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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen (Für mich) GENIAL
Ich weiß überhaupt nicht, was man gegen dieses Album sagen kann. Wenn man bedenkt, unter welchen Umständen es aufgenommen wurde (extrem schlechtes Tonstudio, zusammen gebastelte Drums etc.) ist es einfach nur genial.
Man muss aber bedenken, dass es sich sehr zu dem "Komerz" Album Nevermind unterscheidet.
Ich würde auch eher sagen,...
Veröffentlicht am 23. April 2003 von Jonas Israel

versus
3.0 von 5 Sternen Die Anfänge der Band sagen mir nicht so zu
Nachdem mir bereits zwei andere CDs der Band (in utero und nevermind) sehr gut gefallen hatten, beschloss ich auch dieses Erstwerk der Gruppe zu kaufen. Es hat mich enttäuscht.

Fast jede Band verändert im Lauf ihrer aktiven Zeit ihren Stil. Einige werden experimenteller, andere publikumsaffiner. Die Anfänge von Nirvana sagen mir offensichtlich...
Vor 1 Monat von Eltje Weiß veröffentlicht


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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen (Für mich) GENIAL, 23. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Bleach (Audio CD)
Ich weiß überhaupt nicht, was man gegen dieses Album sagen kann. Wenn man bedenkt, unter welchen Umständen es aufgenommen wurde (extrem schlechtes Tonstudio, zusammen gebastelte Drums etc.) ist es einfach nur genial.
Man muss aber bedenken, dass es sich sehr zu dem "Komerz" Album Nevermind unterscheidet.
Ich würde auch eher sagen, dass es kein Album für den dahemaligen Mainstream war.
Die Lieder sind aber der Hammer. Gerade die Songs School, About A Girl, Love Buzz, Big Cheese, Blew und Floyd The Barber zeigen, was diese Band drauf hat(te).
Ich habe alle offiziellen Nirvana Alben und Bleach gefällt mir von allen am Besten. Bis auf das Best Of Album haben alle Alben 6 Sterne verdient.
Das ganze Album ist einfach nur Klasse und jedem (wirklichen !!!!) Fan von Grunge bzw. Nirvana mehr als nur zu empfehlen.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unmelodisches Zusammenspiel ?, 16. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Bleach (Audio CD)
Ich wundere mich, warum die Leute "Bleach" und "In Utero" mit Nevermind vergleichen wollen. Nervermind ist nur ein - wenn auch nicht unbedeutsamer - Ausschnitt in der Musikgeschichte von Nirvana und Kurts künsterlischen Schaffens. Dabei bin ich fest davon überzeugt, dass die beiden anderen Alben entscheidend zum "Kult-Status" dieser Band beigetragen haben. Und sie sind mindestens genau so "Nirvana" wie Nevermind.
Wer dieses Album als "unmelodisches Zusammenspiel" bezeichent, kann wohl einfach nichts mit dieser Musik anfangen. Warum soll man dann etwas bewerten, wovon man offensichtlich keine Ahnung hat. Ich denke, man sollte da auch einen gewissen Respekt zeigen, denn "Bleach" bietet genau das, was man von einer Grunge-Band, die Nirvana ja leztzlich war, erwarten kann. Und da ist "About a girl" natürlich eine Ausnahme (von einem "Madonna-Album" erwartet man ja schließlich auch keinen Punk-Rock). Dabei sind die Lieder auch gar nicht "unmelodisch". Viele davon sind absolute Live-Cracher wie "Scholl" (m.E. eines der genialsten Nirvana-Lieder überhaupt!) "Blew", "Love Buzz", aber das Album bietet noch viel mehr.
Für aller Nirvana-Anfänger ist dieses Album ein absoluter Muss, denn nur so lernt man den echten Nirvana-Sound kennen.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Oh ja, ihr erstes Werk..., 26. November 2003
Von 
Rezension bezieht sich auf: Bleach (Audio CD)
Mehrere Zehntausend Personen haben Bleach bei seinem Erscheinen gekauft. Wieviele hätten damals geglaubt, dass Nirvana eines Tages zu einer Rocklegende werden würde? Sicherlich nicht die breite Masse, denn Bleach verkörpert ohne Konzessionen eine Gruppe, die einen dunklen, schwer zugänglichen Rock praktiziert. Man könnte sogar soweit gehen und behaupten, dass Bleach das typische Profil einer Underground-Platte hat: Schwarz/Weißes Cover, kleine Produktion, kleines Label (Sub Pop war damals nur den Insidern bekannt), kontinuierliche elektrische Sterilität...
