Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos Microsoft Surface Learn More sommer2016 saison Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,9 von 5 Sternen
40
4,9 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:27,87 €+ 3,00 € Versandkosten
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 28. Januar 2005
Viele Versionen des Weihnachtsoratoriums habe ich bereits gehört - die hier vorliegende Aufnahme empfinde ich als unerreicht. Sie ist die 1974/75 von der VEB aufgenommene Einspielung mit der exzellenten Besetzung Augér (Sopran), Burmeister (Alt), Schreier (Tenor) und Adam (Bass), die sowohl perfekt singen als auch unter Martin Flämigs Leitung eine Interpretation dieser Musik erreichen, die die Tiefe der Bachschen Komposition unvergleichlich auslotet. Hinzu kommt ein äußerst gut aufgelegter Dresdner Kreuzchor und glockenreine Knabenstimmen. Kaum zu schweigen vom tadellos aufspielenden Bachorchester der Dresdner Philharmonie.
Die Aufnahme ist perfekt (ein anderes Wort passt nicht) abgemischt, die Stimmen und die Instrumente sind klar und dennoch warm, ohne je indifferent zu klingen.
Die Bach-Trompeten klingen einfach nur göttlich.
Da spielt es kaum eine Rolle, dass die Aufnahmetechnik noch nicht digital war - selbst die Schallplatte dieser Vertonung habe ich bis zum Erscheinen der CDs sämtlichen neueren CDs vorgezogen, und das Mastering der CDs ist trefflich, den Charakter der Einspielung bewahrend, gelungen.
Für mich ist diese CD Referenz. Ich kann sie nur empfehlen.
66 Kommentare| 245 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. März 2008
Die Geschmäcker sind verschieden --aber für mich persönlich ist diese Aufnahme von all den vielen Aufnahmen die ich schon gehört habe, die Allerschönste.
Sie ist schwungvoll aber nicht zu "hart";-mit "Wärme" --aber die Stimmen glasklar,auch instrumental hervorragend.
Ich bin froh,dieses Kleinod gefunden zu haben, und kann sie jedem empfehlen.
HKL200021
0Kommentar| 52 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Dezember 2005
Viele Worte zu machen lohnt sich nicht: Man höre selber und sei überwältigt - große Musik groß vorgetragen, von den Besten der Besten.
Nur noch zur Aufnahmequalität: Hört man ganz genau hin, so lassen sich an sehr, sehr wenigen Stellen für Sekundenbruchteile ganz leichte "Schwankungen" feststellen, die von den Aufnahmebändern herrühren. Aber sonst ist der Klang herrlich rund, warm und ausgewogen, keine digitale Technik vermag das zu übertreffen und vielleicht sogar nicht einmal zu erreichen.
Fazit: Es geht nicht besser: Ein Meisterwerk meisterhaft vorgetragen!
Es mag sein, dass diese Aufnahme den Pedanten unter den Bach-Hörern nicht zusagt. Jene, die nur die sog. historische Aufführungspraxis gelten lassen und sich an den "neuesten Stand der Bachforschung" klammern, mögen sich unter ihren Bach-Perücken an den ihnen genehmen Einspielungen gütlich tun.
Barock-Musik als "quasi Tanzmusik" abzutun und alles, was dem womöglich zuwiderläuft, als monoton und langweilig zu bezeichnen, zeugt aber von einer eher eingeschränkten musikalischen Betrachtungsweise. Gerade die angeblich mitreißenden und ständig schwungvollen Dirigate können schnell ermüden.
Ich möchte im Gegenteil behaupten, dass diese Dresdener Aufnahme die Differenzierungen in der Komposition sehr gut zum Vorschein kommen lässt und auf diese Weise eine Spannung und "Power" erzeugt, die jegliche Monotonie gerade verhindert. Und die Qualität von Solisten und Chor dieser Aufnahme anzuzweifeln ist einfach nur anmaßend. Alle vier sind top und können nur erreicht, nicht übertroffen werden.
Letztlich sollte das Weihnachtsoratorium doch - und das war gewiss Bachs vornehmstes Anliegen - ein Stück Verkündigung sein! Das vermag diese - meinetwegen romantische - Interpretation auf die allerbeste Weise. Hier strahlt die Musik Wärme, Leben und Freude aus, die sicherlich auch, aber eben nicht nur auf tänzerischem Schwung aufbaut und in tiefgehender Weise beeindruckt!
0Kommentar| 78 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Dezember 2013
Diese CD kommt rundum samtweich daher, sowohl musikalisch als auch in der Verpackung. Ein roter samtbezogener Pappschuber: Der eine findet es edel, der andere kitschig. Kitschig darf es Weihnachten ja auch mal sein, nur bitte nicht musikalisch!

