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Kundenrezensionen

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am 27. Januar 2000
Eine Offenbarung für alle die auch ohne eine Struktur leben können, in der Lage sind, gewohnte Bahnen zu verlassen und eine ungefähre Ahnung des Begriffs der Unendlichkeit erfühlen wollen. Leider nicht vollkommen konsequent umgesetzt, es laufen von Zeit zu Zeit einige Erinnerungsbögen an das Young-Werk in Form von Song-Fragmenten durchs ansonsten aufs herrlichste chaotische Klangbild. Für vorsichtige Young-Fans sei der Blick auf die Rezensionen in Amazon.com angeraten. TS
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am 14. Januar 2001
Die bislang radikalste und konsequenteste Abkehr Neil Youngs von jeglicher Songstruktur im herkömmlichen Sinn. Gitarrenkrach, Rückkopplungsgeheul und ähnliches: Fragmente aus 37 1990/91 auf der "Ragged Glory"-Tour live aufgenommenen Stücken so miteinander verknüpft, daß alles eins wird. Nur ab und an ein paar Textzeilen aus bekannten Titeln, ansonsten nur "Sound" pur. Irgendwie genial. Jedenfalls die ideale, um nicht zu sagen notwendige Ergänzung zum absoluten Meisterwerk "Weld" (der "originären" Livedokumentation der Tour). - "It's all one song": Diese einleitenden Worte auf dem 96/97er Livealbum "Year Of The Horse" sind das wahrhaftige Grundkonzept von "Arc". Ich kenne keine andere Rockgröße, die Humor (auch im Sinn von sich-jederzeit-selbst-auf-die-Schippe-nehmen) und Ernsthaftigkeit so wunderbar durchsichtig-undurchsichtig vereinen kann... Am treffendsten wird "Arc" übrigens immer noch in Neil Youngs eigenen Worten kommentiert: "Erfrischend. Reinigt den Gaumen. Weil es keinen Beat gibt. Beleidigt deine Ohren nicht - egal, auf welchen Groove du stehst. Es gibt nämlich keinen. Drauf geschissen!" Leider nur knapp 35 Minuten lang. Dafür - und nur dafür - dann auch nicht die volle Punktzahl sondern nur 4 Sterne...
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am 27. Juli 2013
Normalerweise stehe ich eigentlich auf Noise und gewagte musikalische Experimente und sie dürfen auch gerne Überlänge haben. Mein Problem mit "Arc" ist jedoch, dass man diesem angeblichen 34-Minuten-Stück klar anhört, dass es sich um eine nachträglich sinnlos zusammengestückelte Collage von jeweils live gespielten Songenden handelt. Es wurde zwar alles so zusammengemischt, dass es keine Brüche gibt und man meinen könnte, es sei ein großes Ganzes, doch das ist es nicht. Feedbackflächen, Schlagzeugwirbel etc. die sich am Ende von Songs sicherlich jeweils gut angehört haben, werden hier irgendwie zusammengefügt. Dadurch hat dieser "Track" in sich keinen Zusammenhang, keine Dramaturgie, keinen Spannungsbogen. Es wirkt mehr wie eine Endlosschleife eines einzigen noisigen Songendes. Hätte Neil Young tatsächlich eine zusammenhängende 35-Minuten-Noiseorgie live performt und diese veröffentlicht, wäre ich wahrscheinlich zufriedener damit. Als zusammenhängendes Jamgeschehen würde es bei solchen Vollblutmusikern sicherlich einen in sich stimmigeren Verlauf nehmen. So macht es für mich jedoch keinen Sinn. Ich denke, dass ich meinen Standpunkt präzise klarmachen konnte, was mich an dieser Veröffentlichung stört. Und da es zu meinem Erstauen auf amazon.de noch gar keine wirklich negative Rezension zu diesem Werk zu geben scheint, habe ich das hiermit getan. Schön, wenn jemand mit "Arc" etwas anfangen kann, bei mir ist das jedoch nicht der Fall.
