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am 5. April 2005
Diese Einspielung von Puccinis Tosca übertraf bei weitem meine Erwartungen. Bisher hatte ich von dieser Einspielung nur wenig positives gelesen und gehört, daher waren meine Ansprüche beim ersten Hören gering. Doch was ich dann geboten bekam, war ein ergreifendes und zutiefst menschliches Gesamtkunstwerk einer der schönsten Opern Puccinis.
Es ist wohl wahr, dass weder Renata Scotto noch Placido Domingo zum Entstehungszeitpunkt der Aufnahme stimmlich auf dem Höhepunkt waren, aber dennoch singen sie beide mit vortrefflicher Technik und stellenweise wirklich zum dahinschmelzen. Scotto gibt ein verführendes und leicht erregbares Temperamentbündel im ersten Akt und die leidende und mitfühlende, vom Leben betrogene Frau im zweiten und dritten Akt. Ich gestehe, dass sie mich mit ihrer menschlichen und wahren Darstellung mehrfach zum weinen gebracht hat. Die Stimme ist schillernd und geschmeidig. In der Höhe klingt ihr Instrument stellenweise ein wenig forciert, aber niemals singt sie ohne Dramatik und innere Beteiligung. Domingo, ebenfalls einer der größten Opernstars des Jahrhunderts, macht seinem Ruf alle Ehre. Wenn auch seine Stimme zeitweise etwas angestrengt klingen mag, so sei ihm das verziehen, denn allein wegen seinem "Vittoria, Vittoria" lohnt sich der Kauf. Auch seine Darstellung ist beinahe unübertrefflich. Renato Bruson ist als Scarpia grandios. Sowohl stimmlich als auch darstellerisch überzeugt er mich auf voller Länge. James Levine, der bevorzugte Dirigent der Scotto zum Ende der Karriere, liefert ein dynamisches und schwungvolles Dirigat. Chor und Orchester sind meisterlich!
Wenn sie jemals etwas negatives über diese Aufnahme gelesen haben, so bitte ich sie unvoreingenomen die Musik fluten zu lassen. Man sollte sich selbst ein Bild machen. Wäre diese Aufnahme nicht im Sonderangebot gewesen, hätte ich sie nie gekauft. Dann allerdings würde eine der größten und faszinierendsten Aufnahmen des Werkes in meiner Sammlung fehlen.
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TOP 500 REZENSENTam 31. Oktober 2006
Wer die berühmten und auch wirklich erstklassigen Aufnahmen der TOSCA von Victor de Sabata (mit Maria Callas), Erich Leinsdorf (mit Zinka Milanov), Herbert von Karajan (mit Leontyne Price) oder Georges Prêtre (wieder mit Callas) besitzt, aber eine moderne, in Digitaltechnik aufgenommene Version sein Eigen nennen möchte, dem rate ich dringend zu der vorliegenden Produktion, die 1980 in London aufgenommen wurde. Es ist für mich die mit Abstand beste neuere Aufnahme.
Der Dirigent, James Levine, entfacht mit dem bestens disponierten Philharmonia Orchestra London ein wahres Feuerwerk und läßt die Dramatik dieser Oper ganz ungeniert ausspielen, weiß aber auch den zarteren, nachdenklichen Passagen den richtigen Ton "zu verpassen". Man höre nur seine aufmerksame Begleitung von "Vissi d'arte" oder "E lucevan le stelle". Der Ambrosian Opera Chorus unter der bewährten Führung von John McCarthy überzeugt auf der ganzen Linie; das "Te Deum" am Ende des ersten Aktes habe ich selten mit solch niederschmetternder Wucht gehört.
Aber auch den Sängern der Hauptrollen ist überwiegend Positives zu bescheinigen. Renata Scotto hat zwar mit den hohen Tönen zu kämpfen und wirkt im ganzen ein wenig angestrengt, zudem ist an manchen Stellen nicht zu überhören, daß sie ihre berühmte Vorgängerin Maria Callas nachzuahmen versucht, aber wer fragt danach, wenn es so überzeugend gelingt wie hier. Auch die leichten stimmlichen Probleme der Scotto erinnern an ihr offensichtliches Vorbild (zumindest was Callas' zweite Aufnahme mit Prêtre betrifft). Insgesamt gestaltet Renata Scotto die Titelrolle überzeugend und mit einer unüberbietbaren Präsenz.
