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am 25. Juni 2005
Dieser Soundtrack ist einer der besten Soundtracks, die John Williams je geschrieben hat.
Mit seiner Wahl, Itzhak Perlman als Solisten durchgehend eine führende Rolle zu geben, zahlt sich dadurch voll aus, dass Perlman mit seinen Solis den Zuhörer viel stärker emotionalisiert, als wenn er das gesamte Orchester die Hauptthemen hätte spielen lassen. Im Gegensatz zu anderen Rezensenten soll diese Musik genau dies tun: den Zuhörer die volle Emotionen spüren zu lassen, da sie in dem Film sonst nicht herauskämen - was nicht Manko des Films ist, sondern aus dem Blickwinkel, von dem die Geschichte erzählt wird, folgt.
John Williams hat deshalb für diesen Film einen - für ihn völlig anderen - Stil verwendet, um genau diese Wirkung zu erzielen. Und dies ist ihm voll und ganz gelungen.
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am 17. Mai 2004
Der Film liegt in aller Munde, wenn über den Holocaust, Auschwitz und auch Oskar Schindler, der über hundert Juden, verfolgten Menschen das Leben gerettet hat. Spielberg erschuf diesen einzigartigen Film und John Williams (Jurassic Parc) diesen Soundtrack.
Um es gleich vorweg zu sagen, noch nie hat mich Musik zum Weinen gebracht, schon gar keine Instrumentalmusik, vielleicht an einigen Stellen mit spärlich eingesetzten Chor. Genau dieser Soundtrack und auch immer wieder der Film wecken in mir viel Traurigkeit und Unverständnis, aber das ist ein anderes Thema. Williams schafft es so eindrucksvoll bestimmte traurige, düstere, hoffnungslose Stimmungen in den verschiedenen Melodien zu einen. Hier ist nicht die Frage nach dem Favoriten auf der CD sondern hier lohnt es sich wirklich länger reinzuhören, sich gewisse Szenerien vorzustellen und einfach nur nachzudenken.
Bestes Beispiel ist wohl das "Schindler's List Theme", was immer wieder im Film anzutreffen ist und durch die vor allem im Vordergrund stehende Violine eine gewisse dunkle Atmosphäre schafft. Auch ohne Gesang wirkt dieses Lied einfach nur... traurig machend.
"Jewish Town" spiegelt die Gefühle der Menschen in den verschiedenen Gettowohnungen wieder und auch die Gefühle auf dem Weg dorthin als Geächtete. Hier wird nicht nur Traurigkeit deutlich sondern auch die Willkür der Wehrmacht zu der Zeit', dargestellt durch leise Paukenschläge, die ich mit einem Soldatenmarsch assoziiere.
Erst in "Immolation" tritt der Chor auf und ist im Film als die Szene vertreten, wo Schindler mit dem Naziregime bricht (Szene, wo er das tote Mädchen in dem roten Mäntelchen wieder sieht.) und man kann sich vorstellen, die Szenerie ist nicht nur traurig, sondern auch verzweifelt und ausweglos. Der Gesang klingt gleichzeitig anklagend, verklingt aber mit der Zeit.
Erst im "Remembraces" hört man erste leicht leidenschaftliche Klänge zu Anfang und stellt wahrscheinlich einfach nur da, oder assoziiere ich damit, dass die Bewohner des Gettos versuchen ihre Hoffnungen, dass alles bald beendet ist, aufrecht zu erhalten versuchen. Hier klingt die Melodie nicht bewegt, sondern eher leicht und ein wenig hoffnungstragend. Besonders wird dies durch die Wahl der Instrumente deutlich. (Violine im Hintergrund, Klavier und Klarinette im Vordergrund)
"Schindler's Workface" wird die Person des Oskar Schindler's vorgestellt und die Musik stellt Eigenschaften wie seine Listigkeit, Intelligenz und sein Verständnis in den Vordergrund; auch das Verhältnis zu Ithzak Stern bringt das Lied sehr klar rüber. (Assoziationen)
"Oyf'n Pripetshok - Nacht Aktion" gehört zu meine reinsten Weinstücken. Hier wird das im Film vorhandene Kinderlied (Szene, in denen er [mit seiner Freundin reitend] das Mädchen in dem Mäntelchen zum ersten Mal sieht) vorgestellt und es ist das traurigste, was ich bisher auf der CD gehört habe. Hier wird die gesamte Traurigkeit dargestellt und die Grausamkeit, die hinter den Verbrechen der Nazis steckt.
