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40 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitlos schön über den Tod hinaus
Richard (Rick) Wright war der Herr der Tasten bei Pink Floyd, einer der unumstritten bedeutendsten Rockgruppen aller Zeiten. Am 15. September 2008, auf den Tag genau 30 Jahre nach Veröffentlichung seines ersten Soloalbums WET DREAM, ist Rick Wright nach kurzer Erkrankung gestorben.

WET DREAM entstand in einem französischen Studio und in entspannter...
Veröffentlicht am 16. September 2008 von H.Schwoch

versus
8 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas unausgegorenes Soloalbum des Pink Floyd-Keyboarders
Er war ein stilles Talent in seiner Band. Von den frühen Psychedelic- Tagen bis zur stilvollen Melodiösität von "Wish You Were Here" war Wright fraglos ein Musiker, der seiner Band den Stempel aufdrückte. Der romantisch angehauchte Tastenmann sorgte für die feinen atmosphärischen Nuancen in seiner Band. Seinen Stil bringt auch sein...
Am 29. November 2000 veröffentlicht


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40 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitlos schön über den Tod hinaus, 16. September 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Wet Dream (Audio CD)
Richard (Rick) Wright war der Herr der Tasten bei Pink Floyd, einer der unumstritten bedeutendsten Rockgruppen aller Zeiten. Am 15. September 2008, auf den Tag genau 30 Jahre nach Veröffentlichung seines ersten Soloalbums WET DREAM, ist Rick Wright nach kurzer Erkrankung gestorben.

WET DREAM entstand in einem französischen Studio und in entspannter Atmosphäre genau zwischen den Pink-Floyd-Alben ANIMALS und THE WALL. Die Tatsache, dass außer Wright kein anderer Floyd-Musiker beteiligt war und das Album trotzdem wie ein ruhiges und melancholisches Werk der Band klingt, zeigt, welch großen Einfluss Rick Wright auf den archetypischen Sound von Pink Floyd hatte.

Wright an den Keyboards und mit seinem äußerst angenehm klingenden Gesang (in vier Songs), der fabelhafte Gitarrist Snowy White (Tourbegleiter von Pink Floyd), der großartige Saxophonist und Flötist Mel Collins (damals Mitglied von Camel), Bassist Larry Steele und Schlagzeuger Reg Isadore produzierten in ländlicher Abgeschiedenheit ein durchgehend reizvolles Werk mit insgesamt zehn Stücken, die alle bis heute ihren ganz eigenen, zeitlosen Charme entfalten.

Der bekannte Plattenkritiker Bernd Matheja schrieb damals in der Zeitschrift 'Sounds', dem Album sei 'elementare Schönheit zu attestieren'. Mein Favorit ist das wunderbar melodische und traurige "Against the Odds", dessen Text von Ricks Frau Juliette Wright geschrieben wurde. Aber, wie schon erwähnt, es gibt noch diverse andere Perlen zu entdecken.

Dass dieser Scheibe kein großer Erfolg beschieden war, hatte wohl damit zu tun, dass nicht all zu viele Leute etwas mit dem Namen Richard Wright anzufangen wussten. Und zum Anderen hörten vor allem die englischen Musikfans lieber Punk und New Wave, als ausgerechnet das Solowerk eines Mitgliedes der damals bei vielen verhassten 'Prog-Rock-Saurier' Pink Floyd zu erwerben.

Im Laufe der Zeit hat WET DREAM jedoch verdientermaßen immer mehr echte Liebhaber gefunden, zu denen ich mich schon seit vielen Jahren zählen darf.

Richard Wright, der sympathische und stets zurückhaltende britische Gentleman, ist tot. Aber seine einzigartigen Beiträge zum Gesamtwerk von Pink Floyd und hoffentlich nicht zuletzt auch sein erstes Soloalbum werden für immer unvergessen bleiben. Ruhe in Frieden, Rick!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verschüttetes Juwel, ein Sommer-Soundtrack!, 7. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Wet Dream (Audio CD)
Rick Wright's Debut (eine echter Sommer-Soundtrack!) war etwa zur gleichen Zeit erschienen wie die erste Solo-LP vom Bandkollegen Gilmour. Man hört den beiden Alben an, dass sie in etwa zur selben Zeit produziert worden waren, beide haben diese gewisse "analoge Luftigkeit", beide haben Fusion-Einflüsse, Wright's Album ist naturgegebenerweise noch deutlich jazziger. Meiner Meinung nach ein Album völlig ohne Durchhänger. Der "David Gilmour" auf dieser Scheibe heißt Snowy White, und Wright's (inzwischen Ex-)Frau zeichnete als Textautorin von "Against The Odds" verantwortlich. Meiner Meinung nach zeigte Juliette Wright besseres musikalisches Gespür als Yoko Oh-No! (Lennon) oder als Gilmour's ausgewechselte Jung-Frau, Polly S.

