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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Typisch für die späten 50er
Es gibt eine verwirrend große Anzahl von Aufnahmen des Weihnachtsoratoriums von Bach: Thomas, Flämig, K. Richter, Rilling usw. Jede Aufnahme ist in ihrer Art interessant, aber man muß beachten, daß sie in ganz unterschiedlichen Perioden entstanden sind. Die Version von Kurt Thomas, die hier angeboten ist, ist gewissermaßen typisch für die...
Veröffentlicht am 12. November 2006 von Mathias von Gersdorff

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ist feierlich = lahm?
Als ich mir diese Aufnahme nach längerer Zeit mal wieder angehört habe, habe ich bemerkt, wie sich auch meine HÖrgewohnheiten verändert haben. Die Ein-
spielung, die ich früher sehr geschätzt habe, finde ich heute eher ermüdend und lahm - Weihnachtsstimmung, Freude über Geburt und Erlösung, sind nicht
wirklich zu...
Vor 17 Monaten von Almartin veröffentlicht


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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Typisch für die späten 50er, 12. November 2006
Von 
Mathias von Gersdorff - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Weihnachts-Oratorium (Gesamtaufnahme) (Audio CD)
Es gibt eine verwirrend große Anzahl von Aufnahmen des Weihnachtsoratoriums von Bach: Thomas, Flämig, K. Richter, Rilling usw. Jede Aufnahme ist in ihrer Art interessant, aber man muß beachten, daß sie in ganz unterschiedlichen Perioden entstanden sind. Die Version von Kurt Thomas, die hier angeboten ist, ist gewissermaßen typisch für die 50er Jahre. Das merkt man vor allem an den Tempi, die wesentlich langsamer sind als die von späteren Aufnahmen. Das war aber damals normal. Auch die Opern aus dieser Zeit wurden viel langsamer gespielt. Wer spätere Aufnahmen gewohnt ist, wird das möglicherweise stören. Außerdem waren in den 50er Jahren und früher die Aufnahmen musikalisch technisch nicht so perfekt wie die späteren. Man hat manchmal den Eindruck, daß die Musiker sich kurz eingespielt haben und gleich danach in die Aufnahme gingen. Das gibt aber diesen älteren Aufnahmen einen besonderen Charme (Wobei diese Aufnahme nicht so sehr alt ist und sogar schon Stereo ist). In den 40ern und 50ern stand nämlich nicht die technische Perfektion im Vordergrund, sondern die Inspiration und die Verinnerlichung der Botschaft des Textes.

Aus diesen Gründen ist diese Aufnahme durchaus empfehlenswert. Wem das aber alles stört, sollte die von Martin Flämig wählen. Sie ist auch insgesamt die beste Aufnahme des Weihnachtsoratorium. Besser sogar als Karl Richter und auf jeden Fall besser als die von Helmut Rilling.
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31 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar gelungen, 17. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Weihnachts-Oratorium (Gesamtaufnahme) (Audio CD)
Eine wirklich traumhafte Einspielung des Weihnachtsoratoriums!
Sowohl Solisten als auch Orchester vermitteln "Weihnachtsstimmung"!
Das Libretto zeigt sich als besonderes Schmankerl, denn hier wurden die Originaldrucke abfotografiert.
Man hält sozusagen fast ein Stück "Geschichte" in seinen Händen.
Und diese Einspielung lohnt sich auch, wenn man das Weihnachtsoratorium bereits besitzt
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ist feierlich = lahm?, 1. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Weihnachts-Oratorium (Gesamtaufnahme) (Audio CD)
Als ich mir diese Aufnahme nach längerer Zeit mal wieder angehört habe, habe ich bemerkt, wie sich auch meine HÖrgewohnheiten verändert haben. Die Ein-
spielung, die ich früher sehr geschätzt habe, finde ich heute eher ermüdend und lahm - Weihnachtsstimmung, Freude über Geburt und Erlösung, sind nicht
wirklich zu finden.
Das Orchester spielt erstklassig, bei den Solisten sind nur die Herren Dietrich Fischer-Dieskau und Josef Traxel angemessen, Marga Höffgen wäre bei Wagner besser aufgehoben, und Agnes Giebel klingt für meinen Geschmack hier zu kühl. Auch der Chor ist nicht immer gut in Form. Insgesamt eine Auf-
nahme, die eher interessant als faszinierend ist.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Geschmackssache, 5. März 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Weihnachts-Oratorium (Gesamtaufnahme) (Audio CD)
Alles in allem zwar keine schlechte Einspielung des Weihnachtsoratoriums, aber dennoch Geschmackssache. Ab und zu drückt der Tenor ein wenig bei den Spitzentönen, die Altistin bringt manchmal ein, für meinen Geschmack, etwas zu großes Vibrato hervor und die Tropeten sind nicht wirklich immer sauber. Dies alles kommt aber nur sehr selten vor, und hätte mich auch kaum gestört. Was mich aber wirklich gestört, und manchmal geradezu nervös gemacht hat, waren die enorm langsamen Tempi! Diese sind teilweise so langsam, dass die Musik den Bezug zum Text nicht mehr halten kann. "Jauchzet, frohlocket" langsam zu singen, macht in meinen Augen denselben Sinn, wie der Versuch langsam Wasserski zu fahren. Diese Tempi, die leider durch das ganze Stück durchgehalten werden, nehmen dem Weihnachtsoratorium seine unglaubliche Fröhlichkeit. Sogar die Hirtensinfonie ist noch langsamer, als man sie eh schon kennt. Die Choräle sind allerdings sehr schön und im Tempo angemessen. Auch die Sopranistin und Fischer-Dieskau singen ganz hervorragend.
Wer sich die CD kaufen möchte, sollte sich unbedingt zuerst die Tonbeispiele anhören und dann entscheiden, ob die Tempi seinem Geschmack entsprechen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grenzwertig, 3. Juni 2011
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Weihnachts-Oratorium (Gesamtaufnahme) (Audio CD)
Diese Aufnahme könnte ein Glücksfall einer historischen Aufnahme sein : wunderbare Solisten, ein sehr schlankes und prachtvoll klingendes Orchester, eine exzellente Aufnahmetechnik. (Aufnahme Dezember 1958)

Grenzwertig hingegen ist die Langsamkeit, mit der Thomas das Werk dirigiert. Man hört das Weihnachtsoratorium zeitweise quasi in Zeitlupe. Ob einem das gefällt, muss man selbst entscheiden. (Ein Nebeneffekt : man kann die komplexe Komposition ganz genau bis in die feinsten Details verfolgen - insbesondere bei den Bass-Figuren.) Trotz der Langsamkeit wird das Werk sehr geschmeidig, rythmisch und genau gespielt. Durch das niedere Tempo und die kammermusikalische Besetzung entstehen auch eine besondere Innigkeit und Ausdrucksstärke sowie eine hervorragende Textverständlichkeit und faszinierende Echo-Effekte.

Als einzige Aufnahme würde ich diese Einspielung nicht empfehlen. Als höchst interessante und beeindruckende zusätzliche Version hingegen sehr.

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Meine Lieblingsaufnahme ist die von Eugen Jochum - Ameling - Fassbäender - Prey - Chor und Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks (Philips).
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