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am 21. August 2002
Dieses einfühlsame Album ist der Soundtrack für eine live Theater-Tanzproduktion von Stefan Mazurek, die sich dem österreichischen Maler und Zeichner Egon Schiele (1890-1918) im Jahre 1995 gewidmet hat.
Rachel's, das sind in diesem Fall Alyson Berger (Cello), Juan Carlos Siviero (Violine) und Rachel Grimes (Piano), komponieren eine Musik, die es nur durch drei Grundinstrumente vermag, mit Klarheit und Simplizität, die Höhen und Tiefen von Egon Schieles Leben nachzuzeichnen. Das Album prägt Traurigkeit und Melancholie, Verletzlichkeit und Fragilität, Kraft zum Leben und die Dunkelheit des Todes. Der Grundtenor ist von Schmerz getragen, das Album ist also eher für Stunden der Kontemplation und des Alleinseins geeignet, für Momente, in denen man mit sich alleine sein möchte. Alle Lieder sind instrumental und gehen tief in die Seele des Zuhörers. Es gibt kein Instrument, das dominiert, alle drei sind ausgewogen in der Komposition. Die Vollkommenheit des musikalischen Ausdrucks allein durch drei Instrumente begeistert den Zuhörer und kann zu Tränen rühren. Die Musik zu Egon Schiele gräbt sich tief in das seelische Innenleben des Hörers hinein und appelliert an die Sensibilität. Sie hat stellenweise auch eine verletzliche Erotik, die sich auch in Schieles Zeichnungen wiederfindet.
Rachel's schaffen es hervorragend, einen Blick auf das künstlerische Bewusstsein Schieles zu geben. Sie schaffen Klangwelten, in denen man Schieles Kunst, die sich dem expressiven (meistens erotischen) Ausdruck des menschlichen Körpers gewidmet hat, gut betrachten kann. Schiele selbst ist in seiner Kunstlaufbahn die direkte Konfrontation des Zuschauers mit der menschlichen Sexualität oft zum Verhängnis geworden. Sein Leben selbst war geprägt durch Tod, Selbstdarstellung, Exzentrismus und eine Art zu Malen, die in der direkten und ausdrucksstarken Darstellung von Mimik, Gebärden und Gefühlen einzigartig ist und die fliessende Linie von Klimt zur eckigen, kantigen, dunkleren aber lebendigeren werden ließ. Eine Linie, die verletzlich, intensiv, emotional und stark die meist dürre Figur des Zeichenmodells umreißt. Eine Linie, die sich Rachel's zum Vorbild ihrer Musik gemacht haben.
Egon Schiele starb mit 28 Jahren.
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am 26. November 2002
Dieses einfühlsame Album ist der Soundtrack für eine live Theater-Tanzproduktion von Stefan Mazurek, die sich dem österreichischen Maler und Zeichner Egon Schiele (1890-1918) im Jahre 1995 gewidmet hat.
Rachel's, das sind in diesem Fall Alyson Berger (Cello), Juan Carlos Siviero (Violine) und Rachel Grimes (Piano), komponieren eine Musik, die es nur durch drei Grundinstrumente vermag, mit Klarheit und Simplizität, die Höhen und Tiefen von Egon Schieles Leben nachzuzeichnen. Das Album prägt Traurigkeit und Melancholie, Verletzlichkeit und Fragilität, Kraft zum Leben und die Dunkelheit des Todes. Der Grundtenor ist von Schmerz getragen, das Album ist also eher für Stunden der Kontemplation und des Alleinseins geeignet, für Momente, in denen man mit sich alleine sein möchte. Alle Lieder sind instrumental und gehen tief in die Seele des Zuhörers. Es gibt kein Instrument, das dominiert, alle drei sind ausgewogen in der Komposition. Die Vollkommenheit des musikalischen Ausdrucks allein durch drei Instrumente begeistert den Zuhörer und kann zu Tränen rühren. Die Musik zu Egon Schiele gräbt sich tief in das seelische Innenleben des Hörers hinein und appelliert an die Sensibilität. Sie hat stellenweise auch eine verletzliche Erotik, die sich auch in Schieles Zeichnungen wiederfindet.
Rachel's schaffen es hervorragend, einen Blick auf das künstlerische Bewusstsein Schieles zu geben. Sie schaffen Klangwelten, in denen man Schieles Kunst, die sich dem expressiven (meistens erotischen) Ausdruck des menschlichen Körpers gewidmet hat, gut betrachten kann. Schiele selbst ist in seiner Kunstlaufbahn die direkte Konfrontation des Zuschauers mit der menschlichen Sexualität oft zum Verhängnis geworden. Sein Leben selbst war geprägt durch Tod, Selbstdarstellung, Exzentrismus und eine Art zu Malen, die in der direkten und ausdrucksstarken Darstellung von Mimik, Gebärden und Gefühlen einzigartig ist und die fliessende Linie von Klimt zur eckigen, kantigen, dunkleren aber lebendigeren werden ließ. Eine Linie, die verletzlich, intensiv, emotional und stark die meist dürre Figur des Zeichenmodells umreißt. Eine Linie, die sich Rachel's zum Vorbild ihrer Musik gemacht haben.
Egon Schiele starb mit 28 Jahren.
"Auch das erotische Kunstwerk hat Heiligkeit" (Egon Schiele)
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