Während die ersten Akkorde von "Blew" ertönen, erkennt man bereits alle Besonderheiten von Nirvanas Stil. Als erstes findet man eigensinnige und nüchterne Passagen: Dröhnende Bässe und trockenes Schlagzeug bilden eine Tongrundlage, die so freundlich ist, wie die Berliner Mauer. Die Gitarren sorgen für eine bedrückende Athmosphäre mit schlagartigen Riffs, schleichenden und verdrehten Melodien. Die Stimme von Kurt Cobain scheint gleichgültig, täuscht allerdings nie wirklich über seine lasterhafte Agressivität hinweg: "Floyd the barber" verstärkt dies mit seinem fast hypnotisch hämmerndem Rhythmus noch zusätzlich. "About a girl" hat all die Besonderheiten die dem Album "Nevermind" überall erlauben werden, ein großer Hit zu werden (Was demnach auch geschah). Die Gitarren mit ihrem bedrohlich/derben Rhythmus sorgen für ein hald obskures, halb deutliches Spiel, während die Stimmelodien fast charmant, wenn nicht sigar ehrführtig wirken. "School" beginnt hingegen mit einem Riff, der Ähnlichkeit mit Soundgarden nicht von der Hand weisen kann und widerholt in effecktvolle Agressivität verfällt. "Love buzz", Remake der holländischen Gruppe "Shocking blue" überzeugt durch einen hypnotischen Bass und Gitarren, die nach und nach die Spannung durch Riffs und verschlossene Schnörkel steigern. Das schwere und knirschende "Paper cuts" lässt Cobain die Möglichkeit offen, eine zwischen Feuer und Äther zögernde Athmosphäre zu schaffen: Einfach super!!! Das feine "Negative creep" tritt an der Stelle, während "Scoff" an die Hirngespinste eines bessesenen Psychopathen erinnert. "Swap meet" und "Mr. Moustache" ergeben sich mit dünnen und überzeugenden Melodien der Tradition des erstklassigen agressiven Gehämmers. "Shifting" weist ein langsameres Tempo auf, ist allerdings auch einfacher gestrickt. "Big cheese" ist mit seinen scherzefüllenden Stimmen, den säuerlich klingenden Gitarren und seinem durchaus runden Rhythmus sehr effizient. "Downer" schließt das Album mit einem wesentlich ungleichmäßigeren und punkigerem Rhythmus ab. Schließlich und endlich ist bereits alles da: Die einfachen aber beleidigenden Melodien, mit Hoffnungslosigkeit gemischt, Gehässigkeit und Süßlichkeit, die bis zur Revolte geht. Der Rest ist vor allem ein Reife- und Produktionsprozess. Meinerseits ist Bleach eines der besten Debütalben aller Zeiten!
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen krank, bizarr, wütend, 18. Februar 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Bleach (Audio CD)
Das wohl emotionalste Album, das mir jemals in meinen CD-Player gekommen ist. Hier wurden die Gitarren massakriert, der Bass unterstreicht die Verzweiflung in Cobains verzerrter Stimme durch stumpfes, düsteres Stampfen, das trockene Schlagzeug verstärkt das Gefühl enormen, aufgestauten Drucks. Dieses Album diente wohl mehr als alle anderen der Katharsis von Kurt's gequälter Seele, die hier ihrem Selbsthass freien Lauf ließ. Durch den Gegensatz zwischen den für die Aggressivität dieses Werkes ziemlich langsamen Grundrhythmen aus Bass und Schlagzeug einerseits und dem oftmals kreischenden Gesang und der öfters verzerrten und eher schrillen, gequälten E-Gitarre auf der anderen Seite entsteht eine enorme Spannung, wie sie durch Härte und Schnelligkeit alleine gar nicht zu erreichen gewesen wäre. Ein Werk von ungeheurer Kraft und Zerstörungswut. Für alle die so richtig lauten, disharmonischen Gitarrenlärm mögen und mal richtig die Sau rauslassen wollen unbedingt zu empfehlen, da innerhalb des beschriebenen Rahmens durchaus Abwechslung stattfindet. Variationen der Wut, sozusagen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial, 23. März 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Bleach (Audio CD)
Das erste Nirvana Album ist in meinen Augen ein Meilenstein der Musikgeschichte. Weit ab vom bekannten Nirvanamainstreamkram gibt es dieses Album und lasst euch gesagt sein: Es rockt!
