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Kundenrezensionen

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am 12. Februar 2003
Ich erinnere mich noch gut an jenem Sommer 1995. Zwar kannte ich damals schon die erste Platte von Radiohead "Pablo Honey", ich mochte sie auch ganz gerne, doch so richtig Lust auf das Zweitwerk wollte sich nicht einstellen. Zumal der deutsche Rolling Stone eine vernichtende Kritik über "The bends" schrieb. So im Tenor: Nur eine weitere langweilige (Post-)Grunge-Band. Dann lief ich irgendwo in Dublin in einen Plattenladen. Ich hatte mein nigelnagelneues Blur-Shirt angezogen, das mich als Britpopper (damals kein Schimpfwort sondern eine Auszeichnung) outete - ergo weit weg von Grunge. Im Regal sehe ich das neue Ding von Radiohead mit einem Sticker, der eine enthusiastische Kritik des New Musical Express zitierte. Da jene Zeitschrift damals meine Bibel war, hörte ich in die Platte rein. Und sowas ist mir seither so nie mehr passiert. Ich war vom ersten Ton bis zum letzten fasziniert. Habe "the bends" im Laden durchgehört und seither nie mehr aus den vorderen Regionen meiner Plattensammlung verbannt. Radiohead offenbaren meiner Meinung nach auf diesem Meisterwerk eine Kraft und eine Stimmung, die ich so noch nirgendwo gehört habe. Die Mischung zwischen Melancholie und Wut ist einzigartig. Und wenn ich 80 Jahre alt sein werde, wird mir das Ding ein Stück Lebensenergie zurückgeben. Dessen bin ich mir sicher.
PS: Der Rolling Stone bezeichnete the bends zwei Jahre später als Meisterwerk. Die Zeitschrift hab ich damals zum letzten Mal gekauft.
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am 11. März 2014
Ich bin erst vor kurzen auf diese grandiose Band durch deren Album "In Rainbows" gestoßen und bin nun völlig von ihrer Musik eingenommen. Alle CDs wurden bestellt und in nu aufgesogen. Musik, die einen nicht mehr loslässt, ganz großes Kino!

Das zweite Studioalbum von Radiohead kann man ohne Zweifel als eine große Offenbarung ansehen. Nach einem (sogar in den Augen der Band) eher durchwachsendem ersten Album, welches wahrlich nicht originell, sondern viel zu normal gestrickt war, schafft es Radiohead seine ganz eigene Musikrichtung zu finden, welche in den folgenden Album immer mehr ausgeprägt werden soll.
Ein Richtung, die sich stark vom Mainstream abhebt, dank weniger (oft findet man ein/zwei, hier zB "High and Dry" oder auch etwas "Planet Telex") "Singles", sprich Liedern, die aus einem Album herausstechen und als einzelnes funktionieren und für das Ohr der Allgemeinheit geschaffen sind.
Es wird viel eher eine kleine Geschichte erzählt, eine Art Gesamtportrait kreiert, auf das man sich als Zuhörer einlassen muss. Bilder werden im Kopf erzeugt und das Gehör wird auf eine harte, aber durchaus ereignisreiche, sowie wunderschöne Probe gestellt.
Das mag durchaus nicht jedem gefallen, doch treffen die Jungs damit bei mir genau ins Schwarze.

Also: Augen zu und durch, genießt die Show!

PS: Die Special 2-Disk+DVD Edition kann ich ebenfalls nur empfehlen, da man dort noch viele weitere schöne Lieder wiederfindet, wie zB die Single "Talk Show Host", welche bereits im Film "Romeo + Juliet" als Soundtrack fungierte. Die DVD habe ich mir bisher leider noch nicht anschauen können, wird aber noch nachgeholt!
