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4.0 von 5 Sternen Verkanntes Genie zwischen Glam-Rock und Mainstream
Ja, der gute alte Ian Hunter: Einst war er Sänger/Gitarrist der legendären 'Mott the Hoople', die Anfang der Siebziger einige Hits am Start hatten(u.a. "All the yound dudes", "Roll away the Stone"),um dann, mit eher mässigem komerziellen Erfolg, eine Solo-Karriere in Angriff zu nehmen. Die hier vorliegende CD erschien 1979 und ist eines seiner besten Alben...
Veröffentlicht am 2. Juni 2003 von strictandy

versus
3 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ich kann nur davor warnen...
Ich habe mich von den bisherigen enthusiatischen Rezensionen zum Kauf verführen lassen ("... absolutes Meisterwerk","Michelangelo", "in meiner Plattensammlung gleichwertig neben Bowies 'Ziggy Stardust' oder Hendrix' 'Are You Experienced'"...).
Als ich die CD dann hörte, konnte ich kaum fassen, was mir da zu Ohren kam. Vorneweg: Es ist ein musikalisch und...
Veröffentlicht am 18. Mai 2008 von Karlmann


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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verkanntes Genie zwischen Glam-Rock und Mainstream, 2. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: You're Never Alone With a Schizophrenic (Audio CD)
Ja, der gute alte Ian Hunter: Einst war er Sänger/Gitarrist der legendären 'Mott the Hoople', die Anfang der Siebziger einige Hits am Start hatten(u.a. "All the yound dudes", "Roll away the Stone"),um dann, mit eher mässigem komerziellen Erfolg, eine Solo-Karriere in Angriff zu nehmen. Die hier vorliegende CD erschien 1979 und ist eines seiner besten Alben. Das rockige, im Hoople-Style gehaltene "Cleveland Rocks" oder das heavy, agressiv-stampfende "Bastard" sind die besten Beweise für Hunters Talent, bombastischen aber dennoch urwüchsig-dreckigen Hardrock aus den Lautsprecherboxen zu zaubern. Das elegische, düster-romantische "Outsider" gehört sicherlich zu den schönsten Rockballaden ohne allzusehr in kitschige Klischees abzudriften. Für meinen Geschmack hätte die Produktion etwas härter ausfallen dürfen, da sie doch, dem damaligen Zeitgeist entsprechend, etwas glatt und stellenweise keyboard-lastig ausgefallen ist. Trotzdem: Diese CD bietet starke Songs, durchdachte Lyrics und das von einer hervorragenden Rockband in Szene gesetzt. Hunters leicht nasaler Gesang erinnert etwas an Bob Dylan, was ja auch kein Fehler ist. Darüberhinaus spielt sein alter Kumpel, Mick Ronson, die Lead-Guitar. Der wiederum, leider verstorben, war einer der Grössten und ausser bei 'Mott the Hoople' auch bei David Bowie ('Spiders of Mars') zugange. Alleine diese Tatsache müsste Grund genug sein diesen Silberling in den Warenkorb zu schmeissen! In diesem Sinne: "The Golden Age of Rock'n'Roll will never die!!!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meilenstein des Rock, 4. Februar 2004
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: You're Never Alone With a Schizophrenic (Audio CD)
Dieses Album zu rezensieren, ist so als ob ein Kunstkritiker heute den künstlerischen und handwerklichen Anspruch Michelangelos 'David' zu analysieren versuchte: obsolet. Trotzdem, oder gerade deswegen ist es notwendig der MTV-VIVA Generation mal zu flüstern, warum diese Platte so wichtig ist, nämlich weil.....
1) ...Ian Hunter - einem der besten Rock-Musiker der letzten 30 Jahre - mit dieser LP sein absolutes Songwriting-Meisterwerk gelungen ist.
2) ...es zu einer Zeit enstanden ist, als sich kein Schwein für straighte Rockmusik interessiert hat (Punk, New Wave waren damals in) und er trotzdem damit Erfolg hatte.
3) ...es in meiner Plattensammlung gleichwertig neben Bowie's 'Ziggy Stardust', oder Hendrix's 'Are You Experienced' steht.
4) ...Hunter in Mick Ronson (Ex-Ziggy Stardust Band) immer einen kongenialen Partner hatte, der wußte wie man Hunters Songs umsetzen mußte.
5) ...es kaum Alben wie dieses gibt, das sich wirklich an die Devise 'no fillers, just killers' hält.
6) ...hier kein Ton zuviel oder zuwenig gespielt wird und es trotz des Aufnahmejahres (1979) klanglich zeitlos arrangiert wurde.
7) ...Hunter, so wie Bob Seger, oder J.J. Cale immer von allen Trends und Modestilrichtungen unbeeindruckt seinen Weg ging, und das mit diesem Album eindrucksvoll unter Beweis stellt.
8) ...es niemanden sonst gibt, der in seinen Texten so ungeschminkt die Wahrheit sagt, wie Hunter.
9) ...weil es die Blaupause für Prince's 5 Jahre später aufgenommenen Monster Hit 'Purple Rain' (hier 'Standin' In My Light'*), und noch mindestens 2 weitere unsterbliche Rockhymnen ('Cleveland Rocks' u. 'Just Another Night') enthält.
10) ...weil Hunter Zeit seines Schaffens immer unterschätz war und ist, und ihm eigentlich viel mehr AUfmerksamkeit gebührt, wie dieses Album eindrucksvoll zur Schau stellt.

