weddingedit Hier klicken muttertagvatertag Cloud Drive Photos Learn More HI_KAERCHER_COOP Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip GC FS16

Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen5
4,2 von 5 Sternen
5 Sterne
1
4 Sterne
4
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Audio CD|Ändern
Preis:13,45 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 19. Dezember 2002
Durch diese Aufnahme schaffen es Michala Petri und Keith Jarrett, die künstlerisch oftmals unterschätzte Blockflöte aus dem Schatten der (barocken) Querflötenmusik herauszustellen und zu demonstrieren, dass mit diesem Instrument ein breites Spektrum an musikalischer Ausdrucksmöglichkeit und Virtuosität ebenso möglich sind. Interessanterweise geschieht dies durch eine Transkription der Querflötensonaten Bachs für Blockflöte, eine im Barock durchaus übliche Vorgehensweise.
Den beiden Musikern gelingt es, Virtuosität, höchste Spielfreude und musikalische Kreativität miteinander zu einer wunderschönen Aufnahme zu verbinden. Virtuosität geht hier aber niemals auf Kosten von künstlerischem Ausdruck oder verkommt zu bloßer Zurschaustellung musikalischer Fähigkeiten, sondern trägt dazu bei, die Intelligenz der Kompositionen Bachs durch virtuose Spielfreude zu unterstreichen. Dies geschieht unter anderem durch ein recht straffes Tempo in den schnellen Sätzen und ein an sich eher lineares musikalisches Denken, das mehr die Bewegung und das Fortschreiten, also die Melodik, in der Musik Bachs betont als die harmonischen Strukturen in seiner Musik. Dieser Ansatz trägt zu einer sehr fließenden Interpretation Bachs bei, die unnötige Schwere aus der Musik herausnimmt und durch seine filigrane musikalische Durchlässigkeit besticht. Ferner trägt dieser Ansatz dazu bei, die musikalischen Strukturen, die in Bachs Musik so überdeutlich zu Tage treten, hervorzuheben und dadurch Bachs sprachnahe Kompositionsweise und musikalische Intelligenz zu betonen. Faszinierend ist auch der musikalische Sog, der durch eine solch lineare Interpretation entsteht und der den Zuhörer in seinen Bann zieht, da das Ohr dem musikalischem Strom an Ideen ebenso wie bei der menschlichen Sprache als Kommunikationsmittel folgt und der Hörer auf diese Weise stark in den Bann der musikalischen Sprache Bachs gezogen wird. Intelligente Phrasierung und lebhafte musikalische Artikulation tragen weiterhin zu einem spannenden, musikalisch sehr sprechenden Hörerlebnis bei.
Durch ihre Herangehensweise an die Musik Bachs zeigen beide Künstler, wie sehr Bachs Musik von der Kommunikation der beteiligten Musiker untereinander, aber auch mit der Musik selbst lebt und arbeiten Imitationen in beiden Stimmen sorgfältig aufeinander abgestimmt, aber auch als durchaus eigenständig gespielt heraus. Sehr schön ist auch die Balance, die zwischen Petri und Jarrett besteht. Je nach musikalischem Gedankengut dominiert mal die Blockflöte, mal das Cembalo, und die Musik entwickelt hierdurch eine wunderbare Kommunikationsstruktur zwischen beiden Musikern.
Sehr interessant ist auch das Interview mit den beiden Künstlern im Booklet der CD. Dieses wirft ein interessantes Licht auf die Herangehensweise der Künstler an die oftmals sehr kopflastig interpretierte Musik Bachs, an die individuelle Vorbereitung beider vor den Aufnahmen und an die faszinierenden kreativen Prozesse, die sich noch während der Aufnahmen im Studio zwischen Petri und Jarrett abgespielt haben.
Insgesamt eine empfehlenswerte CD, die Blockflötenmusik auf höchstem technischen und musikalischen Niveau präsentiert und perfekte musikalische Symbiose zwischen zwei Musikern demonstriert.
0Kommentar|14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Dezember 2002
Durch diese Aufnahme schaffen es Michala Petri und Keith Jarrett, die künstlerisch oftmals unterschätzte Blockflöte aus dem Schatten der (barocken) Querflötenmusik herauszustellen und zu demonstrieren, dass mit diesem Instrument ein breites Spektrum an musikalischer Ausdrucksmöglichkeit und Virtuosität ebenso möglich sind. Interessanterweise geschieht dies durch eine Transkription der Querflötensonaten Bachs für Blockflöte, eine im Barock durchaus übliche Vorgehensweise.