Im Grunde muss man diese fast unbekannte Scheibe schon zu den besseren Pink-Floyd-Alben zählen: "Wish You Were goes Jazz!" Phantastisch! Das Wunderbare: Hier werden keine Pink-Floyd-Klischees bedient, die Platte klingt nach Rick Wright und einzig und allein dadurch auch deutlich nach Pink Floyd. "Wet Dream" und "Gilmour [Same]" zusammengemixt - DAS wäre ein Pink-Floyd-Revival-Album gewesen! Auf diese Weise wäre ich auch (statt dem Momentary-Lapsus von 1987) nach Waters' beleidigtem Weggang noch ein höchst zufriedener Pink-Floyd-Kunde geblieben!

Die oftmals geäußerte Kritik an den Post-Waters-Floyd-Alben, dass Roger Waters kopflastiges Genie schmerzlich fehlen würde, kann so nicht stimmen: Wet Dream und auch Gilmour's Erste zeigten bereits 1978, dass beide Bandmitglieder auch ohne Waters in der Lage sind, in sich stimmige Alben zu produzieren, die "anders" sind, aber dennoch nichts vermissen lassen.

Dank amazon.de ist es jetzt auch möglich, "Wet Dream" zu verlangen, ohne peinlichen, schrägen Blicken anderer Kunden ausgesetzt zu sein. ;-)

Basteltipp: Kaufe Wet Dream und Gilmour's Erste, mische die Songs zur Doppel-CD zusammen und verwende "Momentary Lapse of Reason" allenfalls noch zum Hunde-Frisbee-Spielen!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Relaxed, 14. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Wet Dream (Audio CD)
So wie die Grundstimmung auf dem Cover:

Ruhig, relaxed, locker, aber auch gleichzeitig schwermütig. Piano und Saxophon dominieren.

Man hört deutlich, welchen Einfluß Wright bei den frühen Floyd Platten

gehabt haben muß.

Völlig unverständlich, daß Wright diese Linie bei seinen (schwachen) späteren Solo-Projekten nicht weitergeführt hat.

Und dieser Platte laut Interview viele Jahre eher negativ gegenüber stand.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wie ein Gegenstück zu "The Wall", 13. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Wet Dream (Audio CD)
Richard Wright,chronisch unterbewerteter Komponist,Keyboarder und auf einigen Songs auch Sänger bei Pink Floyd,legte mit "Wet Dream" 1978 sein erstes Solo-Album vor;praktisch zeitgleich mit dem ersten Solo-Album seines Bandkollegen David Gilmour ("David Gilmour").
Zu diesem Zeitpunkt hatte innerhalb der Band Roger Waters längst die Kontrolle an sich gerissen und arbeitete bereits mit Hochdruck an dem Pink Floyd Album "The Wall".
Die anderen drei Bandmitglieder (Wright,Gilmour,Mason) waren,wie schon beim zuvor erschienenen "Animals",von der Kompositionsarbeit weitestgehend ausgeschlossen,daher wohl diese Solo-Projekte.Beide Platten verkauften sich kaum,da Pink Floyd fast ausschließlich als Band wahrgenommen wurden,um die Einzelpersonen wurde kein großer Hype gemacht.
"Wet Dream" zeichnet sich durch eine einnehmende Lockerheit aus,durch teils jazzige,auf jeden Fall relaxte Klänge und unterscheidet sich dadurch grundlegend von der zeitgleich laufenden Arbeit seines Bandkollegen Waters.Keine Dramatik,keine depressive Grundstimmung,keine tiefschürfenden Texte,kein Bombast,kein herausgeschrienes Leid wie bei dem Meisterwerk "The Wall".Stattdessen gute Laune,Leichtigkeit...
Das Album zielt gar nicht auf größeren Tiefgang,das Auslösen großer Gefühle ab;es soll einfach Spaß machen.Und das klappt bei mir sehr gut."Wet Dream" hat mir beim Hören schon so manches Lächeln auf`s Gesicht gezaubert.Ja,ich mag das Album sehr.
Trotz aller Leichtigkeit,Lockerheit ist diese Musik weit von nichtssagender Oberflächlichkeit entfernt.Für mich beinhalten die Stücke durchaus das "Gewisse Etwas".
Sämtliche Gastmusiker sind von hoher Qualität (Snowy White und Mel Collins waren immer mal wieder für Pink Floyd tätig),es stimmt einfach alles.
Die Aufnahmequalität ist außerordentlich gut.Meine gute alte Schallplatte ist immer noch in Betrieb und tönt auch heute noch luftig,klar,räumlich...klasse.
Die CD kann da nicht ganz mithalten,klingt aber auch soweit ok.Ein Remastering wurde noch nicht durchgeführt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Komisch..., 14. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Wet Dream (Audio CD)
... dass man diese Platte aus den späten 70ern erst nach Wrights Tod zu würdigen weiß. In zeitgenössischen Kritiken wurde sie stets verrissen, was vermutlich daran lag, dass man alles von Wright, oder eben auch von Gilmour und Waters stets mit dem Gesamtwerk von Pink Floyd verglichen hat. Ein Meisterwerk ist diese Platte bestimmt nicht. Aber es ist gute Musik und zeigt vor allem, dass es durchaus sinnvoll gewesen wäre, Wright auch bei Animals oder The Wall ein klein wenig mehr zu beteiligen. Die Seele von Pink Floyd lag in diesem Keyboarder, der zusammen mit David Gilmour die genialen Konzepte von Roger Waters in die ebenso geniale, aber einfach Musik bettete.