*) nichts gegen Prince, auch hier gilt: lieber genial gestohlen, als schlecht selbst komponiert!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Album von Ian Hunter, 23. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: You're Never Alone With a Schizophrenic (Audio CD)
Ian Hunter's Alben waren bis zu diesem Zeitpunkt immer nur ein halbes Vergnügen, denn am stärksten war er, wenn er losgerockt hat. Seine Balladen waren meist schaurig. Das war auch übrigens bei seiner Band "Mott The Hoople" so, was nicht weiter verwunderlich ist, denn Hunter war ja für einen großen Teil für deren Musik verantwortlich. Richtig gute Balladen waren dünn gesät: "I Wish I Was Your Mother" war eine und vor allem das grandiose "Saturday Gigs". Bei seinen Soloalben machte er da munter weiter. Besonders bei "Overnight Angels" war das besonders auffällig. Die Hälfte waren Rocker, allesamt erstklassig und die zweite Hälfte waren Balladen, allesamt Schrott.

Bei "You're Never Alone With A Schizoprenic" stimmt aber alles. Balladen gibt es vier: "Ships", "When The Daylights Comes", "Standing In My Light" und "The Outsider", wobei ich mich bei den ersten dreien nie entscheiden kann, welches die schönste ist. Die restlichen fünf Songs rocken wie die Sau, mal etwas langsamer ("Bastard"), mal volle Pulle ("Life After Death", mein Lieblingssong der Platte).

Ian Hunter gehörte nie zu den Superstars der Rockwelt. Zur besten Zeit mit Mott The Hoople war er mal nah dran, aber solo konnte er sich die Charts meistens nur von unten ansehen. Das lag vermutlich daran, dass er sämtlichen musikalischen Moden aus dem Weg gegangen ist (bis auf einmal, bei der Platte "All Of The Good Ones Are Taken", wo er Synthies einsetzte. Das Ergebnis war einer seiner schlechtesten Platten) und konsequent seinen eigenen Stil durchzog. Ian Hunter ist ebenso ein überdurchschnittlich intelligenter Mensch, was sich in seinen Texten niederschlägt. Zu Zeiten von Mott The Hoople veröffentlichte er außerdem das Büchlein "Diary Of A Rock'n'Roll Star", das heute vergriffen ist und das ich auch leider nie zu lesen bekam, es wurde aber von der Fachkritik hochgelobt.

Was mir an Ian Hunter immer gefallen hat, ist, dass seine Musik auch in den schlechtesten Momenten nie unangenehm war. Er vermittelt so etwas wie Ehrlichkeit in der Musik. Da ist nichts gekünstelt oder draufgepappt. Hunter ist immer Hunter.