Diese Gefahr ist allein schon durch die erstklassige Besetzung mit Orchester, Leitung, Chor und Solisten gebannt, die sämtlich auf eine langjährige, seriöse und künstlerisch erstklassige Bachtradition in ihrem Werdegang verweisen können.

Dresdner Kreuzchor, Dresdner Philharmonie, Peter Schreier, Annelies Burmeister, Theo Adam: Diese Namen allein sorgen bei mir schon für Gänsehaut und nostalgische Gefühle. Zusammen mit den Thomanern und dem Gewandhausorchester waren sie in den 70er Jahren Ausweis des enormen, bis heute andauernden musikkulturellen Reichtums im anderen Teil Deutschlands.

Wie schön, dass die Aufnahme der VEB Deutsche Schallplatten Berlin in dieser Ausführung wieder aufgelegt wurde!

Samtweich also auch die Musik, klangästhetisch fernab des schlanken, vibratoarmen Musizierens der Vertreter einer historisierenden Aufführungspraxis. Martin Flämig zelebriert ein Oratorium mit warmem, sinnlichen Chorklang. Der Kreuzchor lässt es zuweilen an Luftigkeit und Transparenz etwas vermissen, dafür gelingen ihm die andachtsvollen, kontemplativen Passagen umso schöner und ergreifender. Flämig gibt hier Zeit zum Atmen.

Peter Schreier scheint als Evangelist geboren, so sehr ist ihm diese Rolle auf den Leib geschneidert. Distanz und Anteilnahme befinden sich bei ihm in den Rezitativen stets in einem perfekten Verhältnis. Freilich, sein charakteristisches, leicht "knödeliges" Timbre muss man mögen, ich liebe es!

Arleen Augér, als Amerikanerin unter Sachsen, fügt sich perfekt ins Ensemble ein. Mit klarer Artikulation nimmt ihr warm strahlender Sopran für sich ein. Herrlich die Echo-Arie "Flößt mein Heiland"! Annelies Burmeisters Alt steht dem in nichts nach.

Theo Adams Bass (für mich eher Bassbariton) besticht durch seine lyrischen Qualitäten mit schlanker Stimmführung.

Die beschriebenen Dispositionen des Sängerensembles, dabei stets frei von Manieriertheit, tragen zum samtigen Wohlgefühl bei, das diese Aufnahme bei mir hinterlässt. Das Klangbild der Aufnahme ist transparent, warm und ausgewogen. Die hierzu von einem Rezensenten geäußerte Kritik mit Verweis auf mangelhaftes ostdeutsches Aufnahmeequipment kann ich in keiner Weise nachvollziehen. Er möge sich einmal anhören, wie gesamtdeutsche Tontechniker 1994 Rillings Matthäus-Passion durch ein viel zu direktes Klangbild "verhunzt" haben.