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am 19. August 2005
Redet man von den wichtigsten Alben der 90er, nennt man meistens Bands wie Nirvana ("Nevermind"), Pearl Jam ("Ten") oder auch Guns 'N' Roses ("Use your illusion I + II"). Zurecht wie ich anmerken muss. Auch werden Radiohead oft damit in Verbindung gebracht, jedoch hauptsächlich wegen "OK Computer", was ja auch ein klasse Album ist. Doch haben Radiohead das Meisterwerk der neunziger Jahre meiner Meinung nach schon zwei Jahre vor "OK Computer" veröffentlicht.
"The Bends" kam 1995 auf den Markt, wurde aber wegen den Albumveröffentlichungen der beiden Brit - Pop Bands Blur und Oasis nie richtig beachtet. Eine ziemliche Schande, da dieses Album mit das Beste, wenn nicht sogar das Beste ist was in den 90er Jahren produziert wurde. "The Bends" spiegelt die Gedanken das Thom Yorkes und seine verletze Seele wohl am besten wieder. Es ist ein trauriges und melancholisches Album, wo der Kloß im Hals vorprogrammiert ist. Die Lieder auf diesen Album gehen fast nahtlos ineinander über. So schwellen am Anfang des Albums mit "Planet Telex" und "The Bends" sehr rockige Lieder auf, die die Stimmung anheben. Diese singt aber merklich je weiter man sich durch das Album hört. Bis der letze Track beiginnt. "Street spirit (fade out)". Dieser Track hätte man auch stellvertretend für das ganze Album präsentieren können. Ein hoffungsloses Lied, das darüber berichtet das man am Ende nur verlieren kann. Alleine für dieses Lied würden die 16.00 € angebracht sein, da aber das ganze Album absolute Klasse ist, macht man ein Schnäppchen bei den Kauf dieser Platte.
Fünf Sterne sind eigentlich noch zu wenig.
Einfach genial!
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am 23. November 2010
Mit ihrer 1995er LP "The Bends" haben sich Radiohead entgültig ein Denkmal gesetzt. Schon auf ihrem Debut "Pablo Honey" 2 Jahre zuvor deutete sich bereits ihr Gespür für melancholische Songs und großartige Melodien an, doch nur die wenigsten ahnten damals, dass dies in einem solch überragenden Meisterwerk gipfeln würde. Alle redeten damals von Blur und Oasis, aber die wahren Meister des Britpop sind und waren Radiohead. Man kann jedem nur ans Herz legen, sich mit dieser Platte eingängig zu beschäftigen. Wer es wagt, erlebt eine Achterbahn der Gefühle, die mit jedem Durchlauf an Intensität gewinnt, unaufhörlich mitreißt und unweigerlich in den Bann zieht. Diese Musik lässt einen nicht mehr los. Noch nie hat es ein Album geschafft, Gefühle so ehrlich und frei von jeglichen Klischees zu transportieren. Eingängigkeit und Komplexität schließen sich nicht aus, das beweisen Radiohead mit diesem in jeder Hinsicht perfekten Album. Auch nach dem 100. Durchlauf will man die CD nicht aus dem Fach nehmen, sondern freut sich auf den 101. Anlauf und darauf, wieder etwas neues zu entdecken.
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am 22. Juli 2014
Ich war ein Radiohead-Fan der ersten Stunde. Als sie damals mit "Creep" auf dem Album Pablo Honey rauskamen habe ich die Band empfohlen wo und wem ich nur konnte. Im Sinne der Selbstverständlichkeit kaufte ich alle Alben regelrecht automatisch, fühlte mich aber nicht mehr so rein wie in das erste Album. Nun, zig Jahre später krame ich "The Bends" mal wieder hervor und stelle fest...das ist eines meiner besten Alternative-Alben welche ich besitze. Jedes Stück ein Kunstwerk, die Grundstimmung von "The Bends" ist wesentlich positiver als von "Pablo Honey" oder den Alben danach. Die E-Gitarren-Einsätze und Mixes ein absoluter Wahnsinn. Ich höre viel Alternative, Punk, etc. eben all die gute Musik jenseits des Kommerzes. Aber dieses Album verdient eine verspätete Rezenssion von mir. Einfach nur klar an alle zu empfehlen die Musik brauchen, welche wirklich wirklich tief unter die Haut geht, einen mitnimmt, mal hart und punkig, mal soft und klar in einem Song gleichzeitig, Mucke die niemals eintönig oder rythmisch wiederholende Beats hinterläßt. Könnte jetzt noch weiter schwärmen, stoppe aber hier. Viel Spaß an alle die Radiohead noch vor sich haben.