Zurück zur Platte: Die Nummer "Cleveland Rocks" ist eine Wiederaufbereitung seines eigenen Songs "England Rocks", den man unbedingt haben sollte. Man bekommt ihn aber nur auf einer CD-Version von "Overnight Angels" als Bonustrack. In "Cleveland Rocks" wurde er als Hommage an den amerikanische Discjockey Alan Freed umgeschrieben. Alan Freed hat mit seiner Sendung "The Moondog Show" den Mut gehabt, den Rock'n'Roll populär zu machen und so hören wir als Einleitung zu dem Song auch die Stimme von Freed. "Cleveland Rocks" wurde ein Standard bei Konzerten von Ian Hunter, wobei er dann so Wortspielereien wie "Cleveland Rocks, Boston Rocks, New York Rocks, Disco Sucks" draufhatte.

Gerade ist eine neue CD von Hunter erschienen, die ich mir unbedingt zulegen werde, denn wenn er so in Form ist wie bei dieser Platte oder bei seiner letzten, "Rant", dann ist es war für mich. Rock pur ohne Mätzchen.
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3 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ich kann nur davor warnen..., 18. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: You're Never Alone With a Schizophrenic (Audio CD)
Ich habe mich von den bisherigen enthusiatischen Rezensionen zum Kauf verführen lassen ("... absolutes Meisterwerk","Michelangelo", "in meiner Plattensammlung gleichwertig neben Bowies 'Ziggy Stardust' oder Hendrix' 'Are You Experienced'"...).
Als ich die CD dann hörte, konnte ich kaum fassen, was mir da zu Ohren kam. Vorneweg: Es ist ein musikalisch und textlich unfassbar schlichtes Machwerk, "mainstream-rock" der allerallerübelsten Sorte. Wie kann man dieses Album auch nur ansatzweise loben?? Und das schlimmste ist, dass nahezu auf jedem Lied der Refrain ständig endlos wiederholt wird, so dass man irgendwann denkt: Hört der auch mal wieder auf??? Jedes, aber auch wirklich jedes Lied, ist schlichtweg ein Albtraum:
1. "Just another night" - ein flach dahinplätschernder Boogie-Rock mit nervendem Dauerrefrain
2. "Wild east" - Schunkel-Rock mit dem intelligenten Daurrefrain "Wild east, wild east, ooooohhhhh, wild east"
3. "Cleveland rocks" - 08/15-Rock, wieder eine auffallend schlichte Komposition, hier schafft es Ian Hunter im Refrain 24 mal (!) hintereinander "Cleveland rocks" zu singen, es ist einfach nur noch unerträglich. Dieses Lied zeigt auch besonders deutlich, dass Ians Gesang insgesamt auch recht unterdurchschnittlich ist.
4. "Ships" - eine Schmusenummer ohne Höhen und Tiefen, die auch aus der Feder von Dieter Bohlen stammen könnte
5. "When the daylight comes" - soviele "Ooohhhhhhhs" kann man doch eigentlich nicht in einem einzigen Lied unterbringen
6. "Life after death" - ...und der Schunkelrock geht weiter, diesmal mit dem äusserst geistreichen Refrain "...Is there life after death? Do you believe,.... ooooooohhhh yeah...."
7. "Standin' in my light" - zu einem langweiligen Klangteppich aus dauerhaft gedrückten Synthie-Akkorden singt Ian Hunter wieder mal nicht viel mehr, als den Liedtitel
8. "Bastard" - hier versucht er sich im etwas härteren Rock, und das klingt dann so, als würde Peter Kraus die Rolling Stones covern
9. "The outsider" - dies sollte wohl zum Abschluss die ganz grosse Hymne werden,...herausgekommen ist erneut eine an Einfallslosigkeit kaum zu überbietende Komposition, die geradezu wie ein Kartenhaus in sich zusammenfällt
Fazit: Ich kann nur warnen vor diesem unerträglichen Machwerk.
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