"I could have done more" ist das Lied, wo ich am meisten darüber nachgedacht habe, was dieser Mann geleistet hat und dass er sich dann hinstellt und sagt "Ich hätte mehr tun können..", was ja als Schindler's eigener Satz überliefert ist, ist irgendwo... wirklich traurig machend. Hier wird durch die Wahl, des eigentlichen Schindler's List Themes alles noch einmal zusammengefasst.
In "Auschwitz - Birkenau" und "Stolen Memories" werden noch einmal alle Empfindungen der Menschen dargestellt, hier sehr im Vordergrund wieder die Violine.
Letztes herausragendes Stück ist wirklich "Yeroushalain Chel Zahav", was der Chor am Ende des Filmes singt, als sie über die weite Ebene laufen. Dieses ist in jiddisch (und wer einen Text und eine Übersetzung hat, her damit..) und drückt wahrscheinlich neue Hoffnungen wieder, was nach schlechten Zeiten folgt, muss positiv sein...
Nun, insgesamt würde ich diese OST jedem ans Herz legen, der sehr auf melodische Violinenstücke steht und auch Chöre und auch anderssprachige Lieder (polnisch, jiddisch) nicht verabscheut. Dieser Soundtrack bringt wirklich eine sehr sehr traurige Atmosphäre und auch Düsternis über und ist daher für Wintertage sehr geeignet. Ich kann ihn nur empfehlen..
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Wer den Film gesehen hat wird ihn nicht so schnell vergessen - die Dramatik, die vielen Schicksale dieser Zeit spiegeln sich in Steven Spielbergs Film wider.
Musikalisch werden die Erinnerungen an diesen schockierenden, weil unglaublich realistischen Film mit dieser CD wachgehalten.
Die traurige Musik, die beklemmende Atmosphäre welche diese CD verursacht mag der Dramatik dieser barbarischen Zeit nicht im geringsten Rechnung tragen - ist jedoch ein sehr guter Ansatz mit Musik auszudrücken was mit Worten kaum zu beschreiben ist...
Der Komponist John Williams, musikalischer Wegbegleiter von Steven Spielberg hat mit dieser Filmmusik bewiesen dass er mehr kann als nur Hintergrundmusik für Actionfilme zu liefern!
Absolut genialer Soundtrack!
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TOP 500 REZENSENTam 14. September 2013
Kürzlich habe ich mir "Schindler's List" mal wieder auf DVD angesehen. Und ich habe dann beschlossen, mir den Soundtrack zu diesem bewegenden und erschreckenden Film zu kaufen. Beim Hören der Musik wurde mir endgültig klar: Auch davon lebt der Film, von wunderschönen Klängen, die ein furchtbares Grauen so merkwürdig traurig-schön untermalen und damit der Unbegreiflichkeit eine musikalische Stimme geben. Ich kannte den Violinisten Itzhak Perlman bisher nicht. Jetzt ist er mir ein Begriff. Seine Art dieser Musik auf seiner Violine eine Stimme zu geben, hat mich zutiefst ergriffen …

Die Musik kratzt in meinem tiefsten Inneren. Besonders das Grundthema des Films (Track 1) geht direkt ins Herz. Dieses Thema, das im ersten Track von einer Violine gespielt wird, findet sich nicht zuletzt als Reprise im Track 14 als Klavierstück mit anschließend spielendem Orchester wunderschön wieder – nicht weniger herzerweichend. Sehr schön finde ich es insgesamt, dass das Thema des ersten Stücks in den kommenden Stücken immer wieder auftaucht – gespielt von ganz verschiedenen Instrumenten wie Flöte, Geige, Klarinette (?) … Vertrautes trifft so auf überraschende neue Melodien in unterschiedlichen Instrumentierungen. Dadurch entsteht spannende Abwechslung, die sich mit Vertrautem sehr ausgewogen mischt und schöne Empfindungen bei mir auslöst.
