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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Beste, was man bislang jemals von Neil Young gehört hat!, 6. April 2000
Rezension bezieht sich auf: Weld (Audio CD)
Mit „LIVE RUST" von 1978/79 hat Neil Young nicht nur - in Verbindung mit dem nur wenige Monate zuvor veröffentlichten, ebenfalls live aufgenommenen, allerdings das Publikum größtenteils „ausblendenden" Meilenstein-Album „RUST NEVER SLEEPS" - die Wiederherstellung seines im Verlauf der 70er Jahre etwas angekratzten Renommees als einer der herausragendsten Persönlichkeiten der internationalen Rock-Szene geschafft, sondern zugleich eine Art von eigener „Tradition" begründet, jeweils zum Ende eines Jahrzehnts hin bzw. zur Jahrzehntwende zusammen mit CRAZY HORSE, der (jedenfalls wenn es darauf ankommt) wahrscheinlich lautesten Rockband der Welt, die ihm schon seit den späten 60ern immer wieder zur Seite gestanden hat und steht, eine Live-Werkschau von überaus beeindruckender Qualität zu präsentieren, und „WELD" (1990/91) und „YEAR OF THE HORSE" (1996/97) sind die „Fortsetzungen". Und auch wenn man sicher lange darüber streiten kann, welches dieser drei atemberaubenden, unglaublichen und überragenden Live-Dokumente denn nun das wirklich beste, großartigste, überwältigendste oder was-auch-immer-für-einen-Superlativ-man-noch-finden-mag ist, halte ich persönlich doch „WELD" schlicht für überhaupt das Beste, was man bislang jemals von Neil Young zu hören gekriegt hat, vielleicht sogar neben Dylans 1966er Live-in-Manchester-Mitschnitt, berühmt geworden unter der (falschen) Bezeichnung „The ‚Royal Albert Hall' Concert" und 1998 endlich offiziell veröffentlicht als „BOB DYLAN LIVE 1966", und John Cales SABOTAGE/LIVE von 1979 für eines der ehrlichsten, mitreißendsten und besten Live-Dokumente der Rockgeschichte insgesamt. Während Neil Young auf „LIVE RUST" noch seine ruhigere „akustische" und seine laute „elektrische" Seite nebeneinander, in gewisser Weise also die ganze Breite seines musikalischen Spektrums präsentierte, dokumentiert „WELD" nichts als kompromißlos konsequenten, hammerharten, krachendlauten, unerhört „dreckigen" und ungestümen E-Gitarren-Gewitter-Rock'n'Roll. „Hey Hey, My My (Into The Black)" als Opener haut einen glatt um und läßt den Atem stocken, und die direkt daran anschließende Fassung von „Crime In The City" läßt einem auch noch keine Chance, wieder Atem zu holen... Erst die dann zu hörende schräg-elektrisch-laute Coverversion von Bob Dylans „Blowin' In The Wind" unterbricht den packenden Dauer-Drive und -Beat für eine kurze Ewigkeit, wodurch die ungeheure Wucht des darauf folgenden „Welfare Mothers" nur um so heftiger wirkt... Und so geht es schonungslos durch insgesamt 16 Songs auf 2 CDs, von denen ich nur noch „F*!#in' Up", „Cortez The Killer" (Opener der zweiten CD), „Powderfinger", „Like A Hurricane" und „Tonight's The Night" als weitere allerbeste unter lauter besten Stücken erwähnen möchte. Schade nur, daß mein persönlicher absoluter Favorit „Sedan Delivery" (von „RUST NEVER SLEEPS" und „LIVE RUST") in der Sammlung fehlt... Aber den gibt's dann ja wieder auf „YEAR OF THE HORSE", weswegen allein sich schon die Anschaffung auch dieser DoppelCD allemal lohnt. - Wie auch immer: „WELD" sollte auf jeden Fall mal in keiner Sammlung „zeitgenössischer Musik" fehlen!
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen WELD - Welch Einmalig Lautes Ding, 14. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Weld (Audio CD)
... oder so könnte man dieses genial verrückte Werk bezeichnen.
Ich habe dieses Album bereits im Sommer '91 als Bootleg besessen (die Plattenfirma bekam damals spitz, dass sich die Tournee auch als Raubkopie super verkaufte und bracht genau das identische Material als DCD = Weld heraus), nachdem ich von den vorangegangenen beiden Alben „Freedom" und Ragged Glory" total begeistert war (wer hier überhaupt eine Rezession liest, wird die Alben kennen), musste ich den Livemitschnitt haben - und war enttäuscht und entsetzt (und zu unreif!). Doch einige Jahre später und nach mehrmaligen hören begriff ich diese Musik: einfach genial!!!
Als Intro der Klassiker „Hey Hey My My" (bedarf keiner Worte), das geniale „Crime in the city" und dann eine echte Rarität: Young sings Dylan's "Blowin' in the wind" - das muss man (+frau) gehört haben; das ist so schräg und doch sehr eigenwillig perfekt, dass es dem Herrn Dylan alle Ehre macht!
Später kommt dann „Cinnemon Girl": hier beweist NY, dass er ein genialer (sorry die Wiederholung) Gittarist ist, klasse Soli und ein (heute 33 Jahre altes) Lied, das keineswegs angestaubt ist,
Auf der 2. CD sind vor allem 2 Tracks hervorzuheben: „Like A Hurricane" (Welch eine Liebeserklärung!) und anschließend „Tonight's The Nigth" - NY vom Feinsten.
Die Klangqualität der CD verdient eigentlich nur 4 Sterne, doch alles andere ist voll im Lot!
Für Young Fans (und die, die's werden wollen) ist die DCD ein MUSS!!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wucht und Kraft, 11. August 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Weld (Audio CD)
Wahrscheinlich ist es gar nicht wichtig, dass "Like A Hurricane", "Powderfinger" oder "HeyHey MyMy" schon wieder auf einem live-Album des knorrigen Einzelgängers erscheinen. Das Erschlagende und zugleich Faszinierende an "Weld" ist die geballte Wucht und Kraft, mit der die Songs aus den Boxen dröhnen, ohne dabei ihre fragilen Momente ("Hurricane" !) zu verlieren. Wer Neil Young nur als den sanften Nuschler von "Harvest" kennt (solche Leute soll es geben), wird einen kräftigen Schreck bekommen. Der Rest setzt sich die Kopfhörer auf und dreht auf....
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neils Neues Testament (das Alte Testament ist Rust Never Sleeps), 8. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Weld (Audio CD)
The real Neil is loud - wer das unterschreibt, ist bei Weld richtig. Weld ist jedoch nicht vollständig ohne Arc, bitte unbedingt besorgen, wer den ganzen Neil verstehen will. Dass die Weld-CD eine soundmäßig merkwürdige Sache ist, ist bekannt - David Briggs war hier leider nicht (bis zum Ende) dabei. Die klangmäßige Wahrheit über die Ragged Glory Tour 1991 und Weld erfährt man im Video "Weld", das auf Amazon immer wieder als VHS greifbar ist. Wie auch immer - Rust never sleeps und Weld/Arc bilden zusammen die Bibel/das Alte und das Neue Testament für Neil-Young-Apostel - so sehe ich das! Neil and only Neil will endure.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgedehnte Neuversion der zweiten "Live Rust"- Hälfte, 23. Oktober 2012
Von 
Alexander Gärtner (www.freak-alex-band.com) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Weld (Audio CD)
Jaja, Live Rust aus den Siebzigern. Erste Hälfte akustisch, zweite Hälfte elektrisch. Zunächst Songwriter- Folk zur Westernklampfe, dann krachender Fuzzrock mit der Begleitband Crazy Horse und einer mikrofonisch heulend und rückkoppelnd improvisierenden Leadgitarre. Unplugged meets Grunge - nur nannte man beides damals noch nicht so. Im Gesamtbild der bestmögliche Einstieg in das Phänomen Neil Young. Als legendär kultige Bühnendeko dienten damals überdimensionale Attrappen von Fender- Gitarrenverstärkern.

