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am 20. August 2002
Geht man nach den Namen, sollte man nicht meinen, dass auf dieser CD etwas schiefgehen könnte: Itzhak Perlman, Yo-Yo Ma und Daniel Barenboim vereinen sich zum Klaviertrio, der Pianist dirigiert die Berliner Philharmoniker, und am Ende treten zur Chorfantasie bewährte Kräfte der Staatsoper unter den Linden in Berlin dazu: Der Chor in der Einstudierung von Ernst Stoy und die Solisten Carola Höhn, Katherina Kammerloher, Andrea Bönig, Endrik Wottrich, Pär Lindskög und Rene Pape. Was also kann schiefgehen?
Nicht alles, sicherlich, aber doch manches. Die Chorfantasie - ohnehin nich bester Beethoven - zerfällt mehr als sonst in Einzelteile und mehr als einmal schein Barenboims Doppelrolle als Pianist und Dirigent den ein oder anderen nötigen Akzent und plötzlichen Dynamikwechsel ("Seelen!") einzuebnen. Sicher spielt er brilliant Klavier und das Orchester tut sein bestes, aber wenn der flotte Dialog zwischen Klavier und nach der Marcia-Passage kurz vor dem Schlusschor so kraftlos ausfällt....
Überhaupt, der Schlusschor. Da liegt manches im Argen, ein Sog gegen Ende stellt sich beharrlich nicht ein, Fermaten werden eher kurzatmig im Takt genommen, Orchester und Chor agieren bisweilen vor allem bei den Abschlüssen nicht wirklich synchron - und schliesslich fällt bei den männlichen Solisten auf, dass der sonst so präsente Rene Pape schlichtweg nicht zu hören ist - sicher auch kein Kompliment an die Aufnahmetechnik, die einen eher kompakten Klang produziert (es handelt sich um einen Mitschnitt aus der Berliner Philharmonie vom 15. und 17. 2. 1995).
Drei Sterne dennoch, für das Tripelkonzert. Auch wenn hier auch eher "solider" als "aufregender" Beethoven geboten wird und die Solisten nicht wirklich wie ein Kammermusikensemble agieren (wie etwa das Trio Fontaney oder auch Zacharias/Hoellscher/Schiff unter Masur) gelingt das ebenfalls nicht unproblematische Stück weit überzeugender als die Chorfantasie. Das Klangbild benachteiligt zwar hier das Orchester bisweilen sehr auffällig, so dass das ein oder andere Detail verloren geht, aber die Leistung ist doch insgesamt deutlich über der Darbietung der Chorfantasie. Die Orchestereinleitung gibt bereits Aufschluss über das Beethoven-Bild, das hier vermittelt wird: Eher romantisch und voll - eine Auffassung, die in Anbetracht der Interpretationen von Harnoncourt, Gardiner, Norrington, aber auch Dausgaard eigentlich überdacht werden sollte.
Beethoven-Glück ist diese Platte sicher nicht, solide allemal. Allerdings sollte man bei beiden Stücken bessere Aufnahmen im Katalog finden.
33 Kommentare| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. März 2013
Wunderbare Aufnahmen. Exemplarische Interpretation der beiden zu selten gespieltem Werke von Ludwig van Beethoven.
Für alle Barenboim Fans ein Muss!
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