals auf eine längere reise, schraubt sich langsam hoch zum typischen bruford sound.
dieses und die nächsten beiden alben sind meiner meinung nach brufords beste alben. auf feels good to me bekommt man musik geboten, die man auch nach 20 jahren noch hören kann, weil sie nichts an faszination verliert. man muss bedenken, es waren junge musiker damals, und sie haben in einer zeit wo fusion todgesagt war, neue wege des fusion gesucht und gefunden. was man hier hört ist die erfüllung für schlagzeuger, bassisten, gitarristen, keyboarder, die anspruchsvollen jazzrock spielen wollen. aber auch nicht-musiker können hier getrost zugreifen. hinter dieser musik steckt natürlich mehr als bloße perfektion, nämlich hirn UND herz.....
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am 4. Januar 2010
Auch wenn der größte kommerzielle Erfolg für Bill Bruford erst einige Jahre später
mit seinen Earthwoks einsetzte hatte dieser Ausnahmedrummer gegen Ende der Siebziger
wohl den kreativen Höhepunkt seiner Karriere. Was die in diesem Zeitraum von ihm und
mit ihm veröffentlichten Scheiben belegen die heute als so etwas wie Spätklassiker des
Jazzrocks angesehen werden. Vor allem "Feels good to me","One of a kind" sowie die
erste Scheibe der kurzlebigen Neoprogrockgruppe "U.K." zeigen dies eindrücklich.
Wer diese Scheiben in Top-Qualität genießen will greift zu den älteren Polydor-Japan
Reissiues aus den Neunzigern,die neueren Mid-Price Reissiues von 2005 vom Winterfold-Label
sind leicht in der Dynamik eingeschränkt und wirken gleichzeitig etwas blasser und
dünner als die Original-LPs. Insgesamt ist ihre Qualität aber immer noch besser als z.B.
die des Reissiues von Lenny Whites "Venusian Summer" auf dem Wounded Bird Label.
Die Polydor-Japan Reissiues sind dagegen klanglich 1:1 Kopien der Originalscheiben
minus Störgeräusche. Die Original-LPs auf Polydor waren in der UK und D Pressung von
ausgezeichneter Qualität mit guter Dynamik und Transparenz.
Ich bin mir sicher das auch ein audiofiler Vinyl-Reissiue der genannten Bruford Scheiben
seine Abnehmer finden würde.
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am 27. November 2015
Nur wenige Drummer haben so einen eigenen, unverkennbaren, musikalischen Stil entwickelt wie Bill Bruford. Dass der auch noch außerordentlich anspruchsvoll und kaum zu kopieren ist, ließe sich auschweifend belegen und besingen. Aber, das hält eigentlich nur auf.
Mit diesem Album hier hat Bruford 1977 ein neues Kapitel im Jazzrock und im Prog und in beider Verschmelzung auf geschlagen. Frisch, pfiffig, überraschend, diszipliniert-kraftvoll aber auch mal elegisch und fast(!)-entspannend, sehr gut/klar produziert ... Mit Holdsworth, Berlin und Dave Stewart (keyboarder und Arrangeur; nein, nicht der von den Eurhythmics. Der war vorher hier Rotters Club und hier Of Queues and Cures (Remastered); unbedingt checken!) versammelte er eine schwer zu überbietende Band um sich. Auf je 2/3 Stücken gibt's noch die laszive Stimme von Annette Peacock und wunderbare Flügelhorntöne von Kenny Wheeler zu hören. Ja, das war/ist einerseits richtiger Jazzrock; aber kein amerikanischer. Ja, da waren/sind deutliche Einflüsse aus dem Prog; ohne dass man Bruford's berühmte frühere Stationen Yes oder King Crimson klar erkennen würde. Aber irgendwie klang's/klingt's doch anders, völlig emanzipiert.
Wenn ich nur ein einziges Stück auswählen dürfte, um irgendwen, etwa außerirdische, in weniger als 4 Minuten hören zu lassen, wie Jazzrock bzw. Jazzprogck klingt, wo alles, was an diesem Genre(s) so unwiderstehlich ist, perfekt aber sparkling und mitreissend zu genießen ist, dann wäre 'Beelzebub' von diesem tollen Album hier fast konkurrenzlos. 'Feels good to me' und das etwas ausgewogenere, fast(!) noch bessere Nachfolgewerk One of a Kind gehören in jede ernst zu nehmende Jazzrock-Sammlung. Da gibt's nichts zu verhandeln.
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am 6. November 2004
Habe es heute nochmal auf Tape gehört was vor ca. 27 Jahren aufgenommen wurde (unfassbar). Es hat mich wieder genauso erstaunt und umgehauen wie damals einfach genial, deshalb muß jetzt die CD her. Bin nur froh das Sie noch nicht gestichen worden ist. Eine Sternstunde von Bill Bruford und Co. habe viel von Ihm gehört auch mal LIVE im kleinen Kreis (ER KANN SO SPIELEN) aber ich wusste auch nicht das er mal bei GENESIS mitgespielt hat.
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