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am 10. Januar 2004
Mit seiner Musik zu "Pet Sematary" bewies Goldenthal sein handwerkliches Geschick und seine Begabung zu unkonventionellen Strukturen. Seine Partitur zu "Alien III" geht nun weit über dieses Übungsstück hinaus und präsentiert ein in symphonischen Dimensionen gehaltenes, beunruhigendes Klanggemälde. Das Werk erhebt sich kraftvoll über das eingefahrene, in Hollywood üblich gewordene Gepansche konventioneller Klänge.
Mit seiner Handhabung der Moderne ist Goldenthal seinen Kollegen Chris Young nicht unähnlich . Neben krasser Avantgarde treten romantisch, tonal geprägte Aspekte, die im Gegensatz zu Young allerdings mit dem radikalen Teilen ein Ganzes bilden. Er netzt diese sogar aus, ein wirklich angstvolles Bild zu entwerfen. Exemplarisch hierfür ist das eröffnende "Agnus Dei". Über einer schwebenden Klangfläche, getragen von elektronisch abgemischten Schlagzeugtexturen, proklamiert eine einsame Stimme den traditionell im Requiem mit Erlöserfunktion belegten Text und geht zu einem robusten, hauptsächlich vom Blech getragenen, noch tonalen Satz über. Die Behandlung dieses Elements in finsteren Tonlagen begründet die unkonventionelle, irritierende Basis der Musik. Die vertrauten Aspekte werden von neuen Strukturen akustisch und inhaltlich unterwandert. Auf diesem Wege entsteht eine fließende Einheit, die den Hörer an der Sicherheit, der ihm stark vertrauten Harmonien, zweifeln läßt.
Neben dem "Agnus Dei" sind als herausragende Beispiele "Candles in the Wind" sowie die Satzfolgen "Lento" und "Adagio" zu nennen (Bezeichnungen indes, die man auf den Drang des Komponisten nach eher absoluten musikalischen Formen verweisen). Eine Orientierung an der Moderne ist in diesem stilistischen Merkmal bei Goldenthal sicherlich an den Werken John Coriglianos festzumachen, dessen filmmusikalischer Ausflug "Altered States" in seiner Härte und Konsequenz allerdings weiterhin unübertroffen bleibt. Die Geisteshaltung, dem Spiel mit vertrauten Motiven und deren Umwandlung in beängstigende Dimensionen, ist in der Moderne wohl exemplarisch bei Schnittke vorformuliert. Inwieweit sich Goldenthal hier orientiert hat, muß vorläufig offen bleiben (das "Agnus Dei" legt diese Vermutung allerdings nahe).
Neben dem finsteren Klangfluß dominieren krude, rhythmische Texturen. Diese sind abrupt und unregelmäßig, nicht selten von den Pauken getragen. Verstärkung finden sie im aufheulenden Blech und elektronisch erzeugter oder verfremdeter Klänge. Eine erstrangige Stellung nimmt hier das Stück "Death Dance" ein. Goldenthals Totentanz wird von reißenden, synthetischen Geräuschen getragen, die vom Blech übernommen werden und von den Pauken mit barbarischen Spiel unterstützt werden. Auch die Behandlung der Rhythmik stellt hier die Hörgewohnheiten in Frage und unterstützt das schon bestehende Bild. Die hier geschilderten Elemente erinnern darüber hinaus stark an atonale, nicht akademisch arbeitende Musiker und Gruppen (ich verweise vor allem mal auf SPK). Besonders stark tritt dies in "Wreckage" und "Rape" hervor. Die sonst im Untergrund eingeschobenen, verwirrenden synthetisch erzeugten Elemente treten hier in reiner Form auf.
Elliot Goldenthal ist mit "Alien III" ein grenzüberschreitendes, künstlerisch geschlossenes Werk gelungen, das mit Sicherheit mehr Furcht einflößt, als es der arg abgenutzte Horrorfilm könnte.
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am 10. April 2003