Die Mischung der Stücke aus Violinen- und Klaviermusik, oft unterstrichen durch ein Orchester, ist phänomenal. Dunkle Atmosphäre trifft auf ein tiefes Seufzen, das wie ein musikalisches Nachdenken und Trauern daherkommt. Faszinierend ist es, dass die Musik auch etwas Tröstliches hat, obwohl sie im Film ja oft soviel Grausames und Tieftrauriges untermalt. Aber doch scheint durch die Melancholie und Dramatik auch etwas Wohltuendes herauf. Ich weiß gar nicht, wie das kommt. Es ist etwas wie schmerzhafte Schönheit, die ich in dieser Musik höre. Es ist etwas, wo der Geist nicht herankommt, sondern nur das Gefühl, und das tut gut.

Immer wieder habe ich einzelne Musikstücke mit Szenen aus dem Film assoziativ verbunden. Dann wieder entstehen bei mir ganz eigene Fantasien und Erinnerungen. Steven Spielberg schreibt hinten auf der CD, dies sei eine CD, die man mit geschlossenen Augen hören sollte. Ja, so sehe ich es auch, es ist ein echtes Erlebnis, sich von diesen Klängen verzaubern zulassen und sich ihnen hinzugeben. Das sage ich, obwohl ich wahrlich kein eingefleischter Klassik-Fan bin oder von dieser Art Musik viel Ahnung habe.

Fazit: Diese bombastische Musik ist voller Kraft und Tiefgang. Man muss keine Klassik-Liebhaberin sein, um bei Melancholik dieser Klänge hinzuschmelzen. Melodische Violinenstücke mit ausdrucksstarken Chorgesängen vor dunklen Orchesterklängen nehmen einen richtig mit und lösen tiefe Empfindungen aus. Nicht nur Leute, die vom Film ergriffen sind, werden bei dieser Musik große Gefühlserlebnisse haben. Ich finde, dass man diese CD für tiefe Momente im CD-Regal haben sollte. Wenn das alles auch noch aus einer guten Stereoanlage tönt, ist melancholische Tiefenentspannung mit Gänsehauteffekt garantiert. Ich bin froh, diese musikalische Erfahrung gemacht zu haben und mir diese Musik immer wieder anhören zu können.
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TOP 500 REZENSENTam 8. November 2009
Für den Philosophen Hegel war die Musik die unbedeutendste aller Künste, denn sie ist begriffslos, nur konturloses Gemüt ohne Bezug zum Geist. Sein Antipode Schopenhauer pries die Musik dagegen als die Königin der Kunst, denn durch sie spricht der Weltwille, der Urgrund allen Seins direkt zu uns. In der großen Musik wird der Mensch dem Wesen der Welt teilhaftig.
Heute, in der musikalischen Epoche zwischen Robbie Williams und Modern Talking sind diese musikmetaphysischen Betrachtungen natürlich obsolet. Nur manchmal, bei ganz wenigen Werken, erinnert man sich an den stolzen Rang, den die Prima philosophia der Musik einst einräumte. Ein solches Werk, das in sich die Ahnung des Absoluten einhält, ist für mich die Filmmusik zu "Schindlers Liste". Auch wenn mich die Leser dieser Zeilen für duchgeknallt halten werden: für mich wabert in dieser Musik die Tragik der Welt. Das unermessliche Leid des 20. Jahrhunderts ist Ton geworden und in eine geradezu schmerzhafte Schönheit konvertiert. Bei den Instrumentalpassagen sehe ich die vereisten Ebenen Osteuropas vor mir, bei den solistischen Klarinetten- und Geigenmotiven erkenne die Erinnerung an die jüdische Kultur in Krakau, Odessa und Wilna, die im Todesorkan unterging. Mit dieser Musik, die musikalische Einflüsse aus ganz Osteuropa ist John Williams eine Sternstunde der modernen Musik gelungen, deren Rang die Begriffe von schön, schmerzlich, aufwühlend oder erhaben weit übersteigt.
