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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Spitzenaufnahme - mit kleinen Mängeln, 26. September 2006
Von 
K.H. Friedgen "friedgen" (Burgbrohl, Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Donizetti: Lucia di Lammermoor (Gesamtaufnahme) (Aufnahme London 1959) (Audio CD)
Es gibt mit der wunderbaren Maria Callas mindestens drei Gesamtaufnahmen der LUCIA, die sowohl klanglich als auch musikalisch Spitze sind. Ihre erste Einspielung von 1953, vom Maggio Musicale Fiorentino, ebenfalls unter Tullio Serafin, ist gesanglich wohl die beste; dann folgte die Live-Aufnahme aus Berlin von 1955, unter Herbert von Karajan, die ganz großartige Momente aufzuweisen und zudem noch die Spannung einer Bühnenaufführung zu übermitteln vermag. Trotzdem möchte ich der vorliegenden Aufnahme von 1959 insgesamt den Vorzug geben, und das vor allen Dingen aus drei Gründen: erstens gefällt mir das sängerische Ambiente der Callas hier am besten; das soll kein Verdikt gegen Giuseppe di Stefano oder Tito Gobbi sein, aber ich finde, daß Ferruccio Tagliavini den Edgardo ohne jedes Opernpathos darstellt, was der Rolle wohlbekommt, obgleich nicht darüber hinwegzusehen ist, daß der Sänger zum Zeitpunkt der Aufnahme seinen Zenit schon überschritten hatte. Das ändert aber nichts an seiner sehr gediegenen und vornehmen Darstellung, und die leichten stimmlichen Probleme weiß er mit Hilfe seiner Technik recht gut zu überbrücken. Der junge Piero Cappuccilli gefällt mir als Enrico sehr gut; stimmlich frisch und mit großer Tonschönheit weiß er zu überzeugen. Auch Maria Callas, die Darstellerin der Titelpartie, hat mit kleinen stimmlichen Problemen zu kämpfen, und auch bei ihr ist nicht zu überhören, daß mancher Spitzenton in den früheren Produktionen schöner und vor allem unangestrengter geklungen hat, aber ihre Leistung ist insgesamt auch hier von unangefochtener Größe und stellt alle anderen Rollenvertreterinnen deutlich in den Schatten. Zum zweiten kommt der vorliegenden Aufnahme der Stereoklang sehr zugute; die Durchhörbarkeit ist gegenüber den früheren Einspielungen wesentlich besser, und die gute Klangstaffelung kommt sowohl den Sängern als auch Chor und Orchester zustatten. Drittens kommt diesmal das Philharmonia Orchestra London zum Einsatz, und das ist doch gegenüber den Klangkörpern der vorangegangenen Aufnahmen ein deutlicher Gewinn. Tullio Serafin, Mentor der Callas und erfahrener Dirigent im italienischen Fach, ist ganz in seinem Element und führt sein Ensemble sicher und souverän. Das Booklet wartet, wie bei allen Ausgaben dieser Serie, mit gutem Informationsmaterial auf und bringt das italienische Libretto mit Übersetzung in deutsch, französisch und englisch. Sehr empfehlenswert!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pure Dramatik, 24. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Donizetti: Lucia di Lammermoor (Gesamtaufnahme) (Aufnahme London 1959) (Audio CD)
Hierbei handelt es sich um eine Aufnahme, die gemischte Gefühle erwecken könnte. Zum Einen ist diese Einspielung ein Meilenstein was die Darstellung der Charaktere und die Dramatik betrifft, aber auf der anderen Seite wird man feststellen, dass die Sänger der Hauptrollen, Maria Callas und Ferruccio Tagliavini, bereits ihren stimmlichen Zenit überschritten haben.
