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am 7. August 2004
Bei der Frage nach der optimalen Besetzung der Rolle der Gioconda gibt es nur eine Antwort: Maria Callas. Man hat die Wahl zwischen zwei Aufnahmen: Eine von 1952 und die vorliegende von 1959! Letztere wird im Allgemeinen unterschätzt. Die Callas verfügte Ende der Fünfziger nicht mehr über die schier unbegrenzten stimmlichen Mittel ihrer frühen Aufnahmen und hatte besonders in der hohen Lage mitunter hörbare Schwierigkeiten. In der Rolle der Gioconda mit ihrer recht tiefen Tessitura treten diese Probleme allerdings kaum zu Tage. Was die Callas an Volumen eingebüßt hat, hat sie an Finesse gewonnen. Während sie in ihrer frühen Aufnahme mit wildem, mächtigen Stimmeinsatz agiert hat, geht sie in der späteren behutsamer vor, aber auch stimmtechnisch sauberer: Die einzelnen Register sind besser miteinander verbunden. Die Reduzierung des Stimmeinsatzes bewirkt in der berühmten "Suicido"-Arie eine organischere Verbindung der tiefen und mittleren Lage mit den Spitzentönen, die der Callas mühelos gelingen. Ihre Phrasierung ist zu jedem Zeitpunkt perfekt. Leider können die übrigen Sänger das Niveau der Callas nicht halten. Besonders Fiorenza Cossotto ist eine Enttäuschung. Sie verfügt zwar über erhebliche stimmliche Mittel, leider auf Kosten der Differenziertheit und der Phrasierung. Das geht soweit, dass sie durch eine völlig falsch plazierte Atempause eine ganze Phrase auseinanderreißt. Schade!
Wer das Duett zwischen Gioconda und Laura in unübertroffener Interpretation hören will, sollte zur ersten Aufnahme der Callas mit der kongenialen Fedora Barbieri greifen.
Pier Miranda Ferraro hat eine kernige Stimme, die aber klanglich nicht sehr reizvoll ist. Immerhin ist er den Anforderungen der Partie gewachsen. Gleiches gilt für den Barnaba von Piero Cappuccilli.
Das Orchester der Scala unter Antonino Votto spielt feurig und trotzdem exakt. Die Klangqualität der neueren Aufnahme ist trotz des Alters sehr gut und übertrifft die der älteren
Fazit: Ich habe versucht die Vorzüge der Gioconda von 1959 herauszustellen. Trotzdem kann ich mich dem Feuer der alten Aufnahme von 1952 nicht entziehen, seit ich sie zum ersten Mal gehört habe. Meine Empfehlung: BEIDE kaufen.
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