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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
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4,6 von 5 Sternen
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am 18. Juli 2011
Es hat sich mir über die Jahre nie erschlossen, weshalb dieses Album nicht funktioniert. Trotz der großen Anzahl an sehr guten Liedern ist "Out Of Time" das einzige R.E.M.-Album, das ich kaum am Stück durchhören kann. Die einzelnen Titel greifen einfach nicht ineinander über und es entsteht der merkwürdige Eindruck einer lieblos zusammengestellten Best-Of-Compilation. Tatsächlich geht es aber nicht nur mir so. Peter Buck hat vor einigen Jahren in einem Interview dazu aufgefordert, Vorschläge für eine geänderte Titelabfolge zu äußern. Und für Michael Stipe ist das Album eines der schlechtesten seiner Karriere. Nach dem kommerziellen Erfolg des Vorgänger-Albums Green, welches erstmals bei Warner veröffentlich wurde, sowie der anschließenden ausufernden Welttournee, hatte die Band beschlossen, unter keinen Umständen erneut auf Tournee zu gehen. Dieses vorab vereinbarte Non-Promotion-Agreement mit Warner hat sicher einen großen Anteil daran, daß das Album so aufwendig instrumentiert werden konnte. Die spätere Umsetzung der Musik auf der Bühne spielte bei den Aufnahmen einfach keine Rolle. Daß dieses Album mit dem Welthit "Losing My Religion" ein noch größerer kommerzieller Erfolg werden würde, konnte natürlich keiner ahnen. Es war der Startschuß für die kommende Karriere der Musiker als Weltstars. Woher also diese Unzufriedenheit mit dem Album?
Betrachtet man das Original-Booklet etwas genauer, so findet man unter den Credits eine mit krakeligem Buntstift handgeschriebene Titelfolge abgedruckt, die sich elementar von der tatsächlichen Abfolge unterscheidet. Hier steht "Losing My Religion" gleich an erster Stelle und eröffnet damit ein Album, das plötzlich in sich geschlossen und logisch aufgebaut erscheint. "Half A World Away" leitet locker und entspannt über auf "Me In Honey", einem Titel, der in der originalen Abfolge etwas verloren an das Ende des Albums gesetzt wurde und dort verkümmert. Hier schließt es den Anfang des Albums ab und eröffnet dem Rapper KRS-1 erst so richtig den Übergang zu "Radio Song", dem zweiten großen Hit der Platte. Nahtlos schließt sich das etwas anstrengende, weil so hupfdohlenfröhlich vorgetragene "Shiny Happy People" an und nervt plötzlich überhaupt nicht mehr. Und das liegt nicht zuletzt daran, dass in der Folge ein Bruch entsteht, man müsste die Platte eigentlich wenden und jetzt die B-Seite anhören.
Diese beginnt mit dem wunderbar düsteren "Low", gefolgt von der getragenen Gitarren-Orgie "Country Feedback" und dem langsam wummernden "Belong". "Texarkana", das einzige mittelprächtige Stück auf "Out Of Time", stört nicht weiter an vorletzter Stelle, dafür erstrahlt jetzt "Near Wild Heaven" in ungeahnter Pracht als krönender Abschluß eines großen Albums.
Interessanterweise fehlt in dieser Abfolge ein Titel, nämlich "Endgame" - das wunderbar harmonische Instrumentalstück. Nimmt man dieses letzte Stück zusammen mit den ersten Titeln der alternativen B-Seite, so zeigt sich ein merkwürdiges Muster; als hätte jemand mutwillig versucht, diese ruhigeren, dunkleren Stücke auf dem Album zu verstecken, wurden sie an den Stellen 3, 5, 7 und 10 zwischen den radiotauglichen Sommerhits eingereiht und gehen dort völlig unter. Ich empfehle daher das großartige R.E.M.-Album OUT OF TIME in der Abfolge 2 - 8 - 11 - 1 - 6 - 3 - 10 - 7 - 9 - 4 - (5) zum Entdecken, Wiederentdecken und Liebhaben. Viel Spaß damit.