Für den überaus günstigen Preis zumal ist diese Aufnahme des Weihnachtsoratoriums für mich konkurrenzlos.
33 Kommentare| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Dezember 2015
Musikkassetten in Dolby B von Eterna. Leider ist die Erste davon wegen Bandsalat am Anfang in schlechter Qualität und deshalb habe ich mir diese CD's gekauft. Auch hatte ich mir eine DVD in Dolby Digital aus einer Aufnahme in einer Kirche in Thüringen gekauft und war enttäuscht. Es gibt meiner Meinung nach keine bessere Bachinterpretation seines Weihnachtsoratoriums als diese. Sie gehört jedes Jahr zur Advents- und Weihnachtszeit zu meiner Lieblingsmusik...
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Februar 2015
Diese Aufnahme aus DDR-Zeiten habe ich bereits als Schallplatte von VEB Deutsche Scahallplatten Berlin / DDR (Label "ETERNA") und kaufte sie, um dieses Werk auch im Auto hören zu können (schließlich war ich als Mitglied des Dresdner Kreuzchores an der Aufnahme beteiligt....). Es stellt eine unvergessene Erinnerung an diese wunderbare Zeit in Dresden (DDR) dar.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Dezember 2015
Wie schon mehrfach ausgeführt, sind für mich die Berlin Classics- Aufnahmen erste Wahl. Wer die Interpreten und die Aufführungen aus DDR- Zeiten mag, bekommt hier hochwertig umgesetzte Aufnahmen auf CD. Original bei mir noch auf 3 MC's im Cover vorhanden, brauchten diese jetzt aufgrund Alterung und inzwischen fehlender Abspielmöglichkeit Ersatz.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Dezember 2015
Egal wie gläubig oder ungläubig man ist, die Weihnachtszeit und vor allem die Musik in dieser Zeit zieht doch jeden in seinen Bann. Egal, ob es neue Klassiker wie Last Christmas, was gefühlt 100 mal am Tag auf jedem Radiosender läuft, das Weihnachtsalbum von Michael Buble, oder einfach das gute alte Weihnachtsoratorium von Bach ist.
Wie bei jedem Klassiker dieses Bekanntheitsgrades gibt auch hier tausende von verschiedenen Aufnahmen, die auch oft eine andere Qualität haben. Leider sind manchmal die Aufnahmen mehr schlecht als recht geraten durch entweder einen unpassenden Raum, oder einem schlechten Tonmeister. Der häufigste Grund hierfür ist hierfür jedoch die Solisten. Leider findet man selten ein solch erstklassiges Quartett an Solisten auf einer Aufnahme eines Barock-Oratoriums. Ich weiß nicht genau warum erstklassige Chöre und Orchester ausgerechnet mit mittelklassigen Sängern zusammenarbeiten. Sicher machen sie ihre Arbeit und für die meisten Zuhörer auch zufriedenstellend, jedoch gerade als Sänger in der Stimmlage Tenor findet man es sehr schade, wenn die Höhe nicht so strahlend schön und leicht in perfektionierter Stimmführung und Technik gesungen wird.
Ich kann jedoch behaupten, dass ich noch nie eine Aufnahme mit einem solch herausragenden Evangelisten wie Peter Schreier gehört habe wie diese. Wo fast jeder die as und a nur falsettieren, damit sie nicht herausplatzen und sich somit eher verstecken, singt er diese Töne in perfekter Manier, ohne dass sie herausplatzen und den Melodie verlauf einschneiden.
Aber auch Arleen Auger brilliert trotz ihrer zarten beweglichen Stimme mit schöner Höhe und passend eingesetztem Vibrato.
Annelies Burmeister bringt wunderbar mit ihrem angenehm dunklem, fast mütterlichem Timbre, Maria zum Leben.
Theo Adam singt so leicht und beschwingt seine große Arie in der ersten Kantate, dass man nur staunen kann.
Im allgemeinen lässt sich sagen, dass die Sänger es schaffen trotz des ausserordentlichen Schwierigkeitsgrades dieses Werkes es kinderleicht anhören zu lassen.
Zum Chor muss nicht viel gesagt werden. Jedem, der sich ein wenig mit klassischer Musik beschäftigt, ist bewusst, dass der Dresdner Kreuzchor schon immer zu den besten in ganz Deutschland und der Welt gehört und sich auch diesen Ansprüchen mit Bravour stellt.
Martin Flämig ist für diese wunderbare Aufnahme als musikalischer Leiter größten Teils verantwortlich und ihm gebührt mein Dank hierfür. Ich denke, dass noch viele mehr genauso viel Spass an dieser Aufnahme haben werden wie ich.
Zu guter Letzt noch eine Kleinigkeit, die aber trotzdem nicht unerwähnt bleiben sollte. Die Verpackung der CD wird der Qualität der Aufnahme mehr als gerecht. Die Papp-Verpackung ist mit einem samtähnlichem Material (oder ist es wirklich Samt? ich weiß es nicht.) verkleidet, was dem ganzen einen sehr edlen Touch verleiht.
ich hoffe ich konnte euch mit meiner Rezension weite helfen und hattet Spaß beim lesen.
Dann noch einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr 2016!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. November 2013
Eine Weihnachtszeit ohne Weihnachtsoratorium ist für mich unvorstellbar.
Ich gehöre zur Generation Ü50 und kann nicht mehr sagen, wieviel verschiedene Aufnahmen ich bereits gehört und gesehen habe.

Diese Aufnahme ist für mich jedoch mit Abstand die Beste, in jeder Hinsicht.

Alle Ausführenden geben ihr Bestes.
Die Stücke werden in angenehmen Tempi gespielt und gesungen.

Bereits hier kann man Unterschiede machen, denn zu Bach's Zeiten gab es noch keine konkrete Taktvorgabe.
So hat jeder Dirigent einen gewissen Freiraum was die Tempi angeht.
Hört man sich zum Beispiel eine Aufnahme von Anfang der 1960er Jahre an, sind hier die Tempi sehr niedrig gehalten und wirken auf mich beinahe ermüdend.
Im Laufe der Zeit, bis heute haben sich diese jedoch sehr gesteigert.
So wirken auf mich Aufnahmen aus der heutigen Zeit beinahe hektisch weil alles so schnell gespielt wird.
Man kann fast das Gefühl bekommen, dass unter den Dirigenten ein Wettkampft stattfindet, wer die Stücke am schnellsten spielen kann. Das finde ich sehr schade.