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am 11. Mai 2010
Vor einiger Zeit sah ich diesen unglaublich bewegenden Film, nachdem in unserem Schulorchester ua Stücke daraus gespielt worden waren. Ich war so bewegt von der Handlung, dem Film una auch der Musik, sodass ich ohne länger darüber nachzudenken, mir die CD bestellte.
Wenn ich jetzt ab und an diese Musik höre kommen mir sofort wieder diese Bilder vor Augen, Schindler in der Fabrik, Juden im Ghetto, die Frauen in Auschwitz. Man kann diese Musik nicht zu oft hören, da sie einfach zu mitnehmend ist. Aber gerade das spricht für diese Musik.
Alldenjenigen, die den Film ähnlich berührend fanden wie ich (ihn nicht als solchen zu empfinden geht meiner Meinung nach schwer), und zudem eine gewisse Leidenschaft für Filmmusik besitzen, empfehle ich guten Gewissens, diese CD zu kaufen.
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am 14. Juli 2001
Ich besitze diese CD schon seit einigen Jahren und sie gehört immer noch zu meinen absoluten Lieblingen. Warum? Weil jedes Stück anrührend ist und einen in eine faszinierende Welt mitnimmt. Diese Musik kann trösten ohne die schrecklichen Geschehnisse, die sie in dem gleichnamigen Film begleitet, zu verharmlosen. Wenn man sie hört, kann man die entsprechenden Filmszenen vor sich sehen. Was kann Filmmusik mehr? Und trotzdem verfehlt sie auch losgelöst vom Film ihre Wirkung nicht. Sie geht zu Herzen!
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am 26. Juni 2011
Man stelle sich vor, Spielberg geht zu einem x-beliebigen Komponisten und sagt "Schreib mir eine Filmmusik zu den Gaskammern in Buchenwald." Wieviele würden sich trauen? John Williams hat es geschafft. Beklemmend und gleichzeitig unendlich schön. Und die Interpretation durch Itzhak Perlman hebt die Komposition nochmal auf eine höhere Stufe. Sicher nichts zum zwischendurch mal reinhören, aber das ist ja mit keiner anspruchsvollen Musik so.
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am 7. Dezember 2009
John Williams, Oscarpreisträger für Klassiker, wie "E.T.", "Star Wars" oder auch "Jaws" hatte damals 1994 den Fluch, dass ihm vorgeworfen wurde, dass er nur Abenteuer und Science Fiction vertonen konnte. Mit Steven Spielbergs Film "Schindlers List" bewies er nicht nur, dass er auch tragische Dramen vertonen konnte, er lieferte wieder Mal ein absolut beeindruckendes und wunderschönes Werk zugleich ab! Und es ist kein Wunder, dass er auch für "Schindlers List" mit dem Oscar ausgezeichnet wurde, denn diese Musik ist an Intensität und Ausdruckskraft kaum zu übertreffen! Im Film selbst funktioniert der Score hervorragend, aber da "Schindlers Liste" eher von der Geschichte und den Bildern lebt, wirkt der Soundtrack auf CD nochmal ganz anders...
Selbst wenn man den Film nicht kennen sollte, ist "Schindlers List" ein Hörgenuss erster Klasse und ist nicht nur was für Klassikfans!

Typisch für Williams sind die wunderschönen und einzigartigen Themen, die er jedes Mal für eins seiner neuen Werke komponiert hat. Mit "Theme From Schindlers List" ist ihm wieder so ein Geniestreich gelungen: Eine zarte, verletztliche und tragisch wirkende Musik, die sich in diesem Thema voll entfaltet und den ganzen Charakter des Films widergibt. Die wunderschöne Violine gespielt von Itzhak Perlman ist wie eine Frontstimme, die die einzelnen Stücke in einer klagenden Version darbietet. Sein Zusammenspiel mit Williams und dem Orchester ist grandios und er selbst stielt seiner Mannschaft manchmal die Show, aber insgesamt harmonieren Violine und Orchester einfach perfekt!
