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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sternstunde des Verdigesangs
Maria Callas ist als Trovatore-Leonora in der Tat eine wahre Offenbarung (schon die Live-Aufnahme aus Mexico läßt staunen); man hört endlich alle Verzierungen, die deutlich machen, wie sehr Verdi der Belcanto-Tradition verbunden ist. Man sollte dies mit Aufnahmen, wo die Partie der Leonora von Tebaldi (bei DECCA)oder auch von L. Price (zwei bei RCA, eine...
Veröffentlicht am 7. Februar 2003 von IMNewYork

versus
6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider kommt di Stefano
Diese Aufnahme hat zwei ganz verschiedene Seiten: Callas in ihrer besten Zeit - 6 Sterne; Panerai, Chor und Orchester 5 Sterne. Dazu kommt noch Karajan, der leitet alles one Langeweile. Warum gebe ich denn nur 3 Sterne? Weil hier der wichtigste soll Tenor sein. Hier hatte Giuseppe di Stefano sehr schwache Zeit. Immer, wenn er kommt, suche ich Fernbedienung. Die Stretta,...
Veröffentlicht am 12. September 2002 von Stanislaw Szczepanek


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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sternstunde des Verdigesangs, 7. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Verdi: Der Troubadour (Gesamtaufnahme (Aufnahme Mailand 1956)) (Audio CD)
Maria Callas ist als Trovatore-Leonora in der Tat eine wahre Offenbarung (schon die Live-Aufnahme aus Mexico läßt staunen); man hört endlich alle Verzierungen, die deutlich machen, wie sehr Verdi der Belcanto-Tradition verbunden ist. Man sollte dies mit Aufnahmen, wo die Partie der Leonora von Tebaldi (bei DECCA)oder auch von L. Price (zwei bei RCA, eine bei EMI, letztere interessanterweise unter dem Dirigat von v. Karajan) gesungen wird, um diese Qualität richtig nachvollziehen und schätzen zu können. Das Dirigat von v. Karajan ist grandios und ohne die manchmal störende "Effekte" seiner späteren Aufnahmen, in denen die Sänger regelrecht in einem symphonischen Meer "ertrinken". Di Stefano hat zwar die Partie nie live gesungen, aber die noch frische Stimme ist einfach wunderschön. Fazit: Dieser "Trovatore" kann den Vergleich mit allen früheren oder späteren Aufnahmen desselben Werkes aufnehmen!
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herausragende Studio-Aufnahme, 10. Juni 2005
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Il Trovatore (Stud.1957-M/Groc (Audio CD)
Wer sich die großen Namen der italienischen Oper der 50er Jahre einmal ohne großes Hintergrundrauschen in einer gelungenen Interpretation der vielleicht (für mich auf jeden Fall) großartigsten Oper Verdis anhören möchte, der ist hier richtig aufgehoben. Die vorliegende Studio - Aufnahme aus dem Jahr 1957 weist eine sehr gute Klangqualität auf. Die gesanglichen Leistungen sind hervorragend: insbesondere Fedora Barbieri als Azucena verkörpert die Gebrochenheit dieser Figur an der Grenze zum Wahnsinn herausragend. DiStefano gibt einen einwandfreien Manrico, die Callas eine wunderbare Leonora. Karajan bündelt das Geschehen mit der ihm eigenen Präzision - der Orchestersatz ist dem Stück in jedem Ton angemessen - und seine Leistung bleibt für mich auch hier ein Vorbild für jeden Operndirigenten. Es mag Live-Aufnahmen geben, die gegenüber Studio-Produktionen durch das einer Bühnenaufführung innewohnende dramatische Element mitreißender sind, als Studio-Aufnahme aus dieser Zeit sucht sie jedoch seinesgleichen !!!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wertvoller Troubadour, 12. September 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Verdi: Der Troubadour (Gesamtaufnahme (Aufnahme Mailand 1956)) (Audio CD)
"Il trovatore" ist seit langer Zeit die Lieblingszielscheibe, wenn es darum geht, Abneigung gegen die Oper zu begründen. In der Tat fällt es leicht, dieses Werk zu kritisieren. Das Textbuch von Salvatore Cammarano ist, freundlich ausgedrückt, nicht gerade logisch, er nahm sich aus dem Drama "El trovador" des Spaniers Antionio Garcia Gutierrez einfach die dramatischsten Szenen und vermengte sie zu einer schwer nachvollziehbaren, immer wieder unglaubwürdige Volten schlagenden Handlung mit ziemlich schablonenhaften Figuren.