Elliot Goldenthal hat mit diesem Soundtrack ein Meisterwerk der Filmmusik geschaffen und übertrifft den Soundtrack zu Alien I, den Jerry Goldsmith 1979 komponierte. Mit "Agnus Dei" leitet Goldenthal den O.S.T. ein und vermittelt eine düstere Stimmung durch furchteinflößende Geräusche und Klänge, die durch eine einfach geniale Frauenstimme unterstützt werden. "Adagio" ist der perfekte Abschluss und Ausklang seines musikalischen Meisterwerkes. Die beeindruckende klassische Musik sorgt für Gänsehaut-Garantie und bedient auch diejenigen, die mit klassischen Stücken sonst nichts zun tun haben wollen. Unbedingt anhören!!!
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am 3. November 2002
Dieser Soundtrack, ist einer von denen, die man hört und sicher nicht mehr so schnell vergisst.
Man merkt schnell, das dieser Score eine Tiefe aufweist, die man eigentlich nirgens wiederfindet.
Die Musik ist dermassen schleichend und komplex, das man mit öfteren hören, immer genauer auf die verschiedenen Elemente achtet und den am Anfang entstehenden Schauder vergisst.
Dieser Score ist nur im ersten Moment beklemment und entwickelt sich nach und nach zu etwas, was selten zu finden ist.
Obwohl fast alle Songs eine beachtliche Länge aufweisen, werden sie nie langweilig.
Elliot Goldenthal hat einen Score geschaffen, der für sich selbst stehen kann und den Film bei weitem übertrifft.
Schön das es solche Musik zu kaufen gibt.
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am 12. Juli 2001
Nun ist's geschehen: wegen des Films allein werd ich subjektiv - aber man kann es auch so sehen: ohne die Musik wäre Alien 3 nur halb so gut. Die Themen sind weder heroisch noch besonders orchestral geschweige denn über die Maßen signifikant - aber einfach in ihrer Atmosphäre unheimlich gut. Alien 3 scheint eines dieser typischen Soundtrackwerke zu sein, der sich richtig in die filmischen Dialoge einschwinkt und dies nahezu perfekt (ich liebe die Bishopszene hierbei beispielsweise besonders) - und das grandiose Finale ist an Effizienz nicht zu überbieten. Punkt!
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am 7. Juni 2000
Ich versuchen ein bedrohtes Markenzeichen in Schutz zu nehmen: Laute, blächerne, grauenhafte Posaunentriller. Für mich ist es zum Inbegriff Goldenthal`scher Actionmusik geworden. Doch genau dieser Fakt wird dem Komponisten vorgeworfen: Einfallslosigkeit. Ich frage mich ernsthaft was schlimmer ist: Wenn ich beim Hören der Aliens-Score nicht nur Parallelen sondern ganze identische Melodiezüge zu einem anderen von ihm geschaffenen Werk höre. Nicht das ich das Können eines James Horner ernsthaft in Frage stellen will, aber ich kann es nicht hören, daß der Aliens-Soundtrack hochgejubelt wird, während Alien 3 stets nur als sein kleiner Bruder in der Ecke steht. Was viele sicherlich übersehen ist der Fakt, daß eine Filmmusik in erster Linie als begleitendes Mittel fungiert. Sicher - Horner hat ein rhytmisch und spherisches Meisterwerk geschaffen, aber ich denke Goldenthal`s Score arbeitet ebensogut mit den bewegten Bildern. Schon die Eingangssequenz,die ohne Zweifel kaum in eine erkennbare Taktart gepresst werden kann ist für mich ein geniales, in sich geschlossenes Werk, daß seine Wirkung keinesfall verfehlt. Meine Lieblingstitel sind "The beast within","Lento","Visit to the Wreckage" und Adagio. In einer Kritik laß ich, Alien 3 wäre nicht "scary". Schon mal XXXXX 2 mit Alien 3 - Begleitung gespielt?!?! Schon allein beim Zusehen bekam ich Schweißausbrüche. Ich hoffe mir nimmt niemand meine Neigung gegenüber diesem Horror-Meisterwerk übel, aber Einige sollten sich wirklich darüber klarwerden, daß Filmmusik nicht nur für sich selbst steht.Man wird gefragt, wo bei diesem Soundtrack die memorablen Themen bleiben. Gegenfrage: Wo haben sie sich bei Aliens verkrochen???
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am 16. April 2009
Hallo an alle Soundtracks-fan's!