Maria Callas singt die weibliche Titelfigur. Obwohl ihre Stimme in den anstrengenden Karrierejahren bereits an Glanz und Höhensicherheit verloren hatte, vermag sie dennoch eine glaubhafte und überzeugende Darstellung abzuliefern. Besonders was die dramatischen Momente des Werkes betrifft, bleibt besonders diese Aufnahme unerreicht. Mit ihrer erstaunlichen Gesangstechnik vermag sie selbst die heikelsten Koloraturen zu meistern. In der ersten Arie "Regnava nel silenzio" überzeugt sie bereits durch brilliante aufsteigende Skalen und durch grandiose sängerische Virtuosität. Auch die weiteren Ensembleszenen werden zum Hochgenuss. Obwohl die Spitzentöne über dem hohen C oftmals leicht schrill erscheinen und das Vibrato unkontrolliert wirkt, staunt man doch über den unbändigen Gestaltungswillen und die unfehlbare Musikalität dieser großen Sängerin. Die Wahnsinnsarie wird ebenfalls mit viel Verstand und sängerischer Brillianz ausgeführt. Die Spitzentöne über dem System geraten oft ein wenig ausser Kontrolle und werden scharf. Das macht aber wiederrum nichts aus, denn niemand auf der ganzen Welt, versteht es so wie die Callas dieser Rolle die nötige Dramatik und den nötigen Feinschliff zu verleihen. Sängerisch war sie in der ersten Studioaufnahme natürlich brillianter, aber die charakterische Darstellung war niemals so ausgefeilt wie in dieser Aufnahme.
Ferruccio Tagliavini ist zwar ebenfalls ein hervorragender Darsteller, aber bei ihm sind die stimmlichen Probleme noch wesentlich schlimmer als bei seiner Partnerin Maria Callas. Er ist den Anforderungen seiner Rolle nicht mehr gewachsen. Probleme in der Höhe und in der Mittellage können auch mit übertriebenen dramatischen Gefühlsausbrüchen nicht versteckt werden. Tagliavini hat in dieser Aufnahme zwar einige sehr berückende Momente, aber er kann mit dem restlichen Ensemble nicht mithalten. In seiner letzten Arie "Fra poco a me ricovero" hofft man, dass sie so schnell wie möglich zu Ende ist. Vor vielen Jahren zählte Tagliavini zu den Besten Tenören der Welt und seine Stimme war gewiss von hohem Wert, aber aller Glanz und alle Virtuosität scheint gewesen. Piero Cappuccilli hingegen ist ein hervorragender Sänger und Darsteller. Er ist in der Lage die Rolle glaubhaft und überzeugend darzustellen. Seine weite und kraftvolle Stimme, die selbst zu Koloraturen fähig ist, ist wie geschaffen für die Rolle. Im großen Duett mit Lucia werden seine sängerischen und schauspielerischen Qualitäten besonders gut deutlich. Die restlichen Darsteller sind ebenfalls sehr gut besetzt.
Das Philharmonia Orchestra und sein Chor faszinieren den Hörer, denn selten hat man das Orchester so brilliant erlebt wie unter der Leitung von Tullio Serafin. Serafin nimmt Rücksicht auf seine Sänger und sorgt dafür, dass die Sänger und nicht das Orchester im Vordergrund der Aufnahme stehen. Der Chor sorgt für gute Szenen und unterstützt die Solisten ebenfalls auf einmalige Weise. Obwohl diese Aufnahme die Erwartungen des Käufers nicht restlos zu erfüllen vermag, würde ich an ihrer Stelle dennoch zugreifen, denn allein wegen der Callas sollte man diese Einspielung im Schrank zu stehen haben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dramatik pur!, 23. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Donizetti: Lucia di Lammermoor (Gesamtaufnahme) (Aufnahme London 1959) (Audio CD)
Hierbei handelt es sich um eine Aufnahme, die gemischte Gefühle erwecken könnte. Zum Einen ist diese Einspielung ein Meilenstein was die Darstellung der Charaktere und die Dramatik betrifft, aber auf der anderen Seite wird man feststellen, dass die Sänger der Hauptrollen, Maria Callas und Ferruccio Tagliavini, bereits ihren stimmlichen Zenit überschritten haben.