Giuseppe Verdi mochte das Libretto trotzdem, er fand das Stück schön, einfallsreich (das ist es in der Tat, soviele überraschende Wendungen sucht man in so mancher Fernsehserie vergebens) und voller dramatischer Szenen, die Verdi so sehr liebte. Vor allem die Zigeunerin Azucena, die heimliche Hautfigur der Oper, schlug den Komponisten in ihren Bann und er stattete sie musikalisch besonders liebevoll aus. Sofort nach der Vollendung des "Rigoletto" begann er mit der Komposition, die Oper wurde am 19. Januar 1853 in Rom uraufgeführt und brachte einen weiteren vollständigen Triumph für den Komponisten, innerhalb von zwei Jahren verbreitete sich das Werk über die ganze Welt und zählt noch heute zu Verdis populärsten Opern.
"Il trovatore" bedeutet einen Sieg der Musik über die Handlung, denn wegen der unlogischen Geschichte und den grob gezeichneten Figuren dürfte die Oper kaum die Zeit überdauert haben. Verdi zog hier allerdings sämtliche Register seiner einmaligen Begabung und schuf das musikalisch vielseitigste und melodienreichste Werk seiner frühen Schaffensphase. Er findet für jede Szene die richtige Atmosphäre und schafft sowohl ausdrucksstarke dramatische Bilder als auch innige Liebesgesänge und es gelingt ihm, das Innenleben der Figuren eindrucksvoll zu zeichnen. Ganze Bücher konnte man über Verdis Inspiration schreiben, die nie die Linie der Handlung aus den Augen verliert und für jede Situation eine genial einfach und einfach geniale musikalische Untemalung findet.
Natürlich ist "Il trovatore" noch immer eines von Verdis populärsten Werken und wurde sehr oft aufgenommen, was dem Käufer einmal mehr die Wahl erschwert. Diese Einspielung ist sowohl wegen der größtenteils hervorragenden Besetzung als auch wegen der musikalischen Interpretation Herbert von Karajans ein herausragendes Beispiel einer lebendigen und gründlich durchdachten Studioaufnahme. Sie stammt aus dem Jahr 1956, als Karajan zwar schon ein umjubelter Pultstar war, allerdings noch nicht seine Interpretation über den Willen des Komponisten stellte und sich als ein Dirigent voller ansteckendem Schwung und Theaterblut zeigte. Viele seiner besten Aufnahmen stammen aus dieser Zeit und auch "Il trovatore" ist ein Musterbeispiel für eine ideale Opernaufnahme. Karajan findet stets das richtige Tempo, die musikalische Spannung wird immer auf einem hohen Level gehalten und Karajan hat das sonst oft ziemlich chaotische Orchester der Scala perfekt im Griff. Historisch interessant ist diese Aufnahme obendrein dadurch, daß einige traditionelle Kürzungen zum ersten Mal wieder einbezogen wurden. Manrico singt hier beide Strophen der weltberühmten "Stretta" und Leonores Cabaletta "Tu vedrai che amore in terra" ist ebenfalls erstmals in einer "trovatore" - Einspielung zu hören, somit ist dies die erste wirkliche Gesamtaufnahme der Oper.
An der Besetzung gibt es kaum etwas auszusetzten. Maria Callas' einzigartige Stimme hatte zwar bereits 1956 etwas Schaden genommen, sie klingt schon ein wenig kehlig und neigt zur Vokalumformung. Trotzdem meistert sie die Schwierigkeiten der Rolle rundum ausgezeichnet, Maria Callas liefert hier einmal mehr den Beweis, daß mehr als eine schöne Stimme nötig ist, um zu überzeugen. So gelingt ihr hier eine ausnehmend lebendige Darstellung der etwas undankbaren Leonora, die eigentlich nur das arme Opfer ist, an dem zwei Männer herumzerren. Die Leonora der Callas ist entgegen der allgemeinen Rollenauffassung ungemein selbstbewußt, eine wirklich lebendige Frau und kein Opferlamm.
Rolando Panerai gestaltet seinen Graf Luna sehr vielseitig. Der Gegenpart des Toubardours wird meist als gandenloser, brutaler Bösewicht gezeichnet, daß auch er Leonora wirklich liebt, tritt oft in den Hintergrund. Panerai stattet ihn allerdings mit viel Gefühl aus und betont besonders die wenigen leisen Töne, was dem rüpelhaften Grafen eine selten gesehene weiche Seite gibt. Gesanglich ist er etwas von meisterhafter Stimmbildung entfernt, bei Panerai steht immer das Gestalterische im Vordergrund, was hier durch die Bank positiv zu Buche schlägt.
