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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Allererste Sahne, 18. April 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Universal Mother (Audio CD)
Es gibt für mich zwei wirkliche "Aha"-Erlebnisse in den letzten 25 Jahren: Paul Simons Graceland und Sinead O'Connors Universal Mother. Ich habe wohl keine CD so oft gehört wie Universal Mother und finde sie eigentlich immer hörenswerter. Nur schade, daß die Radiosender diesem Album nicht die Aufmerksamkeit entgegen gebracht habe, die es meiner Ansicht nach verdient. Die Texte sind in weiten Bereichen sehr intim und offenbaren die Verletzlichkeit und Emotionalität dieser Ausnahmekünstlerin. Verstärkt wird dieser Eindruck noch durch die sparsame und zugleich gekonnte Instrumentalisierung sowie die phantastische Stimme, die auf dieser Platte besser klingt als auf irgendeiner ihrer anderen CDs. Sinead O'Connor hat mit Universal Mother ihr Meisterstück geliefert, das m. E. alle anderen ihrer Alben bei weitem übertrifft.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur Superlative, 16. September 2006
Von 
dreamjastie (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Universal Mother (Audio CD)
Für "Universal Mother" gibt es nur Superlative zu verteilen: dies ist das beste Album, das Sinead je gemacht hat. Und es ist das vielseitigste. Und das intimste obendrein. Nie wieder (und nicht zuvor) offenbarte sie so tiefe Einblicke in ihr verletzbares und verletztes Innenleben wie auf ihrem 1994er Album. Völlig zu Recht wurde es zum Klassiker. Die Platten gesuchter und gehypter Superstars verschwinden schon nach einem Jahr aus den Katalogen. Nicht so "Universal Mother". Ganz klar ein Qualitätsbeweis.

Das Intime und Persönliche macht sich nicht nur an den Texten fest ("I'm not no red football / To be kicked around in the garden / No no / I'm a red christmastree-ball / And I'm fragile '"), sondern auch in den Arrangements der Songs. Fängt sie bei "Fire on Babylon" mit einem modernen Popsong an (der im übrigen mit ihrer Mutter abrechnet und einiges von dem erklären könnte, warum Sinead so ist, wie sie eben ist), so geht sie dann zum Kammermusikalischen über ("John I love you" und "My Darling Child" sind ineinanderfließende Liebeserklärungen an Lebenspartner und Sohn, wobei ihre Mutterliebe doch ganz schön mit ihr durchgegangen ist) und wird im Mittelteil immer spartanischer: beim Nirvana-Cover "All Apologies" gibt es nur noch eine Gitarre, "A perfect Indian" kommt neben ihrer sphärischen Stimme nur mit Klavierbegleitung aus, "In This Heart" beschränkt sich auf eine mehrstimmige irische A capella-Interpretation, und bei "Tiny Grief Song" schließlich bleibt nur noch eine übrig: Sinead. Schicht für Schicht wird eine Zwiebel abgetragen. Beeindruckend und gänsehauterregend.

Und dann überrascht sie zum Schluss doch noch mal mit einem hiphop-lastigen politischen Song ("Famine"), mit dem sie musikalisch wieder auf der Höhe der damaligen Zeit ankommt. Intim auch der Schlußsong - hier wendet sie sich direkt an ihre Fans: "Thank you for hearing me". Das klingt fast nach Abschied.

Neben all dem Persönlichen beeindruckt die musikalische Vielfalt und Detailverliebtheit, z. B. die Trompete bei "Fire on Babylon" oder die Spieluhr in "John I love you". Mein Fazit kann auch nach zwölf Jahren nur lauten: Grandios! Göttlich! Eine selten gelingende Melange aus großartiger Musik, großartigen Texten, großartigen Arrangements, großartiger Interpretation und großartiger Produktion - hier ist sie gelungen!