In jedem Song sind Aggression und Wut deutlich zu spüren. Musik, die unter die Haut geht.
Jedem zu empfehlen, der ein wenigstens ein bisschen für herrliche Indymusik übrig hat.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lauter Wegbereiter für die Revolution des Rock, 25. November 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Bleach (Audio CD)
Nirvanas Erstlingswerk kommt nicht grade auf leisen Sohlen daher. Die Seattler Band, die eine der wichtigsten des Jahrzehnts werden und die Szene wie kaum eine andere beeinflussen sollte, kultiviert 1989 auf "Bleach" den Sound, der später als "Grunge" etikettiert wird. Die Rhythmus-Section - Krist Novoselic am Baß und damals noch Chad Channing an den Drums - leistet saubere Arbeit und liefert ein staubtrockenes, solides Fundament für die Gitarrengewitter und Feedbacks. Und über allem Kurt Cobains Stimme. Der charismatische Sänger, der sich damals noch Kurdt Kobain nannte, macht keinen Hehl aus Schmerz, Verzweiflung, Angst und Wut. Seine Gefühle schreit er in Liedern heraus, die "Negative Creep" oder "Scoff" heißen.
Natürlich merkt man der Platte an, daß sie für gerade mal 606 $ produziert wurde, aber das tut der Musik keinen Abbruch. Im Gegenteil, das Ungeschliffene, Direkte, das die Band mit seltsam eingängigen Melodien kombiniert, verleiht ihr eine enorme Energie und Druckkraft. Zur damals ausgekoppelte Single "About a girl", eine wunderschöne Midtemponummer, schmolzen vier Jahre später bei der MTV-Unplugged-Session die Teenager reihenweise dahin. "Mit Strom" entfaltet der Song einen enorme treibende Intensität.
Vor dem großen Hype um das Phänomen Grunge, die Generation X und dem Kult um Cobain als "leader of a generation" veröffentlichen Nirvana auf dem Independent-Label Sub-Pop mit "Bleach" eine außergewöhnliche, zukunftsweisende Platte, die von der Kritik leider oft genug unterbewertet wird. "Bleach" war der Wegbereiter für "Nevermind", die Revolution des Rock und Nirvanas kometenhaften Aufstieg, der Kurt Cobain letztlich in den Selbstmord treiben sollte. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grunch-Rock Pur!!!, 16. März 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Bleach (Audio CD)
Das ist mal eine richtig coole von Nirvana,schon beim 1. Song "Blew" dachte ich das kann ja nur ein geiles Album sein.Das ist ein Grunch-Rock Album pur,wahrscheinlich nicht das bekannteste aber das "grunchigste".
Einfach ein Meilenstein und der Anfang der späten Karriere von Nirvana.

Vor allem Kurts Stimme kommt absolut super rüber und das Schlagzeug haut auch mal so richtig rein,es ist soger eigentlich eine Party-Platte da einen die Songs einfach irgendwie Glücklich machen.Sie hören sich alle irgednwie "fröhlich" an.

Für mich ein gelungendes Album und ich finde es dürfte in keiner Nirvana-Sammlung fehlen.Für eine so alte Cd ist vor allem der Sound der Platte 1A spitzenmässig gelungen.
Songs wie:
"Blew","Floyd the Barber","About a Girl" und "School" gehören bei Nirvana einfach dazu und wurden damals auf fast Allen Nirvana-Konzerten gespielt!
Für mich absolut ein wichtiges Album und umungehbar!!!