Maria Callas singt die weibliche Titelfigur. Obwohl ihre Stimme in den anstrengenden Karrierejahren bereits an Glanz und Höhensicherheit verloren hatte, vermag sie dennoch eine glaubhafte und überzeugende Darstellung abzuliefern. Besonders was die dramatischen Momente des Werkes betrifft, bleibt besonders diese Aufnahme unerreicht. Mit ihrer erstaunlichen Gesangstechnik vermag sie selbst die heikelsten Koloraturen zu meistern. In der ersten Arie "Regnava nel silenzio" überzeugt sie bereits durch brilliante aufsteigende Skalen und durch grandiose sängerische Virtuosität. Auch die weiteren Ensembleszenen werden zum Hochgenuss. Obwohl die Spitzentöne über dem hohen C oftmals leicht schrill erscheinen und das Vibrato unkontrolliert wirkt, staunt man doch über den unbändigen Gestaltungswillen und die unfehlbare Musikalität dieser großen Sängerin. Die Wahnsinnsarie wird ebenfalls mit viel Verstand und sängerischer Brillianz ausgeführt. Die Spitzentöne über dem System geraten oft ein wenig ausser Kontrolle und werden scharf. Das macht aber wiederrum nichts aus, denn niemand auf der ganzen Welt, versteht es so wie die Callas dieser Rolle die nötige Dramatik und den nötigen Feinschliff zu verleihen. Sängerisch war sie in der ersten Studioaufnahme natürlich brillianter, aber die charakterische Darstellung war niemals so ausgefeilt wie in dieser Aufnahme.
Ferruccio Tagliavini ist zwar ebenfalls ein hervorragender Darsteller, aber bei ihm sind die stimmlichen Probleme noch wesentlich schlimmer als bei seiner Partnerin Maria Callas. Er ist den Anforderungen seiner Rolle nicht mehr gewachsen. Probleme in der Höhe und in der Mittellage können auch mit übertriebenen dramatischen Gefühlsausbrüchen nicht versteckt werden. Tagliavini hat in dieser Aufnahme zwar einige sehr berückende Momente, aber er kann mit dem restlichen Ensemble nicht mithalten. In seiner letzten Arie "Fra poco a me ricovero" hofft man, dass sie so schnell wie möglich zu Ende ist. Vor vielen Jahren zählte Tagliavini zu den Besten Tenören der Welt und seine Stimme war gewiss von hohem Wert, aber aller Glanz und alle Virtuosität scheint gewesen. Piero Cappuccilli hingegen ist ein hervorragender Sänger und Darsteller. Er ist in der Lage die Rolle glaubhaft und überzeugend darzustellen. Seine weite und kraftvolle Stimme, die selbst zu Koloraturen fähig ist, ist wie geschaffen für die Rolle. Im großen Duett mit Lucia werden seine sängerischen und schauspielerischen Qualitäten besonders gut deutlich. Die restlichen Darsteller sind ebenfalls sehr gut besetzt.
Das Philharmonia Orchestra und sein Chor faszinieren den Hörer, denn selten hat man das Orchester so brilliant erlebt wie unter der Leitung von Tullio Serafin. Serafin nimmt Rücksicht auf seine Sänger und sorgt dafür, dass die Sänger und nicht das Orchester im Vordergrund der Aufnahme stehen. Der Chor sorgt für gute Szenen und unterstützt die Solisten ebenfalls auf einmalige Weise. Obwohl diese Aufnahme die Erwartungen des Käufers nicht restlos zu erfüllen vermag, würde ich an ihrer Stelle dennoch zugreifen, denn allein wegen der Callas sollte man diese Einspielung im Schrank zu stehen haben.
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5.0 von 5 Sternen Pure Dramatik!, 13. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Donizetti: Lucia di Lammermoor (Gesamtaufnahme) (Aufnahme London 1959) (Audio CD)
Hierbei handelt es sich um eine Aufnahme, die gemischte Gefühle erwecken könnte. Zum Einen ist diese Einspielung ein Meilenstein was die Darstellung der Charaktere und die Dramatik betrifft, aber auf der anderen Seite wird man feststellen, dass die Sänger der Hauptrollen, Maria Callas und Ferruccio Tagliavini, bereits ihren stimmlichen Zenit überschritten haben.