Nicht bei dieser Aufnahme aus den Jahren 1974/75!
Der Dirigent, Martin Flämig, hat hier ein sehr angenehmes Tempo gewählt. Nicht zu langsam, nicht zu schnell.
Außerdem werden die Stücke angenehm weich dargeboten. Dieses ist besonders bei der Sinfonia, zu Beginn der 2.Kantate zu hören.
Alle Stimmen, egal ob von Solisten oder Chor sind klar und deutlich.
Die Bachtrompeten haben einen hellen und festlichen Klang.
Wer das Trompetenspiel von Ludwig Güttler kennt, der hört ihn deutlich raus.
Die Dresdner Phiharmonie liefert ein tadelloses Orchester.
Der Dresner Kreuzchor singt kristallklar und die Solisten, Arlen Auger, Annelies Burmeister, Peter Schreier und Theo Adam bieten ein Weihnachtsoratorium der Spitzenklasse.

Für mich, die beste Aufnahme aller Zeiten.
Ich kann diese CD nur empfehlen - ein Muss für Liebhaber der Bachmusik.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 4. Dezember 2011
Dass diese Aufnahme des Weihnachtsoratoriums von 1975 derzeit bei Amazon die meistverkaufte ist, hat mich offen gestanden gewundert:

So liegt der Aufnahme eine Interpretationsauffassung zugrunde, die man heute live eigentlich nicht mehr zu hören bekommt, weder in der Kirche noch im Konzertsaal. Auch Aufführungen, die nicht streng den Prinzipien der historisch informierten Aufführungspraxis folgen, sind heute frischer, schlanker, flotter als diese sehr feierliche, aber auch ziemlich weichgespühlte Aufnahme. Wohlgemerkt - große Fehler hat sie nicht:

Die Solisten gehören zu den besseren. Peter Schreier war ein technisch ausgezeichneter, stilsicherer Evangelist. Sein etwas trockenes Timbre passt zum Charakter des Erzählers ganz ausgezeichnet. In der 9 Jahre später entstandenen 1. Rilling-Aufnahme gefällt er mir allerdings noch besser, weil er freier, weniger akademisch singt. Dasselbe gilt für Arleen Auger, die in beiden Aufnahmen die Sopran-Partie singt und in der neueren merkwürdigerweise jünger, frischer, v. a. natürlicher klingt. Annelies Burmeister singt die Altarien mit schönem, dunkel timbriertem Mezzosopran und mütterlicher Ausstrahlung. Theo Adam ist in seinen Bachaufnahmen meist ein Problemfall - er wurde von den DDR-Verantwortlichen mehr wegen seines großen Namens als weltbekannter Wagner-Sänger verpflichtet als deshalb, weil er ein so versierter Bach-Sänger gewesen wäre. In dieser Aufnahme allerdings hat er sein berüchtigtes Tremolo gut im Griff und bewältigt auch die Koloraturen - für viele Bässe eine große Hürde - sehr achtbar.

Der Dresdner Kreuzchor singt feierlich, mit ausgewogenen, gut ausgebildeten Stimmen, die Dresdner Philharmoniker begleiten mit großem philharmonischen Sound.

Martin Flämig wählt sehr langsame Tempi und ein weiches, dunkles, volles, am Karajan-Sound orientiertes Klangbild. Statt die Kontrapunktik, die Vielstimmigkeit der Musik offenzulegen, setzt er auf einen homogenen Klang. Die Echoarie "Flößt mein Heiland" enthält kein Echo, das Vorspiel zu "Ich will nur Dir zu Ehren leben" klingt wie Schubert, Der Chor "Herrscher des Himmels" hat wenig Temperament, etc.. Der großen Emotion scheint der Dirigent zu misstrauen, setzt lieber auf prachtvolle Perfektion.

Insgesamt ist dies nicht meine Aufnahme: Wenn eine "klassische" Aufnahme, dann würde ich eine der beiden Rilling-Aufnahmen wählen (wegen der Solisten eher die erste, wegen des Temperaments die neuere). Wem es v. a. um die Solisten geht, ist mit der alten Karl-Richter-Aufnahme (mit Fritz Wunderlich, Gundula Janowitz, Christa Ludwig, Franz Crass) am besten bedient, trotz Schwächen im Chor.

Wer Temperament, Schwung, Transparenz sucht, sollte z. B. Harnoncourts 2. Aufnahme oder Gardiner (sehr flott) eine Chance geben.
33 Kommentare| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen