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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen27
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am 8. Juli 2003
Mit ihren Multi-Platin-Alben OUT OF TIME und AUTOMATIC FOR THE PEOPLE wurden REM Anfang der 90er innerhalb kurzer Zeit von einer idealistischen College-Rock-Band zum stadionfüllenden Mainstream-Headliner, eine Entwicklung an der so manche Indie-Rocker wohl zerbrochen wären. REM taten das einzig richtige, und testeten ihre wachsende Schar an Fans mit einem Schlag ins Gesicht, indem sie einen Stilwechsel zu den kommerziell erfolgreichen Vorgängerplatten einschlugen.
Als Rock-, aber nicht ausgesprochener REM-Fan finde ich es recht amüsant, daß manche REM-"Fans" mit dieser Platte wenig anfangen können, denn das hieße eigentlich die Vergangenheit von REM als Independent-Rock-Band zu verleugnen, die immerhin schon eine Dekade vor "Everybody hurts" begonnen hat...
Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: ich liebe AUTOMATIC FOR THE PEOPLE, halte es für eines der 20 besten Alben überhaupt, und würde ohne Zögern 5 Sterne dafür vergeben. Aber ich mag eben auch Independent Rock, Wah-Wah-Pedals, brettharte Gitarrenriffs und Rückkopplung. Und ich finde daß REM auf Monster klingen, als ob sie jede Menge Spaß am "Plug & Play" Sound hätten, und das ist ihnen - in Anbetracht des kommerziellen Drucks der auf ihren Schultern lastete - hoch anzurechnen.
MONSTER mag nicht zum vielschichtigsten gehören, was REM im Laufe ihrer langen Karriere vorgelegt haben, aber das trashige Cover im Seventies-Stil verspricht Spaß, und den bietet die Platte mit ihrem direkten, gitarrenlastigen Sound allemal. Und wenn sich manche Fans über mangelnde Abwechslung beklagen, so sollten sie sich vielleicht mehr REM-Alben besorgen, denn dann macht MONSTER genau diese Abwechslung aus!
DER herausragende Song ist für mich "Crush with Eyeliner", mit genial verzerrter Gitarre und dem wohl härtesten Refrain der Bandgeschichte. Die Kunst der Platte ist aber das Fehlen von Ausreißern - in "Star 69" lassen REM ihren Punkrock-Wurzeln freien Lauf und "Bang & Blame" verblüfft 5 Minuten lang mit dem Wechsel zwischen atmosphärischem Minimalismus und dem rockigen Chorus. "Strange Currencies" erinnert an "Everybody hurts", ist mit Michael Stipe's leidenschaftlichem Gesang aber eigentlich die bessere Ballade von beiden. Gegen Ende werden mit "I took your name", "Circus Envy", und dem Kurt Cobain gewidmeten "Let me in" noch härtere Töne aufgezogen, die fast schon das Prädikat "Grunge" oder zumindest "Alternative Rock" verdienen!

