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TOP 500 REZENSENTam 6. Februar 2010
Otto Nicolais letzte Oper von 1849 nach dem gleichnamigen Shakespeare-Stück gehört zu jenen deutschen romantischen Opern, die heute leider nur noch selten gespielt werden, weil sie der aktuellen Regiemode nicht entsprechen. Bei den "lustigen Weibern" kommt noch die Konkurrenz durch Giuseppe Verdis geniale letzte Oper "Falstaff" nach demselben Stoff dazu. Das ist sehr schade, denn Nicolais Oper verbindet den romantischen Tonfall des Freischütz mit der verzauberten Atmosphäre von Mendelssohns Sommernachtstraum und der Komik der Opern Albert Lortzings und Gaetano Donizettis. Die Musik ist voller Charme und Eleganz.

Jahrelang war die EMI-Aufnahme von 1963 unter Robert Heger konkurrenzlos. Sie konnte eine große Starbesetzung aufweisen, an der Spitze Gottlob Frick als Falstaff und der unschlagbare Fritz Wunderlich als Fenton. 1976 erschien dann diese Ost-West-Koproduktion, die für mich zu den schönsten Opern-Einspielungen überhaupt gehört:

Die Sänger sind bis in die kleinste Nebenrolle perfekt besetzt, angefangen mit Kurt Moll als Falstaff. Er verleiht der Partie neben der nötigen Komik auch Würde (das hat er Frick voraus), von der samtenen Schönheit seiner Stimme ganz zu schweigen. Seine Gegenspielerin Frau Fluth singt Edith Mathis (bei Heger noch die Anna) technisch souverän und mit viel Witz und Charme. Dazu kommen Bernd Weikls cholerischer Fluth, Hanna Schwarz' gravitätisch-augenzwinkernde Frau Reich, und, und, und. Helen Donath schafft es als Jungfer Anna, noch süßer zu klingen als Mathis. Und Peter Schreier hat zwar nicht den überrumpelnden Charme seines Vorgängers Wunderlich, ist aber trotzdem ein liebenswerter und musikalisch überzeugender Fenton.

Bernhard Klee hebt am Pult der - großartig spielenden - Staatskapelle Berlin mit spritzigen Tempi die Raffinesse und den Witz der Oper hervor, ohne die Romantik zu vernachlässigen. Ein klarer Trumpf gegenüber der behäbigen Leitung von Robert Heger in der EMI-Aufnahme. Nur daran, dass die Sprechtexte teilweise gekürzt und durch Überleitungen eines Sprechers ersetzt worden sind, muss man sich gewöhnen. Aber auch das stört nicht den Eindruck dieser wunderbaren Aufnahme.
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am 20. Januar 2010
Die Qual der Wahl hat man ja nun gerade nicht, wenn man sich für eine Einspielung dieser noch bis in die 70er Jahre so populären romantischen Oper entscheidet. Aber wie das so ist: handelte es sich hier nun nicht wirklich um einen musikalischen Leckerbissen, so wäre gewiss auch keine Digitalisierung der Aufnahme vorgenommen wirden. Die Interpreten zählten zur Zeit der Aufnahme zum allerbesten, was es im europäischen Raum gab. Das ist gewiss auch der Grund dafür, dass sich die Aufnahme immer noch im Programm befindet, obwohl die deutsche romantische Oper zurzeit eher ein Schattendasein führt. Wer sich von Trends lösen kann, wird seine wahre Freude an diesem Werk und insbesondere an dieser Einspielung haben.
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am 12. Juni 2007
Neben der alten Emi-Aufnahme mit Gottlob Frick zweifellos die beste Aufnahme des Werkes. Kurt Moll paßt ideal in den Falstaff, die Damen sind mit Edith Mathis als Frau Fluth und Hanna Schwarz als Frau Reich glänzend besetzt. Auch Helen Donath ist als Ännchen ideal, herrlich cholerisch singt Bernd Weikl den Fluth. Peter Schreier ist ein sehr nobler Fenton, das ist fast zuviel, stimmlich aber perfekt.
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am 28. Oktober 2011
Hervorragende Einspielung mit guten Sängerleistungen. Gutes Preis-Leistungsverhältnis der Audio Kasette. Habe keine Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Aufnahmen dieser Oper, aber diese hat mir auf Anhieb gefallen.
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am 28. Januar 2008
Bei allen deutschsprachigen Opern sind es immer und immer wieder der famose Kurt Moll und der grandiose Gottlob Frick, die um die Krone im Bassfach wetteifern. So auch in der Partie des Falstaff in den " Lustigen Weibern von Windsor." Wie bei zwei edlen Weinen, man sollte sie beide abwechselnd genießen. Wohl bekomm' es!
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