Anspieltipps:
1.Floyd the Barber
2.Blew
3.Swat Meet
4.About a Girl
5.School

Kurt R.I.P.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aus den untiefen eines versifften Kellers..., 5. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Bleach (Audio CD)
Was kann man zu Nirvanas Debüt sagen. Sicherlich das an etwas wie "Nevermind" hier noch nicht wirklich zu denken war. Das Erstwerk "Bleach" ist DAS typische Grunge-Album. Eine junge Band aus dem Nordwesten der USA, ein dreckiger Sound als wäre dieses Album mit einem Kassettenrekorder in einer Garage aufgenommen worden (tatsächlich kostete die Produktion nicht mehr als 600 Dollar), schmutzige und halbkaputte Gitarren auf denen unsaubere Riffs und schiefe Soli geschrammelt werden, ein Sänger der mehr oder weniger singen kann, ein Drummer welcher von dem Wort "Takt" offensichtlich nicht allzu viel hält, Texte die nur selten (oder gar keinen) Sinn ergeben, Melodien die eindeutig durch den Rock der 70er Jahre geprägt wurden allerdings mit einer Mischung aus Metal und Punk verkrustet werden... Das alles macht Nirvanas Debüt meiner Meinung nach zu dem Album welches den Begriff "Grunge" am besten definiert. Eine vom Leben ziemlich frustrierte Generation, die ihre Wut, Hoffnungslosigkeit und Lustlosigkeit durch Musik ausdrücken wollte die genauso hässlich war wie sie die Gesellschaft sahen. Grunge hatte auch seine schönen glatten Seiten, was Bands wie Pearl Jam eindrucksvoll bewiesen, doch wenn man etwas richtig glaubwürdiges suchte was eben deswegen unschön klang dann stieß man früher oder später immer auf Nirvana. Dabei machte sich Kurt Cobain im Gegensatz zu später bei diesem Erstling keinerlei Gedanken über Songwriting und Messages. Hauptsache irgendwie ein Album rausschmeißen und gucken was passiert. Gerade diese Unbekümmertheit und die teilweise verstörenden Lyrics, nicht zuletzt aber die schwere Musik machen Bleach zu einem sehr düsteren und schwerverdaulichen Album.
Es fängt tief und bitterböse mit "Blew" an. Trotz der übertrieben tiefer gestimmten Gitarren hört man eindeutig die Einflüsse des 70's-Rock heraus. "Floyd the Barber" zieht einen mit den aggressiven, prügelden Drums in den Bann. "About a Girl" ist eine sarkastische Abrechnung mit Kurts damaliger Freundin und der einzige richtige Popsong der schon in Richtung Nevermind weist. "School" ist quasi eine Hymne für den deprimierenden mit Gewalt angefüllten Schulalltag. "Love Buzz" passt mit voller Absicht nicht in das Konzept des Albums, da es ein Shocking Blue-Cover ist und weder musikalisch noch textlich zum Rest der Songs passt. Eine geniale Bassline und ein Solo, welches fast nur aus Feedback besteht machen dieses Lied aber zu einem weiteren Hit. "Paper Cuts" und "Negative Creep" sind besonders hässliche, brutale Rocksongs in welchem das jeweils dargestellte Individuum sich den Frust von der Seele schreit. Ob es einige von wenigen Songs sind die Kurt über sich selbst schrieb? "Scoff" und "Swap Meet" sind sehr rhythmisch angelegte Nummern die mich persönlich ziemlich an Helmet erinnern (obwohl die erst ein wenig später so richtig aktiv wurden), das Hitpotenzial aber dennoch nicht vermissen lassen. "Mr. Moustache" ist eine zynische Abrechnung mit den von Kurt so verhassten Prolls und Machos. "Sifting" reiht sich als weiterer schwerer Rocksong daneben. "Big Cheese" ist nochmal ein Grunge-Hit, bei dem Cobain sich von Strophe zu Strophe in seiner Aggression steigert. "Downer" ist der musizierte Irrsinn und der einzige richtige Punksong auf dem Album, welcher die Verlorenheit des gesamten Album perfekt abschließt.
Letztendlich lässt sich sagen, dass "Bleach" ein wichtiges Werk war, für den aufstrebenden Grunge wie für die damalige Jugend. Wahrscheinlich sogar genauso wichtig wie Nevermind nur das dieses für die Masse zugänglicher war. Ob Cobain auch all das meinte was man in diese Platte hineininterpretieren kann lässt sich nur schwer sagen. Dennoch bleibt "Bleach" ein interessantes und wichtiges Rockalbum, welches den Nachfolgern gegenüber nicht untergeordnet werden sollte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Sub Pop-Meisterwerk!, 29. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Bleach (Audio CD)
"Bleach" ist mein persönlicher Favorit unter den wenigen Nirvana-Alben. Ganz einfach deswegen, weil das Album kein glattpoliertes Pop-Album wie Nevermind ist, viel mehr ist es ein Punk-Album das so klingt als hätte man es in einer Garage aufgenommen.
Was auch gar nicht so falsch ist. Schließlich betrugen die Produktionskosten gerade mal 600 Dollar...
Was die Songs angeht kann ich nur sagen, dass sie für mich absolute Grunge-Klassiker sind. Natürlich kann man den Einfluss von Bands wie Mudhoney oder (den früheren) Soundgarden nicht bestreiten, trotzdem schaffte es Kurt Cobain mit "About A Girl" schon seine eigene Definition von einem Popsong zu schaffen.