Sicher kein Fehler, auch wenn damit so mancher Fan, der REM bloß vom Kommerz-Radiosender kannten, verschreckt wurde... für mich gehört diese Platte jedenfalls zu den besten 3, die die Band gemacht hat!
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am 10. Januar 2002
Von R.E.M.-Fans wird man immer schief angeguckt, wenn man sagt, dass einem "Monster" gefällt. Leute, denen R.E.M. sonst zu soft sind, können mit dem Album mehr anfangen. "Monster" ist ein konsequent gutes Stück Rockmusik. Musikalisch vielleicht nicht so perfekt wie "Automatic for the People", aber wenigstens auch nicht so übertrieben extravagant wie "New Adventures in Hi-Fi". Die Qualität dieses Albums erschließt sich vielleicht nicht beim ersten Hören. Doch obwohl es auf dem Album etwas härter zugeht, hört man, dass es R.E.M. sind. Besonders herausragend sind das ausgesprochen rockige "What's the Frequency, Kenneth?" und das wunderbar schräge "Bang and Blame". "Monster" ist auf jeden Fall kein Fehlkauf. Liebhaber etwas härterer Musik sollten hier auf ihre Kosten kommen.
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am 14. Juni 2004
Nach den folkigen Welterfolgen "Out of time" und "Automatic for the people" schlugen R.E.M. auf "Monster" scheinbar völlig neue Töne an. Schlaffe Rhythmen, verfremdeter Gesang und vor allem viele heftig verzerrte E-Gitarren dominieren den Sound dieses Albums, was man bis dahin von R.E.M. nicht gewohnt war.
Dies ist wohl der Hauptgrund für den im Vergleich zu den Vorgängeralben relativ bescheiden gebliebenen kommerziellen Erfolg und Bekanntheitsgrad der durchgängig starken Songs der CD.
Dabei haben Stücke wie das unendlich kraftvolle "What's the frequency Kenneth", das rasante "Star 69" oder die herrlichen Balladen "Strange currencies" und "Tongue" (letzterer Song erinnert durch sein klavierbetontes Arrangement von der Instrumentierung her als einziger an das "Automatic"-Album)
durchaus Hitqualitäten. Was das Album jedoch besonders ausmacht ist die Tatsache, dass sich nach oftmaligem Hören gerade weniger auffällige und bekannte Stücke als Dokumente aller feinsten Songwritings erweisen. Das komplett auf einem brachialen Tremolo-Riff der Gitarre aufgebaute "I took your name" und das überaus mitreißende "Circus envy" (was für eine Gitarren-Figur!) sind Songs, die zunächst etwas unmelodiös und emotionslos vorgetragen wirken, mittlerweile für mich jedoch die Höhepunkte dieser Platte markieren, welche eine besondere emotionale Ebene anspricht, die nicht jedem so leicht zugänglich ist.
Vieles wirkt künstlich und nicht so bodenständig, natürlich und sensibel wie auf den meisten anderen R.E.M.-Alben; Themen der Texte sind Heuchelei, Eifersucht und Besessenheit. Doch gerade dies war das Ziel der Musiker; sie schaffen es, ein scheinbar völlig neues Metier zu betreten, ohne ihre größte Stärke (das scheinbar ständig abrufbare, überragende Songwriting) zu verlieren.
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Es gibt nur wenige Bands, die ich schon mit 14 gemocht hab - und die ich immer noch toll finde. R.E.M. ist da eine große Ausnahme! Ich kann die Alben immer noch rauf und runter hören, mehrmals am Tag und ich krieg einfach nicht genug davon.
Meine R.E.M.-Lieblingsalben sind immer noch "Automatic for the People" und "Out of Time" - aber danach kommt gleich "Monster", das ungleich rockiger ist und nicht so tief geht, wie die beiden anderen genannten Alben. Deshalb nur 4 Sterne - im Vergleich zu den anderen R.E.M.-Alben. Mal abgesehen davon hätte die Scheibe aber auf alle Fälle 5 Sterne verdient.
Typisch für Monster ist die verzerrte Gitarre und eben der allgemein recht rockige Sound.
Stipes Stimme ist wieder mal großartig. Mal cool, mal gefühlvoll, mal falsettig...
Meine Favourites: "What's the Frequency, Kenneth?", "Strange Currencies" (ach, was bin ich als Jugendliche bei diesem Lied hingeschmolzen :-), "Bang and Blame" und "Let me in".
Ein Album, das ich einfach immer wieder höre, wahrscheinlich bis ich alt und greis bin...
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am 25. September 2000
Sie selbst haben diese Scheibe rückblickend nicht so besonders gerne. Zu stressig ist wohl die Aufnahme-Situation gewesen. Immerhin hatten sich R.E.M. vorher vorgenommen, nach den Radio-kompatiblen Pop-Platten "Out Of Time" und "Automatic" so richtig auf die Tonne zu hauen, um für eine Welttour rockendes Material zu haben. Nun, da gab es im Studio wohl ziemlichen Streit über den Fortgang des Arbeiten. Als Unbeteiligter bewertet man denn aber diese Kopfgeburt doch anders: Well done, Folks. Völlig verblüffend, wie zugänglich diese Songs unter ihrer krachenden Oberfläche geraten sind. Sogar das wild rückkoppelnde "Circus Envy" ist ein mit Lärm nur mäßig maskierter Ohrwurm. Und Stipe brilliert in Songs wie "King Of Comedy" oder "Bang And Blame" als rüpeliger Rock-Shouter. "Let Me In" ist ein tief empfundenes und zu Herzen gehendes Lamento für den durch die eigene Hand gestorbenen Kurt Cobain. Das Album gehört zu den Top 3 der Band.
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am 6. Februar 2001
Eine der besten Eigenschaften von R.E.M. ist es, immer wieder genau das Gegenteil von dem zu machen, was alle von Ihnen erwaterten - und nirgendwo zeigte sich das Besser als bei "Monster"! In der Hochphase des Grunge präsentieren sie mit "Automatic for the People" ein ruhiges, melodisches und sehr orchestrales Werk, und just in dem Moment, wo sich die Grunge-Phase dem Ende nähert wird gerockt was das Zeug hält! Das Ergebnis sind Songs, die zwar nicht von sehr hohem Niveau sind, aber unheimlichen Spaß machen! Außerdem ebnete "Monster" den Weg zum besten R.E.M. Album überhaupt, nämlich "New Adventures In Hi-Fi", was man auch als "Automtic For The Monster" bezeichnen kann. Fünf Sterne sind zwar etwas viel, aber vier sind es alle mal!
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am 30. Juli 2001
REM kann man vieles vorwerfen. Feige sind sie sicher nicht. Nachdem die Melodien von Automatic for the people noch der halben Welt in den Ohren hingen, ging der Monster-Opener What's the frequency Kenneth bereits über die Sender. Das Stück schockte nicht wenige, und doch ist eines der "angenehmsten" Stücke auf Monster. REM krachen, rocken und schreiben, was das zeug hält und Vergleiche mit früheren Alben sind unmöglich. Wenn eine band so etwas macht, muß sie sich nie wieder anpassen. "Let me in", eigentlich eine einzige verzerrte Gitarren Orgie ist eine homage an Kurt Cobain, Star 69 löst sämtliche Songstrukturen auf. Einzig Tongue erinnert an die früheren REM...Einsame Spitze!
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am 19. Juni 2003
über REM brauch ja eigentlich nicht mehr viel gesagt werden. in den inzwischen 20 jahren ihres bestehens haben sie es immer wieder geschafft sich in neue stilrichtungen auszustrecken, ohne sich dabei selbst zu verleugnen.
monster (erschienen 1994) hat dabei die undankbare aufgabe der nachfolger der (zumindest in den augen der öffentlichkeit) besten REM alben "out of time" und "automatic for the people" zu sein.
die damals noch 4 südstaatler meistern diese aufgabe mit einem stilbruch. ein bisschen klingt es wie "gitarren eingestöpselt, verzerrer an, und dann losgerockt!"
fast alle lieder werden von Peter Buck's verzerrter und oftmals mit tremoloeffekten angereicherter gitarre getragen. für große orchestrierungen oder ausgefallene instrumente bleibt wenig platz.
dadurch wird das album sicherlich zur direktesten und rockigsten REM-platte der neunziger. was allerdings dabei ein wenig auf der strecke bleibt ist der musikalische tiefgang, der z.B. "automatic for the people" oder das unterschätzte "new adventures in hi-fi" auszeichnen. außerdem fehlt bei der doch recht einseitigen instumentierung teilweise die abwechslung.
rühmliche ausnahme: das grandiose TONGUE. Michael Stipe singt hier im falsett zu klavier und hammondorgel und schafft damit eine der großartigsten balladen der band.
außerdem hörenswert: der gradlinige opener WHAT'S THE FREQUENCY KENNETH und das schräge BANG AND BLAME.
insgesamt eine empfehlung für alle die REM mal gradliniger, direkter, rockiger hören wollen. ansonsten kommt "monster" nicht ganz an einige andere alben der band heran.
daher "nur" GUT!
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am 25. Januar 2015
Gehe mal davon aus, daß diese Scheibe doch wohl jeder kennt.
MONSTER ist das neunte Studioalbum der US- amerikanischen Rockband
R.E.M.!! Erschienen am 26. September 1994!!
Ich fand die Band eigentlich immer schon ganz okay.
Aber ausschlaggebend für den Kauf von MONSTER war der Song
" What`s the Frequenzy, Kenneth? " - Weil ich nunmal den Film
" Bringing Out The Dead " mit Nicolas Cage, Regisseur Martin Scorsese,
zig mal gesehen habe. Sowieso ein Klassiker. Meine Meinung.