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am 3. Dezember 1999
Das bekannteste Stück der CD ist mit Sicherheit das auch als Single ausgekoppelte "Losing My Religion", ein Song, der durch seine enorme atmosphärische Dichte gekoppelt mit einer einprägsamen Melodie, vorgetragen durch die prägnante Stimme von Michael Stipe, vor einem Arrangement mit gut dosierten Streichern zu begeistern weiß. Aber auch die drei anderen Singles "Radio Song", "Shiny Happy People" und "Near Wild Heaven" sind zu Recht allen Freunden der guitarenlastigen Popmusik bekannt. Aber "Out Of Time" bietet noch mehr; auch mehr als "nur" elf hervorragende Stücke, denn es ist das Gesamtwerk, das den Hörer mitreißt. Dabei setzen R.E.M. auf eher ruhigere Töne, was dem Niveau der CD zu Gute kommt. Bis auf wenige Längen ist "Out Of Time" ein zeitloses Album, das bei jedem Höre neue Facetten offenbart. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 15. Februar 2005
"Out of Time" markierte für R.E.M. den Einstieg in eine Welt des Hypes und Erfolges, die sie sich wohl als ehemalige Collegeband nicht erträumt hatten. Trotz des vorwiegend von akustischen Instrumenten geprägten Sounds trafen die vier aus Athens scheinbar (trotz der aufkeimenden Grunge-Welle genau den Nerv eines ziemlich breiten Publikums. Die bestens bekannte Single-Auskopplung "Losing my Religion" wurde ein Klassiker. Das, obwohl Frontmann Michael Stipe das bei diesem Titel niemals erwartet hätte...
Die hier (Fan-Gebete wurden erhört) endlich vorliegende DVD-Audio Fassung bringt den einzigartigen Klang und die Stimmung des Albums in Mehrkanal perfekt rüber. Hoffentlich bringen diese und auch die Veröffentlichungen ALLER anderen bei Warner erschienenen R.E.M.-Platten dieses grandiose, der CD gnadenlos überlegene Medium endlich einem breiteren Publikum näher.
Etwas schade ist es lediglich, dass die Alben mit Ausnahme von Automatic for the people und Reveal nur als Doppelpack mit der CD-Version zu haben sind. Die meisten Käufer dieser DVD-Audio-Fassungen werden die CDs ohnehin schon besitzen. Für Nicht-DVD-Audio-Fans ist das Bundle bestimmt zu teuer...
Na ja, genug gemeckert. Ich freue mich jedenfalls riesig über diese Veröffentlichung-und ich bin bestimmte nicht der einzige!
Viel Spaß damit!
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am 28. Mai 2000
Hilfe - auf einmal kennt jeder R.E.M. ! So ähnlich werden viele echte R.E.M.-Fans auf diese Platte reagiert haben, die die Band in Deutschland an die Spitze der Charts gebracht hat. Im Grunde braucht man zu diesem Album kaum mehr einen Kommentar abgeben, höchstens den, dass es sich sicher nicht um das beste R.E.M.-Album handelt. Mit einigen Songs kann ich nämlich bis heute nicht viel anfangen, auch wenn es natürlich ebenso viele Klassiker gibt. Man muss R.E.M. in so fern würdigen, dass der internationale Durchbruch mit einem Album erfolgte, das sich eindeutig abseits des Mainstreams befindet, daher kann ich die vier Sterne nicht verweigern. Ich kann nur nicht in den Tenor derjenigen einstimmen, die es an der Spitze der bandinternen Charts sehen wollen. Auch wenn eine Platzierung äußerst schwer vorzunehmen ist, würde es bei mir wohl im vorderen Mittelfeld landen.
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Obwohl viele R.E.M.-Songs für meinen Geschmack bereits etwas überstrapaziert wurden (Fernsehserien etc.) und der Name "R.E.M." mittlerweile eher beständige Öde als einen Aufbruch in neue Zeiten verheißt, kommt man zumindest am 1991 erschienenen "Out of time" einfach nicht vorbei.