Den beiden Musikern gelingt es, Virtuosität, höchste Spielfreude und musikalische Kreativität miteinander zu einer wunderschönen Aufnahme zu verbinden. Virtuosität geht hier aber niemals auf Kosten von künstlerischem Ausdruck oder verkommt zu bloßer Zurschaustellung musikalischer Fähigkeiten, sondern trägt dazu bei, die Intelligenz der Kompositionen Bachs durch virtuose Spielfreude zu unterstreichen. Dies geschieht unter anderem durch ein recht straffes Tempo in den schnellen Sätzen und ein an sich eher lineares musikalisches Denken, das mehr die Bewegung und das Fortschreiten, also die Melodik, in der Musik Bachs betont als die harmonischen Strukturen in seiner Musik. Dieser Ansatz trägt zu einer sehr fließenden Interpretation Bachs bei, die unnötige Schwere aus der Musik herausnimmt und durch seine filigrane musikalische Durchlässigkeit besticht. Ferner trägt dieser Ansatz dazu bei, die musikalischen Strukturen, die in Bachs Musik so überdeutlich zu Tage treten, hervorzuheben und dadurch Bachs sprachnahe Kompositionsweise und musikalische Intelligenz zu betonen. Faszinierend ist auch der musikalische Sog, der durch eine solch lineare Interpretation entsteht und der den Zuhörer in seinen Bann zieht, da das Ohr dem musikalischem Strom an Ideen ebenso wie bei der menschlichen Sprache als Kommunikationsmittel folgt und der Hörer auf diese Weise stark in den Bann der musikalischen Sprache Bachs gezogen wird. Intelligente Phrasierung und lebhafte musikalische Artikulation tragen weiterhin zu einem spannenden, musikalisch sehr sprechenden Hörerlebnis bei.
Durch ihre Herangehensweise an die Musik Bachs zeigen beide Künstler, wie sehr Bachs Musik von der Kommunikation der beteiligten Musiker untereinander, aber auch mit der Musik selbst lebt und arbeiten Imitationen in beiden Stimmen sorgfältig aufeinander abgestimmt, aber auch als durchaus eigenständig gespielt heraus. Sehr schön ist auch die Balance, die zwischen Petri und Jarrett besteht. Je nach musikalischem Gedankengut dominiert mal die Blockflöte, mal das Cembalo, und die Musik entwickelt hierdurch eine wunderbare Kommunikationsstruktur zwischen beiden Musikern.
Sehr interessant ist auch das Interview mit den beiden Künstlern im Booklet der CD. Dieses wirft ein interessantes Licht auf die Herangehensweise der Künstler an die oftmals sehr kopflastig interpretierte Musik Bachs, an die individuelle Vorbereitung beider vor den Aufnahmen und an die faszinierenden kreativen Prozesse, die sich noch während der Aufnahmen im Studio zwischen Petri und Jarrett abgespielt haben.
Insgesamt eine empfehlenswerte CD, die Blockflötenmusik auf höchstem technischen und musikalischen Niveau präsentiert und perfekte musikalische Symbiose zwischen zwei Musikern demonstriert.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. August 2012
Die Flötensonaten von Johann Sebastian Bach, die Keith Jarrett (am Cembalo) 1992 mit der dänischen Flötistin Michala Petri einspielte, sind durchweg schön anzuhören, wenngleich sie auf Dauer auch ein wenig ermüdend sein können. Von Bach sind insgesamt sieben Flötensonaten überliefert, davon je drei mit obligatem Cembalo und Generalbass sowie eine für Soloflöte. Bis auf letztere sind alle Sonaten auf dieser Aufnahme enthalten (BWV 1030-1035).
Die Bachwerke sind durchaus vertrackter und in vielerlei Hinsicht komplexer als die vergleichbaren Blockflötensonaten von Georg Friedrich Händel, die Jarrett und Petri knapp zwei Jahre zuvor aufgenommen hatten. Man muss sich dieser Musik also etwas konzentrierter widmen, als man das bei den Händelsonaten tun kann, die auch problemlos den Soundtrack zum Büchersortieren oder Abstauben geben könnten.
Auch bei den Bachsonaten ist es so, dass Jarrett sich gerne in die zweite Reihe begibt und der Flöte eindeutig den Vortritt lässt (auch wenn die Kompositionen das Cembalo manchmal durchaus prominenter erklingen ließen). Michala Petris Flötenspiel hat eine kräftige Aura, ist sehr präsent, ohne zu aufdringlich zu sein. Die beiden Künstler harmonieren wunderbar miteinander.
Insgesamt ist es eine tolle Musik, der aber dennoch mitunter etwas leicht Redundantes anhaftet - deswegen "nur" vier Sterne.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. November 2010
Die linke Hand von Jarrett spielt Basso Continuo und die rechte Hand spielt die Melodie. Er war vernünftig und wagte BWV 1030 - 1035 Bachs, die ursprünglich die Stücke für Flöte komponiert sind, mit Virtuosen der "Blockflöte" Michala Petri zu spielen. Als Folge sind es zart und ausdrucksvoll. Die Virtuosität von Michala Petri ist auch hörenswert.

Übrigens kam es bei einem Jazz Liebhaber gut an, als ich ihm diese CD hören lassen. Er sagte, daß Prest von BWV 1030 "drives". Und er kaufte diese CD.

Aufnahme: 1992
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. September 2015
... aber jetzt habe ich beide!
8 Wörter will Amazon hier haben - was soll der MIst?! "OK" reicht doch wohl!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

12,98 €
24,14 €