Mit "Jewish Town" zeigt uns Williams sein nächstes Thema und zwar ein dunkles Stück, dass im Verlaufe immer böser und hinterlistiger wird. Eine wieder sehr passende Musik zum Thema Judengettho!
In "Immolation" jagt ein klagender Chor mir jedes Mal wieder eine Gänsehaut über den Rücken, atemberaubend!
"Remembrances" ist das zweite große Thema, neben "Theme From Schindlers List". Für mich sogar noch etwas kraftvoller, als das erste Stück! Eine zarte Partitur, die immer intensiver und bedrückender wird, einfach genial diese musikalische Gefühlsbeschreibung! Hier zeigt sich Williams von seiner schönsten Seite und in absoluter Perfektion!
"Schindlers Workforce" ist eins meiner Lieblinge, denn hier wird das "Jewish Town"- thema in einer dynamischen und wundervollen Variante dargeboten und das neun Minuten lang, Herrlich! Dies ist meiner Meinung nach auch der einzige Track, der vielleicht etwas fröhlicher und heller klingt, als die anderen Stücke...
"Oyf'n Pripetshok and Nacht Aktion" ist ein klagender Kindergesang. Ein Stück, das wie eine Art Klagelied funktioniert.
"I Could Have Done More" ist eine wundervolle Mischung aus den zwei Hauptthemen.
"Auschwitz Birkenau" ist wieder sehr dunkel und erschafft eine bedrohliche Stimmung, die immer bedrückender wird.
"Stolen Memories", Making The List" und "Give Me Your Names" sind allesamt wieder wundervolle Variationen der Hauptthemen. Und Williams beherrscht diese Flexibilität seiner Themen so perfekt, dass der Score nie Längen bekommt oder irgendwie an Kraft verliert, nein!
Mit "Yeroushalaim Chel Zahav" hören wir dann, wenn man es so will, das erlösende Lied der Juden. Die Szene im Film, als alle frei sind und über den Berg gerannt kommen, gewinnt durch dieses faszinierende und emotionale Stück eine unbeschreibliche Ausdrucksstärke!
Zum Schluss gibt es noch das tolle "Remembrances"- thema mit Perlmans Violine unterlegt und das "Schindlers List"- thema in einer zarten Klavierversion, ein wunderschöner Abschluss!

Ich persönlich bin ein Fan von großen und wuchtigen Actionscores, aber ich höre mir auch gerne ruhigere und melancholische Scores an und "Schindlers List" ist da eins der Highlights unter meinen Soundtracks! John Williams muss schon lange niemanden mehr etwas beweisen, er ist der Größte. Wer solch eine herzzereißende und ehrliche Musik schrieben kann, gehört einfach zu den Besten seines Fachs!
"Schindlers List" ist wirklich ein Meisterwerk, das man schwer beschreiben kann, denn beim Hören durchläuft der Hörer mehrere Emotionen und jeder verbindet etwas anderes mit dieser Musik! Da ist es auch nicht verwunderlich, wenn beim Hören die eine oder andere Träne fließt... Wie gesagt ist dieser Score einfach genial, besonders weil er auf CD und ohne Bilder, allein ganz anders funktioniert und wirkt. Das ist Filmmsuik auf dem höchsten Niveau, voller Leidenschaft, Liebe, Angst, Trauer und Ehrlichkeit... Für alle, die dieses Schmuckstück noch nicht zuhause stehen haben: Ihr habt einen Meilenstein der Filmmusik verpasst, also schnellstens nachholen!
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am 17. November 1999
Die CD, die hauptsächlich von John Williams komponiert wurde, ist eine optimale Ergänzung zu Spielbergs Meisterwerk. Die traurigen Melodien lassen den Film noch einmal am inneren Augen vorbeilaufen, und sind sehr entspannend. Spielberg hat recht, wenn er sagt, daß diese CD mit geschlossenen Augen gehört werden muß, denn nur so erfährt man die gesamte Schönheit der Musik.
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