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TOP 500 REZENSENTam 4. Februar 2007
Wie oft ist Flotows heitere Spieloper schon totgesagt worden? Wie oft hat man sie als kitschiges, billiges und sentimentales Machwerk verunglimpft!
Gott sei Dank gibt es aber auch Gegenbewegungen. So hat der berühmte Loriot es sich nicht nehmen lassen, das Werk für die Stuttgarter Oper selbst zu inszenieren, und das mit so großem Erfolg, daß man sie inzwischen in dieser Gestalt wieder herausgebracht hat.
Die hier besprochene alte Aufnahme ist ein ganz besonderes Dokument und dazu angetan, auch unverbesserliche "Martha"-Kritiker milde zu stimmen. Sie wurde im November 1944, also in den letzten Kriegsmonaten, in der damals unter ständigem Bombenhagel liegenden Reichshauptstadt aufgezeichnet. Man merkt der Produktion die turbulenten Zeitumstände nicht an. Ich habe sogar den Eindruck, daß damals "die schönste Martha aller Zeiten" entstanden ist. Erna Berger, die unvergessene, großartige Sängerin, zeichnet ein glaubhaftes Porträt der Titelrolle und singt mit ihrer jungmädchenhaften Stimme ganz einfach betörend. Welche andere Sängerin hat die "Letzte Rose" so natürlich und doch so anrührend besungen? Keine Spur von Kitsch! Als Lyonel begegnen wir dem jungen Peter Anders, der seine strahlende Tenorstimme mit ganzem Einsatz zur Geltung bringt. Als Plumkett erfreut uns Josef Greindl. Im berühmten "Porterlied" und auch im Duett Plumkett/Lyonel läßt er den Hörer spüren, über welche Reserven seine klug geführte Baßstimme verfügte. Die übrigen Rollen sind angemessen besetzt, mit Künstlern, die allerdings heute den meisten kaum noch bekannt sein dürften. Der Chor der Berliner Staatsoper singt präsent und textdeutlich, und die von Johannes Schüler dirigierte Staatskapelle Berlin war zum Zeitpunkt der Aufnahme ein ganz hervorragender Klangkörper.
Natürlich ist die Klangqualität bescheiden, aber die herrlichen Stimmen kommen klar und unverfälscht aus den Lautsprechern. Schade, daß das Orchester ein wenig zu viel im Hintergrund bleibt. Eine schöne, unwiederbringliche Aufnahme, die sich auch der zulegen sollte, der das Werk bereits mit der hervorragend klingenden Produktion von Robert Heger (1968) mit Rothenberger, Gedda und Prey im Regal hat. Er erwirbt eine klanglich antiquierte, gesanglich aber wunderbare Ergänzung.
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am 3. März 2007
Diese komische Oper begeistert vom ersten bis zum letzten Ton, reiht sich doch von der herrlichen Ouvertüre angefangen bis zum überschäumenden Finale ein Ohrwurm an den anderen, wie seit früher Kindheit Tagen, letzte Rose, Mitternacht, Porterlied, ach so fromm, mag der Himmel euch vergeben usw. Alle Mitwirkenden sind von einer prächtigen Spiellaune, die sich unwillkürlich auf den Hörer überträgt und bei diesem Freude und Begeisterung auslöst. Erna Berger, Peter Anders, Eugene Fuchs, Josef Greindl, Else Tegetthof sind alles Namen, bei denen Technik, Schönheit und Lockerheit der Stimme eine ideale Synthese bilden und vergessen lassen, dass eine solche Operngattung oder Operette ebenso große Anforderungen an die Protagonisten stellt, wie eine melodramatische Oper. Schwung, Anmut und Charme mit einem gewissen Augenzwinkern im übertragenen Sinne sind die weiteren charakteristischen Merkmale. Über gewisse technische Mängel aus den Gegebenheiten der damaligen Zeit tröstet leicht die wunderbare Interpretation hinweg, bei denen alle Stimmen doch sehr plastisch abgebildet sind und auch Chor, Orchester und Dirigent ihre schönen Aufgaben perfekt wahrnehmen. Es stimmt wehmütig, dass mit einer solch erlesenen Künstlerschar heute eine Aufzeichnung mit moderner Technik nicht mehr möglich ist. Spätere Aufnahmen, teils mit großen Namen, mögen gewiss den einen oder anderen Vorzug haben, jedoch erreicht keine den Reichtum und die Geschlossenheit dieser alten Aufnahme aus den letzten Kriegstagen. Wer einen musikalischen Schatz heben und ein musikalisches Feuerwerk der guten Laune heben will, bei dem der Anflug einer gewissen Besinnlichkeit nicht fehlt, kommt an dieser Aufnahme nicht vorbei.
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am 25. Mai 2009
"Martha" gehörte einst zu den meistgespielten Werken der deutschen Opernbühne. Inzwischen ist es recht ruhig um diese Oper geworden, wahrscheinlich ist die Handlung den modernen Regisseuren zu harmlos.

Für mich ist diese Aufnahme ein großer Genuss. Es ist wunderbar so bekannte Melodien wie "Letzte Rose" oder "Ach so fromm, ach so traut" von solch wunderbaren Stimmen zu hören. Leider ist Peter Anders, der den Lyonnel singt durch einen tragischen Unfall sehr früh ums Leben gekommen; er hätte bestimmt eine internationale Karriere gemacht.

Die Tonqualität dieser historischen Aufnahme ist erstaunlich gut, die Stimmen sind sehr präsent.

Sehr empfehlenswert für alle Freunde deutschsprachiger Opern.
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am 17. Oktober 2013
Ich besass in meiner Jugend diese Aufnahme als Schallplatte
und habe sie oft gehört.
Die Aufnahme ist sehr gut und die Sänger-innen - keine Frage, einfach herrlich.
Obwohl ich nicht so sehr für die Komische oder eher heitere Oper bin,
diese Musik kann ich ohne Problem empfehlen,
denn sie gehört einfach zum Kulturgut und ist Unterhaltung erster Klasse.
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