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am 7. August 2007
Wenn das nicht das wahrscheinlich längste, strukturloseste, monolitischste LIEBESLIED ist, dann weiß ich nicht. Für mich ist es das jedenfalls. Textelemente aus Like A Hurricane und Love And Only Love eingestreut in diese Eruptionen aus Neil's 6-Saiter lassen den Lovesong aufs Wesentliche reduziert im Raum aufblitzen. Das ähnelt manchmal durchaus 'nem Vulkanausbruch, was Herr Young da veranstaltet. Crazy Horse sollte aber tatsächlich nicht unter den Tisch gekehrt werden. Die sind auch da und trommeln, spielen Bass, Rhythmusgitarre und Keyboards. Das ganze zusammen ist an keiner Stelle Klangbrei. Schließlich heißt der Produzent Neil Young! Allein für die Idee, diese Gitarrensolis und Feedbacks zusammenzufügen gebühren dem Erfinder die 5 Sterne. Also, wer nicht Formatradioverdorben ist, könnte dieser Platte das ein oder andere Ohr leihen, sie ist es WERT.
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am 13. Juni 2013
Young nimmt Songfetzen, Band- und vor allem Gitarrenlärm von der Ragged-Glory-Tour und verquirlt sie zu einer 35-minütigen Soundcollage. Navid Kermani schreibt dazu im "Buch der von Neil Young getöteten": "Wenn das unverhüllte Licht, wie die Sufis sagen, absolute Schwärze ist und die Erkenntnis der absoluten Existenz die Erkenntnis des absoluten Nichts, dann ist die reine Stille der absolute Krach" … Das kann man so bestimmt stehen lassen, aber wahrscheinlich lässt kaum ein Werk so vielfältige Interpretationen und Wahrnehmungen zu, wie dieser radikale Klangbrocken. Vermutlich kann man ganz gut über die Runden kommen, wenn man ihn nie zu hören bekommt. Er ist nicht schwer zugänglich, er ist NICHT zugänglich. Er wirft den Hörer in seiner formlosen Verschlossenheit vollkommen auf sich selbst zurück. Ich höre "ARC" maximal zweimal im Jahr, zuletzt auf einer Fahrt im Fiat-Ducato-Camper (BJ 1986) durch eine heiße andalusische Frühsommernacht in Richtung Marokko. Ich hörte es in einer Reihe mit Lou Reeds "Metal Machine Music", Sonic Youths "Silver Sessions" und My Bloody Valentines "Loveless". Das Knattern des Dieselmotors und das Rauschen des Fahrtwinds fügten sich ziemlich gut ins Klangbild ein, und obwohl ich an diesem Tag bereits die gesamte iberische Halbinsel mit einer Maximalgeschwindigkeit von 110 km/h durchquert hatte, wurde ich partout nicht müde. Ein paar Kilometer vor Alceciras hielt ich schließlich an, schaltete die Musik ab und legte mich hin. Aber ich konnte nicht einschlafen. Ich ging ein Stück, hockte mich in eine Wiese, sah zu, wie das Morgengrauen den Horizont jenseits einer Reihe verwachsener Olivenbäume aufhellte, und nie davor und nie wieder seit dem konnte ich nachvollziehen, dass es ein Gefühl gibt, für das "wie neu geboren" die einzige adäquate Ausdrucksweise ist. Die Stille in dem Moment, als die Sonne auftauchte, war so vollkommen und transparent, wie die Luft nach einem schweren Gewitter. Young, Reed & Co. hatten ihr Platz geschaffen.
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Wer alles von Neil Young sammelt, hat auch die EP Arc. Wen mag die Scheibe sonst noch interessieren? Wahrscheinlich Fans von Sonic Youth.
Arc ist die mit Abstand unkommerziellste Veröffentlichung von Neil Young bisher. Gitarrenfeedbacks, aufgenommen während der Tour, auf der auch Weld entstand. Nach einer halben Stunde ist das Experiment vorbei, sicherlich wird es nicht jeder Zuhörer so lange aushalten. Vorgruppe während der Tour waren Sonic Youth. Wenn das mal kein Zufall war. Gegen diese Aufnahme ist Tonight's the night schon fast massentauglich.
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am 19. Mai 2013
Ist totale Geschmackssache, was man von dieser Zusammenstellung hält. Aber wer Neil Young für seine Stücke mit Gitarrengewitter (z. B. "Loose Change") liebt, findet diese CD toll.
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