Ihr Partner, Placido Domingo, hat ebenfalls leichte stimmliche Schwierigkeiten, außerdem fehlt es seinem Cavaradossi an Flexibilität, weil er m.E. zu wenig Abstufungen erkennen läßt und selten von seinem Einheitsforte abgeht. An so berühmte Vorgänger wie Carlo Bergonzi oder Jussi Björling darf man da nicht denken. Trotzdem bietet Domingo eine insgesamt gute Leistung und zeigt hörbares Engagement, was man in anderen Aufnahmen von ihm manchmal schmerzlich vermißt.
Am besten gefällt mir von den Hauptfiguren der Scarpia von Renato Bruson, der ein ganz anderes Bild des berüchtigten Polizeichefs zeichnet als etwa Tito Gobbi. Er singt unglaublich schön und gibt seinem Portrait einen unüberhörbaren Schuß Melancholie, was der Dämonie der Rolle ein klein wenig Abbruch tut. Trotzdem ist seine Darstellung von großer Überzeugungskraft.
Die Compromarii sind alle vorzüglich; als Sakristan kommt Renata Capecchi zum Einsatz, den man eigentlich von größeren Rollen her besser kennt. Er macht seine Sache sehr gut, kann allerdings die pralle Komik von Fernando Corena nicht erreichen. Aber das war auch offensichtlich gar nicht seine Absicht. Hinweisen möchte ich noch auf die kleine Partie des Gefängnisschließers: sie wird von Itzhak Perlman gesungen, den wir sonst von der Schallplatte eigentlich nur als weltberühmten Geiger kennen. In den wenigen Sätzen, die er zu singen hat, zeigt er, daß er auch hier durchaus seinen Mann zu stehen weiß.
Der Klang der Aufnahme ist voll und prunkend; sowohl die Stimmen als auch das Orchester sind hervorragend eingefangen. Das Textbuch ist in Ordnung, aber eine deutsche Übersetzung des Libretto wäre schon angebracht gewesen.
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am 19. März 2003
Es ist wahr dass keiner von den Sängern dieser Tosca in Top-Form war als die Aufnahme gemacht wurde. Trotzdem ist das eine 1. -klassige Wahl. Renat Scotto ist für mich die Einzige Rivalin von Callas und obwohl sie zu sehr ihre dezente lyrische Stimme forcierte ist sie eine denkende Künstlerin mit grossem Respekt vor der Tradition der Gesangskunst. Ihre Stimme klingt hier müde und ohne viele der Farbne die wir von den Früheren Aufnahmen kennen. Aber ihre hervorragende Technik erlaubt ihr immer noch ohne viel Mühe die stimmlichen und vokalen kaskaden der Partie. Ich gestehe es sie hat mich zum Weinen und Staunen gebracht ins Besondere in dem 2. Akt. Placido Domingo ist auch sehr gut obwohl nichts mehr- ihm ist irgendwie fremd der hohe dramatische Grad der Puccinis Musik- alle fortissimi sind zu forciert so sind auch 70% seiner pianissimi. Renato Bruson ist ein bisschen zu schlau in seiner Interpretation aber er gefällt mir mit der Tendenz keinen Kreischenden Scarpia darzustellen sondern einen singenden. James Levine ist mein Lieblingsdirigent und enttäuscht mich überhaupt nicht.
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am 13. Mai 2008
Diese Einspielung von Puccinis Tosca übertraf bei weitem meine Erwartungen. Bisher hatte ich von dieser Einspielung nur wenig positives gelesen und gehört, daher waren meine Ansprüche beim ersten Hören gering. Doch was ich dann geboten bekam, war ein ergreifendes und zutiefst menschliches Gesamtkunstwerk einer der schönsten Opern Puccinis.