Diese CD ist der Schlüssel zum Verständnis einer der talentiertesten Künstlerinnen der letzten zwanzig Jahre. Ich verneige mich.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen reifes Werk einer wunderbaren Künstlerin, 20. Dezember 1999
Rezension bezieht sich auf: Universal Mother (Audio CD)
Meine erste CD, deren Kauf mich bis zum heutigen Tage nicht enttäuscht hat. Denn hier ist alles versammelt, was für mich die Künstlerin Sinead O'Connor ausmacht: ruhige, aber dennoch kraftvolle Lieder, deren Inhalt von der wütenden Anklage ("Famine" - Thema der damals hausgemachten Hungersnot in Irland) bis zur hingebenden, tieffühlenden Liebe ("John I love you") reicht.
Die Lieder, die mir persönlich am besten gefallen, sind diejenigen, in denen die Instrumentierung stark zurückgenommen wird, um der himmlischen Stimme der Sängerin den Vortritt zu lassen. Trotz allem soll jedoch auch der künstlerische Anspruch der die Stimme harmonisierenden und kontrastierenden Instrumentierung seine Erwähnung finden. Besonders das schon erwähnte Liebeslied zeichnet sich in dieser Hinsicht durch Rhythmik- und Melodiewechsel aus, die es auch bei wiederholtem Hören nie langweilig werden lassen. Das fast durchweg gespielte Klavier tritt hier etwas in den Hintergrund, um neben Streichern und Schlagzeug eine wirkungsvolle Stimmung zu erzeugen und den Raum für die Phantasie des Zuhörers freizugeben.
Als besonderes "Schmankerl" findet sich ein kurzes Stück mit dem Titel "Am I a human", das von Sineads kleinem Sohn dargeboten wird und der Platte meiner Meinung nach den letzten Schliff verleiht.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 5 Sterne reichen nicht!, 7. Januar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Universal Mother (Audio CD)
Dies ist die mit Abstand staerkste CD, die Sinead O'Connormeiner Meinung nach herausgebracht hat. Kraftvolle Songs ('Babilon'/'Famine') mischen sich mit ueberwiegend sehr ruhigen Songs. Teilweise a'capella gesungen - wobei die wunderbare Stimme von Sinead besonders zur Geltung kommt. Neben der Musik fallen die hervorragenden Texte auf, "anklagend" bei 'Babylon'/'Famine'/'Red Football', "nachdenklich" 'Scorn not his simplicity' "liebend" 'John I love you' "traurig" 'Tiny grief song' oder "ironisch" in 'Thank you for hearing me', bei dem das Liebeslied am Schluss eine ueberraschende Wendung nimmt : "Thank you for breaking my heart". Das Album gehoert uneingeschraenkt zu meinen Top-Five!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Universal Mother/Persönlich, eigen und bewegend, 3. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Universal Mother (Audio CD)
Sinéad O'Connor war und ist immer für Überraschungen gut. Nachdem sie 1990 mit "I do not want what I haven't got" ihren kommerziellen Durchbruch und wie wir heute wissen einzigen großen kommerziellen Erfolg hatte, veröffentlichte sie rund zwei Jahre später ihr Swing-Album "Am I not your girl?". Everybody's Girl wurde sie nie und auch mir gefielen ihre Versionen von Swing/Jazz-Songs damals nicht besonders. Heute finde ich das Album nicht überragend, aber insgesamt ganz schön.