Ich besitze noch eine alte, wenig zerkratzte Vinyl Version dieser Platte, die ich immer wieder gerne höre, wenn ich lesen oder einfach nur entspannen will. Selten kommt Musik so relaxt herüber und sie ist es vermutlich auch deshalb, weil Wright es nicht nötig hatte, auf Solopfaden zu wandern. Daher kann man entspannt an die Sache gehen und ein kleines, feines Stück Musik produzieren, was man heute, angesichts von Musikbossen, die vorher bei Colgate, VW oder GE gearbeitet haben, nicht mehr erwarten kann.

Diese Zeiten sind leider vorbei. Und es ist bezeichnend, dass all die Protagonisten, die für gute, handgemachte und vor allem ehrliche Musik gestanden haben, so langsam auch die Gräber der Friedhöfe bewohnen. Ohne Wright wird es niemals wieder etwas von Pink Floyd geben und ich glaube, das ist auch gut so. Denn besser werden kann es nicht. Absolute Kaufempfehlung, nicht nur für den Floyd Fanatiker, der das Ding so oder so im Schrank stehen hat.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein herausragendes Album des Pink Floyd Keyboarders!, 11. November 2014
Von 
Bernd Floyd "Kinkdyolf" (Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Wet Dream (Audio CD)
Bereits im Jahre 1978 kaufte ich mir von meinem spärlichen Taschengeld die Solo-LP von Richard Wright. Jetzt, wo das neue Album von Pink Floyd „The Endless Dream“ erschien, legte ich mir meine alte Vinyl-Scheibe auf den Plattenteller und lauschte wieder verzückt dem tollen Sound vergangener Jahre. Auf „Wet Dream“ ließ sich Richard Wright u.a. von solch hervorragenden Musikern wie Mel Collins am Saxophone und der Flöte sowie Snowy White an den Gitarren begleiten. Mel Collins sorgte wohl auch dafür, dass das Album hin und wieder angenehm jazzig klingt. Richard Wright, der auch den Gesangspart übernimmt, besticht hier mit seiner ruhigen und unaufgeregten Stimme. Der Sound des Albums lehnt sich deutlich an die Musik von Pink Floyd. Deshalb sollte die LP bzw. CD sicherlich in jedem Regal eines wahren Pink Floyd Liebhabers zu finden sein. Es sind absolut hervorragende Songs auf dem Album zu finden. Ich empfehle als Hörprobe den Song „Cat Cruise“ (wundervolle Piano und Saxophonklänge) und das total floydig orientierte „Holiday“. Für mich zählt dieses Richard Wright Album zu meinen „Pink Floyd“ Klassikern. Denjenigen, die „Wet Dream“ noch nicht kennen sollten, kann ich das Album wirklich ans Herz legen. Es lohnt sich.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungenes Solo-Debut des Pink Floyds - Keyboarders, 15. August 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wet Dream (Audio CD)
Wer gerne ein entspanntes und dennoch abwechslungsreiches Album in ruhiger Atmospäre als Ganzes hören möchte, ist dieses elegische Werk unbedingt zu empfehlen! Mit Unterstützung eines hochkarätigen Gitarristen (Snowy White)und eines Saxophonisten (Mel Collins) gelingen hier sehr schöne träumerische Klangcollagen, die abseits vom Mainstream zum Zuhören fesseln. Wer sich die Muße zum Zuhören bewahrt hat, wird mit sehr ausgefeilten Kompositionen belohnt. Unbedingt empfehlenswert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein stilles Meisterwerk..., 17. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Wet Dream (Audio CD)