Maria Callas singt die weibliche Titelfigur. Obwohl ihre Stimme in den anstrengenden Karrierejahren bereits an Glanz und Höhensicherheit verloren hatte, vermag sie dennoch eine glaubhafte und überzeugende Darstellung abzuliefern. Besonders was die dramatischen Momente des Werkes betrifft, bleibt besonders diese Aufnahme unerreicht. Mit ihrer erstaunlichen Gesangstechnik vermag sie selbst die heikelsten Koloraturen zu meistern. In der ersten Arie "Regnava nel silenzio" überzeugt sie bereits durch brilliante aufsteigende Skalen und durch grandiose sängerische Virtuosität. Auch die weiteren Ensembleszenen werden zum Hochgenuss. Obwohl die Spitzentöne über dem hohen C oftmals leicht schrill erscheinen und das Vibrato unkontrolliert wirkt, staunt man doch über den unbändigen Gestaltungswillen und die unfehlbare Musikalität dieser großen Sängerin. Die Wahnsinnsarie wird ebenfalls mit viel Verstand und sängerischer Brillianz ausgeführt. Die Spitzentöne über dem System geraten oft ein wenig ausser Kontrolle und werden scharf. Das macht aber wiederrum nichts aus, denn niemand auf der ganzen Welt, versteht es so wie die Callas dieser Rolle die nötige Dramatik und den nötigen Feinschliff zu verleihen. Sängerisch war sie in der ersten Studioaufnahme natürlich brillianter, aber die charakterische Darstellung war niemals so ausgefeilt wie in dieser Aufnahme.

Ferruccio Tagliavini ist zwar ebenfalls ein hervorragender Darsteller, aber bei ihm sind die stimmlichen Probleme noch wesentlich schlimmer als bei seiner Partnerin Maria Callas. Er ist den Anforderungen seiner Rolle nicht mehr gewachsen. Probleme in der Höhe und in der Mittellage können auch mit übertriebenen dramatischen Gefühlsausbrüchen nicht versteckt werden. Tagliavini hat in dieser Aufnahme zwar einige sehr berückende Momente, aber er kann mit dem restlichen Ensemble nicht mithalten. In seiner letzten Arie "Fra poco a me ricovero" hofft man, dass sie so schnell wie möglich zu Ende ist. Vor vielen Jahren zählte Tagliavini zu den Besten Tenören der Welt und seine Stimme war gewiss von hohem Wert, aber aller Glanz und alle Virtuosität scheint gewesen. Piero Cappuccilli hingegen ist ein hervorragender Sänger und Darsteller. Er ist in der Lage die Rolle glaubhaft und überzeugend darzustellen. Seine weite und kraftvolle Stimme, die selbst zu Koloraturen fähig ist, ist wie geschaffen für die Rolle. Im großen Duett mit Lucia werden seine sängerischen und schauspielerischen Qualitäten besonders gut deutlich. Die restlichen Darsteller sind ebenfalls sehr gut besetzt.

Das Philharmonia Orchestra und sein Chor faszinieren den Hörer, denn selten hat man das Orchester so brilliant erlebt wie unter der Leitung von Tullio Serafin. Serafin nimmt Rücksicht auf seine Sänger und sorgt dafür, dass die Sänger und nicht das Orchester im Vordergrund der Aufnahme stehen. Der Chor sorgt für gute Szenen und unterstützt die Solisten ebenfalls auf einmalige Weise. Obwohl diese Aufnahme die Erwartungen des Käufers nicht restlos zu erfüllen vermag, würde ich an ihrer Stelle dennoch zugreifen, denn allein wegen der Callas sollte man diese Einspielung im Schrank zu stehen haben.
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5.0 von 5 Sternen Lucia di Lammermoor, 18. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Donizetti: Lucia di Lammermoor (Gesamtaufnahme) (Aufnahme London 1959) (Audio CD)
Diese Aufnahme hat mir in meiner Callas Sammlung bisher gefehlt,. Auch wenn sie gegenüber anderen Einspielungen (Florenz,
Berlin etc) die Callas leider nicht mehr ganz auf ihrem Höhepunkt wiedergibt,gehört sie in eine Sammlung.Habe keine Probleme damit gebrauchte CD's zu kaufen, zumal von Anbietern, die solche Aufnahmen anbieten. Da diese Spezies ihre CD's pfleglich behandelt, geht man beim Kauf praktisch kein Risiko, wie in meinem Falle, ein. Prima CD in einwandfreiem Zustand, wie neu. Schnelle Lieferung. Alles Bestens, deshalb bei Bedarf gerne wieder
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