Weitere zwei Jahre später veröffentlichte sie mit "Universal Mother" eines ihrer schönsten Alben. Eine zumeist akustisch und ruhig gehaltene Reise ins Ich. Es ist Sinéad O'Connor hoch anzurechnen, dass sie damals nicht versuchte ihrem Erfolgsalbum aus dem Jahr 1990 einen Klon hinterher zu schicken. Vielleicht ist dies ihr intimstes, ihr zerbrechlichstes Album. Der bekannteste Song ist das pulsierende elektrische und damit für diese Platte nicht typische "Fire on Babylon". Ein qualvoller Text, tanzbare Musik, darüber ein klarer Gesang der kühl, hart, verletzlich, emotional und faszinierend ist. Ein Song über ihre Mutter, und das unendlich schwierige Verhältnis zwischen Mutter und Tochter. Zu Lebzeiten der Mutter kam es zu keiner Auflösung, viele für die Außenwelt unverständliche, verstörende Verhaltensweisen von Sinéad O'Connor dürften ihre Ursache ihrer schwierigen Kindheit haben. Wenn man ihre Musik mag, hofft man immer, dass alles einen guten Weg nehmen möge.

Nach "Fire on Babylon" folgt nun eine ganze Reihe eher ruhiger Songs. Vor allem das Piano, ab und an Streicher, dazu zweimal die akustische Gitarre dominieren die nächsten Lieder. Im Fade Out von "Red Football" begegnet uns noch einmal die Sinéad des Debuts oder der rotzigeren Momente von "I do not want what I haven't got". Ihre Coverversion von "All Apologies" des im selben Jahr verstorbenen Kurt Cobain ist in all ihrer Kargheit und Zurückgenommenheit eine sehr ergreifende Darbietung. Ein kurzes Stück wird von ihrem Sohn Jake gesprochen, zwei Songs sind reine A-capella-Stücke, bei einem wird sie noch von Backing Vocals begleitet, dann ist da nur ihre Stimme. Es fällt schwer hier einzelne Lieder hervorzuheben, "A perfect Indian" ist ein Juwel, aber das gilt auch für "Scorn not his simplicity", "John I love you" und und und.

Bei den letzten beiden Songs hören wir wieder Drums, Keyboards und Programming. Der Hiphopsong "Famine" setzt sich mit der durch die britische Besatzungsmacht verursachten Hungersnot und den daraus resultierenden Folgen auseinander. Im Refrain erinnert Sinéad O'Connor an die Lonely People aus dem Beatles-Song "Eleanor Rigby". Beim Schlusslied "Thank you for hearing me" muss ich immer an Peter Gabriel denken. Dazu passt ein kleiner Hinweis in den Liner Notes. 1990 sangen die beiden in Chile "Don't give up" zusammen und auf der gelungenen und schönen "US" hören wir Sinéad zweimal zusammen mit Peter Gabriel singen. Ein Lied in dem die Melodie immer wieder wiederholt und durch keinen Refrain aufgelöst wird. Die Auflösung hört man ganz am Schluss als Meeresrauschen.

Sinéad O'Connors Karriere hatte zwei Jahre zuvor in den USA (Zerreißen eines Papst-Fotos, ihre von der Öffentlichkeit als grundsätzlich empfundene Anti-Haltung) einen entscheidenden Knacks bekommen, dieser Riss wurde nie mehr gekittet. "Universal Mother" war daher auch wie alle Platten ab 1992 kein kommerzieller Erfolg. Dennoch ein sehr schönes und bewegendes Album. Abgesehen von der ebenfalls schönen EP "Gospel Oak" (1997) dauerte es sechs Jahre bis sie mit "Faith and Courage" wieder ein komplettes Album veröffentlichte.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen universal mother, 6. Februar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Universal Mother (Audio CD)
Die erste CD die ich mir von Sinead O'Connor gekauft habe. Die eindrucksvolle Stimme von Sinead O'Connor gemischt mit phantastischer Musikbegleitung ergiebt einen großartigen Mix, der sogar sechs Sterne verdienen würde.
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0 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut!!!!, 26. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Universal Mother (Audio CD)
war alles ok... cd top nur Hülle etwas Kratzig (lag aber daran das es keine neu Ware war. Habe dennoch sehr viel freude mit und würde jederzeit wieder kaufen.
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Universal Mother
Universal Mother von Sinead O'Connor (Audio CD - 1994)
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