Ein Jahrzehnt kommt und geht. Auf einmal ist der Grunge in aller Mund und Ohr. Neil Young und Crazy Horse klingen auf ihrem neuesten Studioalbum "Ragged Glory" genau wie damals, sind damit aber plötzlich voll im Trend. Das bringt Young auf die Idee, den ganzen flanellbehemdeten Jungspunden zu zeigen, wo der Hammer hängt und wer ihn da hingehängt hat - und die letzten sechs Songs von "Live Rust" komplett als Grundgerüst für eine neue Live- Doppel- CD zu verwenden, noch abgedrehter und psychedelischer als damals. Damit auch der stumpfeste Fan das Konzept versteht, werden die gigantischen Verstärkerattrappen von damals wieder entmottet, auf der Bühne positioniert und auf dem CD- Cover prominent präsentiert. Und so klingt "Weld" weitestgehend wie der erwähnte Teil von "Live Rust", nur viermal so lang. Die Megaklassiker Cortez, Hurricane, Powderfinger, Cinnamon Girl, Tonight's the Night und Hey hey My My bieten noch intensiver ausgedehnte Improvisationen, ansonsten aber keine neuen Einsichten. Dazwischen werden Stücke von "Ragged Glory", "Freedom" und anderen Alben geschoben, Hauptsache es rumpelt und kracht schön fuzzig. Die Haudegen von Crazy Horse grooven, knüppeln und dengeln sich souverän und stur wie Rockneandertaler durch die überlangen Stücke mit ihren rudimentären Arrangements. Zwischendurch gibt's eine apokalyptische Version von "Blowin in the Wind". Was will man mehr? Nichts! Das ist wirklich die Vollbedienung!