... kann den positiven Rezensionen nur voll und ganz zustimmen. Die wichtigsten Aspekte dieses fantastischen Albums sind alle genannt worden.
Mein Fazit: Eine wunderschöne, entspannte aber zu keiner Zeit langweilige Scheibe. Hier stimmt einfach alles; auch nach dem x-ten Mal hören immer wieder höchst angenehm. Höre die Scheibe am liebsten an einem schönen Sommertag, Liegestuhl heraus, zurücklehen, Augen zu und nur noch den "Wet Dream" hören... wunderbar...
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Völlig unterbewertet...Völlig genial!, 22. Mai 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wet Dream (Audio CD)
Ich war und bin P.Floyd-Fan. Ja!!! auch Waters-egosongs fand ich immer klasse. Abgedrehte texte passen zu ihm, und zur Musik.
Mr. Wright tat mir immer etwas leid, auch wenn ich ihn nie kennengelernt habe! Man fühlte irgendwie mit, und wir machten selber musik damals.
"Du, klasse Scheibe, ich finds gut, was der da macht", sagte mein Freund.
Ja, fand ich auch ,und stellte die Platte in den Schrank....und vor kurzer
Zeit holte ich sie raus, und war "comfortably numb"!!!!

AB_SO_LUT hörenswert, wenn auch nicht so aggressiv wie Wall .oder Welcome to the machine, schade, dass Wright nicht mehr Floyd-Einfluss hatte.
Den Egozentrikern an den Klampfen hätte es genutzt, der Band wohl auch!
Und die neue gilmour-CD von 2005 ist dagegen lahm und müde!
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geheim Tipp, 2. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Wet Dream (Audio CD)
Pink Floyd kennt jeder Depp, die Bombastorgien von "The Wall" und "A Momentary Lapse Of Reason", der Stumpfsinn von "Animals" und "The Final Cut". Aber Pink Floyd waren einmal eine super geniale Band, alte Scheiben von "More" bis "Wish You Were Here" waren kleine oder große Meisterwerke. Pink Floyd ist eine Ikone der Hippiezeit. Aber dem Psychotyrann Roger Waters und der Mischung aus Gitarrenbombast und Geschäftssinn von David Gilmour waren die anderen beiden Bandmitglieder nicht gewachsen. So beschloß Rick Wright nach der der Animals-Tour von 1977 eine Soloproduktion zu machen. Interessanterweise gab er sich seinem Bandkollegen Gilmour die Studioklinke in den südfranzösischen "Super Bear Studios" in die Hand, der dort ebenfalls eine Soloplatte aufnahm. Was aus der Session von Januar bis Februar 1978 herauskam kann sich wirklich hören lassen. Die Songs klingen a la Floyd, nur das statt Blues mehr Jazz Einflüsse in der Musik liegen. Alles sehr entspannt und harmonisch. Es gibt auch tolle Solos von Snowy White, dem Tourgitarristen von Pink Floyd, besonders hörenswert im Stück "Summer Elegy". Wet Dreams war im Grunde die letzte Produktion die den alten "Pink Floyd Spirit" auszustrahlen in der Lage war. Immer noch einer meiner privaten Favoriten, absolut Zeitlos.

Nach seinem frühen Tod am 15. September 2008 ist es das Album was von ihm bleibt, natürlich neben seinen Pink Floyd Beiträgen. R.I.P.
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Wet Dream
Wet Dream von Richard Wright (Audio CD - 1998)
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