Ein weiteres, poppigeres Highlight ist das Shocking Blue-Cover "Love Buzz", dessen Bass-Riff einfach schnell ins Ohr geht.
Das absolute "Meisterwerk" ist aber sicherlich das über fünf-minütige "Sifting", dass in einem eher kriechenden Tempo daherkommt und so schön schmuddelig klingt, dass sich jeder Grunge-Liebhaber nur freuen kann.

Ich spare mir hier an der Stelle weiter auf die Songs einzugehen, da eh alle sehr eingängig sind.
Eins sei allerdings noch erwähnt: Wer Nevermind mag, mag nicht automatisch dieses Album. Es ist vom Sound her viel rauher als Nevermind und die Songs sind längst nicht so poppig ("About A Girl" vielleicht ausgeschlossen). Deswegen sollten nur Fans, die auch Bands wie Mudhoney oder Green River mögen hier zugreifen. Für die anderen ist das Album eigentlich viel zu schade.
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26 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bleach sollte nicht das Gehirn "bleichen", 21. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Bleach (Audio CD)
Bei allem Respekt für die Leute welche vorhergegangen Rezensionen geschrieben haben. Aber wovon sprecht ihr eigentlich??
Natürlich hat jeder das Recht seine Meinung zu sagen. "Und das ist auch gut so". Aber wie wäre es mit einer subjetiven Meinung über dieses Album? Und warum verlaufen sich bei Nirvana auch immer "0-checker"? Begriffe wie "unausgegoren", "ungeschliffen", "krachig", "verstörende", "fetteren Sound" klingen zwar sehr "insider-mässig".. aber das sind Begriffe, die nicht zu "Bleach".. und schon gar nicht zu "Nirvana" passen. Bei solchen Rezensionen würde ich am liebsten nur noch auf "nein" bei der Frage "War diese Rezension für Sie hilfreich?" klicken..
Kommen wir aber jetzt zur Rezension für dieses Album:
Bleach ist das erste kommerzielle Album von Nirvana. Wer sich mit der Geschichte von Nirvana beschäftigt hat, weiss, wie schwer sich Kurt & Co. damals getan haben eine Plattenfirma zu finden. Das liegt halt eben daran, dass es schwer ist in das Musik-Geschäft einzusteigen. Aber es liegt auch daran, dass die Fäden in den Händen der "fetten Musikbosse" liegen und nun mal nur sehr wenige Musikproduzenten auch wirklich eine Ahnung von Musik haben (Sie Dieter Bohlen,.... und Peter (? heisst der so?) Stein von "DSDS")
Die Lieder auf diesem Album sind allesamt Klassiker geworden. Vor allem "About a girl", "School", "Love Buzz", "Negative Creep" und "Blew". Diese Lieder wurden auch bei 99% der Konzerte gespielt. Sogar bei der letzten "In Utero-Tournee". Und wenn man die Live Aufnahmen von diesen Liedern zur Studioversion vergleicht, stellt man fest, dass diese Lieder exzellent und professionel aufgenommen worden sind und das Nirvana schon immer "exzellent und professionel" war.
Bleach ist ein Album mit der Besonderheit, dass es im Schatten von Nevermind zu verschwinden drohte. Viele dachten, dass Nevermind das erste offizielle Album von Nirvana ist, bis sie eben damals aus "Bravo" erfahren mussten, dass es da ein noch älteres Album gibt. (so auch ich.. mensch, waren das zeiten...)
Zudem sollte man wissen, dass auf dem Album der Schlagzeuger nicht Dave Grohl ist, sondern Chad Channing.. und es gab damals wie auch am Ende von Nirvana, einen zweiten Gitarristen, Namens Jason Everman, der Kurt bei schweren Passagen klanglich unterstützt.
Als ich mir Bleach anhörte, das war ziemlich am Anfang der Nirvana-Ära, war ich in keinster weise enttäuscht. Im Gegenteil. Ich freute mich zu wissen, dass Nirvana schon von Anfang an "super" war und bis zum Ende bleiben würde. (und auch über dem "Ende", welches es niemals geben wird, hinaus")
Bleach, Incesticide und In Utero, zusammen mit dem Hit-Album Nevermind, kompletieren das musikalische Meisterwerk von Kurt Cobain & Co. Gehört in jede CD-Sammlung!
-> Kaufen, kaufen, kaufen!!
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Bleach
Bleach von Nirvana (Audio CD - 2002)
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