Für Azucena gibt es kaum eine bessere Besetzung als Fedora Barbieri. Die große Mezzosopranistin war auf die großen Verdi - Partien spezialisiert und wirft hier ein weiteres Mal ihre ganze Erfahrung und ihre große schauspielerische Begabung in die Waagschale. Ihre Gestaltung der Zigeunerin ist völlig überzeugend, ihre großen Szenen (selbst die oft etwas langatmige Erzählung der Vorgeschichte im zweiten Akt) sind Höhepunkte der Aufnahme, ihr größter Augenblick ist jedoch das wundervolle "Ai nostri monti" in der Kerkerszene. Gesanglich ist sie nicht mehr ganz so überragend wie in der älteren Einspielung dieser Rolle unter Renato Cellini, doch nimmt sie den Hörer hier noch einmal mit ihrer hervorragenden Interpreation gefangen.
Und da gibt es noch das Problemkind. Die Titelfigur gehört zum gestalterisch undankbarsten, was die Opernbühne zu bieten hat. Manrico ist geradezu die Karikatur des dummen Tenorhelden, der nur seinen Gefühlen folgt, in jede unglückliche Situation hineinstolpert, von seiner angeblichen Mutter als Werkzeug zur Rache mißbraucht wird und schließlich, um sie zu befreien, mit dem immer wieder mitreißenden "Di quella pira" mit Hurra ins Verdeben rennt. Nur wenige Tenöre vermochten es, den guten Manrico nicht als arienschmetternden Dummkopf darzustellen, so Jussi Björling, Carlo Bergonzi oder Placido Domingo. Giuseppe di Stefano gehört nicht gerade zu dieser Riege, als genialer Gestalter hat sich der Traupartner der Callas nie hervorgetan, dafür umso mehr als Impulssänger mit ausgesprochen schöner Stimme. Diese Tugend kommt auch hier größtenteils zum Ausdruck, so in den schönen Liebesszenen mit Leonora oder in der erschütternden Kerkerszene, in der er auf die bei vielen Tenören obligatorischen tragischen Schluchzer dankenswerterweise verzichtet. Sein Problem sind die Stellen, in denen Manrico den Helden spielen muß. Di Stefano war nie ein Ritter des hohen C wie ein del Monaco oder Corelli, sondern ein lyrisch geprägter Tenor, wie er etwa bei Puccini nötig ist. So muß sich di Stefano hier gewaltig durch die lauten Stellen stemmen und kriegt gerade mal so die Kurve, etwa in der "Stretta", die man hier eher mit ihm durchleidet, als sie zu genießen. Kann er jedoch seine gewohnte lyrische Linie singen, gelingen auch ihm Szenen von außergewöhnlicher Schönheit.
Insgesamt kann man sagen, daß man es hier, trotz der etwas unglücklichen Auswahl des Tenors, mit einer durch die Bank hervorragenden Aufnahme zu tun hat, deren Kauf man nie bereuen wird. Auch die Tonqalität ist für eine schon 50 Jahre alte Einspielung ungewöhnlich gut.
Mit diesem "Troubadour" macht man garantiert nichts verkehrt.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unverzichtbar - trotz Tenor, 3. April 2003
Von 
vully "vully" (Neuhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Verdi: Der Troubadour (Gesamtaufnahme (Aufnahme Mailand 1956)) (Audio CD)
An dieser Aufnahme kommt man einfach nicht vorbei, wenn man sich den Troubadour zulegen möchte, und das aus mehreren Gründen:
Zum einen ist diese Aufnahme fast als einzige vollständig: Die Cabaletta der Leonora im Anschluss an die Arie "D'amor sull' ali rosee" wird endlich einmal nicht gestrichen und erweist sich als musikalisch großer Gewinn.
Dazu ist diese Leonora die Callas - zwar nicht mehr in ihrer besten Zeit, aber trotzdem noch gut bei Stimme. Vor allem aber singt sie im Gegensatz zu den meisten Konkurrentinnen nicht nur alle Noten und den gesamten Text (die sonst großartige Zinka Milanov zum Beispiel singt die Läufe teilweise nur auf "oooo", Leontine Price und die Tebaldi scheitern an den Koloraturen), sondern setzt diese noch dazu ein, aus der Leonora eine Figur aus Fleisch und Blut zu machen. Spätestens zu Beginn des IV. Aktes dreht sich das Interesse nur noch um ihr Leiden und ihr Opfer. Da stören ein paar etwas schrille hohe Töne wirklich nicht.
Dazu ist Rolando Panerai ein ausgesprochen eleganter und doch glaubhaft brutaler Luna, das Duett der beiden im vierten Akt ist ein weiterer mitreißender Höhepunkt der Einspielung.