Aber ist das eigentlich die Frage? Muss man nicht eher nachdenken, ob es nicht auch etwas weniger hätte sein dürfen? Hätte Young die redundanten Songs weggelassen, hätte er aus "Weld" eine Einzel- CD mit knapp 80 Minuten neuer Liveversionen machen können, die nicht wie eine ausgedehnte Neuauflage, sondern wie eine Fortsetzung von "Live Rust" geklungen hätte. Die neuen Songs wären qualitativ dafür sicher tragfähig gewesen: Free World ist unbestreitbar ein ebensolcher Klassiker wie die Oldies, Crime in the City bietet brilliantestes Songwriting, F*!#in up und Welfare Mothers punken spuckend drauflos, Mansion und Number sind treibend mit Country- Einschlag, während Love to Burn und Only Love Improvisationsraum ohne Ende bieten. Aber gut, der Meister wollte es so und nicht anders. Die ultimative Live- Grunge- Orgie des Neil Young. Trotz aller Redundanz erdrückend gut. Fünf Sterne von mir. Gelegenheitsfans sollten allerdings bei aller Liebe eher zu "Live Rust" greifen; das ist einfach das vielseitigere und verdaulichere Album.

Zu "Weld" gibt es noch eine Bonus- CD namens "Arc", welche das Songformat komplett hinter sich lässt und ausschließlich aus live eingespielten Feedback- und Impro- Sequenzen besteht, die im Studio zu einem zusammenhängenden Hörerlebnis von etwa einer halben Stunde zusammengeschnitten wurden. Das ist aber wirklich nur was für die ganz Harten. "Weld" dürfte für die meisten herausfordernd genug sein.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leidenschaft pur, 27. Mai 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Weld (Audio CD)
neil young bringt es fertig so zu singen, wie Vincent van Gogh zu malen vermochte. Seine Gitarrenklänge schreien aus der Seele des Künstlers und vermitteln dem Fan dessen tiefstes Inneres. Obwohl die Songs durchaus "alt" sind, kann man doch neue Facetten zu alten Aufnahmen, z.B. Rust never sleeps erkennen. Neil entwickelt sich mit jeder CD. Er ist ein Rocker alten Schlages mit der Leidenschaft eines frischverliebten Teenagers und gerade das macht seinen Reiz aus. Darüber hinaus hat er eine politische Dimension in seinen Texten, die regelmäßig ins Schwarze trifft. Welcher Songwriter sonst vereint all diese Eigenschaften??? Kaufen und leiden mit der Kraft des Tones seiner Stimme und der Gitarre. sascha laspeyres
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das definitive Album Neil Youngs, 8. März 2012
Von 
David Schmid (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Weld (Audio CD)
1992 geboren, entwickelte ich vor ca. sechs Jahren ein starkes Interesse an Neil Youngs Musik, die ich durch meine Eltern kennen und lieben lernte. Inzwischen besitze ich fast alle seine Alben, doch Weld höre ich eindeutig am liebsten. Im Vergleich dazu haben alle anderen Live-Alben Schwächen ' "At The Fillmore East" hat nur 6 Titel (Die "Cowgirl In The Sand"-Version alleine reicht aber als Kaufgrund!), bei "Live Rust" sind einige Lieder ("Cortez The Killer", "Like A Hurricane". Das soll nicht heißen, dass diese Alben schlecht sind; das sind sie keineswegs. Doch Weld ist einfach etwas wirklich Besonderes, da hier einige Neil Youngs bester Lieder in neuer Pracht erstrahlen. Insbesondere "Crime In The City", "Cortez The Killer" und "Like A Hurricane" sind hier einfach nur großartig, doch auch der Rest kann sich durchaus hören lassen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intensiv, druckvoll, rockig, atemberaubend und berauschend, 31. August 2010
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Weld (Audio CD)
Wenn man einem meiner guten Freunde glauben schenken darf, dann kann ein Neil Young Konzert entweder zutiefst enttäuschend, oder das Großartigste, was man sich Live auf einer Bühne vostellen kann, sein. Dazwischen gibt's angeblich nichts.