Und dieses Album hier verkaufte sich europaweit über 2 Millionen mal.
In nden U.S.A sogar ca. 2.9 Millionen mal.
MONSTERS wurde dem kurz zuvor verstorbenen River Phoenix, ein Song
Kurt Cobain, gewidmet.

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12 Songs= 49.18 Minuten!!

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Fazit:

Das sehr dynamische Album MONSTERS ist nicht nur markant,
sondern führt zugleich in die entscheidende Zeit von R.E.M.,
in der sich die Band eben jenen Status erarbeitet, den sie heute hat!
Der sie in der Liga der ganz besonders großen Acts spielen lässt:
EIN MUST HAVE!!
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am 28. Mai 2000
Mit "Monster" haben R.E.M. sicher einige Fans des "Automatic..."-Albums gehörig geschockt, denn es ist der krasse Gegensatz. "Nightswimming-was war das ?" dachte sich die Band, drehte die Verstärker auf und schrammelte drauf los, immer volles Rohr, laut und heavy. Wenn das Album auch nicht das Prädikat "künstlerisch wertvoll" verdient, es ist mega-cool und hat ebenso fünf Sterne verdient wie sein Vorgänger. Dieses spontane Drauflosrocken macht einfach Spaß. Ich glaube, die Band hat sich angesichts der Gesichter der Öffentlichkeit köstlich amüsiert. So komisch es klingt - eben dieses Album hat war es, das mich auch für ihre anderen Platten begeistert hat. Und - das Album ist ausgeglichener als seine Vorgänger, bis auf "You" (hätte man auch weglassen können) kann man das Album von vorn bis hinten durchhören. Die meisten eignen sich auch hervorragend als Partysongs - wenn man zu fortgeschrittener Stunde seine Gäste allmählich loswerden will...
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