Fedora Barbieris Stimme klingt nicht mehr ganz sattelfest - vier Jahre früher in der RCA-Einspielung mit Björling und Milanov war sie stimmlich noch erheblich eindrucksvoller, um nicht zu sagen großartig. Trotzdem gelingt ihr - weniger in den Racheszenen, dafür umso mehr in den mütterlichen und verletzlichen Augenblicken der Rolle, z. B. im Finalterzett - eine anrührende Darstellung.
Chor und Orchester sind ausgezeichnet und werden von Karajan sicher, ohne spätere Mätzchen und vor allem auch nicht zu laut (die Krankheit seiner jüngeren Opern-Aufnahmen) geleitet.
Das große Aber heißt Giuseppe di Stefano: Er ist als Manrico eigentlich nur eine Notlösung: 1956 hatte seine sehr offene Stimmführung, die zwar sehr effektvoll, aber nicht eben stimmschonend war, schon einige Spuren in dieser herrlichen Stimme hinterlassen. Zudem war er nie ein König der hohen Töne, und die Stimme selbst war immer eher lyrisch und weich, nie groß und heldisch. Und so ist er in der Einspielung dann gut, wenn er als romantischer Liebhaber à la Donizetti (Edgardo) auftreten kann und nicht mit Spitzentönen um sich werfen muss: Im Anfangsterzett - musikalisch ohnehin fast Donizetti -, in Teilen seines Duetts mit der Zigeunerin im zweiten Akt, und im Finalterzett.
Weniger überzeugend ist er als großer Rächer und Heerführer. Schmerzhaft geradezu ist die Stretta: Das Heldenstück der Tenorliteratur schlechthin, gespickt mit hohen Tönen und mit dem obligatorischen hohen C am Schluss wird von ihm weniger gesungen als erkämpft.
Und gerade dies zeigt: Die Oper funktioniert notfalls auch mit einem nur anständigen Manrico, wenn der Rest stimmt - die Stretta ist eben nur ein kurzes Stück, das man sich dann eben zum Spass mit Björling oder vielleicht Corelli anhören kann.
Wem der Tenor dann doch wichtiger als die Leonora ist, sollte zu der RCA-Aufnahme mit dem wunderbaren Björling und der ausgezeichneten, wenn auch nicht mehr ganz jungen Milanov (dazu die Barbieri, Leonard Warren) greifen oder zu Serafin mit dem großen Darsteller Bergonzi als Manrico, Ettore Bastianinis luxuriösem Luna, Cossottos dämonischer Azucena und einer nicht vorhandenen Leonora (Antonietta Stella).
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr, aber nicht restlos beeindruckend, 4. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Verdi:Il Trovatore [Complete] (Audio CD)
Von KARAJAN geschmeidig, in großen Spannungsbögen dirigiert. Alles extrem genau durchgeformt. Aber auch etwas kalkuliert und nicht gerade heißblütig oder wenistens düster (Giulini!), was für den "Trovatore" eigentlich ein Muß ist. Er ist nun mal keine feinsinnige Oper, sondern ein (allerdings fabelhafter) Reißer. Unterschiedlich die Sänger: ZACCARIA als der beste Ferrando auf Platten, sehr suggestiv und trotzdem angemessen dezent im Erzählduktus. CALLAS virtuos, wenn auch etwas artifiziell - mitsamt den bekannten stimmlichen Defiziten, die ja ihr Markenzeichen sind. DI STEFANO und PANERAI ziehen sich gut aus der Affäre, sind aber stimmlich doch zu leichtgewichtig. Wenn's zur Sache geht, präsentiert sich Manrico ziemlich japsend. In ihrer zweiten Aufnahme der Azucena (nach Cellini) kann BARBIERI erneut über alle Rollenrivalinnen triumphieren. Sie ist erschreckend gut in der künstlerischen Auslotung dieser zerstörten Figur und bildet das Zentrum des Geschehens.
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider kommt di Stefano, 12. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Verdi: Der Troubadour (Gesamtaufnahme (Aufnahme Mailand 1956)) (Audio CD)
Diese Aufnahme hat zwei ganz verschiedene Seiten: Callas in ihrer besten Zeit - 6 Sterne; Panerai, Chor und Orchester 5 Sterne. Dazu kommt noch Karajan, der leitet alles one Langeweile. Warum gebe ich denn nur 3 Sterne? Weil hier der wichtigste soll Tenor sein. Hier hatte Giuseppe di Stefano sehr schwache Zeit. Immer, wenn er kommt, suche ich Fernbedienung. Die Stretta, das ist Unverständnis. Diese Aufnahme höre ich nur wegen Callas und Karajan. Di Stefano passt hier dazu gar nicht. Ich empfehle Ihnen wunderschöne Aufnahme mit Price, Corelli und Karajan aus Salzburg.
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