Ich kann nur sagen das die "Alien III" CD wirklich top ist,für mich eine mit der besten die ich habe,sie ist sehr gut aufgenommen worden und das macht sich natürlich sehr stark im Gesamtklangbild bemerkbar,macht wirklich sehr sehr viel spaß sie zuhören,ich kann sie nur empfehlen!!!
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am 29. Juli 2010
Beim ersten Hören kommt einem der Soundtrack von "Alien 3" nicht besonders kreativ oder unterhaltsam vor. Das liegt aber nicht daran, dass der großartige Komponist Elliot Goldenthal sein Talent verschwendet hat, sondern weil er, wie bei seinen anderen Werken sehr anspruchsvolle Musik komponiert. Setzten Goldsmith und Horner bei den ersten beiden Teilen noch auf harmonische Abfolgen, so präsentiert uns Goldenthal ein düsteres und faszinierendes Klangreich.

Nach Horners Score für "Aliens", entschließt sich Goldenthal nun auf eine ganz andere Schiene zu gehen: Er nimmt keine der Themen aus den Vorgängern, sondern komponierte einen a-tonalen Psycho/ Horrorscore. Dies wird schon beim Hören des ersten Stücks deutlich ("Agnus Dei"), welches durch die sanfte aber dennoch unheimliche Frauenstimme eine besonders grandios, bedrückende Atmosphäre schafft.
Der Komponist entwickelte für „Alien 3“ einen eher opernhaften Stil, der insgesamt viel mehr in die Tiefe geht und den Hörer in eine fast schon depressive und aussichtslose Stimmung bringt. Diese Atmosphäre hält er über die gesamte Spieldauer (ca 50 Minuten) aufrecht und weicht nur selten von seinem Stil ab. Einer dieser "Aussetzer" kommt in "Wreckage And Rape" zum Vorschein, wenn harte E-Gitarrenklänge auf den Hörer einpeitschen. Kennt man den Film, dann passt das Stück sogar ins Gesamtbild, aber auch für diejenigen, die den Film nicht gesehen haben, dürfte es nicht störend sein. Allgemein ist es nicht nötig "Alien 3" gesehen zu haben, denn die Musik kann als eigenständiges Werk dastehen.
Dies wird deutlich bei Stücken, wie "Lento", "Lullaby Elegy", "Explosion And Aftermath", "The Entrapment" oder dem grandiosen Abschluss "Adagio", all diese Titel zeugen von Goldenthals Talent, jede einzelne Szene im Film zu etwas Besonderem zu machen!

Definitiv ist Elliot Goldenthals Score keine leichte Kost und für Anfänger im Bereich Filmmusik ist er sicherlich nicht zu empfehlen. Trotzdem ist es dem Komponisten gelungen einen gewaltigen Soundtrack zu erschaffen, der sich in keinster Weise vor seinen Vorgängern verstecken brauch. Im Gegenteil: "Alien 3" ist eine ausgereifte Komposition mit Unmengen an Potential und klassischen Höhepunkten, der zwar aus der Reihe etwas heraus sticht, aber somit dem 3. Film einen ganz besonderen Touch gibt.
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am 30. Januar 2012
Persönlich liebe ich diesen Soundtrack, alle Tracks vom ersten bis hin zum letzten. Allesamt sind sie wunderbar und klassisch zugleich. Sie vermitteln zum einen Verwirrung, Seltenheit, Seltsames zuweilen, Geheimnisvolles sowie Mysteriöses zugleich. Und am wichtigsten zeichnet er sich durch ungemein starke Klänge aus, die sich überall in jedem Track widerfinden lassen. Besonders hervorzugreifen sind Aguns Dei, Lento, Adagio am Ende, und natürlich Bait and Chase wo sie durch die Tunnel rennen - einfach nur geil.

Auch Candles In The Wind oder Visit To The Wreckage sind tolle Musikstücke und gesellen sich prima mit hinein. Alle anderen Tracks sind absolute Spitze und geben einem das Gefühl des Films wieder. Man kann sich immer wieder zurück erinnern an bestimmte Szenen des herrlich düsteren Schockers.

Was man auch machen könnte wäre mal komplett im Dunkel sitzend sich AGNUS DEI anzuhören, das schockt schon wirklich. Echt ein geiles Gefühl. Man kann auch fast behaupten das der dritte Soundtrack der Franchise, einem das einzigartige Gefühl erleben lässt was Alien tatsächlich repräsentiert. Düstere, schockende, emotionale, lüsternde, wirre geile Gefühle. Und sie eignen sich hervorragend zur Abeit bei der Kunst.

Ein wahrhaft ganz toller, beeindruckend, beklemmender Soundtrack der alle Zutaten erfüllt.
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am 4. September 2014
Ich sammle jetzt alle Soundtracks zu den Alien Filmen (H.R.Giger) die Songs sind absolut geil Es lebe das Xenomorph!!!Wunderschöne Lieder
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