Es sind einfach zu viele zu gute Nummern drauf, um es ignorieren zu können.
Allen voran ist da natürlich das legendäre "Losing my religion". Wer kennt es nicht?

Aber auch "Radio song", "Low", "Near wild heaven", "Endgame" sowie "Shiny happy people" und "Me in honey" sind absolute "kleine Giganten", wenn man so will.

Es gibt wohl kaum ein Album, das als Ganzes so eine Kompaktheit, so eine Harmonie aufweisen kann.

Keine Frage: 1991 hat R.E.M. alles richtig gemacht!
Für mich ist "Out of time" unumstritten die gelungenste Scheibe der Band.

Da künftig wohl keine ähnlichen "Kracher" von R.E.M. mehr zu erwarten sein werden, bleibt wenigstens der Trost an vergangene, große Zeiten.

"Out of time" - das sind für mich ohne Frage 5 STERNE!
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am 2. November 2003
Das Vorgängeralbum des aus meiner Sicht perfekten Rockalbums "Automatic for the people" bedeutete für R.E.M. den Durchbruch in den Rock/Pop-Mainstream.
Eingängige Melodien ließen einige Songs zu Hit-Singles werden, während andere Album-Tracks individueller und experimenteller gestaltet sind und jeglichen negativen Äußerungen in Bezug auf die Massenkompatibilität von "Out of time" eine Absage erteilen.
Eine musikalische Vielschichtigkeit ist deutlich an den einzelnen Songs festzumachen:
Der Auftakt, "Radio Song", weiß trotz des Einsatzes von irgendso'nem Ganxta-Rapper auf ganzer Linie zu überzeugen. Man kann es nur mit einem Anglizismus ausdrücken: Der Song groovt einfach. Eine richtige Funky-Passage und ein R.E.M.-typischer, von einem wohlklingenden Gitarrenpicking dominierter Teil wechseln sich hier ab.
Über den Klassiker "Losing my religion" mit seinen prägnanten, mit der Mandoline vorgetragenen Akkordfolgen brauch man sicherlich nicht mehr viele Worte zu verlieren.
Song Nr.3,"Low", verknüpft dank seiner dezenten musikalischen Ausgestaltung eine leicht unheimliche Atmosphäre mit dahinschwelgender Melancholie.
Auf "Near wild heaven" zeigen R.E.M. ihre gewohnte Klasse als stilvolle Rocksongschreiber. Die glockenhelle Stimme des Bassisten Mike Mills wirft die Frage auf, warum er nicht öfter mal die Lead-Vocals übernimmt.
Wunderschön ist auch das Fast-Insrumental-Stück "Endgame", eine Verbindung eingängiger Gitarrenriffs mit einem Leitmotiv, das abwechselnd von Stipe geträllert und von einem wirklich zauberhaft klingendem Flügelhorn gespielt wird. R.E.M. beginnen hier damit, Streicher in ihre Musik einzubeziehen und das Stilmittel dichter Klangteppiche zu verwenden.
Nach diesem Stück leitet eine schon fast legendäre Walzer-Melodie den fetzigsten und wohl bekanntesten Song des Albums ein, "Shiny happy people", einfach eine Spitzen-Nummer.
Experimentell geht es bei "Belong" zu: In den Strophen spricht eine Art Nachrichtensprecher zum Zuhörer, während der Refrain ein kollektives Geheule der Bandmitglieder ist, was nicht zwingend als negativ aufgefasst werden sollte.
"Half a world away" klingt dagegen schon etwas mittelalterlich. Das Stück bildet meiner Meinung nach gemeinsam mit "Texarkana", einem von Mike Mills gesungenen Song, der bittersüße Emotionalität mit einem sehr rockigen Beat verbindet, den heimlichen Höhepunkt des Albums.
Mit "Country feedback" und "Me in honey" wird "Out of time" abgeschlossen, ein absolutes Rock-Prachtstück, das defintiv ein hervorragender Wegbereiter für "Automatic for the people" war.
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am 30. April 2013
Ich bin kein Fan der ersten Stunde, mir ist auch das Tempo der Lieder meist ein wenig zu langsam. Ich mochte die Band aber dennoch, sie haben einfach über einen langen Zeitraum immer wieder schöne Songs gemacht.