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am 13. November 1999
Es gibt nur wenige Platten, die man durchhören kann, ohne sich bei dem einen oder anderen Song zu langweilen - und das unendlich oft. "The Bends" ist so eine LP. Radiohead wechseln zwischen zuckersüßen Balladen mit schwertragischem Anstrich, abgelöst von recht harten Gitarrenpassagen ohne jemals auch nur in die Nähe von überzogenem Pathos oder aufgesetztem Habitus zu geraten. Es sind zwölf beängstigend gute Songs, die eine unglaublich dichte Atmosphäre aus den Boxen fließen lassen und einen so immer wieder von neuem treffen. Radiohead haben wesentlich mehr Größe und Understatement als die Megaseller Oasis. Ihre Musik kommt nicht stampfend und bombastisch daher, sondern bittersüß mit dramatischen Emotionsausbrüchen unterstützt von der einmaligen Stimme Tom E. Yorkes. Meiner Meinung nach das beste Album, des die unter "Britpop" firmierende Musikrichtung bislang hervorgebracht hat. Sicherlich auch eines der besten Alben des ganzen Jahrzehnts von einer Band, die wohl noch sehr lange ihresgleichen suchen wird. Eigentlich müsste "The Bends" 6 Sterne bekommen.....
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am 3. April 2009
The Bends gilt zu Unrecht als die "glatte", zu harmonische Platte von Radiohead; abseits der Singles zum Album findet sich mit schrägen "Bullet Proof... I Wish I Was" eines meiner persönlichen RH-favorites. Besonders das Bonus-Material zu dieser Box macht deutlich, wie gut RH auch schon in der frühen Phase der Bandgeschichte waren.

Trotz der Kritik am "Ausschlachten" der bei EMI ausgeschiedenen Radiohead - die Box aus 2 CDs und einer DVD lohnt sich für RH Fans, besonders für diejenigen, die nicht alle Singles zum Album besitzen; CD 1 ist das Album The Bends, auf CD 2 finden sich neben den 17 hervorragenden b-side-Tracks (in guter Qualität) zudem auch noch 4 Live-Aufnahmen der BBC. Die DVD ist toll: Neben der Astoria-Aufnahme (die Stücke, die zu The Bends gehören, der Rest ist auf der Pablo Honey Box) und aller Videos zum Album finden sich noch 9 Live-Aufnahmen, die mir bisher nicht bekannt waren (etwas skurril: 3 Aufnahmen von Top of the Pops). Die Box ist gemessen am Umfang nicht zu teuer und auch nett aufgemacht. Der EMI ist insofern ein Lob auszusprechen, als das Ausschlachten zumindest keinen Ramsch hervorgenracht hat!
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am 8. August 2005
Mit "The Bends" begann die in meinen Augen beste Phase der Band (und endete nach "KID A"). Radiohead gelang es hier einen eigenen Stil zu etablieren, nicht aber ihn zu perfektionieren. Das erfolgte dann mit dem nachfolgenden "OK Computer" (1997) und "KID A" (2000).
Diese CD stellt meiner Meinung nach die perfekte Fusion aus dem rohen Sound der Anfangsphase der Band, und den grandiosen Klangwelten von "OK Computer" dar.
Ich will und kann mich nicht auf Highlights festlegen, da ich nun zb. "Planet Telex" für einen der besten Songs der CD halte, obwohl ich diesen jahrelang nicht sonderlich mochte. Ich meine aber immer noch, dass sich vielleicht der Titelsong etwas besser als Opener eignen würde.