Es ist wohl wahr, dass weder Renata Scotto noch Placido Domingo zum Entstehungszeitpunkt der Aufnahme stimmlich auf dem Höhepunkt waren, aber dennoch singen sie beide mit vortrefflicher Technik und stellenweise wirklich zum dahinschmelzen. Scotto gibt ein verführendes und leicht erregbares Temperamentbündel im ersten Akt und die leidende und mitfühlende, vom Leben betrogene Frau im zweiten und dritten Akt. Ich gestehe, dass sie mich mit ihrer menschlichen und wahren Darstellung mehrfach zum weinen gebracht hat. Die Stimme ist schillernd und geschmeidig. In der Höhe klingt ihr Instrument stellenweise ein wenig forciert, aber niemals singt sie ohne Dramatik und innere Beteiligung. Domingo, ebenfalls einer der größten Opernstars des Jahrhunderts, macht seinem Ruf alle Ehre. Wenn auch seine Stimme zeitweise etwas angestrengt klingen mag, so sei ihm das verziehen, denn allein wegen seinem "Vittoria, Vittoria" lohnt sich der Kauf. Auch seine Darstellung ist beinahe unübertrefflich. Renato Bruson ist als Scarpia grandios. Sowohl stimmlich als auch darstellerisch überzeugt er mich auf voller Länge. James Levine, der bevorzugte Dirigent der Scotto zum Ende der Karriere, liefert ein dynamisches und schwungvolles Dirigat. Chor und Orchester sind meisterlich!

Wenn sie jemals etwas negatives über diese Aufnahme gelesen haben, so bitte ich sie unvoreingenomen die Musik fluten zu lassen. Man sollte sich selbst ein Bild machen. Wäre diese Aufnahme nicht im Sonderangebot gewesen, hätte ich sie nie gekauft. Dann allerdings würde eine der größten und faszinierendsten Aufnahmen des Werkes in meiner Sammlung fehlen.
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am 14. Dezember 2004
Diese Aufnahme nimmt einen mittleren Platz am großen Tosca-Himmel ein. Dirigent Levine und Orchester spielen temperamentvoll und sehr, sehr präzise. Es ist eine Wucht in der Musik, die man bei anderen Aufnahmen nicht so ausgeprägt erlebt. Großes Lob für die musikalische Gestaltung mit ihren vielen Verzierungen, die diese Aufnahme musikalisch gesehen, zu einer der besten auf dem Markt machen.
Die Sänger sind zum großen Teil ebenfalls sehr gut. Allen voran Placido Domingo. Otello und Cavaradossi sind seine Paraderollen gewesen und das zurecht. Domingo singt schwärmerisch und tragisch. Vor allem sein Ausruf "Vittoria" ist von solcher Kraft hinausgeschmettert, wie ich es noch niemals hörte. Domingo zur Seite: der große Verdi-Bariton Renato Bruson. Zwar hat er nicht ganz die Durchschlagskraft eines Leo Nucci oder eines Tito Gobbi und trotzdem bewundere ich diesen Sänger sehr. Den Scarpia singt er gut, wenn auch für meinen Geschmack ein bisschen zu Stumpf und zu getragen. Das ist kein Bösewicht, eher ein vornehmer altersschwacher Herr. Seine Stimme bewältigt die Partie zwar ohne Probleme, aber es fehlt ihm irgendwie an der gewissen Hinterhältigkeit. In anderen Rollen gefällt er mir besser. Nun zum traurigem Teil: Renata Scotto ist stimmlich ziemlich indisponiert. Einzelne Wörter (Salvatelo) krächzt sie förmlich und ihre Stimme forciert unschön beim "Vissi d'arte". Es gibt aber auch einige Glanzstellen ihrerseits. Ich weiß nicht so recht, was mit ihr los war. Sonst ist sie doch immer sehr durchschlagend... Nun ja.
Die anderen Rollen sind ausnahmslos gut besetzt. Gute Tosca, leider mit einigen Mängeln.
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