Ich kann das Album nicht immer, oder durchgehend hören und möchte jetzt auch nicht auf die einzelnen Songs eingehen.
Meiner Meinung nach sollte aber jeder Musikfan, oder zumindest diejenigen die pop- oder rocklastigeres mögen, ein Album der Band besitzen.
Dazu eignet sich dieses Album perfekt, ich schätze es sehr.
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am 21. Dezember 1999
Dieses ist mit das beste Album von R.E.M, das erschienen ist. Es zeigt, daß R.E.M. eine große und legendäre Band ist. Wenn jemand nach einer neuen Band sucht, oder noch nie R.E.M. gehört hat, ist dies wahrscheinlich das beste Album, um bei R.E.M. einzusteigen. Die Songs "Losing my Religion" und "Radio Song" sind wohl aus dem Radio sehr bekannt und mit eine der besten Lieder auf der Scheibe. Man kann aber wirklich sagen, daß dieses Album von vorn bis hinten einfach genial ist. Jedes der elf Lieder hat das Zeug zu einem Lieblingssong. Dies ist eine der wenigen Platten, die man immer hören kann. Das Album "Out Of Time" macht einfach Spass. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 9. Januar 2002
Es hat angefangen mit der "Murmor". Ein bis heute noch unvergleichliches Musikexperiment. Damit waren die Grundsteine füe eine ausgereifte und sich entwickelnde Musik gelegt. Es war damals kaum zu vermuten zu was sich die Band noch entwickeln kann. Aber alle R.E.M. Fans werden mir zu stimmen, daß es immer immer abwechslungsreicher, überraschender,(evtl. manchmal enttäuschender) und genialer wurde. Anhand deiser Band kann man eine Entstehung einer Musikstilrichtung bis zu iherer perfekten Vollendung nachvollziehen. In der Mitte steht die Out of Time. Leider das populärste R.E.M. Album, aber mit einer der Besten. Dieses Album bedeutete für viele Fans der einstieg in den R.E.M. Wahn. Viele Leute sagen vielleicht, daß Loosing my Religion eines der commerziellsten, meist gehörtesten Lieder ist und deshalb schlecht. Da kann ich nur sagen, ihr habt keinen Respekt und keinen Geschmack. Ich finde das ist das Lied des Jahrhunderts, "oh entschuldigung", und auch des nneuen Jahrtausends!!!
Nach diesem Album folgten weitere geniale Alben und immer mehr Hoffnungen der Fans auf eine neue R.E.M. Tour in Deutschland. Danke!
Ein treuer Fan seit 11 Jahren.
P.S.: Gibt es eine ausgereiftere Band?
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am 5. April 2002
"Out of Time" bedeutete den endgültigen Durchbruch für R.E.M. Warum eigentlich? Zugegeben, "Losing my Religion" ist ganz nett. Mehr aber auch nicht. Leider werden R.E.M. oft nur auf diesen Song reduziert. Und "Shiny happy People" wirkt fast etwas peinlich. Dabei waren sie auf früheren Alben wie "Lifes rich Pageant" oder "Document" wesentlich besser. Und das Nachfolgealbum "Automatic for the People" ist sowieso das beste Album der Jungs aus Georgia. Die Songs auf "Out of Time" sind ziemlich seicht. Dass R.E.M. bessere Songs für die Pop-Schublade machen können, haben sie ein paar Jahre vorher auf "Green" gezeigt.
Zugegeben, ein schlechtes Album ist "Out of Time" nicht. Um R.E.M. kennenzulernen mag es sogar recht empfehlenswert sein. Aber es ist keineswegs ein musikalischer Geniestreich. Anspieltipp: "Low", "Radio Song".
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