Selten auch, dass mir das Artwork einer CD derartig gut gefällt. Rundum gelungen also. Und ich schließe mich daher den meisten Rezensionen hier an und sage: Dieses Album gehört in jede gut sortierte Plattensammlung! Vollständig kann sie allerdings erst dann sein, wenn sich darin auch der Nachfolger "OK Computer" finden lässt :)
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am 7. Dezember 1999
Nach ihrem Singleerfolg Creep waren Radiohead in aller Munde. Der Nachfolger The Bends hat zwar keinen solchen Hit, strahlt jedoch eine unvergleichliche Schönheit aus. Solchen Songs wie High and Dry können eigentlich nur Travis das Wasser reichen. Das breite Spektrum reicht von Balladen wie Fake Plastic Trees bis hin zu leicht zerstörerischen Songs wie My Iron Long. Die Songs werden mit einer unvergleichlichen Intensität wiedergeben, man möchte bei manchen Songs fast mitleiden. Daß The Bends keine Eintagsfliege ist, beweist der noch grandiosere Nachfolger OK Computer. Man darf sich also schon auf das nächste Radiohead Album freuen und sich beim Hören dieser Gruppe nicht alleine und frustriert in der Nähe eines Balkons aufhalten. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 22. Mai 2000
Grunge war mit Cobain gestorben, der Techno boomte, der Britpop war dabei, den gitarrengewohnten Ohren der Rockmusikfans die letzte erträgliche Ausflucht zu bieten. 1995, im Erscheinungsjahr von 'The Bends', hatte kaum einer das Vorgängeralbum 'Pablo Honey' wahrgenommen (ausgenommen den Indie-Hit 'Creep'), auch jetzt blieb der Hype aus. Registriert hat die Hörerschaft dieses zweite Album einer inzwischen renommierten Band höchstens. Zunächst waren dann doch zumindest die Kritiker aus dem Häuschen, die Britpop-Welle, auf der 'The Bends' nach Wunsch der Musikindustrie mitschwimmen sollte, spätestens aber die überlauten Stimmen der kommerziellen elektronischen Musik und ihrer Hörer dämpften deren respekvollen Jubel jedoch so ab, daß dieses Album damals auch nur auf Umwegen meinen heimischen CD-Spieler erreichen konnte. Beim ersten Hören mag es mir so ergangen sein, wie so manch anderem: die Melancholie der Musik zog an mir, Richtung Boden, die traumhaft schwebenden Melodien lockten nach oben, die bizarre Sanftheit der Texte kam wie ein süßer Duft, die Gitarren wüteten bitter. Ich entschied, mich einfach treiben zu lassen. Daß dieses Album eben diese Möglichkeit bietet, war kein Normalfall in einer Musikwelt, die mehr und mehr von oberflächlichem, inszeniertem Schwulst überschwemmt wurde, Mitgrund für das große Lob der Kritiker. Ich hätte es bitter bereut, hätte ich mich anders entschieden. Was einen erwartet ist streckenweise schwer, beängstigend und man sollte mit seinem Mitleid für den wehleidigen Sänger Thom E. Yorke durchaus sparsam umgehen. Beschenkt wird man allerdings mit einer atmosphärischen Dichte ohnegleichen. Ein in sich geschlossenes Album, kein Lied ist zuviel. Man kann sich eben treiben lassen oder sich intensiv mit einem Song auseinandersetzten. Beides ist spannend. Schnell setzt der Suchtfaktor ein, das hatte ich lange nicht bei einem Album. Ich sah mich oft zur Rechtfertigung gezwungen, mich erneut in die Tiefe dieses Albums fallen zu lassen, zumal diese Musik nach Depressivität geradezu roch, nicht vertretbar dem positiv denkenden Kommerz gegenüber, der allgegenwärtig war, ist. Ich finde sie heute noch. (UNBEDINGTHÖREN-TIP!!!: street spirit (fade out)!)
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