Die während der das ,Ragged Glory' Album begleitende Tour aufgenommene ,Weld', gehört aber definitiv in letztere Kategorie. Schon beim opener hört man, dass Neil und das verrückte Pferd auf dieser Tour keine Gefangenen machen wollten. Eigentlich ist das die beste Version von ,Hey, Hey, My, My', weil genauso brachial wie das Original, aber mit noch mehr Emotionen in der Stimme.

Die setlist ist sowieso großartig - eine Art ,best of', was gut ist, wenn man den Einstieg - vor allem zum elektrischen und hart rockenden - Neil sucht. Dass er dann aus, dem von allzu vielen abgetragenen, ,Blowin' In The Wind' noch eine Version herausmeisselt die dieses Lied wieder hörbar und aufregend macht, ist Young at his best.

Und so jagt auf CD 1 sowieso ein Höhepunkt den nächsten - einzig bei ,Mansion Of The Hill' klingt die Performance vielleicht ein wenig gebremster.

CD 2 wird dann von einer elektrisierenden Version von ,Cortez' eröffnet, bei der (wie auch bei ,Like A Hurricane') Young und Horse wieder beweisen, dass man derben rauhen Rock spielen kann und trotzdem dabei unglaublich gefühlvoll und zerbrechlich klingen kann. ,Rockin' In The Free World' in der 9 Minuten Version wird keine Sekunde fad', vor allem - und das gilt für die ganze Scheibe - dank der großartigen leidenschaftlichen Solis die Young hier auf der Gitarre raushaut, als hätte er nie etwas anderes getan als Rockgitarre zu spielen. Technisch vielleicht nicht perfekt, aber so unter die Haut gehend und akzentuiert, dass Leute wie Steve Vai oder Yngwie Malmsteen nur davon träumen können so einen Ausdruck zu Stande zu bringen. Man hat fast das Gefühl Young's ,Old Black' (seine Gibson) hätte ein Eigenleben und spielt ihn, und nicht umgekehrt.

Unbedingt erwähnt werden muß noch die hier vorliegende Version des großartigen ,Tonight's The Night'. Langsam tastet er sich an diesen song heran, verleiht ihm immer mehr groove und Dringlichkeit, irgendwann in Minute 3 steigt das Schlagzeug ein, Young lässt seine Gitarre reden, sehr abwechslungsreich und die Begleitung wird immer wieder von breaks und Pausen unterbrochen, bevor dann gegen Ende der Ausbruch kommt und sich die Schlussakkorde wie zähfliessende Lava über gut 2 Minuten erstrecken.

Der Grunge-Country von ,Roll Another Number' beendet dann zwar unheilschwanger, aber trotzdem versöhnlich, dieses ganz großartige Live Album.

Nach Anhören dieser Scheibe ist einem klar, warum Young so eine Ikone aller Grunge Rocker war und dass die sich wohl auch bewusst waren, dass selbst wenn Sie sich noch so anstrengen würden, Sie diese Intensität und Kraft wohl nie transportieren würden können. Ein absolutes Muss in jeder Young Sammlung.
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5.0 von 5 Sternen Welder und ungeschliffener ist Young nie gewesen !, 27. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Weld (Audio CD)
Diese Livedokument von seiner "Ragged Glory & Smell the Horse"- Tour zusammen mit seiner alten 70er-"Crazy Horse"- Band zeigt die volle Wucht des elektrischen Young.

Seine ausgiebigen Improvisationen zu seinen (damals) aktuellen Song und einigen seiner Klassiker auf der schreienden Fuzz-Gitarre werden in ihrer explosiven Herrlichkeit durch Feedbacks und Verzerrungen getränkt und angetrieben. Bei dem Klassiker "Blowin 'in the Wind" schießen dazu Kanonenschüsse und Maschinengewehrfeuer durch die Halle.

Die akustischen Instrumente mussten diesmal leider draußen bleiben. Sein brüchiger Gesang und seine vordergründige Krawummgitarre werden vom harmonischen Pferdechor und seiner verrückt-mitrumpelnden Band begleitet.

Mit dieser wilden Lautsprecherschredderei spielt sich der "Pate des Grunge" seine ganze Wut über die politische Situation Anfang der 90er (Ausbruch des Golf- Kriegs) aus den Fingern.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur Gut, 30. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Weld (Audio CD)
Wenn ich diese Cd`s höre, bekomme immer wieder Gänsehaut.
Die mit Abstand beste Live-Aufnahme von Neil Young und den verrückten Pferden.
5 Sterne mit +.
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Weld
Weld von Neil Young (Audio CD - 1991)
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